Wirtschafts- und geldpolitische Entscheidungen der 35KW

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Wirtschafts- und geldpolitische Entscheidungen der 35KW

Auch in dieser Woche ging es für den DAX bisher weiter bergab. Die kritische Situation in China gibt an den Börsen weiterhin Anlass zur Sorge. Die europäische und amerikanische Wirtschaft hingegen zeigt sich fast gänzlich unbeeindruckt von der Krise. Trotz möglicher Absatzeinbußen auf den asiatischen Märkten blicken europäische und amerikanische Unternehmen positiv in die Zukunft.

Wirtschaft und Geldpolitik

Daten aus der EU

  • Einkaufsmanagerindex in der gesamten EU
  • Verbrauchervertrauen innerhalb der EU
  • Arbeitslosenzahl für Frankreich
  • Quartalszahlen des Wirtschaftswachstums in Spanien
  • Ifo-Index für Deutschland
  • Konsumklima in Deutschland

Etwas überraschend verkündete das Forschungsinstitut Markit am Freitag, dass sich die Unternehmensstimmung innerhalb des Euroraums verbessert habe. Der Einkaufsmanagerindex stieg im August von 53,9 Punkten im Vormonat auf 54,1 Punkte, wohingegen ein Rückgang auf 53,7 Punkte prognostiziert worden war. Der Wert signalisiert ein beschleunigtes Wachstum, liegt er doch über der wichtigen Marke von 50 Punkten.

Ebenfalls besser als erwartet ist das Verbrauchervertrauen im August ausgefallen. Der Indikator hierfür stieg innerhalb des Euroraums um 0,3 Punkte auf minus 6,8 Punkte. Trotz des vermeintlich geringen Wertes liegt das Vertrauen noch immer deutlich über dem langfristigen Durchschnitt.

Positive Meldungen gab es auch aus Frankreich. Erstmals seit Beginn des Jahres 2020 sank die Arbeitslosenzahl der zweitgrößten Volkswirtschaft des Euroraums wieder. Im Juli waren 3.551.600 Menschen ohne Arbeit gewesen, 1900 weniger als im Juni.

Das ehemalige Sorgenkind des Euroraums, Spanien, erholt sich weiter. Die viertgrößte Volkswirtschaft wuchs im zweiten Quartal 2020 zum dritten Mal in Folge. Im Vergleich zum Vorquartal konnte ein Wachstum von 1,0 Prozent erreicht werden, wie das Statistikamt INE am Donnerstag in Madrid mitteilte. Im Jahresvergleich konnte sogar eine Steigerung von 3,1 Prozent vermeldet werden. Für Spanien ist das der höchste Wert seit acht Jahren. Die positiven Zahlen basieren vor allem auf großen Reformanstrengungen, die der Staat seit der Krise konsequent verfolgt.

Die Turbulenzen rund um China scheinen keinen großen Einfluss auf die Stimmung deutscher Unternehmen zu haben. Der viel beachtete Ifo-Geschäftsklimaindex stieg im August überraschend an. Insgesamt 0,3 Punkte legte der Index zu und steht damit bei 108,3 Zählern. Volkswirte waren zuvor von einem Rückgang auf 107,6 Punkte ausgegangen. Der Anstieg ist vor allem mit der besonders positiven Einschätzung der aktuellen Situation zu erklären.

Die Konsumlaune der Deutschen hingegen ist überraschend schwächer geworden. Der vom Forschungsunternehmen GfK prognostizierte Indikator liegt im September nur noch bei 9,9 Punkten. Für August war noch mit einem Wert von 10,1 Zählern gerechnet worden.

Daten aus den USA

  • Konsumklima
  • FHFA-Hauspreisindex
  • Auftragszahlen für langlebige Güter

Auch die US-Wirtschaft scheint gut mit der Chinakrise umgehen zu können. Die Verbraucherstimmung hellte sich im August überraschend stark auf. Der Indikator stieg um ganze 10,5 auf insgesamt 101,5 Punkte. Analysten hatten lediglich mit einer Steigerung auf 93,4 Zähler gerechnet. Das Verbrauchervertrauen gilt in den USA als maßgeblicher Indikator für die Entwicklung des privaten Konsums.

Einen Anstieg konnte auch der FHFA-Hauspreisindex verzeichnen. Das Wachstum des Preisniveaus lag im Juni bei 0,2 Prozent. Volkswirte hatten allerdings einen Anstieg von 0,4 Prozentpunkten erwartet.

Langlebige Güter in den USA wurden indes stärker nachgefragt als zunächst prognostiziert. Die Auftragslage stieg im Juli um 2,0 Prozent an. Erwartet worden war ein Rückgang um 0,4 Prozentpunkte. Besonders stark nahmen die Aufträge für zivile Kapitalgüter ohne Flugzeuge zu. Im Juli lag der Wert, der als wichtiger Indikator für die Investitionstätigkeit von Unternehmen gilt, bei plus 2,2 Prozent.

Geldpolitik weltweit

Chinas Notenbank machte in der vergangenen Woche gleich zwei Mal auf sich aufmerksam. Am Dienstag reagierten die Währungshüter direkt auf den erneut massiven Absturz an den Börsen. Der Leitzins der zweitgrößten Volkswirtschaft wurde um 0,25 Prozentpunkte auf 4,6 Prozent gesenkt. Der überraschende Eingriff war bereits die fünfte Leitzinssenkung seit November.

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Nur einen Tag später griff die Notenbank der Wirtschaft des Landes direkt unter die Arme. Geschäftsbanken wurde frisches Geld zur Verfügung gestellt. Im Rahmen von kurzfristigen Kreditgeschäften erhielten Banken insgesamt 140 Milliarden Yuan (rund 19 Milliarden Euro). Auch die Anforderungen an die Mindestreserve der Geschäftsbanken wurden gesenkt, um die Kreditvergabe weiter anzukurbeln.

Technische Bewertung der Märkte:

Screen 1: Tageschart des DAX

Wie immer freitags möchte ich mit der charttechnischen Betrachtung des deutschen Leitindex beginnen. Nachdem es am Montag morgen steil bergab ging und der Kurs nun gänzlich aus der Abwärtsrange nach unten ausgebrochen war, setzte der Preis zur Erholung ein, sodass eine Rückkehr in die abwärtsgerichtete Range möglich war. Das bedeutet aber noch lange keine Entwarnung für die Bullen. Aus rein charttechnischer Sicht ist die übergeordnete Richtung noch immer abwärts. Der Test der 9400er Marke aus dem Winter der letzten Jahres malt da kein positiveres Bild. Einzig die Tatsache, dass die 10.000er Marke auf Schlusskursbasis zurückerobert wurde, macht etwas Mut. Langfristig orientierte Anleger könnten die Kurse zum Einstieg nutzen. Aber abhängig von der weltwirtschaftlichen Entwicklung kann es noch einmal eine Etage tiefer gehen.

Screen 2: Tageschart des S&P500

S&P500: Im breiter aufgestellten S&P500 ging es gleich zwei Etagen weiter abwärts. Nachdem der Kurs die Marke von 2040 nach unten durchbrochen hatte, fiel auch die Marke von 1990 Punkten. Beides Marken, die bislang eine starke Unterstützung boten. Da diese Abverkäufe unter großem Volumen stattfanden, kann man tatsächlich von nachhaltigen Kursentwicklungen sprechen. Aktuell wird die Marke um 1990 Punkte von unten getestet, was aus charttechnische Sicht ganz normal ist. Entscheidend wird sein, ob diese Marke nun als Widerstand fungiert oder doch noch auf Schlusskursbasis zurückerobert werden kann. Dann würden sich erste Käufe anbieten, die aber eng abgesichert werden sollten.

Screen 3: Tageschart von Gold

Gold: Nach wie vor sehen wir beim Gold eine abwärtsgerichtete Bewegung. Die technische Gegenreaktion beginnend an der unteren Trendlinie, kann eben auch nur als eine solche bewertet werden, auch wenn die Gazetten schon wieder neue Höchstkurse für das gelbe Edelmetall hinaufbeschwören. Der Abwärtstrend ist intakt, die Kurse wurden an der oberen Trendkanallinie abverkauft und nun rücken wieder tiefere Kurse auf den Plan. Aus meiner Sicht sind keine bullishen Zeichen zu erkennen.

Ebenfalls interessieren könnten Sie News aus den umliegenden Wochen:

Wirtschafts- und geldpolitische Entscheidungen der 36KW

Seit zwei Wochen versuchen Aktienmärkte, sich vom kleinen Crash zu erholen, der mit der Yuan-Abwertung zwar durch die chinesische Notenbank initiiert wurde, den weiter fallenden Aktienmarkt in China den Absturz an den weltweiten Börsen aber weiter befeuert hat. Der DAX-Index hat seine im ersten Halbjahr gewonnene Performance abgegeben und notiert aktuell auf dem Ausbruchsniveau von Anfang Januar mit 10.180 Pkt. im Future. Der Zinsentscheid des Fed rückt immer näher, und Arbeitsmarktdaten aus den USA sowie einige irritierende Aussagen von Fed-Mitgliedern lassen hier keine eindeutige Richtung erkennen.

Wirtschaft und Geldpolitik

EU: Aus der EU wurden folgende Daten veröffentlicht

  • Einzelhandelsumsätze aus den Ländern Deutschland, Italien und der EU.
  • Der Verbraucherpreisindex (VPI) aus den Ländern EU und Italien.
  • ISM Einkaufsmanagerindizes für das Produktionsgewerbe und Dienstleistungen aus den Ländern Spanien, Italien, Frankreich, EU, Deutschland und Großbritannien.
  • Die Arbeitslosenquoten aus den Ländern Deutschland und der EU
  • Das italienische und EU BIP für das dritte Quartal
  • Deutsche Arbeitsaufträge

Die Einzelhandelsumsätze fielen in Deutschland für August und im Vergleich zum Vorjahresmonat besser aus als erwartet, doch unterhalb des Vorwertes. Der Wert im Vergleich zum Vormonat stieg nach einem rückläufigen Wert im Vormonat deutlich an. Der italienische Einzelhandel verzeichnete beim Jahreswert eine steigende Tendenz, während der Wert im Vergleich zum Vormonat entgegen den Erwartungen rückläufig ausfiel.

Der VPI für die EU stieg im Vergleich zum Vorjahr etwas besser an als erwartet. Für den italienischen VPI gilt das gleiche.

Die Einkaufsmanagerindizes für das Produktionsgewerbe fielen überwiegend enttäuschend aus. Die Länder Spanien, Italien, Frankreich, Großbritannien und die EU verzeichneten allesamt rückläufige Daten. Lediglich Deutschlands Daten fielen leicht über den Erwartungen aus. Für das Dienstleistungsgewerbe wurden allerdings eher positive Daten veröffentlicht. Lediglich Frankreich verzeichnete entgegen den Erwartungen einen stagnierenden Wert.

Die Arbeitslosenquote fiel in der EU von 11,1 auf 10,9 %. In Deutschland verblieb die AQ auf 6,4 %.

Das italienische BIP-Wachstum war wie erwartet positiv ausgefallen. Das EU BIP-Wachstum wird am heutigen Freitag erwartet. Deutsche Arbeitsaufträge verzeichneten nach einem stark positiven Wert im Vormonat einen stagnierenden.

USA: Aus den USA wurden folgende Daten veröffentlicht:

  • Chicago Einkaufsmanagerindex
  • ISM Einkaufsmanagerindex für das Produktionsgewerbe und Dienstleistungen
  • ADP non-farm Arbeitsplätze
  • non-farm Gehaltsabrechnungen

Aus den USA gab es etwas weniger Daten, jedoch liegt der Fokus stark auf den heutigen non-farm Gehaltsabrechnungen für den Monat August. Es werden 220.000 neu geschaffene Stellen nach 215.000 erwartet. Die ADP non-farm Arbeitsplätze fielen am Mittwoch mit 190.000 neuen Stellen weniger aus als erwartet.

Der ISM Einkaufsmanagerindex fiel für das Produktionsgewerbe leicht über den Erwartungen aus, während der Index für das Dienstleistungsgewerbe geringer als im Vormonat ausfiel, jedoch über den Erwartungen. Auch der Chicago Einkaufsmanagerindex fiel schlechter aus als erwartet.

Geldpolitik

Das Fed steuert auf eine Zinswende zu, die chinesische Notenbank leitet eine Abwertung des Yuan ein und die EZB möchte ihr Anleihekaufprogramm ausweiten. Letzteres wurde in der Pressekonferenz am Donnerstag bekannt gegeben. Die Inflation hält sich weiterhin auf niedrigem Niveau und Aktienmärkte wollen sich nach der Yuan-Abwertung nicht recht erholen. Die Aussagen des EZB-Chefs Marion Draghi stützen den US-Dollar und damit die Aktienmärkte nur kurz. Marktteilnehmer schauen aktuell mehr auf das Fed und die Arbeitsmarktdaten.

Technische Bewertung der Märkte:

Screen 1: Wochenchart des DAX

DAX: Wie oben bereits erwähnt, vollzog der DAX-Index in Form des Futures zwar in den letzten zwei Wochen eine leichte Erholung. Die Frage ist jedoch, ob diese Erholung über das Ausbruchsniveau vom Januar durchbrechen kann und damit ein Tief signalisiert, also ein neuer Aufwärtstrend entsteht. Noch ist es aber auch möglich, dass dieses Niveau nur getestet wird, bevor es zunächst weiter abwärts geht. Die 200er Moving Average auf Wochenbasis scheint jedoch eine gute Unterstützung zu bieten und sollte nachhaltig nicht unterschritten werden.

Screen 2: Wochenchart des EUR/USD

EUR/USD: Auch hier schauen wir uns dieses Mal das Wochenchart an, denn es zeigt deutlich eine bearishe Flagge. Sollte diese Flagge nach unten hin aufgelöst werden, ist das ein deutliches Signal dafür, dass der Abwärtstrend weiterhin intakt ist. Die nächsten Unterstützungen würden dann in den Bereichen 1.04 und 1.00 US-Dollar je Euro liegen. Hält sich die Unterstützung bei etwa 1.09 US-Dollar je Euro, so kann sich ein weiterer Schub in Richtung obere Flaggenbegrenzung ergeben.

Screen 3: Wochenchart des S&P500

S&P 500: Im US-amerikanischen Leitindex zeigt sich ein ähnliches Bild wie im DAX, nur dass hier die 200er Moving Average auf Wochenbasis als Unterstützung noch etwas weit entfernt liegt. Je nachdem, welche Richtung die Notenbanker in den USA einschlagen, könnte dieses Level durchaus angesteuert werden. Im anderen Fall sollten die 2.000 Pkt. als relevanter Widerstand gelten, dessen Break Out nach oben weiteres Aufwärtspotenzial signalisieren würde.

Screen 4: Wochenchart von Gold

Gold: Auch in Gold sehen wir auf Wochenbasis klare technische Strukturen. Der Aufwärtsschub wurde an der Trendbegrenzung (blau) klar abgewiesen. Erst der Bruch dieser Trendlinie sollte neue Käufe initiieren. Darunter

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Geldpolitische Entscheidungen

Die geldpolitischen Entscheidungen des EZB-Rats dienen dazu, Preisstabilität, das Hauptziel der Geldpolitik des Eurosystems, zu gewährleisten. Der EZB-Rat, in dem der Präsident der Deutschen Bundesbank als unabhängiger Vertreter Deutschlands Sitz und Stimme hat, trifft diese Entscheidungen traditionell auf der ersten Sitzung eines Monats.

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