Trading News Juni 2020 Wissen für den Handel nutzen

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Chancen und Risiken von Trading: Ein Einsteiger-Guide

Kaufen, verkaufen und dabei Gewinne einstreichen – oder den Verlust verkraften: Trading bedeutet, die Schwankungen der Finanzmärkte (Volatilität) für die eigenen Zwecke zu nutzen. Im privaten Bereich hat diese kurzfristige Form der Anlage insbesondere seit dem Aufkommen des Online-Handels Einzug gehalten. Über benutzerfreundliche Online-Depots wird es auch für Hobby-Anleger möglich, Aktien und andere Wertpapiere zu kaufen und zu verkaufen.

Inhaltsverzeichnis

Trading wird oft als vergleichsweise wenig Arbeit mit hohem Ertrag betrachtet – doch das Gegenteil ist der Fall. Hobby-Trader müssen daher einiges beachten, bevor sie in das Spiel mit den Märkten einsteigen können.

Trading, zu Deutsch: Handel, beschreibt den kurzfristigen Kauf und Verkauf von Finanzinstrumenten wie Wertpapieren, Währungen, Rohstoff-Zertifikaten oder den sogenannten Differenzkontrakten (Contract for difference, CFD). Trading ist damit praktisch das Gegenteil von langfristig geplanten Investitionen. Die Wunschvorstellung der meisten Trader dürfte es sein, mit wenig Aufwand innerhalb kurzer Zeit vergleichsweise viel Geld verdienen.

Sofern Sie auf Trading setzen wollen, sollten Sie sich jedoch stets bewusst sein, dass es sich hier grundsätzlich um Spekulation handelt. Trader versuchen, die Marktentwicklung vorherzusagen und dies zu ihrem Vorteil zu nutzen. Wo ein Trader sein Geld investiert, ist für ihn meist zweitrangig – es geht nicht darum, einen Anteil an einem Unternehmen zu kaufen und langfristig an dessen Entwicklung teilzuhaben. Ein Trader kauft beispielsweise eine Aktie, hofft auf einen Kursanstieg und verkauft sie umgehend wieder – oft innerhalb eines Tages (Intraday-Handel). Die Wertdifferenz abzüglich der Transaktionskosten, beispielsweise der Brokergebühr, ist der Gewinn des Traders.

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Online-Trading: Handel in Echtzeit

Aktien kaufen und sie zwei Stunden, zwei Minuten, zwei Sekunden, gar zwei Millisekunden später zu einem besseren Kurs veräußern war in den 1990er Jahren für Privatanleger noch beinahe undenkbar. Zu lange dauerte es, über Telefon, Fax, den Postweg oder direkt in der Bankfiliale Aktien zu kaufen. Mit dem Internet und dem Online-Trading verfügt mittlerweile jedoch nahezu jeder über die Mittel der Profianleger von einst. Wenn Sie ins Trading einsteigen möchten, benötigen Sie theoretisch nur einen Rechner sowie eine stabile, schnelle Internetverbindung. Informationen können über das Netz schnell beschafft werden, Aktienkäufe per Mausklick getätigt werden.

Auch der Intraday-Handel hat durch den technischen Fortschritt einen Schub erhalten: „Daytrader“ öffnen und schließen innerhalb eines Tages Positionen. Das Zauberwort der Trader lautet hierbei Volatilität, die Schwankung eines Kurses. Je höher diese ist, desto größer ist sowohl die Gewinn- als die Verlustchance für Trader. Bei ausbleibender Volatilität haben Trader dagegen schlechte Aussichten auf große Gewinne.

Inzwischen haben sich auch einige Apps etabliert die mobiles Online-Trading ermöglichen. Diese Apps stellen verschiedene Features bereit, wie beispielsweise einen Chat oder die Möglichkeit, Bargeld und Einzahlungsschecks zu übertragen, indem Fotos mit der Telefonkamera aufgenommen werden.

Online-Trading und was man dafür braucht

Grundsätzlich benötigen Sie keine besondere Software, wenn Sie im Internet Finanzprodukte kaufen und verkaufen möchten. Sie müssen sich nur bei einer Direktbank oder einem Online-Broker registrieren und ein Wertpapierdepot eröffnen. Es gibt zahlreiche Anbieter solcher Depots, alle bieten verschiedene Konditionen. Wichtige Kennzahlen für den Depot-Vergleich sind zum Beispiel die Grundgebühr für die Nutzung des Depots sowie die Kosten pro Order.

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Gerade Daytrader handeln aber nicht nur mit normalen Wertpapieren, sondern auch mit CFDs (Differenzkontrakte) oder mit Devisen (Forex Trading). Für diese spekulativen Anlageformen, an die sich Anfänger besser nicht wagen sollten, gibt es im Netz spezialisierte Broker. Der Großteil der Anbieter lockt mit einem kostenlosen Demokonto, in dem Kleinanleger mit virtuellem Geld in CFDs und Devisen investieren können.

Kurven, Charts & Börsennews: Arbeitsmittel eines Traders

Sie kennen das Bild vielleicht: Börsenhändler sitzen vor vielen Bildschirmen, die Kurven, Tabellen und Zahlen anzeigen. Auch ein professioneller Privat-Trader hat meist mehrere Bildschirme auf dem Schreibtisch stehen. Auf einem Screen ist die Handelsplattform zu sehen, bei der der Trader angemeldet ist. Hier verdient er sein Geld: Per Mausklick kauft und verkauft er Aktien, Devisen, Rohstoff-Zertifikate und andere Wertpapiere. Auf den anderen Bildschirmen beobachtet der Trader die Entwicklung der Märkte, beispielsweise den DAX an der Frankfurter Börse, den amerikanischen S&P-500-Aktienindex oder auch Warentermin-Börsen wie Euronext, an denen Rohstoffe gehandelt werden.

Die Kurse verändern sich dabei fast im Sekundentakt. Wenn es rot blinkt, bedeutet dies fallende Kurse, grün verheißt einen Kursanstieg. Ein Feed mit den aktuellen Wirtschafts- und Finanznachrichten deutet mögliche Veränderungen an. Profis vertrauen zudem auf Risikomanagement-Software und weitere Tools, die den Verlauf der Kurven vorhersehbar machen sollen.

Kurven zum Kursverlauf gibt es in zahlreichen Variationen. Gerade unter Daytradern erfreut sich vor allem der Kerzenchart (Candlestick-Chart) großer Beliebtheit. Auf einen Blick kann der Trader hier die Bewegung des Kurses ablesen, inklusive des Eröffnungs- und des Schlusskurses. Der obere „Docht“ bzw. die untere „Lunte“ geben den Abstand zum Hoch und Tief des jeweiligen Intervalls an.

Was Trader handeln: Aktien, CFDs (Differenzkontrakte) und Devisen (Forex Trading)

Zu den klassischen Produkten, mit denen Trader handeln, gehören Aktien. Trader beobachten den Markt und versuchen dann, im genau richtigen Moment zu kaufen oder zu verkaufen. Natürlich kann niemand den Verlauf der Kurse voraussagen, erfahrene Trader entwickeln mit den Jahren aber ein Gespür für den Markt – sofern sie sich so lange halten können. Gerade am Anfang der Trader-Karriere muss auch das Glück mitspielen, wenn Trader auf einen bestimmten Aktienverlauf wetten.

Allein auf das Steigen und Fallen von Aktienkursen zu setzen, scheint vielen Tradern zu einseitig – und zu wenig lukrativ, gerade im Vergleich zu anderen Anlageprodukten. Bei CFDs etwa schließen die Trader Verträge mit einem Broker: Eine Partei sichert der anderen zu, die Differenz zwischen dem aktuellen Wert eines Kurses und einem zukünftigen Wert zu bezahlen. CFDs, auch als Differenzkontrakte bekannt, sind damit im Grunde Instrumente für Wetten auf Kursverläufe (bei Aktien) und Wertveränderungen (bei Rohstoffen, Währungen). Der Devisenhandel (Foreign Exchange Trading, kurz: Forex Trading) ist eine weitere lukrative Alternative zum normalen Aktienhandel. Hier geht es grundsätzlich darum, wie sich zwei Währungen zueinander verhalten.

CFDs und das Forex Trading versprechen hohe Gewinne – und Verluste – bei relativ niedrigem Einsatz. Ermöglicht wird dies durch den sogenannten Hebel: Der Trader investiert nur eine geringe Summe seines eigenen Kapitals, den Rest leiht ihm der Broker. Dennoch profitiert der Trader komplett von den Kursschwankungen – beziehungsweise haftet für sie: Denn mit gehebelten Finanzprodukten kann er viel gewinnen, aber auch genauso viel verlieren.

CFDs und Forex Trading sind hochspekulativ und damit insbesondere für Trading-Anfänger sehr gefährlich. In den USA ist der Handel mit den aus England stammenden CFDs sogar verboten. Daher wird hier nicht weiter auf die Feinheiten dieser Finanzinstrumente eingegangen.

Traden lernen: Wie geht das?

Eine einheitlich geregelte Ausbildung zum Trader gibt es nicht. Zahlreiche – teilweise auch selbsternannte – Trading-Profis bieten Kurzzeit-Seminare an, meist online und oft, so scheint es, mit versteckten Kosten. Wenn Sie Trading ausprobieren möchten, kann ein kostenloses Demokonto ein Weg sein. Achten Sie dabei auf Kostenfallen und gehen Sie nicht zu schnell zum Handel mit echtem Geld über, wenn die Probe-Trades unverhofft gut laufen.

Unter Profis gibt es verschiedene Verhaltensregeln, die allzu große Verluste verhindern sollen. Sie können unter dem Überbegriff „Selbstdisziplin“ zusammengefasst werden. In einem Interview mit dem Deutschen Anlegerfernsehen sagte der bekannte deutsche Daytrader Birger Schäfermeier zum Beispiel, dass Trader unbedingt eigene Regeln brauchen und sich strikt an diese halten sollten. Ausnahmen könnten oft fatale Folgen haben. Weiterhin merkte Schäfermeier an, dass Daytrading für nachdenkliche, gewissenhafte Menschen eher nicht infrage komme.

Profi-Trader verfolgen meist ein individuelles System, das sie sich häufig über Jahre angeeignet haben. Kein erfolgreicher Trader kauft auf gut Glück wahllos eine Aktie und hofft, dass sie sich entsprechend seiner Vorstellungen verhält. Profis planen ganz genau, was sie kaufen, wann sie kaufen und wann sie wieder verkaufen. Die Trader sichern sich gegen Verluste mit einer sogenannten Stop-Loss-Order ab, das heißt, sie steigen automatisch aus, wenn der Kurs eine bestimmte Grenze unterschreitet. Weiterhin gehört es beispielsweise zum Money-Management , so bezeichnen Trader ihre Wertsicherungsstrategie, den Einsatz pro Trade sowie den Handelseinsatz in der Summe zu begrenzen. Der Einsatz pro Trade sollte nicht höher sein als ein bis zwei Prozent des Depotwert, der gesamte Handelseinsatz sollte 10 Prozent nicht überschreiten.

Trading-Strategien: Chartanalyse und Co.

Mit dem Geschäft haben sich auch einige Trading-Strategien herausgebildet, ein zuverlässiger Erfolg solcher Strategien kann aufgrund der Unberechenbarkeit des Marktes jedoch nicht garantiert werden. Renommierte Wirtschaftswissenschaftler wie der Amerikaner Eugene Fama sind der Meinung, dass kein Teilnehmer eines Finanzmarktes durch Analysen oder andere Methoden langfristig erfolgreich sein kann.

Zahlreiche Trading-Strategien lassen sich unter dem Überbegriff der Chartanalyse zusammenfassen, sie ist auch als technische Analyse bekannt. Chartanalysten versuchen, mithilfe historischer Daten den bestmöglichen Kauf- und Verkaufszeitpunkt, beispielsweise einer Aktie, vorherzusagen.

Bei der Chartanalyse prüfen die Trader Auffälligkeiten und Muster des Kursverlaufs. Hat eine Aktie zum Beispiel bereits mehrfach einen ähnlichen Höchst- oder Tiefstand erreicht, sprechen Analysten von einem Widerstand oder einer Unterstützung. Verläuft der Kurs längere Zeit in eine ähnliche Richtung, nach oben oder nach unten, bezeichnen Trader dies als Trend. Aus dem Zusammenspiel all dieser Kennzahlen schließlich versuchen die Trader bei der Chartanalyse, die Wahrscheinlichkeit des weiteren Kurvenverlaufs vorherzusagen.

Mit bestimmten Strategien versuchen Trader, bestimmte Eigenschaften von Kursen in Zahlenwerte umzuformulieren. Zu den bekanntesten Trading-Strategien zählen die Trendfolge- und die Momentum-Strategie.

Trendfolgestrategie

Diese Strategie, die auch für Anfänger geeignet ist, basiert auf dem bekannten Satz „The trend is your friend“. Der Trader geht einfach gesagt davon aus, dass sich Trends fortsetzen. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass ein fallender Kurs weiter fällt oder ein steigender Kurs weiter steigt. Analyse-Programme für Trader können den Trend einer Aktie auch in Zahlen wiedergeben.

Momentum-Strategie

Mit dieser Strategie versuchen Trader, zu bestimmen, wann sich der Kurs einer Aktie beschleunigt. Der Theorie liegt die Annahme zugrunde, dass sich Kurse oft längere Zeit seitwärts bewegen und dann plötzlich in die Höhe schnellen beziehungsweise stark fallen. Diese unmittelbare Veränderung des Momentums soll abgepasst werden, um rechtzeitig zu kaufen oder zu verkaufen. Um das Momentum zu ermitteln, dividieren Trader aktuelle durch vergangene Kurse. Daraus ergibt sich ein Graph, der auch als Momentumkurve bezeichnet wird.

Trading: Ein Job mit hohem Risiko

Erfolgreiche Trader mit einem guten Händchen können von ihrem Geschäft leben, ihr Einkommen ist rein theoretisch unbegrenzt. Die Realität vieler Trader sieht jedoch vielfach anders aus: Studien zum Thema, unter anderem von der University of California, zeigen, dass die wenigsten Daytrader tatsächlich etwas verdienen. Ständige Gewinner sind nur die Broker, die für jeden ausgeführten Trade Gebühren kassieren und auch vom spekulativen Handel profitieren.

Trading hat also wenig zu tun mit der Vorstellung vieler Menschen: Statt bequem von zu Hause aus mit ein paar Mausklicks einen bombensicheren Trade zu bestätigen und so sein Tagessoll erarbeitet zu haben, analysieren Profis stundenlang Kursverläufe und denken sehr genau darüber nach, wie und wo sie investieren. Professionelles Trading ist damit nicht weniger arbeitsintensiv als ein normaler Job und liefert zudem keine Einkommenssicherheit.

Der Einstieg ins Trading sollte gut überlegt sein. Grundsätzlich gilt, dass Trading kaum nennenswerte Gewinne abwirft, wenn das eingesetzte Kapital nicht mindestens im unteren vierstelligen Bereich liegt. Starten Sie mit einem Demokonto und informieren Sie sich ausführlich, beispielsweise auf seriösen Trading-Plattformen und durch Fachliteratur.

Nur Geld einsetzen, das Sie entbehren können

Investieren Sie niemals Geld, auf das sie nicht verzichten können. Gerade mit dem Handel von spekulativen Finanzinstrumenten wie CFDs können Kleinanleger schnell große Verluste machen. Und auch wenn Sie das eingesetzte Kapital nicht zwingend benötigen, sollten Sie sich Grenzen setzen.

Die 5 besten Trading Apps: Handeln von unterwegs!

Wenn man sein Geld anlegen und vermehren möchte, dann gibt es unzählige schnelle oder langatmige Wege dafür. Die einen kaufen Immobilien, die anderen gründen ein Start-Up. Wiederum andere investieren in den Finanzmarkt und spekulieren mit Börsenkursen und Güterpreisen. Aktien sind dabei das klassische Mittel zur Kapitalvermehrung; jedoch gibt es mittlerweile schon viele andere Modelle – und diese kann man auch mobil per App nutzen. Eine entsprechende Top 5 aufzustellen ist aufgrund der Vielfältigkeit des Themas äußerst schwierig, daher möchte ich hier lieber auf die 5 verschiedenen Gruppen von Trading Apps eingehen.

#1 Der Aktienhandel und das Aktiendepot per App

Wer mit dem Tablet oder Smartphone in Aktien investieren und die Börse beobachten möchte, der hat gute Karten. Es gibt eine Menge Apps für das Trading an der Börse. Besonders geeignet sind Aktien für all jene, die langfristig Kurse verfolgen und aktiv kaufen sowie verkaufen wollen. Wer sich also auf dem Markt auskennt und die Wirtschaftsnachrichten richtig deuten kann, der sollte sich eine App für den Aktienhandel installieren.

Beispiele für Aktien Broker Apps: maxblue, CapTrader, LYNX Broker, flatex, IG Markets

#2 Eine CFD Broker App für das schnelle Geld

Wie gesagt: der Handel mit Aktien kann langwierig sein und je nach zeitlichem oder finanztechnischem Ziel ist dies ein Vor- oder Nachteil. Tagesaktuell kann man dementgegen mit CFD Brokern handeln. CFD steht dabei für „Contract for Difference“ – man setzt also auf einen bestimmten Kursunterschied respektive auf eine Kursentwicklung und bekommt dann je nach Marktentwicklung und Quoten einen Gewinn. Wer das „schnelle Geld“ sucht und Wetten nicht abgeneigt ist, der ist hier richtig.

Beispiele für CFD Broker Apps: IronFX, BANX Trading, LYNX Broker, Plus500, CapTrader

#3 Von unterwegs Devisen mit einem Forex Broker handeln

Der Handel mit Hilfe von Forex Broker Apps sorgt dafür, dass der Nutzer auch dank Währungsprodukten Gewinne abgreifen kann. Der Forex Handel war lange Zeit nur den Big Playern, Unternehmen und Banken vorbehalten. Dank einigen privaten Brokern ist es nun auch für den privaten Anleger möglich, mit einem überschaubaren Budget ins Geschäft einzusteigen. Natürlich gibt es auch für das Forex Trading eine App.

Beispiele für Forex Broker Apps: Ayondo, FXFlat, Varengold, IG Markets, CapTrader

#4 Mit Tablet und Smartphone Binäre Optionen handeln

Der Handel mit Binären Optionen ist vergleichbar mit dem CFD Handel. Hier geht man auch davon aus, dass ein bestimmter Wert in absehbarer Zeit steigt oder sinkt. Diese Art des Handelns kommt also ebenfalls einer Einzelwette gleich – diese bringt im Gegensatz zum regulären Aktienhandel aber größere und vor allem schnellere Gewinne für den Anleger. Das System hinter den Binären Optionen ist komplex, die richtigen Apps machen das Verständnis dafür aber einfach.

Beispiele für Binäre Optionen Broker Apps: IQ Optionen, BDSwiss, IG Markets, anyoption, 24option

#5 Einfach leiten lassen und Social Trading (Copy Trading) nutzen

Wer nicht allzu viel Wissen und Erfahrung im Hinblick auf den Handel von Wertpapieren und anderen Kapitalmarktanlagen hat, der kann sich mit dem Social Trading auseinandersetzen. Hier folgt man erfolgreichen Händlern und geht automatisch und softwarebasiert die gleichen Handelswege. So kann man vom Wissen anderer geldwertend profitieren.

Beispiele für Social Trading Broker Apps: eToro, Ayondo

Warum eine Top 5 Liste gar nicht möglich ist

Für jeden, der auf dem Finanzmarkt Fuß fassen möchte, gibt es die richtige Art zu handeln. Aber weder bei diesen verschiedenen Möglichkeiten noch bei deren Umsetzung als mobile App kann man wirklich eine Top Liste erstellen. Denn es kommt auch immer auf den Nutzer der Programme an: Wie viel Erfahrungen im Finanzhandel bringt er mit? Welche Services und Informationen will er in der App vorfinden – oder will er einfach nur kaufen und verkaufen? Soll es sich um eine „Hybrid App“ handeln, die neben reinen App-Inhalten auch Web-Elemente einbinden kann, damit Börsennews und andere aktuelle Zahlen eingebunden werden können?

Bevor man also eine Trading App auf sein Android-Gerät herunterlädt und installiert, sollte man also schauen, was man wie schnell mit welchen Chancen und welchen Risiken handeln möchte. Erst dann kann man sich aus der obigen Liste eine Art des Trading aussuchen sowie anschließend die entsprechenden Broker vergleichen. Passt einer der Anbieter sehr gut zu den eigenen Vorstellungen, dann kann man die jeweilige App laden, installieren und nutzen. Informationen, Tests und Erfahrungsberichte zu einzelnen Trading Apps gibt es unter anderem auf tradingapps.info. Hier finden sich auch noch einmal umfangreiche Erörterungen zu den oben angerissenen Trading Modellen.

Kombinationen der Trading Möglichkeiten sind denkbar

Wie in der obigen Liste schon erkennbar, so gibt es einige Apps, mit denen der Finanzmarkthandel auf verschiedene Art und Weise möglich ist. Daher kann man – rein theoretisch – auch ganz einfach mit dem Social Trading beginnen, sich Wissen und dabei neues Kapital aneignen, anschließend mit diesem Wissen aktiv und tagesaktuell Handeln sowie anschließend langfristig in Aktien investieren. Und das alles mit ein-zwei Apps. Denkbar ist auch die Nutzung verschiedener Modelle zur gleichen Zeit. Dabei sollte man aber nicht die Übersicht verlieren. Für die Schaffung eines Überblicks kann ich nochmals die Seite tradingapps.info empfehlen, welche mit sehr ausführlichen Erklärungen aller Modelle daherkommt.

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Die Admiral Markets Group besteht (unter anderem) aus den folgenden Unternehmen:

Admiral Markets UK Ltd

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Intraday Handel – So funktioniert der kurzfristige Handel mit DAX, Gold und Co.

Lesezeit: 12 Minuten

Der Intraday-Handel, auch Daytrading genannt, beinhaltet den Kauf und Verkauf von Finanzprodukten innerhalb des gleichen Handelstages.

Dabei werden zum Beispiel Aktien nicht als mittel- bis längerfristige Investition gekauft, sondern um kurzfristig Gewinne zu erzielen.

Wie funktioniert der Intraday Handel? – Die Basics

Für den Intraday Handel nutzt man die Bewegung der Aktienindizes, also die Preisschwankungen der gehandelten Papiere.

Volatilität ist dabei der Freund des (Intra-) Daytraders. Je stärker die Ausschläge von Kursschwankungen sind, desto größer die Chancen (und Risiken). Also nichts für schwache Nerven! Unter anderem aus diesem Grund ist insbesondere der DAX Intraday Handel sehr beliebt, da es im DAX30 regelmäßig ausreichende Volatilität gibt, um Intraday zu traden. Aber auch Instrumente wie Gold oder EUR/USD erfreuen sich im Intraday Trading grosser Beliebtheit.

Für den Intraday Handel wird ein Online-Handelskonto genutzt. Beim Trading spezifizieren Sie, dass Ihre Orders Intraday, also komplett vor dem Ende des Handelstages abgewickelt werden.

Beim Intraday Trading sollten Sie die folgenden Punkte im Auge behalten:

  • Risiko minimieren: Der Intraday-Handel ist riskanter, verspricht aber auch im Verhältnis zum Einsatz höhere Gewinne, als Investitionen am regulären Aktienmarkt. Gerade für Anfänger ist es wichtig, die Grundlagen dieser Form des Wertpapierhandels zu verstehen, um Verluste zu vermeiden. Einzelinvestoren wird empfohlen, nur den Betrag zu investieren, dessen etwaigen Verlust sie auch verkraften können, ohne in finanzielle Schieflage zu geraten.
  • Intraday-Handelsindikatoren beobachten: Um im Intraday Handel erfolgreich zu sein, müssen Sie viel recherchieren. Intraday-Handelsindikatoren sind nützliche Werkzeuge, wenn sie mit einer umfassenden Strategie zur Maximierung der Renditen eingesetzt werden.
  • Diversifizieren: Intraday Trader sind immer mit inhärenten Risiken konfrontiert, die an den Aktienmärkten bestehen. Preisschwankungen und Tagesvolumen sind einige Faktoren, die eine wichtige Rolle beim Daytrading spielen. Setzen Sie also nicht alles auf eine Karte. Viele professionelle Trader investieren nur einen geringen, einstelligen Prozentsatz in einzelne Werte.
  • Charts nutzen: Im Intraday Trading sind tagesaktuelle Charts die am häufigsten verwendeten Tools. Kursbewegungen, dargestellt als Diagramm in einem eintägigen Intervall, helfen, die Bewegung der Preise zwischen der Eröffnungsglocke und dem Abschluss der täglichen Handelssitzung zu veranschaulichen. Bei Daytradern besonders beliebt sind sogenannte Kerzen- oder Candlestick Charts.
  • Einzelwerte sorgfältig aussuchen: Um als Tageshändler erfolgreich zu sein, ist es wichtig zu wissen, wie man Aktien für den Intraday Handel auswählt. Die Wahl der richtigen Werte ist eine Kunst, die Sie nur durch Erfahrung perfektionieren werden.

Gehen Sie als Neuling nicht unvorbereitet live. Zunächst helfen Ihnen Online Ressourcen dabei, sich mit den Grundlagen vertraut zu machen. Und bei einem geeigneten Broker können Sie vorerst mit einem kostenlosen Demokonto risikofrei üben.

Kann ich bei meiner Bank Intraday Trading betreiben?

Grundsätzlich können Sie über Ihre (Online) Bank oder einen spezialisierten Broker handeln.

Die speziellen Anforderungen an das Daytrading lassen es ratsam erscheinen, bei einem solchen Broker, anstatt über Ihre Hausbank zu traden.

Zudem sind die Gesamtorderkosten beim Broker meist geringer, was wegen der hohen Transaktionskosten beim Daytrading einen großen Unterschied machen kann.

Achten Sie bei der Brokerwahl auf folgende Punkte:

  1. Geschwindigkeit der Orderausführung: Aufgrund der hohen Anzahl von Trades, die Sie an einem Tag machen könnten, ist Schnelligkeit wichtig – damit Sie zu dem gewünschten Preis auch wirklich zum Zug kommen.
  2. Kosten: Je niedriger die Spreads und Kommissionen sind, desto tragfähiger ist der Trade. Aktive Daytrader werden oft handeln – daher ist die Minimierung der Transaktionskosten wichtig.
  3. Regulatorische Kontrolle: Vergewissern Sie sich, dass Ihr Broker reguliert ist. Nur dann ist er gesetzlich verpflichtet, Ihre finanziellen Interessen zu schützen.
  4. Kundenservice: Was auch immer Ihre tägliche Handelsstrategie ist, irgendwann werden Sie wahrscheinlich Hilfe benötigen. Suchen Sie also einen Online-Broker mit schnellen Reaktionszeiten und starkem Kundenservice aus.

Wenn diese Grundanforderungen an den Broker Ihrer Wahl erfüllt sind, sollten Sie sich auch noch das „Kleingedruckte“ beachten. Ein paar wichtige Punkte sind:

  • marktführende Spreads (also der Unterschied zwischen An- und Verkaufskurs)
  • keine Requotes (also keine kurzfristigen Preisänderungen durch den Broker)
  • keine Stop-Loss Mindestabstände, keine Mindest-Haltedauer
  • No-Dealing-Desk (die Trading Order wird direkt ausgeführt) für Forex & CFDs
  • ultraschnelle Orderausführung in Millisekunden
  • starke, sinnvolle Erweiterungen für die Handelssoftware.

Der CFD-Broker des Jahres 2020 erfüllt alle der oben genannten Bedingungen.

Und vergessen Sie nicht: Bei einem Broker können Sie unter Umständen auch noch maßgeschneiderte Konditionen, zum Beispiel für Viel-Trader bekommen.

Welche Instrumente eignen sich am besten?

Das Wesen des Daytradings ist die Spekulation. Der Antrieb des Traders ist es, in möglichst kurzer Zeit möglichst große Wirkung zu erzielen.

Vor diesem Hintergrund scheint es wenig attraktiv, lediglich auf fallende, oder steigende Aktienkurse zu setzen. Gewünscht ist ein möglichst großer Hebel. Also stellt sich die Frage, welche geeigneten Handelsinstrumente zur Verfügung stehen.

Eine sinnvolle Herangehensweise ist die Überlegung, welche grundlegenden Kriterien erfolgreiches Intraday-Trading erfüllen muss:

  • Hohe Liquidität: die Möglichkeit, in großen Mengen kaufen und verkaufen zu können, macht das Trading flexibler und sorgt für Preisgerechtigkeit und Wirtschaftlichkeit.
  • Hohe Volatilität: Hohe Volatilität ist ein Verbündeter, wenn man häufig handeln und attraktive Gewinne erzielen möchte. Nicht nur bei der Preisgestaltung von Produkten wie Aktien und Anleihen spielt Volatilität eine zentrale Rolle. Auch bei der Preisgestaltung anderer populärer Produkte wie Optionen oder CFDs ist sie entscheidend.
  • Niedrige Transaktionskosten: Häufiger Handel darf nicht zu hohen Transaktionskosten führen. Grundsätzlich gilt, dass die Kosten mit der Höhe des Spreads und der Kommissionen steigen. Trader sollten daher unbedingt vergleichen und Instrumente mit niedrigen Spreads (achten Sie hierbei darauf, dass die Spreads nicht variabel sind oder mit “ab“ angegeben werden) und Kommissionen wählen. Niedrige Transaktionskosten sind ein Muss für jeden aktiven Daytrader.
  • Margin Trading/Leverage: Kein Händler würde aktiv und häufig handeln, wenn er große Mengen an Handelskapital halten müsste. Der Vorteil der Fremdfinanzierung (margin) besteht darin, dass sie es Händlern ermöglicht, mit begrenztem Kapital ein relativ größeres Rad zu drehen. Geringer individueller Kapitalbedarf führt außerdem zu einem hohen Handelsvolumen im Gesamtmarkt. Nicht vergessen sollten Sie, dass Margin Trades Sie sowohl auf der Gewinn- als auch auf der Verlustseite exponieren können. Achten Sie darauf, nicht über Ihre persönlichen Grenzen hinaus zu traden.
  • Verfügbarkeit von Informationen: Märkte reagieren auf Nachrichten, und Tageshändler haben ein wachsames Auge auf Informationen über die Vermögenswerte, mit denen sie handeln. Nicht alle Handelsplattformen bieten einen einfachen und schnellen Zugriff auf die dazugehörigen Nachrichten für die jeweiligen Instrumente.

Welche Finanzinstrumente passen nun am besten zu den oben genannten Kriterien für erfolgreiches Intraday Trading?

  • Devisenhandel: Die internationalen Märkte für Devisen (foreignexchange, Forex) schlafen nie. Rund um die Uhr wird getraded. Forex Transaktionen passen perfekt zum kurzfristigen Intraday Handel, da sie eine hohe Volatilität und Liquidität bei niedrigen Kapitalanforderungen und Transaktionskosten bieten. Allerdings sollte darauf geachtet werden, ein passendes Währungspaar auszuwählen, das den Bedürfnissen des Daytradings entspricht. Exotische Währungspaare sollten vermieden werden, da ihnen der Liquiditätsparameter fehlt. Daytrader sollten diejenigen Instrumente (wie Futures, Optionen, Forex-Spot Handel) auswählen, mit denen sie vertraut sind und die zu ihrer gewünschten Handelsstrategie passen.
  • Index-Futures: Eines der liquidesten und volumigsten Handelsinstrumente sind Futures auf populäre Indizes wie dem Standard & Poor’s. Index-Futures sind hochliquide und mit niedrigen Transaktionskosten verbunden, aber sie sind weniger volatil. Intraday Trader, die mit dem Terminhandel vertraut sind, profitieren von dem hohen Leverage, der auf den Index-Futures-Handel verfügbar ist. Für Einsteiger, denen der Handel mit Terminkontrakten noch zu heiß ist, koennte der Handel mit CFDs auf Index Futures besser beraten sein. So gibt es zum Beispiel CFDs auf den DAX Future oder auf Rohöl Futures.
  • Futures auf volatile Aktien: Wie Futures auf Indizes sind Futures auf stark schwankende Aktien beliebte Handelsinstrumente. Das Problem dabei ist, die richtigen Basisaktien auszuwählen, da sich die Liste der volatilen Aktien ständig ändert.
  • Contracts for Difference (CFDs): Differenzkontrakte ähneln zwar den Futures, aber sie besitzen ein paar entscheidende Vorteile. So ist ein rechtsverbindlicher Ausschluss von Nachschusspflichten bei Futures, die über die jeweilige Börse gehandelt werden, nicht möglich. Beim Broker, da dieser im direkten Rechtsgeschäft mit dem Trader unabhängig von Börsenbestimmungen handeln kann, schon. Auch sind die Finanzierungskosten bei CFDs geringer.

Insgesamt kann zur Auswahl von Intraday Trading Instrumenten festgehalten werden: Kleine Gewinne bei großen Volumina spielen bei Intraday die Musik. Der überwiegende Teil der Trades findet auf Marge statt, so dass Händler mit begrenztem Kapital große Positionen einnehmen können, oft ein Vielfaches ihres Handelskapitals. Der Hebel sorgt aber nicht nur für geringere Transaktionskosten, sondern auch für ein erhöhtes Verlustrisiko, dessen sich Trader stets bewusst sein sollten.

Fazit: Liquidität, Volatilität, geringe Kosten und effektive Begrenzung des Verlustrisikos. Von den oben aufgeführten Instrumenten ist der Handel mit Forex & CFDs am besten geeignet für den Intraday-Handel.

DAX Intraday

Der deutsche Leitindex DAX versammelt führende Unternehmen aus Industrie, Banken, Versicherungen, Bekleidung, Medizin, Pharma, Logistik, Chemie und Konsumgüter.

Dabei gilt der DAX als einer der bedeutendsten Indizes weltweit. Die Liquidität ist hoch und der Index bildet mit Deutschland eine der größten Volkswirtschaften überhaupt ab.

Bekanntlich kann man aber einen Index nicht direkt handeln, wie beispielsweise eine Aktie.

Instrumente wie ETFs (Exchange Traded Funds) oder CFDs machen das möglich. CFDs, also Contracts for Difference, passen dabei wegen ihrer Hebelwirkung am besten in die Logik des DAX Intraday Handels.

Daher liegt es also nahe, den DAX Intraday mittels CFDs zu traden.

Broker bieten CFDs auf den DAX intraday unter verschieden Brands an und nennen ihn zum Beispiel GER30, D30 oder DAX3.

Gold Intraday

Im aktuellen finanziellen Umfeld ist Gold intraday einer der am stärksten gehandelten Vermögenswerte der Welt. Langzeit-Investoren und Trader mit kurzem Zeithorizont engagieren sich am Goldmarkt, vor allem durch Gold CFDs. Diese haben mehrere Vorteile gegenüber Futures, Optionen oder Aktien wie:

  • Kein Vertragslaufzeit
  • Hohe Hebelgrade
  • Geringe Marginanforderungen
  • Leicht in Bargeld umwandelbar

Auch wegen der nicht unerheblichen Volatilität im Goldmarkt, wie der folgende Gold Intraday Chart zeigt, sind CFDs auf das Edelmetall für den Intraday Trader attraktiv.

Quelle: Admiral Markets MetaTrader 4, Gold, M5-Chart vom 20. Juni 2020 bis 21. Juni 2020, Zugriff am 21.Juni 2020 um 09:25 EET. – Bitte beachten Sie: Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die zukünftige Wertentwicklung.

Mehr über DAX Intraday und Gold Intraday gibt es in dem folgenden Video:

Intraday Trading Strategien

Es ist nur eine geringfügige Übertreibung zu sagen, dass es ungefähr so viele Intraday Trading Strategien gibt, wie aktive Trader. Manche davon sind komplex, andere vergleichsweise simpel.

Diese kurze Einführung erläutert zuerst die übergeordneten Strategien Trendfolge und Momentum und dann die speziellen Strategien (oft auch als Trading Techniken bezeichnet) Scalping und Breakout Trading.

Strategie Trendfolge („The trend is your friend“)

Trendhändler wollen langfristige Trends am Markt nutzen. Sie glauben, dass sie durch frühzeitiges Erkennen eines Trends und entsprechendes Management ihrer Positionen erheblich profitieren können.

Händler, die Trends verfolgen, müssen reagieren. Sie prognostizieren weder Märkte noch Preisniveau. Vielmehr setzen sie sich strenge Regeln und stützen ihr Risikomanagement in der Regel auf Berechnungen, die den aktuellen Marktpreis eines Papiers und die aktuellen Volatilitätsniveaus der Märkte beinhalten.

Auf dieser Grundlage legen Trendhändler eine bestimmte Menge eines Portfolios zum Kauf oder Verkauf fest. Wenn sich die Preise ändern, kann die ursprüngliche Position reduziert oder erhöht werden. Bei disziplinierter Ausführung der Trendfolgestrategie ist der durchschnittliche Gewinn eines Trendhändlers pro Handel tendenziell weit höher als sein durchschnittlicher Verlust.

Im Trendhandel gibt es verschiedene Ebenen der Systematisierung, die unterschiedliche Unterstrategien charakterisieren. Einige Trendhändler sind dafür bekannt, dass sie sich auf ihre Bauchgefühl verlassen, während andere nicht-emotionale Regelwerke verfolgen, die auf mathematischen Modellen basieren.

Momentum Strategie

Momentum-Händler konzentrieren sich auf die Beschleunigung einer Entwicklung, wie etwa der eines Wertpapierkurses oder der Erträge bzw. Umsätze eines Unternehmens. Diese Trader gehen dann long oder short, in der Hoffnung, dass sich das Momentum in die gleiche Richtung verstärkt.

Auf diese Weise ähneln Momentum Trader den Trendhändlern, obwohl sie eher auf kurzfristige Bewegungen als auf Fundamentaldaten von Unternehmen zurückgreifen. Der Momentum-Handel kann schwierig zu bewerkstelligen sein, was ihn zu einer Strategie macht, die typischerweise erfahrenen Investoren vorbehalten ist.

Ein Momentum Trader basiert seine Entscheidungen auf der Schnelligkeit der Preisveränderungen. Daher verfolgt diese Strategie in erster Linie das Ziel an starken Kursausschlägen oder Veränderungen im Handelsvolumen zu partizipieren.

Ein gern genutzter Indikator für diese Strategie ist der Momentum Indikator.

Scalping

Dieser Handelsstil erhält seinen Namen von „to scalp„, was so viel wie “etwas kaufen und kurz darauf mit Aufpreis wieder verkaufen“ bedeutet. Scalper zielen darauf ab, größere Gewinne aus relativ kleinen Preisänderungen zu erzielen. Sie öffnen und schließen oft eine größere Anzahl von Handelspositionen an demselben Handelstag, was eine Angelegenheit von ein paar Sekunden oder Minuten, höchstens aber von ein paar Stunden ist. Oft nutzen diese Trader auch größere Hebel.

Der Hauptvorteil beim Scalping ist die Möglichkeit, innerhalb kürzester Zeit von kleinen Preisänderungen zu profitieren, was oft durch große Handelspositionen verstärkt wird.

Ebenso können jedoch auch innerhalb kurzer Zeit große Verluste generiert werden.

Intraday Scalping ist bekannt für sein Tempo und schnelle Ausführungen, was von den Tradern Disziplin und präzises Timing verlangt.

Breakout

Ein Breakout ist eine Kursbewegung, die sich außerhalb eines definierten Stütz- oder Widerstandsniveaus mit erhöhtem Volumen bewegt. Ein Breakout Trader geht long, wenn der Kurs einen Widerstand nach oben überwindet, oder short, wenn die Stütze nach unten durchbrochen wird.

Sobald ein Kurs ausbricht, nimmt die Volatilität in der Tendenz zu und die Preise bewegen sich in der Regel in Richtung des Ausbruchs. Breakouts sind eine so wichtige Handelsstrategie, weil sie der Ausgangspunkt für zukünftige Volatilitätssteigerungen und große Preisschwankungen sein können.

Sollte ich Instrumente wie den DAX Intraday handeln?

Einige gute Gründe sprechen dafür, den DAX Intraday zu traden. Das sind die wichtigsten:

  • Der DAX ist der Leitindex der größten Volkswirtschaft in der EU
  • Hohe Liquidität und Volatilität
  • Hervorragende Verfügbarkeit von Research Materialien und Trading Tools wie DAX Intraday Charts.

Außerdem wird der DAX Intraday Handel dadurch erleichtert, bzw. ermöglicht, dass CFDs auf den DAX angeboten werden.

Wegen seiner Merkmale eignet sich dieses Trading Instrument in besonderer Weise für den DAX Intraday Handel. Wenn Sie dann noch das richtige Produkt, wie den DAX30 von einem verlässlichen Broker auswählen, sind wichtige Weichen für Ihren Trading Erfolg gestellt.

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Dieses Material beinhaltet keine und sollte nicht als Investmenberatung, Investmentempfehlung, Angebot oder Werbung für jegliche Art von Transaktion mit Finanzinstrumenten aufgefasst werden. Bitte seien Sie sich bewusst, dass Artikel wie dieser keine verlässlichen Voraussagen für gegenwärtige oder zukünftige Entwicklungen darstellen, da sich die Umstände jederzeit ändern können. Bevor Sie irgendeine Art von Investment tätigen, sollten Sie einen unabhängigen Finanzberater konsultieren, um sicherzustellen, dass Sie die vorhandenen Risiken richtig verstehen und einschätzen können.

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Wie man in Binäre Optionen investiert
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