Was ist Ripple (XRP)

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Was ist Ripple?

Ripple (XRP) ist ein Zahlungsnetzwerk für Banken mit dem Ziel, den internationalen Zahlungsverkehr zwischen diesen effizienter und kostengünstiger zu gestalten. Das Projekt widmet sich vor allem dem Zahlungsverkehr zwischen verschiedenen Währungsräumen und versucht ineffiziente Zahlungskorridore effizient zu gestalten.

Welches Problem will Ripple lösen?

Banken oder Zahlungsdienstleister stehen bei Transaktionen über Ländergrenzen hinweg (in verschiedenen Währungsräumen) vor zwei Problemen: Einerseits muss die Liquidität in allen involvierten Währungen gegeben sein und andererseits muss sichergestellt werden, dass die Zahlung auch funktioniert. Hierfür hat Ripple über die letzten Jahre sehr innovative Lösungen entwickelt. Wer sich näher mit dieser Thematik beschäftigen möchte, kann sich mit den sogenannten Nostro- und Lorokonten beschäftigen welche Banken in jeder Währung halten müssen, um liquide zu bleiben.

Grob beschrieben ist ein Nostrokonto (nostro, ital. „unser“) ein Konto einer Bank bei einer anderen Bank. Ein Lorokonto (loro, ital. „ihr“) ist dasselbe Konto, aber aus Sicht der Bank, auf welcher das Konto gefГјhrt wird. Wenn eine Bank nun eine Zahlung zwischen verschiedenen WГ¤hrungsrГ¤umen durchfГјhren mГ¶chte, muss sie die andere Bank erst beauftragen, das Nostrokonto dementsprechend zu belasten. Diese Konten sind mit immensen Kosten und Risiken (Inflation) verbunden, da das Geld (mehrere Trillionen weltweit) dort lediglich geparkt, jedoch normalerweise nicht verwendet wird. Des Weiteren mГјssen Nostrokonten in einer FremdwГ¤hrung funktionieren, das heiГџt, man ist dem Inflationsrisiko ausgesetzt. Banken stehen im internationalen Zahlungsverkehr also vor groГџen Problemen und Herausforderungen. Diese Probleme und Herausforderungen kГ¶nnen mit Ripple zwar nicht vollstГ¤ndig gelГ¶st werden, jedoch kГ¶nnen die Kosten stark reduziert werden.

Ripple ist also nicht nur eine herkГ¶mmliche KryptowГ¤hrung, sondern verfГјgt Гјber ein umfassendes System mit mehreren Produkten. In den sogenannten „RippleLabs“ werden die verschiedenen Systeme von Ripple erforscht und entwickelt. Dazu gehГ¶ren xRapid, xCurrent und xVia.

Was ist xRapid?

xRapid stellt die Liquidität im internationalen Zahlungsverkehr sicher. Dadurch werden nicht nur die Kosten minimiert, sondern auch Transaktionen beschleunigt. Ein großes Problem für den internationalen Zahlungsverkehr ist das sogenannte Inflationsrisiko auf den Nostro- und Lorokonten, an denen Zahlungsdienstleister Einheiten jeder Währung halten. Durch xRapid wird der Kapitalbedarf auf den Nostro- und Lorokonten dramatisch gesenkt da die Liquidität On-Demand mit Hilfe des XRP Coins angeboten und nachgefragt werden kann. Des Weiteren muss nicht mehr jede Bank ein Nostrokonto führen, es genügt, wenn irgendjemand dies tut und bei Bedarf die Liquidität zur Verfügung stellt.

Was ist xCurrent?

xCurrent ist die Applikation welche aus der bereitgestellten Liquidität von xRapid den Zahlungsverkehr ermöglicht. xCurrent ermöglicht es, grenzüberschreitende Transaktionen kostengünstig binnen weniger Sekunden End-to-End abzuwickeln. Schätzungen von Ripple zufolge könnten Banken ihre Kosten im Zahlungsverkehr mit xCurrent um rd. 33% senken. Des Weiteren können mit xCurrent Validierungen ein- und ausgegangener Transaktionen in Echtzeit und unveränderlich bestätigt werden. Um Klarheit über Transaktionen zu schaffen, wurde vom RippleNet Advisory Board ein Rulebook entwickelt, welches den operativen und rechtlichen Rahmen vorgibt.

Was ist xVia?

xVia ist schließlich ein Interface und gleichzeitig die Verknüpfung von xRapid und xCurrent. Zahlungsdienstleister können mittels xVia grenzüberschreitende Zahlungen aus verschiedenen Währungsräumen effizient, zuverlässig, transparent und schnell durchführen. Des Weiteren können Dokumente wie Rechnungen oder Begleitschreiben angehängt werden. Derzeit können mit Ripple rund 1.500 Transaktionen pro Sekunde gesendet werden. Die Struktur von Ripple macht es jedoch problemlos möglich die Anzahl der Transaktionen pro Sekunde auf über 50.000 zu steigern. Dazu müssten lediglich mehr sogenannte „Trusted Validator Nodes“ zugelassen werden. Eine Transaktion im Ripple Netzwerk dauert ca. 4 Sekunden.

Ist Ripple (XRP) dezentral?

Die Kryptowährung XRP steht häufig in der Kritik und wird teils kontrovers diskutiert. Dies hat vor allem den Hintergrund, dass XRP nicht etwa dezentral ausgegeben wurde, sondern zum größten Teil zentral von den Entwicklern selbst gehalten wird. Rund 55% der gesamten XRP Coins sind derzeit den Entwicklern vorbehalten und auf einem Escrow (ein kryptografisch gesichertes Treuhandkonto) gespeichert. Dieser Escrow stellt sicher, dass die Entwickler nicht laufend auf ihre gesamten reservierten 55 Milliarden XRP zugreifen können, sondern lediglich auf 1 Milliarde Coins pro Monat. In den letzten Monaten wurden durchschnittliche rd. 300 Millionen neue XRP pro Monat in Umlauf gebracht.

Ein weiterer Punkt, der für eine Zentralität von XRP spricht, ist, dass es derzeit sogenannte Validator Nodes braucht, um Transaktionen im Netzwerk zu bestätigen. Es gibt derzeit nur wenige solcher Nodes. Alle Validator Nodes werden derzeit von Ripple selbst betrieben. Derzeit gibt es mehrere Hundert Nodes, jedoch können nur sogenannte „Trusted Nodes“ Transaktionen validieren. Diese Validierung eines Nodes als „Trusted Node“ muss zentralisiert von Ripple erfolgen. Diese zentrale Autorisierung führt zu einer starken Einflussnahme und damit einer starken Zentralität von Ripple bzw. XRP.

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Es gilt jedoch festzuhalten, dass sich Ripple dieses Problems sehr wohl bewusst ist und daran arbeitet eine Lösung dafür zu schaffen. Trotz dem Ideal hinter Kryptowährungen, den Menschen die persönliche Freiheit zurückzugeben und die Welt weiter von unnötigen Mittelsmännern zu befreien, hat Ripple in einem Punkt sicher recht: Wenn Ripple gegen etablierte Institutionen wie z. B. SWIFT im Zahlungsverkehr eine Chance haben will, muss es einen zentralen Ansprechpartner geben; und das ist Ripple. Damit Ripple Einfluss auf die Entwicklung nehmen kann, müssen sie daher nicht nur finanziell mit den nötigen Ressourcen ausgestattet sein, sondern auch einen Einfluss auf die Verteilung der XRP Coins nehmen können. Der XRP Coin hat den Zweck als zentrale Einheit der Liquidität im Ripple System zu dienen.

Wie hängen Ripple und der XRP Coin zusammen?

Die Technologie hinter Ripple ist fulminant und beinhaltet das Potenzial, sich als „Bitcoin der Banken“ durchzusetzen.

Alles was du Гјber Bitcoin wissen musst

In unserem umfassenden Artikel über Bitcoin erfährst du einfach und verständlich wie Bitcoin funktioniert und welche Vorteile er hat.

Das einzige was man nicht vergessen darf ist, dass das System hinter Ripple die Innovation darstellt; nicht der XRP Coin. Der XRP Coin kann theoretisch einfach gegen einen anderen Coin getauscht werden. Derzeit wird der XRP Coin jedoch im Ripple Netzwerk verwendet da er von Ripple selbst ausgegeben wird. Auf den ersten Blick spricht einiges dafГјr, dass Banken einfach das Ripple System nutzen und ihren eigenen Coin erschaffen. Im nachfolgenden Part werden wir darauf eingehen, warum Banken genau das nicht tun sollten.

Wofür wird die Währung XRP benötigt?

Dadurch, dass Ripple das derzeitige Finanzsystem lediglich unterstützen will und den eigentlichen Grundgedanken der Blockchain nicht völlig teilt, argumentieren Kritiker, dass Ripple lediglich ein Startup betreiben sollte und den Kryptowährungsmarkt mit ihrem XRP Coin nicht missbräuchlich benutzen sollte.

Blockchain einfach erklärt

In unserem umfassenden Artikel über Blockchain erfährst du einfach und verständlich, was eine Blockchain ist und wie sie funktioniert.

Auf den ersten Blick erscheint dieses Argument vГ¶llig legitim. Wenn man jedoch genauer Гјber die FunktionalitГ¤t des Ripple Systems nachdenkt, fГ¤llt einem auf, dass fГјr das Ripple System eine einzelne zentrale und bankenunabhГ¤ngige WГ¤hrung zum Funktionieren durchaus Sinn macht. Nun muss diese WГ¤hrung nicht zwingend XRP sein – durch seine vorherrschende Stellung unter den Ripple Entwicklern sowie seine Position als „First-Mover“ ist dies jedoch sehr wahrscheinlich. Es kГ¶nnte jedoch auch sein, dass Banken ihre eigenen Bankcoins erschaffen und das Ripple Netzwerk mit ihrem eigenen Coin Nutzen wollen.

Brad Gearlinghouse, der CEO von Ripple veröffentlichte zu dieser Problematik einen Leitartikel in welchem er insbesondere auf zwei Szenarien im Zusammenhang von Ripple mit sogenannten Bankcoins eingeht.

Im ersten Szenario entscheiden sich Banken rund um den Globus ihre Konkurrenzhaltung und geopolitischen Differenzen abzulegen und eine gemeinsame Währung zu schaffen, welche gemeinsam reguliert und genutzt wird. Eine „fette Chance“- so Brad Garlinghouse.

Im zweiten und viel wahrscheinlicheren Szenario werden Banken nicht gemeinsam, sondern lediglich einzeln oder in Gruppen solche Bankcoins veröffentlichen und diese jeweils individuell regulieren und verwalten. Im zweiten Szenario müssten Banken in direkter Folge einen Marktplatz für den Austausch zwischen ihren Währungen schaffen. Dadurch, dass Banken den Preis ihrer eigenen Coins einfach selbst manipulieren könnten, müssen diese ihre Währungen durch Fiatwährungen gedeckt werden. Einerseits muss für einen effizienten Austausch mehrerer digitaler Währungen zwischen Banken erstmals ein Markt für all diese Währungen entstehen. Andererseits führt die Deckung des Bankcoins mit einer Vielzahl von Währungen dazu, dass aus ihm eine Verbindlichkeit wird. Eine Bank garantiert, dass der Coin zumindest den hinterlegten Betrag Wert ist. Eine Bezahlung mittels dieses Coins hätte zur Folge, dass auch die Deckung grenzübergreifend verschoben werden müsste- was uns wiederum zu unserem heutigen Ausgangsproblem führen würde.

XRP wäre hingegen von allen Banken universell einsetzbar und es gibt bereits ein klares Rulebook. Das hohe Wechselkursrisiko im derzeitigen System wird durch die internationalen Zahlungen in wenigen Sekunden minimiert. Des Weiteren kann Ripple als System schnelle Zahlungen zwar mit jeder Währung garantieren, jedoch können diese schnellen Zahlungen nur mit XRP auch schnell und vor allem günstig abgewickelt werden. Wenn eine Bank ihren eigenen Bankcoin benutzt um Zahlungen abzuwickeln, muss sie dennoch jede Währung auf den Nostro- und Lorokonten Konten halten, um die Abwicklung garantieren zu können. Mit XRP muss die Bank keine Nostro- und Lorokonten mehr führen, da es egal ist wer die XRP in der Fremdwährung hält, es geht nur darum, dass es einer tut. Im Anschluss werden diese über das XRP System einfach ausgetauscht (durch gleichzeitige An- und Verkäufe). Damit hat XRP einen entscheidenden Vorteil gegenüber potenzieller Bankcoins.

Zusammenfassend kann man sagen, Ripple mГ¶chte das „Bitcoin fГјr Banken“ werden. Die Ripple Datenbank lГ¶st das LiquiditГ¤tsproblem im internationalen Zahlungsverkehr dadurch, dass unter den Teilnehmern Schuldscheine (genannt IOU, „i owe you“) ausgetauscht werden. Diese Schuldscheine speichern wie viel ein Teilnehmer einem anderen Teilnehmer in welcher WГ¤hrung schuldet. Banken kГ¶nnen sich diese Schuldscheine in einem gigantischen Volumen, vergleichbar mit VISA Transaktionen, gegenseitig binnen Sekunden, transparent, nahezu kostenlos und unmanipulierbar ausstellen.

Wer nutzt das Ripple Netzwerk bereits?

Es gibt bereits mehrere Unternehmen, die Ende 2020 bzw. Anfang 2020 damit begonnen haben, Ripple zu testen. Dazu zГ¤hlen zahlreiche Banken oder Zahlungsdienstleister wie z.B. Western Union, Moneygram oder Santander. Insgesamt hat Ripple bereits Гјber 100 Partnerschaften – darunter Banken, Zahlungsdienstleister und BГ¶rsen fГјr digitale Assets. Daran lГ¤sst sich erkennen, dass Ripple allmГ¤hlich eine ausgereifte LГ¶sung fГјr Bezahlungen in internationalen WГ¤hrungsrГ¤umen bieten kann und groГџe Unternehmen bereits auf Ripple aufmerksam geworden sind. Viele Unternehmen werden wohl abwarten, welches Fazit die Tester fГјr Ripple ziehen. Sollte dieses positiv ausfallen, kann es rasch dazu kommen, dass Ripple nicht nur GrenzГјbergreifend, sondern auch InstitutsГјbergreifend eingesetzt wird.

Wo kann ich Kryptowährungen kaufen?

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Was ist Ripple?

Ripple hat in der Krypto-Community einen schweren Stand, trotzdem wird das Ripple-Netzwerk mittlerweile von großen, bekannten Finanzinstituten benutzt. Was ist Ripple, was ist das Ripple-Netzwerk und was ist XRP – der digitale Token von Ripple Lab? Erfahre in diesem Artikel, warum Ripple als Investment interessant ist (oder auch nicht)!

Was ist Ripple und XRP?

Ripple ist ein globales Zahlungsnetzwerk, das für Banken und andere Finanzdienstleister konzipiert wurde. Ripple besteht aus einem eigenen Protokoll, einer öffentlichen, verteilten, gemeinsamen Datenbank (Ledger/Blockchain) und der internen Kryptowährung XRP. Das Ripple-Protokoll ermöglicht Banken „sichere, sofortige und fast kostenlose globale Finanztransaktionen jeglicher Größe ohne Rückbuchung“. XRP kann, muss aber nicht, von Banken benutzt werden, um den Service von Ripple zu benutzen. Das Ripple-Protokoll und XRP (wird auch Ripple genannt) werden häufig simultan verwendet. Es sind aber zwei verschiedene Dinge.

Was ist Ripple? Darstellung des Ripple-Netzwerk von Ripple Labs Quelle: Ripple.com

1. Wer leitet Ripple?

Ripple wurde 2020 von dem Unternehmen Ripple Labs Inc. in San Francisco, USA, gegründet. Die Idee entstammt den drei Gründern Ryan Fugger, Chris Larsen und Jed McCaleb. Ripple zählt zu einen der älteren Kryptowährungen und wurde mit herkömmlichen Wagniskapitalrunden finanziert, statt wie heute fast schon üblich mit einer ICO. Ripple Lab ist für die Weiterentwicklung des Ripple-Protokoll verantwortlich und hält einen Großteil der Kryptowährung XRP.

100 Milliarden XRP wurden am Anfang erschaffen. 20 Milliarden behielten die Gründer. 80 Milliarden gingen in den Besitz der Ripple Lab, mit dem Vorhaben 50 Milliarden davon (nach und nach) freizugeben. Die restlichen 30 Milliarden werden für den Geschäftsbetrieb von Ripple Lab verwendet.

2. Was macht Ripple besonders?

Wie bereits beschrieben ist bei Ripple zwischen dem Protokoll/Technologie und der internen Währung XRP zu unterscheiden. Ripple basiert auf einem System, welche ähnlich zu dem von Bitcoin ist. Ripple ist genau wie Bitcoin open-source, peer-to-peer und speichert die Transaktionen auf einer öffentlichen, gemeinsamen Blockchain.

Das Ripple-Protokoll

Das Ripple-Protokoll ist als Echtzeit-Abwicklungssystem für Devisen, Kryptowährungen oder anderen digitalen Werten gebaut wurden. Banken können somit frei von Ländergrenzen schnelle, sichere und sehr günstige Zahlungen für ihre Kunden anbieten. Das Protokoll kann von großen Finanzinstituten benutzt werden und steht damit in Konkurrenz zu benutzten Systemen wie SWIFT.

Wenn du Euro von Deutschland aus zu Empfänger außerhalb des SEPA-Raumes gesendet hast (z.B. um auf einer ausländischen Kryptobörse Bitcoin zu kaufen), dann wirst du bemerkt haben, wie lange dieser Prozess dauert. Zwischen deiner Bank und der Empfängerbank sind mehrere Banken zur Abwicklung dieser Transaktion zwischengeschaltet. Die Abwicklung dauert und kostet dementsprechend. Die Kosten dafür sind für die Endkunden meist nicht erkennbar. Ripple ermöglicht es nun, dass Banken diese Transaktionen direkt, ohne zwischengeschaltete banken, abwickeln.

Auf der Ripple-Blockchain werden Schuldscheine zu einem Asset (Euro, Dollar, XRP, Gold, etc.) gespeichert. Über sogenannte Ripple-Gateways gelangen Zahlungsmittel ins Ripple-Netzwerk. Die Gateways stellen nach der Annahme einen Schuldschein aus, der den Wert repräsentiert und im Ripple-Netzwerk versendet werden kann.

Die Technologie hinter Ripple ist erstaunlich revolutionär und nicht so radikal wie bei Bitcoin, da Ripple bestehende Banken an den Vorteilen der Blockchain teilhaben lässt, ohne diese komplett ersetzt zu wollen.

Die Kryptowährung XRP

Hier ein paar Daten zu XRP:

  • Transaktionsgeschwindigkeit: 4 Sekunden
  • Skalierung: Bis zu 1500 TPS (Transaktionen/Sekunde)
  • Einheiten: 100 Milliarden

Die Kryptowährung XRP hingegen ist der Grund, warum Ripple häufig misstrauisch begutachtet wird. XRP ist „Pre-Mined“, was bedeutet, dass am Anfang alle 100 Milliarden XRP aus dem Nichts geschaffen wurden (Dazu kommt, dass quasi 100% der XRP an die Gründer und Ripple Labs ging). Mining wie bei Bitcoin, Ethereum oder vielen anderen Kryptowährungen gibt es nicht. Desweiteren sind ein Großteil der XRP gar nicht im Umlauf und werden von Ripple Lab zurückgehalten. Ripple Lab hat zwar versichert den „großen Batzen“ nicht einfach auf den Markt zu verwerfen, dennoch haben viele Investoren Bedenken, um die große Vormachtstellung von Ripple Lab.

Seit Mitte 2020 hält Ripple Lab daher seine verbleibenden 55 Milliarden auf einem kryptographisch-abgesicherten Treuhandkonto. Es besagt, dass daraus maximal 1 Milliarden XRP pro Monat von Ripple Lab entnommen werden darf.

Die Abhängigkeit von Ripple Lab bedeutet aber nicht, dass das Ripple-Netzwerk abgeschaltet wird, wenn Ripple Lab verschwindet. Solange es Ripple-Knotenpunkte gibt, läuft auch die Ripple-Technologie weiter.

3. Wie sind der Entwicklungsstand und die zukünftige Vision von Ripple XRP?

Ripple möchte Schnittstelle „alter“ Technologie der Banken und „neuer“ Technologie der Kryptowährungen sein. Ziel ist es, dass möglichst viele Teilnehmer das Ripple-Protokoll adaptieren und möglichst die interne Kryptowährung XRP benutzen. Eine konkrete Roadmap habe ich nicht gefunden, bei den Ripple Insights gibt es aber auch Einblicke in zukünftige Entwicklungen.

Eine Liste der Partner von Ripple. Quelle: https://en.wikipedia.org/wiki/Ripple_(payment_protocol) [Januar,2020]

4. Warum in Ripple XRP investieren?

Es gibt zwei Arten in Ripple zu investieren. Einmal in Ripple Labs und einmal in die Kryptowährung XRP. Ich betrachte hier nur letzteres.

Warum sollte man nun in Ripple XRP investieren, wenn dieses Asset gar nicht für die vorgesehenen Anwendungsfälle von Ripple benötigt werden? Es unterscheidet sich hier z.B. von Ethereum, wo Ether zwingend benötigt wird, um Operationen auszuführen. Die Antwort ist für mich hier, dass man sich als eine Art „virtueller Anteilseigner“ der Ripple Lab sehen kann. Zur Erinnerung: Ripple Lab verfolgt das Ziel, dass das Ripple-Protokoll von möglichst vielen Teilnehmern benutzt wird. Aber erst wenn diese Teilnehmer auch XRP als Abwicklungsinstrument statt z.B. eines digitalen EURO-Tokens verwenden, steigt der XRP-Wert und somit die möglichen Gewinne von Ripple Lab. (Es geht hier nur um den Inter-Banken-Transfer von XRP und nicht darum, was der Endkunde am Ende erhält).

Als XRP-Halter setzt man daher auf die Expertise von Ripple Labs zwecks Verteilung, Weiterentwicklung und Vermarktung des XRP. Ein Umstand der in den letzten Jahren vorteilhaft gelaufen ist und auch kein Entscheidungsprozess benötigt (die Nachteile des Fehlen eines solchen Prozesses sieht man seit 2 Jahren bei Bitcoin). Das Vertrauen, welches man einer zentralen Stelle gibt, ist aber auch ein Risiko. Ein Risiko, was versucht wurde, von Bitcoin und Kryptowährungen zu umgehen.

Ripple ist eine super Technologie und bringt viele Vorteile. Es ist letzten Endes auch eine ideologische Frage, ob Kryptowährungen Banken komplett abschaffen werden (Stichwort: „Be your own Bank“) oder diese nur nützlich ergänzen werden, wie in der Form des Ripple-Protokolles.

5. Wo Ripple XRP kaufen?

Ripple XRP ist weit verbreitet. Bei den meisten Brokern und vielen Börsen lassen sich XRP auch direkt mit Fiat-Geld kaufen. Einige davon sind Bitpanda, Bitfinex und Bitstamp. Über Changelly oder Binance können XRP ohne Verifizierung schnell und günstig gegen Bitcoins oder andere Kryptowährungen getauscht werden.

Ripple Wallet – Wo Ripple aufbewahren?

Es gibt zahlreiche Wallets, auf denen du XRP verwahren kannst. Ich nutze dazu das Hardware Wallet vom Ledger Nano S (Zum Testbericht).

Was ist Ripple (XRP) – Erklärung & Vor- und Nachteile

Ripple (XRP) ist ein Open-Source-Protokoll, welches als verteiltes Peer-to-Peer Zahlungssystem insbesondere im Banken- und Finanzwesen eingesetzt werden soll. Das Interessante an der Ripple-Technologie ist die Währungsunabhängigkeit. Im Grunde kann eine Transaktion im Ripple-Netzwerk über jede erdenkliche Währung abgewickelt werden. Damit will Ripple ein grundsätzliches Problem im internationalen Geldwesen lösen. Denn insbesondere bei Transaktionen über Ländergrenzen hinweg kommt es aufgrund komplizierter Währungswechsel zu hohen Gebühren und Banken müssen stetig liquide bleiben und sogenannte Nostrokonten in den Empfangsländern besitzen.

Eine Anleitung, wie Sie Ripple kaufen können, haben wir in einem zusätzlichen Artikel für Sie verfasst.

Die Technologie hinter Ripple

Ripple nimmt in der Welt der Blockchain-Technologien eine Sonderrolle ein. Während andere Projekte einen Weg gehen, der das klassische Bankensystem ablehnt, versucht Ripple mit ihnen zusammenzuarbeiten und zu kooperieren. Zu diesem Zweck hat RippleLabs, die Organisation hinter Ripple, mit xRapid, xCurrent und xVia gleich mehrere Produkte herausgebracht, die von den Banken zur Abwicklung ihrer globalen Transaktionen eingesetzt werden können. Als Brückenwährung im Ripple-Netzwerk dient der XRP Token, welcher zur Abwicklung der Transaktionen verwendet wird.

Im Klartext bedeutet das, dass vor einer Transaktion eine Eingangswährung in XRP getauscht und über das Netzwerk übertragen wird. Beim Empfänger angekommen, wird es wieder in die Ausgangswährung getauscht. Dadurch sind auch Transaktionen zweier unterschiedlicher Währungen ohne weiteres möglich. Aktuell ist XRP der einzige Coin, der im RippleNet verwendet wird. Dennoch wäre es theoretisch möglich, dass Banken auch eigene Coins erschaffen und sie im Netzwerk verwenden.

Im Netzwerk agieren sogenannte Gateways, die die Rolle eines Intermediären einnehmen. Diese haben die Funktion einer Zwischenstation, die eine ankommende Zahlung entgegennimmt und entsprechend weiterleitet. Dabei kann eine Transaktion auch über mehrere Gateways laufen. Dies ist insbesondere im Fall eines Währungswechsels sogar die Regel. Sobald eine Transaktion im Ripple-Netzwerk über mehrere Gateways läuft, entstehen Schuldscheine (IOUs – “I owe you”), die jeweils von der nachfolgenden Partei ausgeglichen werden müssen. Dadurch können Transaktionen schnell durch das Netzwerk geschleust werden, ohne, dass immer erst auf eine Begleichung der IOUs gewartet werden muss.

Funktion des XRP Token

Wie bereits erwähnt, werden die XRP Token zum Währungsausgleich und zur Bezahlung der Transaktionsgebühren verwendet. Bei jeder Transaktion fallen Gebühren in Höhe von 0,00001 XRP an, welche anschließend zerstört und nicht mehr zur Verfügung stehen. Dadurch sollen Spam-Versuche im hochfrequentierten RippleNet vermieden werden. In diesem Zusammenhang wird die Transaktionsgebühr häufig auch als 10 Drops bezeichnet. Ein Drop ist die kleinste Einheit in Bezug auf den XRP Token. Wichtig zu wissen ist die Tatsache, dass XRP nicht gemint wird, sondern schon vollständig ausgeteilt ist. Insgesamt wurden 100 Milliarden XRP ausgegeben, von denen 63 Milliarden im Besitz der RippleLabs sind. Die gehaltenen XRP dienen der Finanzierung des Projekts und Netzwerks.

Der XRP Token ist unabhängig von der Organisation hinter Ripple und wird somit auch bei einer Schließung von RippleLabs weiterbestehen. Wie auch bei einer klassischen SWIFT-Überweisung birgt auch eine Transaktion mit XRP ein gewisses Kursrisiko und ist von Kursschwankungen (aktuelle Ripple XRP Kurs) betroffen. Da jedoch eine durchschnittliche Transaktion im RippleNet nach etwa 5 Sekunden vollzogen ist, ist das Risiko einer starken Schwankung deutlich geringer, als bei einer SWIFT-Überweisung die mehrere Tage in Anspruch nimmt. Investoren und Nutzer können ihre XRP in der offiziellen Online-Wallet, aber auch in inoffiziellen Desktop-Wallets speichern.

Funktionsweise des Protokolls

Die meisten modernen Zahlungssysteme basieren auf Vertrauen in den Staat beziehungsweise in Geldinstitute wie Banken. Dies gilt insbesondere für digitale Konten von staatlichen Währungen, da das Geld hier grundsätzlich nicht besessen wird und ein Institut über den Betrag wacht und verfügt. Ripple ist der Versuch, diesen Mechanismus des Vertrauens auf eine digitale Währung zu übertragen, indem sämtliche Transaktionen und Verbindlichkeiten zwischen den Nutzern und Institutionen in einem öffentlichen Register gespeichert werden.

Hinter diesem System stehen sogenannte IOUs. Die Abkürzung steht für die englische Phrase „I owe (yo)u“ und ist eine Art Schuldschein. In dem Ripple-Register werden die Schuldscheine der User gespeichert, also welche Person wie viel von welcher Währung einem anderen Individuum schuldet und umgekehrt. Neben dem Schuldensystem ermöglicht das Protokoll auf ähnlichem Wege einen umfangreichen Devisenmarkt, der sich stets weiterentwickelt.

Vor- und Nachteile von Ripple

Vorteile des Ripple-Protokolls:

  • nahezu fälschungssicher
  • schnelle Transaktionen innerhalb weniger Sekunden
  • offener Standard
  • kann in seiner letzten Stufe als Universalübersetzer beliebiger Währungen fungieren
  • ermöglicht das schnelle Verleihen und Entleihen von Geldbeträgen
  • Kredite durch IOU (einer Art von Schuldschein)
  • einfache Verbindung von Zahlungsnetzwerken
  • viele neue Möglichkeiten durch maximale Kompatibilität

Nachteile des Ripple-Protokolls:

Ripple hatte nicht nur positive Entwicklungen zu verbuchen, insbesondere das Unternehmen hinter dem Protokoll wurde oftmals aufgrund diverser Geschäftspraktiken kritisiert. Unter anderen wird angeführt, dass das Unternehmen zwar versprochen hat einen großen Anteil der XRP an die Nutzer des Netzwerks weiterzugeben, bisher wurden allerdings nur geringe Beträge übertragen. Außerdem hat Ripple Labs fast die Hälfte aller existierenden XRP selbst behalten, um von einer Wertsteigerung zu profitieren.

Verbreitung von Ripple

Zu den größten Kunden von RippleLabs gehören die spanische Großbank Santander, American Express, UniCredit und Western Union. Zudem nutzen auch einige Finanzdienstleister die Technologie für ihr internes Transaktionswesen. Alle Institute verwenden Ripple zur Abwicklung ihrer globalen Transaktionen, um bis zu 70 % der üblichen Transaktions- und Verwaltungsgebühren einzusparen. Die meisten Unternehmen und Banken setzen die von RippleLabs entwickelten Produkte xCurrent und xRapid ein, welche direkt auf die komplexen Anforderungen der Finanzinstitute ausgerichtet sind.

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