Wie handeln Sie Optionen

Beste Broker fur Binare Optionen 2020:
  • BINARIUM
    BINARIUM

    Der beste Broker fur binare Optionen fur 2020!
    Ideal fur Anfanger!
    Kostenloser Unterricht!

  • FINMAX
    FINMAX

    Zuverlassiger Broker!

Wie handeln Sie Optionen?

Home » Wie handeln Sie Optionen?

Der Handel mit Optionen bietet Tradern eine Großzahl von Vorteilen. Ob Sie nun auf unterschiedlichen Märkten spekulieren, auf eine Absicherung gegen bestehende Positionen abzielen oder auch einfach nur eine Tradingentscheidung herauszögern möchten, um sicherzugehen, dass sie richtig ist – verinnerlichen Sie auf jeden Fall das nachfolgende Wissen, bevor Sie sich gänzlich in den Trubel des Optionshandels stürzen.

Was beeinflusst den Preis von Optionen?

Der Optionspreis bzw. die Prämie, welche der künftige Besitzer dem Verkäufer bezahlt, ist von diversen Faktoren abhängig und kann sich im Verlauf der Zeit natürlich ändern. Zu den drei wesentlichsten Einflussfaktoren gehören das Niveau des zugrundliegenden Marktes in Relation zum Basispreis, die verbleibende Zeit zum Ablaufdatum der Option wie auch die Volatilität des zugrundliegenden Marktes.

Grundsätzlich funktionieren diese drei Faktoren nach demselben Prinzip: Steigt eine Option über ihren Basispreis (Call) oder geht sie unter ihren Basispreis (Put), desto höher fällt die Prämie aus. Dennoch lohnt es sich einen näheren Blick auf die einzelnen Einflussfaktoren zu werfen.

Faktor 1: Niveau des zugrundliegenden Marktes

Je näher der zugrundeliegende Markt am Basispreis einer Option liegt, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit den Basispreis zu treffen und dann auch weiter zu steigen. Eine Option auf das Währungspaar EUR-USD, deren Ausübungspreis 50 Punkte vom aktuellen Niveau des Marktes entfernt ist, wird höchstwahrscheinlich weniger profitabel sein. Eine niedrigere Prämie wird hingegen die Option haben, deren Ausübungspreis nur 15 Punkte vom aktuellen Marktniveau entfernt ist.

Faktor 2: Optionslaufzeit

Je mehr Zeit bis zum Ablauf der Laufzeit einer Option verbleibt, desto mehr Zeit steht dem zugrundeliegenden Markt zur Verfügung um den Basispreis zu treffen. Wenn Sie also zwei Optionen mit demselben zugrundeliegenden Markt sowie den gleichen Ausübungspreisen haben, sollte die Option einen größeren Aufschlag erhalten, die eine längere Laufzeit hat.

Faktor 3: Volatilität des Marktes

Das Erreichen des Ausübungspreises ist umso wahrscheinlicher, je volatiler der der Option zugrundliegende Markt ist. Erlebt Letzterer also einen unerwarteten Auftrieb seiner Volatilität, dann gleichen sich prinzipiell die Optionen diesem aufstrebenden Trend an und ihr Aufschlag erhöht sich.

Seien Sie sich der “Greeks” bewusst

Als Greeks werden die Risiken bezeichnet, die für den Optionshandel spezifisch sind. Das Verständnis davon, warum sich Preise von Optionen bewegen, ist deshalb der erste solide Schritt in Richtung eines profitablen Tradings. Doch um diesen Markt tatsächlich zu meistern, müssen auch die Greeks verstanden werden – erst dann nämlich, wenn jedes Risiko nachvollzogen werden kann, ist es möglich Maßnahmen zu ergreifen, die dieses reduzieren. Wir möchten Ihnen nun die vier Risikokategorien genauer vorstellen.

Delta

Delta nimmt Bezug auf die Wertveränderung der Option im Verhältnis zur Kursbewegung des Basiswerts. Standardmäßig geht man bei einer Preisveränderung des Basiswerts von einem Ansteigen oder Absinken des Preises um eine Geldeinheit, beispielsweise 1€, aus. Ein Anleger, der darauf setzt, dass der Aktienkurs steigen wird, könnte eine Call-Option anstelle einer Aktie erwerben. Ist die Aktie dann um 1€ gestiegen, hat generell auch die Call-Option an Wert dazugewonnen. In den meisten Fällen steigt jedoch der Optionspreis um einen abweichenden Betrag, nicht aber exakt um 1€. Das Delta zeigt also die tatsächliche Stärke des Anstiegs in Relation zur Aktie an.

Als Dezimalzahl angegeben, kann das Delta ausschließlich einen Wert zwischen 0 und 1 annehmen. Hat eine Option zum Beispiel ein Delta von 0,60, dann ändert sich der Optionspreis bei einer Wertveränderung der Aktie um 1€ um 0,60€. Da Call-Optionen positiv mit dem Preis des Basiswerts korrelieren – steigt der Preis des Basiswerts, steigt ebenso der Wert der Call-Option –, ist das Delta von Call-Optionen stets positiv. Für Put-Optionen gilt hingegen das Gegenteil. Da hier eine negative Korrelation zum Preis des Basiswerts vorliegt, findet man bei Put-Optionen ein negatives Delta wider.

Gamma

Ändert sich der Kurs des Basiswerts einer Option, dann bewegt sich eine Option entweder weiter aus dem Geld oder tiefer ins Geld. Infolgedessen verändert sich auch das Delta. Mit dem Gamma wird ebendiese Veränderungsrate des Delta bzw. die Veränderung des Deltas bei einer Preisveränderung des Basiswertes um eine Einheit gemessen. Die größten Gammawerte findet man bei Optionen am Geld, da sich hier die Preisänderungen des Basiswerts am stärksten auf das Delta auswirken.

Beste Broker fur Binare Optionen 2020:
  • BINARIUM
    BINARIUM

    Der beste Broker fur binare Optionen fur 2020!
    Ideal fur Anfanger!
    Kostenloser Unterricht!

  • FINMAX
    FINMAX

    Zuverlassiger Broker!

Theta

Ein weiterer Options-Grieche, der eine signifikante Rolle für Optionsanleger spielt, ist das Theta. Das Theta nimmt Bezug auf den Zeitwert von Optionen. Wie wir bereits wissen, sichert sich der Optionsanleger mit dem Kauf einer Option das Recht, am oder bis zum Ablaufdatum der Option, Wertpapiere oder Aktien zu erwerben oder zu veräußern. Wird beispielsweise eine aus dem Geld befindliche Call-Option erworben, dann setzt sich die bezahlte Prämie nur aus dem Zeitwert zusammen. Bei aus dem Geld liegenden Optionen beträgt der innere Wert immer Null. Hat die Option an ihrem Verfallstag keinen inneren Wert, wird sie nicht ausgeübt und verfällt. Ab dem Moment, da die Option gekauft wird, beginnt ihr Zeitwert zu verfallen. Vorerst geschieht dieser Prozess relativ langsam, beschleunigt sich dann aber zum Verfallsdatum hin. Das Theta gibt also an, in welchem Ausmaß der Optionspreis sinkt, wenn sich die restliche Laufzeit um einen Tag verkürzt hat.

Weil die Optionspreise auch von den erwarteten Kursschwankungen des Basiswerts abhängig sind, spielt die Volatilität eine maßgebliche Rolle. Sie stellt ja auch die zu erwartende Schwankungsbreite des Basiswertes bis zum Verfallsdatum dar, was für die Interpretation des Vega wesentlich ist.

Das Vega einer Option gibt also das Veränderungsausmaß des Optionspreises bei einer Veränderung der Volatilität an. Nimmt die Volatilität zum Beispiel ab, bewegt sich der Preis des Basiswertes nur wenig, weshalb die Optionen auf den Wert günstiger werden.

Nimmt die Volatilität hingegen zu, kommt es zu einer Zunahme der erwarteten Schwankungsbreite des Basiswertes und die Optionen werden kostspieliger. Das Vega richtet sich ebenfalls nach der Laufzeit einer Option sowie ihrem Ausübungspreis. Eine Option mit langer Laufzeit reagiert stärker auf Veränderungen der Volatilität als eine Option mit kurzer Laufzeit. Auch das Vega wird als Dezimalzahl ausgedrückt, welche auf die Veränderung der erwarteten (impliziten) Volatilität einer Option um einen Punkt Bezug nimmt.

Wählen Sie eine Handelsstrategie

Von Long Calls über Call Spreads bis hin zum Iron Butterfly, gibt es viele Strategien, die für die eigenen Handelsaktivitäten eingesetzt werden können. Wir stellen Ihnen im Nachfolgenden die populärsten Strategien vor:

Calls und Puts bei Long-Positionen

Calls und Puts bei Long-Positionen gehören zu den einfachsten Methoden des Handels mit Optionen. Sie bedeuten, dass Sie tatsächlich eine Option erwerben und so automatisch zu ihrem rechtmäßigen Besitzer werden. Einen Gewinn verschreiben Sie, wenn der zugrundeliegende Markt über (Call) oder unter (Put) den Basiswert zuzüglich Ihrer Prämie läuft. Die Kosten der Prämie machen hierbei den maximal möglichen Verlust des Trades aus.

Sie besitzen bereits eine Anlage und möchten sich vor kurzfristigen Verlusten schützen? Dann können Sie das ohne Weiteres über eine Long-Put-Option tun – eine Strategie, die “married put”genannt wird.

Calls und Puts bei Short-Positionen

In einem Short Call oder Short Put nehmen Sie die Verkäuferseite bzw. die Seite des Writers ein. Die gedeckte Kaufoption ist die simpelste dieser Optionen. Bei dieser verkaufen Sie nämlich eine Call-Option bzw. eine andere Anlage. Den Aufschlag können Sie dann als Gewinn verzeichnen, wenn der Preis Ihrer veräußerten Anlagen nicht höher als der Ausübungspreis ist. Das Schreiben von Call- bzw. Kaufoptionen ist auch dann möglich, wenn Sie die Anlage nicht besitzen. Dies bezeichnet man dann als ungedeckte bzw. nackte Kaufoption. Es muss jedoch an dieser Stelle vermerkt werden, dass diese Variante eine ziemlich riskante Strategie ist, da möglicherweise die vollen Kosten der Aktien bezahlt werden müssen, um sie danach mit Verlust an den Inhaber zu veräußern.

Straddle und Strangle

Doch Sie müssen sich nicht bloß darauf beschränken nur eine einzelne Option zu traden. Ein Straddle zum Beispiel, was aus dem Englischen übersetzt soviel wie “Grätsche” bedeutet, macht den gleichzeitigen Kauf oder Verkauf von Call- und Put-Optionen mit denselben Verfallsterminen und Ausübungspreisen möglich. Hierbei profitiert man von der Volatilität, und das unabhängig von der Auf- und Abbewegung des zugrundeliegenden Marktes. Ist hingegen keine Volatilität gegeben, ist der Aufschlag weg.

Eine vergleichbare Strategie ist ein Strangle (to strangle bedeutet “die Luft abschneiden”). In diesem Fall erwerben Sie einen Call mit um einen Tick höheren Ausübungspreis als beim entsprechenden Put. Um zu profitieren, benötigen Sie eine größere Kursbewegung, zahlen in der Regel jedoch weniger für die Handelseröffnung, da bei Illiquidität beide Optionen erworben werden.

Selbstverständlich kann auch die andere Seite von Straddles und Strangles verwendet werden, indem die Short-Positionen genutzt werden, um von flachen Märkten zu profitieren.

Spreads

Spreads stehen für den gleichzeitigen Kauf und Verkauf von Optionen. In einem Call Spread beispielsweise, kann eine Call-Option erworben werden während eine andere zu einem höheren Ausübungspreis verkauft wird. Die erzielte Differenz zwischen den beiden Ausübungspreisen macht Ihren maximalen Gewinn aus.

Der sog. Butterfly, bei welchem Put- bzw. Call-Optionen mit drei unterschiedlichen Ausübungspreisen bei festgesetzten Short- und Long-Positionen getradet werden können, ist weitaus komplexer. Gewinne können auf diese Weise dann erzielt werden, wenn kein übermäßiges Risiko besteht und die Volatilität gering ist. Man unterscheidet drei verschiedene Arten einer Schmetterlings-Strategie: Condor, Iron Butterfly sowie IronCondor.

Wählen Sie aus, wie Sie traden möchten

Es gibt zwei Wege, wie Sie Optionen erwerben und veräußern können.

Options-Handel mit einem Broker

Gelistete Optionen tradet man, gleich wie Aktien, an registrierten Börsen. Und genauso wie bei Aktien, müssen auch hier spezielle Bedingungen erfüllt sein, um Optionen direkt an einer Börse kaufen und verkaufen zu können. Deshalb wenden sich diesbezüglich die meisten Einzelhändler an einen Broker und tun dies über ihn.

Wenn Sie sich entscheiden mit einem Options-Broker zu traden, traden Sie auf der Plattform des Brokers und führen die Order an der tatsächlichen Börse durch. Es ist üblich, dass für jeden Trade eine Kommission berechnet wird.

Options-Handel über CFDs

Handeln Sie Optionen über CFDs, dann haben Sie nur die Möglichkeit die CFDs des zugrundliegenden Marktes zu traden, nicht aber den Markt selbst. CFDs replizieren stets den Kurs des zugrundliegenden Marktes, womit Sie denselben Gewinn oder Verlust erzielen wie beim Handeln mit einem Broker, natürlich abzüglich der Kosten für die Positionseröffnung. Hierfür benötigen Sie ein Konto bei einem gehebelten Handelsanbieter.

Eröffnen Sie ein Konto

Um mit Optionspreisen handeln zu können, muss vorerst ein Konto eröffnet werden. Dieses ist in der Regel kostenlos, rasch angelegt und mit keinerlei Einzahlungs- oder Handelspflicht verbunden.

Im nächsten Schritt müssen Sie Geld auf Ihr Kundenkonto einzahlen, bevor Sie den ersten Trade platzieren können. Wer zuerst seine Strategien für den Optionshandel ohne Risiko austesten möchte, kann dies über ein Demokonto mit virtuellem Geld tun.

Ein Optionen-Beispiel zum Verständnis:

Angenommen, der aktuelle Kurs einer Google-Aktie beträgt € 500,–. Sie denken, dass der Wert der Google-Aktie bis Dezember steigen wird. Sie beauftragen einen Broker mit dem Kauf einer Kaufoption:

Vermögenswert: Google Aktie
Ausübungspreis: € 520,–
Verfallsdatum: 18. Dezember 2020
Preis der Kaufoption (Prämie für den Verkäufer): € 32,–/Aktie.

Sie erhalten zum Preis von € 32,–/Aktie das Recht auf den Kauf von Google-Aktien zu je € 520,–. In der Regel wird ein Optionskontrakt über 100 Aktien abgeschlossen. Sie bezahlen also 100 x € 32,–, in Summe € 3.200,–. Jetzt gibt es zwei Szenarien:

Der Kurs fällt oder bleibt gleich – die Option verfällt: Der Kurs fällt auf € 480,–. Im Vergleich zum Kaufpreis von € 520,– ist der aktuelle Wert viel niedriger. Sie werden Ihre Kaufoption, also das Recht die Aktie um € 520,– zu kaufen, nicht ausüben. Sie verlieren € 3.200,–.

Der Kurs steigt – Sie üben die Option aus: Wenn der Kurs zum Beispiel auf € 600,– je Aktie steigt, werden Sie die Option ausüben. Sie haben das Recht, die Aktie um € 520,– zu kaufen, obwohl Sie an der Börse mehr Wert ist. Das heißt, Sie erhalten die Aktie um € 80,–/Aktie billiger. So zahlen Sie € 52.000,– und sparen sich in Summe € 8.000,–.

Anschließend verkaufen Sie die Aktie wieder an der Börse zum aktuellen Preis. Sie erhalten somit € 60.000,–. Ziehen Sie die Investitionskosten der Kaufoption von € 3.200,– ab, erhalten Sie einen Reingewinn von € 4.800,–.

Eurex Handel – so handeln Sie Optionen und Futures

Kennen Sie die Eurex? Die elektronische Terminbörse ist heute Weltmarktführer beim Handel von Terminprodukten. Doch für viele ist die Eurex ein Buch mit sieben Siegeln. Wie der Handel an der Eurex funktioniert und was Einsteiger beim Optionen- und Futures-Handel beachten sollten.

Eurex Handel – das Wichtigste in Kürze

Eurex Handel – Empfehlungen & Tipps

Options- und Future-Handel an der Terminbörse Eurex

Wer als aktiver Anleger mehr als nur Aktien handeln oder von Banken und anderen Kapitalgesellschaften vorgefertigte Produkte wie Fonds und Zertifikate erwerben möchte, sollte einen eingehenden Blick auf die Möglichkeiten werfen, die der Options- und Future-Handel an der Terminbörse Eurex bietet.

Futures und Optionen – Broker-Angebote

Kontoeröffnung in 15 Minuten. Einzahlung per Kreditkarte oder PayPal möglich.
76,4% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

Verdienen Sie an der Managementgebühr.
66% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

Was ist die Eurex?

Die Eurex („European Exchange“) ist die weltweit größte Termin-/ Derivatebörse. Sie entstand 1998 durch Fusion der Deutschen Terminbörse (DTB) und der Schweizer Terminbörse Soffex. Der Eurex-Handel läuft vollintegriert über eine elektronische Handels- und Clearing-Plattform, ähnlich, wie Sie es vom Xetra-System kennen.

Aber: Gehandelt werden nicht etwa Aktien und Anleihen, sondern Lieferverträge im weitesten Sinne, in der Fachsprache Kontrakte genannt.

Wie funktioniert der Terminhandel an der Eurex?

Es gibt zwei unterschiedliche Arten von Terminbörsen-Kontrakten: Die einen heißen Optionen und die anderen Futures. Beide sind jeweils in allen Merkmalen wie Kontraktgröße, Größe der kleinsten Preisbewegung oder Liefertermin standardisiert und haben daher stets eine feste Laufzeit. Ohne die Spezifikation wäre ein liquider Terminhandel nicht umsetzbar.

Terminprodukte bieten Ihnen von Möglichkeiten zur kostengünstigen Absicherung über die Zusatzrendite bis hin zur „Stand-Alone“-Spekulation clevere Einsatzmöglichkeiten zur Ertragsoptimierung oder wahlweise Renditemaximierung.

Ein Beispiel: Ein Kaffeeproduzent will bis Dezember 100 Tonnen Kaffee kaufen, um seinen Produktionsbedarf für das vierte Quartal zu decken. Der Kaffeeröster hat jedoch Sorge, dass die Kaffeepreise bis zum Jahresende ansteigen. Zur Absicherung gegen einen möglichen Preisanstieg entscheidet sich der Hersteller für den Kauf von Kaffee-Futures. Sein Vorteil: Steigen die Kaffeepreise, muss er seinen Kaffee zwar im Herbst teurer einkaufen. Da der Preis seines Kaffee-Futures aber mit dem Preisanstieg beim Kaffee nach oben gehen würde, würde er damit einen Gewinn erzielen, der seinen höheren Einkaufspreis kompensieren könnte. Nachteil: Bei sinkendem Kaffeepreis profitiert der Kaffeeproduzent zwar durch niedrigere Einkaufspreise, sein Kaffeefuture fährt jedoch einen Verlust ein, der den niedrigeren EK-Preis ebenfalls kompensiert. Summa summarum bietet der Future-Handel dem Terminhändler somit die Möglichkeit, sich ein bestimmtes Preisniveau für eine bestimmte Zeit festzuschreiben.

Unser Tipp: Abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen Newsletter!

Was genau ist ein Future?

Was steckt nun aber konkret hinter einem Future? Ein Future begründet ein Geschäft zur Lieferung eines Wirtschaftsgutes in der Zukunft zu einem definierten Termin in ebenso definierter Qualität und Menge. Ein Zurücktreten von diesem Geschäft ist nur möglich, indem Sie den erworbenen Kontrakt vor Fälligkeit weiterveräußern, was in der Fachsprache glattstellen heißt. Versäumen Sie es, den Kontrakt vor dessen Fälligkeit zu veräußern, sind Sie zur Abnahme oder Lieferung verpflichtet.

Es gibt Futures auf Währungen wie auch auf Bundesanleihen oder Aktienindizes. Den Future auf den Deutschen Aktienindex nennt man DAX-Future (kurz: FDAX). Weil bei ihnen jeweils ein Finanzprodukt die Basis bildet, heißen sie Financial Futures. Bilden Rohstoffe wie etwa Weizen, Orangensaft, Rohöl oder Gas die Basis, spricht man von Commodity Futures.

Was sind Optionen und wie funktionieren sie?

Entdecken Sie die Grundlagen des Optionshandels.

Sind Sie bereit mehr über den Optionshandel zu erfahren?

Was ist eine Option?

Eine Option ist ein Finanzprodukt, mit dem Sie mit den zukünftigen (prognostizierten) Wert eines Marktes handeln können. Wenn Sie Optionen handeln zahlen Sie einen Aufschlag für das Recht einen Markt zu einem bestimmten Kurs zu handeln, bevor einem festgelegten Laufzeitende der Option. Optionen sind in dieser Hinsicht ähnlich zu Futures – aber im Gegensatz zu Futures, gibt es keine Handelspflicht , sollten Sie nicht handeln wollen.

Nehmen wir an, dass Sie einen Optionskontrakt haben, der es Ihnen erlaubt, Gold für 1300 $ für die nächste Woche zu kaufen.

Erreicht Gold also den Preis von 1325 $, können Sie Ihre Option ausüben und diese für 1300 $, also 25 $ weniger als den aktuellen Marktpreis kaufen.

Bleibt Gold allerdings unter dem Preis von 1275 $, besteht keine Pflicht dieses zu einem Preis von 1300 $ zu kaufen. Wenn Sie jedoch nicht handeln, verlieren Sie die Prämie, die Sie für die Option bezahlt haben.

Werden Optionen gehebelt?

Wie auch CFDs sind Optionen eine gehebelte Form des Tradings – was dazu führt, dass der Options-Handel sich als ausserordentlich attraktiv für die Händler erweist.

Nehmen Sie den oben genannten Trade als Beispiel: mit dem Kauf einer Gold-Option hätten Sie viel weniger bezahlt, um Ihre Position zu eröffnen, als wenn Sie selbst Gold gekauft hätten. Und wenn das Edelmetall im Preis steigt, könnten Sie Ihre Option verkaufen, ohne diese jemals auszuüben. Dann profitieren Sie von der Preisbewegung des Goldes, ohne viel Kapital zu investieren.

Das macht Optionen zu einem mächtigen Werkzeug für Händler, bringt aber auch eigene Probleme mit sich.

Wozu werden Optionen genutzt?

Es gibt drei Hauptgründe für den Handel mit Optionen: Ihr Risiko durch Hedging zu begrenzen, sich Zeit zu kaufen um zu entscheiden, welcher Trade für Sie richtig ist , oder auf Preisbewegungen verschiedener Märkte zu spekulieren . Während Optionen auch andere Verwendungen haben – wie etwa in komplizierten Spread-Strategien – wird die Mehrheit der Trader sie für einen oder mehrere von diesen verwenden.

Hedging mit Optionen

Der Optionshandel wurde zunächst als Hedging-Instrument entwickelt. Angenommen, Sie hatten Aktien in einem Unternehmen, waren aber besorgt, dass der Kurs in naher Zukunft fallen könnte. Sie könnten eine Option kaufen, um Ihre Aktie zu einem Kurs zu verkaufen, der nahe an ihrem aktuellen Niveau liegt. Wenn der Preis Ihrer Aktie dann fällt, können Sie Ihre Option ausüben und Ihre Verluste somit begrenzen. Wenn der Preis Ihrer Aktie allerdings steigt, verlieren Sie lediglich die Kosten für den Kauf der Option.

Sich Zeit erkaufen, um die richtige Entscheidung zu treffen

Eine weitere wichtige Verwendung von Optionen besteht darin, Ihnen die Zeit zu verlängern, die Sie benötigen um zu entscheiden, ob sich ein Trade lohnt oder nicht. Anstatt einen Markt zu kaufen, bei dem Sie sich nicht sofort sicher sind, kaufen Sie die Option, in diesem vor einem bestimmten Datum in der Zukunft zu handeln. Wenn Sie später entscheiden, dass Sie den Markt kaufen möchten, können Sie Ihre Option ausüben. Wenn nicht, verlieren Sie erneut lediglich die Prämie.

Mit Optionen spekulieren

Die Flexibilität von Optionen hat diese zu einem sehr beliebten Spekulationsinstrument gemacht. Das liegt daran, dass die Preise, zu denen Optionen gehandelt werden, von einer Reihe verschiedener Faktoren abhängen, einschliesslich der Zeit, die Ihnen für die Ausübung Ihres Handelsrechts zur Verfügung steht, und des Werts des zugrunde liegenden Marktes. Eine Option, Gold zu einem Kurs von 1300 $ zu kaufen, zum Beispiel, wird normalerweise zu einem höheren Preis gehandelt, wenn Gold bei 1299 $ liegt, als wenn es bei 1200 $ liegt.

Spekulanten könnten Optionen handeln, ohne diese jemals ausüben zu wollen. Stattdessen kaufen sie eine Option und verkaufen sie erst dann, wenn ihre Prämie steigt.

Für mehr Informationen zu Preisbewegungen von Optionen besuchen Sie unsere Website zum Thema Wie werden Optionen gehandelt.

Die verschiedenen Varianten von Optionen

Es gibt zwei verschiedene Varianten von Optionen: Calls und Puts .

  • Calls geben Ihnen das Recht, einen Markt zu einem festgelegten Kurs zu kaufen , verpflichten Sie aber nicht dazu.
  • Puts geben Ihnen das Recht, einen Markt zu einem festgelegten Kurs zu verkaufen , verpflichten Sie aber nicht dazu

Kaufen Sie eine Call-Option, und Sie erhalten eine Long-Position auf dem zugrunde liegenden Markt. Je höher der Marktpreis steigt, desto mehr Gewinn können Sie erzielen. Kaufen Sie eine Call-Option, und Sie erhalten eine Short-Position auf dem zugrunde liegenden Markt. Je höher der Marktpreis fällt, desto mehr Gewinn können Sie erzielen. Sobald eine Option Ihr Laufzeitende erreicht, wird sie wertlos.

So berechnen Sie den Gewinn oder Verlust eines Optionsgeschäfts:

Gewinn oder Verlust = Preis des zugrunde liegenden Marktes – Ausübungspreis – Aufschlag

Gewinn oder Verlust = Ausübungspreis – Preis dez zugrunde liegenden Marktes – Aufschlag

Die Komponenten eines Options-Handels

Optionen können auf den ersten Blick wegen der Terminologie, die von Händlern verwendet wird, kompliziert erscheinen. Hier finden Sie eine Zusammenfassung einiger wichtiger Begriffe, die man im Bezug zum Options-Handel verwendet und was sie bedeuten:

  • Writer und Holder : der Käufer einer Option wird auch Holder genannt, der Verkäufer widerrum als Writer. In einem Call hat der Holder das Recht den zugrunde liegenden Markt vom Writer zu erwerben. In einem Put hat der Holder das Recht den zugrunde liegenden Markt dem Writer zu verkaufen
  • Aufschlag (Prämie) : die Gebühr, die der Holder dem Writer für eine Option zahlt
  • Ausübungspreis : der Preis, zu dem der Holder den zugrunde liegenden Markt kaufen (Call) oder verkaufen (Put) kann
  • Ablaufdatum : das Datum, an dem der Optionskontrakt endet. Nach dem Ablaufdatum ist die Option wertlos – wenn also der zugrunde liegende Markt den Ausübungspreis vor dem Ablaufdatum nicht erreicht, kann der Holder keinen Gewinn erzielen
  • In-the-money : wenn der Preis des zugrunde liegenden Marktes über dem Ausübungspreis (für einen Call) oder unter dem Ausübungspreis (für einen Put) liegt, kann der Holder die Option ausüben und zu einem besseren Preis als dem aktuellen Marktpreis handeln
  • Out-of-the-money : wenn der Preis des zugrunde liegenden Marktes unter dem Ausübungspreis (für einen Call) oder über dem Ausübungspreis (für einen Put) liegt, bedeutet dies, dass die Ausübung dieser Option einen Verlust zur Folge hat
  • At-the-money : wenn der Preis des zugrunde liegenden Marktes dem Ausübungspreis gleicht, oder sehr nah an diesem liegt

Was kann man mit Optionen handeln?

  • Forex . Inklusive Hauptwährungspaare wie EUR/USD, GBP/USD, USD/CHF und EUR/GBP
  • Aktien . Inklusive FTSE® 100 Aktien, sowie eine Auswahl führender US Aktien
  • Aktienindizes . Inklusive FTSE®100 und Wall Street
  • Rohstoffe . Inklusive Metalle und Energien

Vier Dinge, die Sie vor dem Options-Handel in Betracht nehmen sollten

Zu entscheiden, ob Sie mit Optionen handeln möchten, bedeutet, Vorteile und potenzielle Nachteile abzuwägen:

Komplizierter Markt

Optionen sind flexibel, können aber auch kompliziert sein. Anstatt einen Markt in der Hoffnung einer Preissteigung zu kaufen, müssen Sie berücksichtigen, um wie viel der Preis steigen wird und wann diese Bewegung eintreten wird.

Writing-Risiko

Der Holder einer Option kann lediglich den zuvor gezahlten Aufschlag (Prämie) verlieren. Der Writer ist jedoch grösseren Risiken ausgesetzt. Diese können eine vorzeitige Ausübung umfassen, wenn der Holder beschliesst, sein Recht auf Kauf oder Verkauf des zugrunde liegenden Marktes einzugehen, oder auch eine Nachschussforderung, also den sogenannten Margin Call.

Kursvolatilität

Den Aufschlag, den Sie bei einem Optionskauf zahlen hängt von mehreren Faktoren ab, als nur dem Preis des zugrunde liegenden Marktes – bevor Sie also mit dem Options-Handel beginnen, lernen Sie zuerst welche Faktoren zählen. Informationen hierzu finden Sie auf unserer Infoseite zum Thema Optionen.

Abklingzeit

Ein wesentlicher Teil des Wertes einer Option wird oft aus der verbleibenden Zeit festgelegt, die bleibt, bevor sie abläuft. Dieser Wert fällt mit der Zeit, sobald sich Option ihrem Laufzeitende nähern, was Optionen generell sehr zeitkritisch macht.

Erfahren Sie mehr über die Risiken, die mit dem Options-Handel zusammenhängen – und wie man diese abschwächt. Oder wenn Sie einen alternativen Markt in Betracht ziehen möchten, können Sie CFDs verwenden, um mit Kursbewegungen in Forex, Aktien, Indizes und mehr zu handeln.

Beste Broker fur Binare Optionen 2020:
  • BINARIUM
    BINARIUM

    Der beste Broker fur binare Optionen fur 2020!
    Ideal fur Anfanger!
    Kostenloser Unterricht!

  • FINMAX
    FINMAX

    Zuverlassiger Broker!

Like this post? Please share to your friends:
Wie man in Binäre Optionen investiert
Schreibe einen Kommentar

;-) :| :x :twisted: :smile: :shock: :sad: :roll: :razz: :oops: :o :mrgreen: :lol: :idea: :grin: :evil: :cry: :cool: :arrow: :???: :?: :!:

Anbieter Vorteil