Wochenrückblick & Binäre Optionen KW 44 Aus Handelswoche lernen

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Rück-, Ausblick, News und Handel – KW 44/2020

Wieder einmal haben wir eine, man könnte sagen mehr oder weniger turbulente Woche, hinter uns. Wenn wir den Währungsmarkt betrachten, könnte man meinen mehr, wenn wir uns die Aktienmärkte anschauen, so waren diese etwas stabiler. Und woran hat das gelegen? Wie immer an der Geldpolitik. Zwar gab es auch nicht zu wenige Konjunkturdaten, doch diese waren überschaubar gesät. Schauen wir uns die Lage an, und diesmal nehmen wir den japanischen Yen mit auf, da wir hier geldpolitische Entscheidungen vorliegen haben.

Wirtschaft und Geldpolitik

EU: Aus der europäischen Union waren die Daten etwas rar. Lediglich aus Deutschland wieder negative Schlagzeilen. Der IFO-Geschäftsklima-Index fiel unerwartet zurück, die Arbeitslosenquote verharrte bei 6,7 %. Positiv fiel die Veränderung der Anzahl der Arbeitslosen aus. Diese war unerwartet rückläufig.

Die Inflation sank im Oktober von 0,0% auf -0,3 % sowie der Einzelhandelsumsatz für den Monat September fiel aus dem positiven Bereich im Vormonat in den negativen. An diesem Freitag wird der Verbraucherpreisindex für die gesamte EU veröffentlicht. Die Erwartung liegt bei einem Anstieg von 0,4% nach 0,3 % im Vormonat. Geldpolitische Entscheidungen fielen diese Woche nicht an.

USA: Aus den USA wieder mal zum Teil positive zum Teil durchwachsene Daten. Schwebende Eigenheimverkäufe stiegen an, Aufträge der Gebrauchsgüter stiegen zwar ebenfalls an, betrachtet man aber die Kern Gebrauchsgüter, so waren die Aufträge im September eher rückläufig. Dennoch das CB-Verbrauchervertrauen und das Q3 BIP überzeugten mit besser als erwarteten Anstiegen. Doch die Impulse kamen überwiegend aus der Richtung der Geldpolitik. Am Mittwoch stand das FOMC Statement an. Das QE 3 wurde wie erwartet beendet. Zudem bekräftigte die FED noch ein Mal den Ausdruck „considerable time“, was so viel bedeutet, dass es zu dem Anheben der Zinsen noch einen beträchtlichen Zeitraum benötigen wird. Das hat zu einer extremen Bewegung im U$ geführt.

Japan: Der japanische Yen ist diese Woche unser Liebling. Konjunkturdaten waren breit gesät und geldpolitische Entscheidungen standen an. Auf der Konjunkturfront waren die Einzelhandelsumsätze und die Industrieproduktion besser als erwartet ausgefallen. Die Inflationsentwicklungen im Vergleich zum Vorjahresmonat waren so wohl für die Kern- als auch den gesamten Preiskorb deutlich aber erwartet rückläufig.

Doch die größten Impulse lieferte die Bank of Japan, indem sie das QQE Programm ausweitete. Das bedeutet mehr Liquidität und vor allem steigende Aktienmärkte und fallenden japanischen Yen. Diese Entscheidung stand so gut wie fest. Wenn man sich also nicht bloß auf die pure Markttechnik fokussiert, können enorme Chancen in den Kapitalmärkten liegen. Tipp am Rande: Grenzen sie ihre Chancen nicht durch das System-Trading ein. Natürlich muss man aber auch deutlich sagen, dass das nur erfahrenen Tradern zu empfehlen ist.

Markttechnik

Kommen wir damit zu der allseits beliebten Markttechnik und lassen die Geschehnisse wie immer Revue passieren.

Screen 1: Spitzes Dreieck im Chart des Eur/Usd

EUR/USD: Wir sehen eine gewisse Tendenz, dass der U$- Dollar unter die 1,25 U$/€ fällt. Dann würde ein weiterer Schub in Richtung 1,23 U$/€ initiiert werden. Allerdings könnte es auch wie letzte Woche bereits erwähnt, zu einer Konsolidierung innerhalb des zulaufenden Dreiecks kommen (Screen 1). Das Protokoll der FED Anfang Oktober, indem es hieß, die FED hält den U$ für zu stark, könnte dazu beitragen.

Screen 2: Broker für binäre Optionen: OptionBit

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Wer also auf den Durchbruch setzen will, kann eine Put-Option unterhalb der 1,25 U$/€ kaufen. Dazu würde sich der Broker optionbit.com (Screen2) eignen. Eine Put-Option (DIGITAL) auf das Währungspaar EUR/USD mit der Laufzeit bis 22:00 Uhr, könnte sich eine Rendite von 75 % sichern, wenn der Kurs weiter in Richtung 1,23 U$/€ einbricht (Screen3).

Screen 3: Put-Option auf das Eur/Usd – Paar

USD/JPY: An dieser Stelle nur ein etwas längerfristiges Chart (Screen4) um deutlich zu machen, welchen Effekt geldpolitische Entscheidungen haben. Der USD/JPY hat zudem einen wichtigen Widerstand auf Wochenbasis durchbrochen. Jedoch jetzt noch eine Call Option auf das Währungspaar USD/JPY würden wir nicht empfehlen. Ein Rücksetzer sollte erst für einen Einstieg interessant werden, den wir eventuell in den nächsten Wochen vorstellen.

Screen 4: 12-Stundenchart im Usd/Jpy

S&P 500: Schauen wir uns noch ein Mal den US-Leitindex den S&P 500 Future an (Screen 5). Wir haben schon am Mittwoch in unserer Strategievorstellung einiges dazu gesagt. Fakt ist, dass auch die US-Aktienindizes stark mit den japanischen Märkten korreliert sind und gleichzeitig wir uns in einem Jahresendstadium befinden, was von der fundamentalen Seite her, einen weiteren Anstieg des S&P 500 begünstigt. Was die Markttechnik angeht, so ist die Dynamik bekanntlich und zumindest in den Anstiegen des S&P 500 besonders zäh. Für kurzfristig orientierte Trader, ist es daher erst interessant einen Dip zu kaufen, sprich dann einzusteigen, wenn der Index wieder zurückgefallen ist.

Screen 5: Chart des S&P500

Wir persönlich sind immer vorsichtig was neue Hochs angeht und machen Einstiege davon abhängig, wie weit das neue Hoch geht. Da wir das aber noch gar nicht wissen, können wir auch keine Empfehlungen an dieser Stelle machen, außer eben noch ein Mal betonen, dass kein Hoch sondern ein Dip, bzw. Korrektur gekauft werden sollte.

Screen 6: Wochenchart bei Gold

Gold: Zu guter Letzt, ein interessantes Setup in Gold. Wir halten es einfach und schauen uns den Durchbruch der 1.180 U$/Unze auf Wochenbasis an (Screen 6). Darunter befinden sich nur sehr wenige technische Unterstützungen bis etwa 1.000 U$/Unze. Eine gute Trading-Gelegenheit? Könnte gut möglich sein. Eine Put-Option wäre dann zu empfehlen, wenn sich der Durchbruch auch wirklich nachhaltig etabliert und zusätzlich der U$ weiterhin an Stärke gewinnt. Wir schauen nächste Woche noch ein Mal rein. Bis dahin

Rück-, Ausblick, News und Handel – KW 38/2020

Nach dieser turbulenten Woche in der durchaus Chancen auf Trades mit mittelfristigen binären Optionen bestanden, schauen wir wieder kurz zurück und geben einen Ausblick auf die Märkte und was sie bewegt hat. Denn das was die Märkte bewegt, eröffnet auch immer Handelsmöglichkeiten.

Wirtschaft

EU: Es gab nicht wenige wichtige Daten aus der Eurozone zu verzeichnen. Zum einen wurde gleich Anfang der Woche der wichtige ZEW Konjunkturindikator sowohl für Deutschland als auch für die gesamt EU veröffentlicht. In beiden Fällen war der Indikator enorm rückläufig gewesen. Weiterhin stand die Verbraucherpreisinflation auf der Agenda. Diese lag nun bei 0,4% zu 0,3% im Vergleich zum Vormonat. Eine positive Entwicklung wenn man bedenkt, dass die geldpolitischen Maßnahmen auf eine steigende Inflation abzielen.

USA: Aus den USA wurde ebenso eine Menge wichtige Daten veröffentlicht. Doch diese haben nun mehr bestätigt, dass die wirtschaftliche Entwicklung der USA sich doch nicht so gut entwickelt wie noch vor ein paar Monaten angenommen beziehungsweise prognostiziert. Sowohl die Erzeuger- als auch die Verbraucherpreise (Inflation) waren rückläufig. Auch die Industrieproduktion stagniert. Einzig die Herstellungsaktivität war im positiven Bereich ausgefallen. Die wichtigen Baugenehmigungen ebenso runter. Die mehr oder weniger im Vergleich zu den Vormonaten stagnierende Wirtschaft wirkt sich auch auf den Währungskurs EUR/USD aus. Obwohl allgemein hin eine bearishe Haltung zu favorisieren ist, hat der US-Dollar in den letzten beiden Wochen Schwierigkeiten seine Stärke weiter auszubauen. Diese Tatsache könnte man durchaus in seine Analysen für den Handel mit binären Optionen einbauen.

GB: Aus Großbritannien gab es neben den Wirtschaftsindikatoren noch eine wichtige Sache, auf die wir etwas später eingehen möchten. Auf der Front der Indikatoren verzeichnete GB etwas rückläufige Inflation dafür aber steigende Einzelhandelsumsätze sowie etwas schlechter als erwartet ausgefallene Arbeitslosenzahlen. Doch das Währungspaar GBP/USD war diese Woche in seinem Aufwärtstrend ungebrochen und kaum auf zu halten, was an spekulativem Einfluss aufgrund des Referendums um Schottlands Unabhängigkeit lag.

Japan: Das Währungspaar USD/JPY bricht alle Widerstände nach oben, der japanische Yen stagniert weiter gegenüber dem US-Dollar. Außer der Handelsbilanz deren Defizit gesunken ist, also positiv für Japan, gab es jedoch keine wirtschaftlichen Indikatoren von der Seite Japans.
DAX, Dow-Jones und S&P500: Die Aktienmärkte reagieren natürlich ebenso auf wirtschaftliche Indikatoren wie Währungen. In manchen Fällen sogar extremer. Die drei führenden Aktienindizes konnten diese Woche allesamt Kursgewinne verzeichnen. Doch diese hatten ihren Ursprung mehr in geldpolitischen Entscheidungen zu denen wir gleich kommen, als wirtschaftliche Indikatoren.

Technische Bewertung der Märkte:

Da wir diese Woche enorm viele Ereignisse auf der Seite der Geldpolitik und Politik hatten, möchten wir diese Ereignisse etwas näher aus der Sicht der Markttechnik betrachten.

Screen 1: 4-Stundenchart des Eur/Usd

Am Mittwoch fand die FOMC Aussage statt. Welche Auswirkungen hatte diese Aussage auf den Währungskurs EUR/USD. Dazu schauen wir uns mal im 4Stunden- Chart an (Screen1). Wir können erkennen, dass sich das Währungspaar an einem Widerstand befand, mit etwas weiter darunter eine Trendlinie. Die FED-Chefin Yellen hat Anzeichen dafür gegeben, bis wann sie den Zins auf einem bestimmten Niveau sieht. Diese Aussage hat die Marktteilnehmer dazu bewegt, den U$-Dollar aufzukaufen. Wenn man die Kurse ständig im Auge behält, hätte man den Durchbruch der unteren Trendlinie mit binären Optionen handeln können.
In Schottland fand diese Woche ein Referendum statt. Das schottische Volk sollte wählen ob es von England unabhängig sein möchte oder nicht. Die Auswirkungen einer Unabhängigkeit würden ökonomische Verwerfungen innerhalb Großbritanniens und damit dem Währungspaar GBP/USD auslösen, so die Befürchtungen der Marktteilnehmer. Letzte Woche wurden allerdings einige Umfragen getätigt, deren Ergebnisse auf ein Verbleib Schottlands innerhalb Großbritanniens hindeutete. Daraufhin hat der britische Pfund in einem steilen Aufwärtstrend aufgewertet. Diesen Trend hätte man bis zu dem Referendum wunderbar mit binären Optionen handeln können(Screen 2).

Screen 2 : 4-Stundenchart des Gbp/Usd

Weitere markttechnische Chancen ergaben sich im Währungspaar USD/JPY, das einen fulminanten Aufwärtstrend hingelegt hat, nachdem die Seitwärtsrange nach oben verlassen wurde. Die Pfeile im Chart signalisieren jeweils gute Einstiegspunkte für Calls mit binären Optionen (Screen3). Wir können zwar im 12H Chart diesen nicht deutlich sehen, aber auf Wochenbasis erreichte das Währungspaar nun einen wichtigen Widerstand. In der nächsten Woche könnte deshalb durchaus die Tendenz zu einem Abwärtstrend entstehen.

Screen 3 : 12-Stundenchart des Usd/Jpy

Über den Broker WinnerOption (Screen 4) lassen sich solche Strategien einfach und übersichtlich handeln. Der Broker ist ein in der EU regulierter Broker, der sich nur auf binäre Optionen spezialisiert hat, um seinen Kunden die Expertise zu bieten, die er braucht.

Screen 4 : WinnerOption

Eine Investition von 10€ reicht bei dem Broker bereits aus, um seinen Einsatz um 80% zu vermehren. Für unsere Analyse beispielsweise, hätten wir im Währungspaar USD/JPY, bei Durchbruch der jeweiligen Zonen (siehe Chart), einfache eine Call Option mit der Laufzeit eine Stunde (Screen 5) wählen können.

Screen 5: Calloption

Für die nächste Woche gilt, Ausschau halten nach einem Abwärtstrend. Sollte dieser sich genauso mustergültig entwickeln, kann eine binäre Option in die entgegengesetzte Richtung sinnvoll sein.

Allgemein lässt sich im Handel von binären Optionen fast jede Phase nutzen. Nur vor wirklich relevanten Veröffentlichungen von Wirtschaftsindikatoren und geldpolitischen Maßnahmen sollte man sich etwas zurück halten und gegebenenfalls eine etablierte Richtung abwarten, wie wir es bei dem Währungspaar EUR/USD in dieser Woche getan haben. Warten sich den Bruch einer wichtige Trendlinie ab, dann sind die Chancen höher für Sie einen Gewinn zu erhalten.

Wochenrückblick der 20Kw: Zahlreiche Handelschancen trotz erstarkten Euro

„Sehr schwankungsbreit“ ist wohl die richtige Beschreibung, wenn man sich die Aktienmärkte auf kurzfristiger Basis anschaut. Einige Versuche, nach oben auszubrechen, wurden im DAX in den darauf folgenden Tagen wieder abgewiesen, denn der starke Euro wirkt sich wie ein Bremsklotz auf die EU-Indizes aus, während sich der negative Einzelhandel in den USA und der plötzliche Anstieg der Renditen positiv auf den Euro auswirkten.

Wirtschaft und Geldpolitik

Aus der EU wurden folgende Daten veröffentlicht:

Der deutsche Verbraucherpreisindex für April, das BIP für Q1 sowie das EU-BIP für das erste Quartal und die EU-Industrieproduktion für März.

Die Inflation fiel in Deutschland im Vergleich zum Vorjahr mit 0,5 % besser aus als erwartet. Im Vergleich zum Vormonat wurde kein Anstieg, jedoch auch kein Fallen verzeichnet. Das deutsche BIP fiel in Q1 schlechter aus als erwartet. Das Wachstum betrug im Vergleich zum Vorquartal lediglich 0,3 %. Erwartet wurde ein Anstieg von 0,5 % nach 0,7 % im vierten Quartal 2020. Auch im Vergleich zum Vorjahr konnte es nicht überzeugen. Der Anstieg lag bei 1,1 % nach 1,6 % im Vorjahr.

Das EU-BIP-Wachstum fiel im ersten Quartal dagegen besser aus als das deutsche, allerdings stieg es weniger an als erwartet. Das Wachstum betrug 0,4 % nach 0,3% im Vorquartal. Im Vergleich zum Vorjahr gilt dasselbe: ein Anstieg um 0,1 %, erwartet wurde ein Anstieg um 0,2 %. Das Wachstum betrug insgesamt 1,0 %. Die EU-Industrieproduktion betrug im März und im Vergleich zum Vormonat -0,3 % nach 0,1 % im Vormonat.

Aus den USA wurden folgende Daten veröffentlicht:

NFP-Arbeitsmarktdaten von letzter Woche Freitag, der JOLTS-Job-Report für März, die Einzelhandelsumsätze für April sowie die Erzeugerpreise für April.

Die NFP-Arbeitsmarktdaten fielen zwar ganz knapp unter den Erwartungen aus, die Differenz zu den negativen Daten im März ist jedoch als positiv zu bezeichnen. Der JOLTS-Report fiel leider etwas schlechter aus als erwartet. Im März wurden im Vergleich zum Vormonat weniger Stellen geschaffen.

Die Einzelhandelsumsätze fielen im April ebenso negativ aus. Im Vergleich zum Vormonat, in dem sie um 1,1 % anstiegen, konnte kein weiterer Anstieg verzeichnet werden. Auch der Kern-Einzelhandel stieg deutlich weniger an als erwartet.

Die Erzeugerpreise sind im April ebenfalls sowohl im Vergleich zum Vorjahr als auch zum Vormonat negativ ausgefallen.

Geldpolitik:

Es gab keine relevanten Entscheidungen, bis auf die Zinssenkungen der chinesischen Notenbank am Wochenende. Die immer lockerer werdende Geldpolitik aus dem Reich der Mitte hatte leider nur eine kurze Auswirkung auf die Märkte. Das Bild wird immer noch durch die Erwartungen an den Zinsschritt der Fed geprägt. Daher wirken sich negative Daten aus den USA stark auf den Währungskurs EUR/USD aus und drücken damit die Aktienmärkte in der EU.

Technische Bewertung der Märkte:

Screen 1: 12-Stundenchart des EUR/USD

EUR/USD: Das Währungspaar hat Ende letzter Woche aufgrund der teils positiven NFP-Daten aus den USA nachgegeben, fand allerdings Unterstützung bei 1,1120 US-Dollar je Euro. Auch das starke britische Pfund belastete den Euro. Gegen Mitte der Woche konnte sich der Euro allerdings erholen und stieg nach der Veröffentlichung der US-Einzelhandelsumsätze auf ein Hoch bei 1,1440 US-Dollar je Euro. Bis 1,15 US-Dollar je Euro stellt der Bereich einen Widerstand dar. Der Bruch nach oben sollte weitere Stärke bis in etwa 1,17-1,18 US-Dollar je Euro initiieren, sofern keine anderen Vorkommnisse den Trend stören. Eindeutige Schwäche würde entstehen, wenn die Dynamik nach unten hin zunimmt, obgleich man sagen muss, dass die 1,10 US-Dollar je Euro dabei eine starke Unterstützung darstellen würden.

Screen 2: 12-Stundenchart des GBP/USD

EUR/GBP: Das Währungspaar EUR/GBP war diese und letzte Woche eindeutig durch die Wahlen in Großbritannien geprägt. Das Währungspaar verlor seit letzter Woche etwas mehr als 2 %, was für Währungen schon sehr viel ist. Der Ausgang der Wahlen hat das britische Pfund deutlich unterstützt, nachdem vor den Wahlen einige Skepsis seitens der Marktteilnehmer dazu geführt hat, dass das Pfund deutlich nachgab. Die technische Lage sieht aktuell nicht ganz eindeutig aus. Zwar wurde die Konsolidierungsflagge nach unten hin leicht gebrochen, die Tiefs der letzten Monate konnten allerdings noch nicht überwunden werden. Wenn das passiert, kann man wohl von der Fortsetzung des Abwärtstrends ausgehen.

Screen 3: Tageschart von GOLD

Gold: Das Edelmetall hat schon mehrmals versucht, die 1.220 US-Dollar je Unze zu knacken – jedes Mal ohne Erfolg. Wer sich daran versucht hat, sollte auch diesmal vorsichtig agieren, obgleich die Dynamik in dieser Woche deutlich zugenommen hat. Auf Tagesbasis könnte es sein, dass die 200er Moving Average nach oben hin passiert wird. Der nächste relevante Widerstand läge im Bereich bei 1.240-1245 US-Dollar je Unze. Ein Zurückfallen in die eingezeichnete Flagge würde wie schon so oft mit hoher Wahrscheinlichkeit einen dynamischen Abverkauf initiieren.

Screen 4: Tageschart des DAX

DAX: Der DAX-Future bewegt sich immer noch innerhalb seiner Abwärtsflagge. Ein Versuch nach oben auszubrechen ist bisher nicht gelungen, aber dennoch auch kein Durchbruch unter die 11.000 Pkt. Wer vorsichtig agieren möchte, sollte sich daher erst über der Flagge positionieren.

Die hier vorgestellten Chartanalysen mit den sich daraus ergebenen Chancen können sehr gut mit dem Broker Optionfair umgesetzt werden.

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