Trading mit dem Relative Vigor Index 2020 Handelsstrategie nutzen

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Trading mit dem Relative Vigor Index 2020 – Handelsstrategie erklärt

In unserem letzten Beitrag haben wir den Relative Vigor Index vorgestellt. Dabei handelt es sich um einen Momentum-Indikator, der im Gegensatz zum normalen Momentum nicht bloß die Schlusskursdifferenz einer bestimmten Periode vergleicht, sondern die Spanne zwischen Tiefs und Hochs sowie Eröffnungs- und Schlusskursen ins Verhältnis setzt. Darüber hinaus wird der Indikator zusätzlich mit einer Signallinie geglättet, also ein gleitender Durchschnitt darauf berechnet.

Auch die Interpretation des Indikators fiel nicht sehr komplex aus. Es gibt die Nulllinie, die Indikatorlinie sowie die Signallinie, die beachtet werden sollten. Dabei haben wir feststellen müssen, dass die Signale, die der Indikator entsprechend den allgemeinen Interpretationsregeln generiert, eher als kursbestätigend angesehen werden sollten. Der Indikator läuft dem Kurs also die meiste Zeit hinterher.

Das ließ uns schlussfolgern, dass der Relative Vigor Index seine Anwendung ähnlich dem RSI-Indikator finden sollte, also weniger die Richtung entscheidend ist, die er anzeigt, sondern vielmehr, welche Tendenzen er aufweist. Und damit kommen wir wieder zu den berühmten Divergenzen oder Bestätigungen zum Kurs selbst.

Screen 1: Tageschart des DAX

Strategie mit dem Relative Vigor Index

Mit dieser Erkenntnis können wir uns nun daran machen, eine Strategie zu entwickeln. Im letzten Beitrag haben wir bereits drei Regeln aufgestellt, die mehr oder weniger gute Signale generieren können.

  1. Es muss sich eine Divergenz zwischen Kurs und Indikator bilden.
  2. Die Trendwende beschleunigt sich und die Nulllinie wird durchbrochen.
  3. Nach Durchbruch der Nulllinie bleibt der Indikator weiterhin stark.

Leider war trotz der bereits optimierten Regeln nicht jedes Signal zuverlässig. Zugegeben, wer im Trading hundertprozentig zuverlässige Signale erwartet, hat nicht verstanden, worum es geht. Kurse werden ja nicht ausschließlich von der Markttechnik dominiert, sondern unterliegen unerwarteten Risiken, die meist aus politischen oder fundamentalen Gründen eintreten. Die Frage, die man sich stellen sollte, lautet daher nicht „Wie bekomme ich ein hundertprozentig zuverlässiges Signal?“, sondern vielmehr „Mit welchen Mitteln trete ich den unerwarteten Risiken entgegen?“

Schauen wir uns also das aktuelle DAX-Chart mit dem RVI-Indikator an, dann werden wir Folgendes erkennen. Wenn wir die drei oberen Regeln für unseren Einstieg nutzen, wird es in vielen Fällen zu spät sein, denn wenn die Nulllinie erst einmal über- bzw. unterschritten ist, ist der mittelfristige Trend bereits sehr weit fortgeschritten.

Screen 2: Tageschart des DAX

Und wenn wir noch genauer hinschauen, ging ein Durchschreiten der Nulllinie sogar in der Mehrzahl der Fälle mit einer Gegenbewegung einher. Das ist äußerst unzufriedenstellend. Wir müssen uns daher überlegen, ob wir diese Regel nicht verwerfen, was wir auch tun werden. Da die dritte Regel aus der zweiten hervorgeht, lässt sich leider auch diese nicht so gut für unsere Zwecke nutzen. Die einzig brauchbare Regel ist für uns also nur die RVI-Divergenz.

Eine Divergenz ist gerade im kurzfristigen Handel gut nutzbar, denn bei kurzfristigen Strategien erwartet man sowieso keine großen Trends. Wenn wir uns also darauf konzentrieren, eine Divergenz als vorrangiges Signal zu nutzen, benötigen wir lediglich den Durchbruch einer wichtigen Zone, um die aufkommende Schwäche weiterhin zu bestätigen. Das Ganze könnte – mit Optionen von mindestens einer Stunde gehandelt – durchaus funktionieren.

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Screen 3: Stundenchart des DAX

Das obere Chart zeigt das 1-Stunden-Chart des DAX-Index. Die erste Divergenz kann uns ein gutes Signal generieren. Weiterhin warten wir auf den Durchbruch des Aufwärtstrends. Wenn dieser stattfindet, haben wir grundsätzlich zwei Möglichkeiten: Entweder wir kaufen sofort eine Option mit einer Laufzeit von einer Stunde oder wir warten den Retest ab. Im ersten Fall hätten beide Möglichkeiten zum Erfolg geführt. Schauen wir uns die zweite Divergenz an, so ist auf Anhieb keine relevante Zone auszumachen. Diese kam erst später; da war die RVI-Divergenz allerdings schon aufgelöst. In manchen Fällen ist es also sinnvoll, stillzuhalten und nicht zu handeln.

Fazit – RVI mit einfachen Mitteln traden

Wie wir es drehen und wenden, hundertprozentig zuverlässige Signale gibt es nicht. Am Ende sollte man sich stets auf die einfachen Dinge besinnen, denn es sind immer nur einige wenige, die wirklich zuverlässig sind. Wie man den Indikator am besten nutzt, hängt also zum Großteil davon ab, welche persönlichen Präferenzen man hat.

Man kann auf der einen Seite weitere Indikatoren für die Optimierung hinzuziehen oder eben einfache technische Setups anwenden. Als allgemeingültig sollte jedoch gelten, dass Indikatoren wie der RVI zuverlässig auf aufkommende Schwäche im Trend hindeuten können.

Screen 4: Webseite des Brokers Binary.com

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Trading mit dem Relative Vigor Index

Wir haben bereits mehrmals darauf hingewiesen, dass Momentum-Indikatoren sehr zuverlässige Indikatoren sein können, sofern man sie richtig nutzt und interpretiert. Das Momentum soll die Dynamik des Kurses einfangen und damit Aufschluss darüber geben, ob der aktuell vorherrschende Trend stabil ist oder sich abschwächt.

Derweil können Momentum-Indikatoren auf unterschiedliche Art und Weise berechnet werden. Einer der gängigsten Momentum-Indikatoren ist das Momentum selbst. Aber auch der RSI (Relative Strength Index) gehört zur Gattung der Momentum-Indikatoren.

Berechnung des RVI

Während jedoch der Momentum-Indikator die Schlusskursdifferenz im Vergleich zum Vortag misst, setzt der Relative Vigor Index die Kursspanne zwischen Tageshoch und -Tief zur Kursspanne zwischen Eröffnungs- und Schlusskurs ins Verhältnis. Je stärker also die Differenz zwischen den beiden Spannen, umso weniger stark ist die Bewegung in die jeweilige Richtung ausgefallen und vice versa.

Der Relative Vigor Index wird mit einer Signallinie geglättet, indem man einen gleitenden Durchschnitt bezogen auf eine bestimmte Periode darauf berechnet. Die Nulllinie soll Aufschluss über die Richtung des Trends gewährleisten.

Interpretation des RVI

Wir haben bei der Interpretation drei Parameter zu beachten:

  1. Die Nulllinie,
  2. den Indikator selbst und
  3. die Signallinie.

Die Nulllinie soll einen Anhaltspunkt dafür geben, in welchem Trend sich der Kurs befindet. Wird die Mittellinie durchkreuzt, so findet ein Trendwechsel statt. Weiterhin ist das Durchkreuzen der Signallinie durch den Indikator ein Zeichen für steigende Volatilität, also Beschleunigung im Trend.

Schneidet der Indikator beispielsweise die Signallinie von unten nach oben, so deutet es auf einen beschleunigenden Trend nach oben hin. Wird der Indikator von oben nach unten gekreuzt, so ist das ein Signal für eine sich beschleunigende Bewegung nach unten.

Darüber hinaus sollen gewisse Konstellationen beachtet werden. So ist das Signal als zuverlässig einzustufen, wenn sich die Beschleunigung zu einem Zeitpunkt ergibt, an dem sich der Indikator noch in einem gegensätzlichen Trendbereich befindet, also das Kreuzen der Signallinie nach unten noch oberhalb der Nulllinie geschieht und vice versa. Das soll den Trendwechsel und die Beschleunigung früh genug signalisieren.

Überprüfung der Interpretationen in der Praxis

Wie so oft handelt es sich bei den Interpretationsregeln um Allgemeindefinitionen. Märkte lassen sich jedoch nicht so einfach in starre Strukturen und Muster pressen, deshalb ist es immer wichtig, zu überprüfen, wie zuverlässig diese Allgemeindefinitionen sind. Schauen wir uns dazu das folgende Chart an.

Screen 1: Tageschart des DAX

Das Chart macht deutlich, dass der Indikator diese Definitionen trifft, allerdings ist fraglich, welchen Mehrwert er gegenüber dem Kurs selbst bietet. Denn es ist auch deutlich, dass der Indikator im Großen und Ganzen einfach dem Kurs folgt. Fällt der Kurs deutlich ab, so fällt auch der Indikator unter die Nulllinie und andersherum.

Man sollte sich daher kurz darauf besinnen, was der Indikator denn eigentlich aussagen soll. Wir erinnern uns, es handelt sich um einen Momentum-Indikator. Wir sollten daher nicht vermehrt darauf achten, ob der Indikator kurzzeitig in die eine oder andere Richtung zeigt, sondern ob er im längeren Verlauf gewisse Tendenzen aufweist, ähnlich der Interpretation des RSI-Indikators.

In diesem Sinne kommen wieder einmal die beliebten Divergenzen zwischen dem Kursverlauf und dem Indikator als zusätzliche Interpretationsregeln infrage. Schauen wir uns das Chart noch einmal an, so erkennen wir, dass Tendenzen und Divergenzen im Verlauf die besseren Signale liefern.

Screen 2: Tageschart des DAX

In diesem Fall sehen wir ganz klar ein beständiges Muster – und zwar, wenn wir folgende Regeln zusammenfassen:

  1. Es muss sich eine Divergenz zwischen Kurs und Indikator bilden.
  2. Die Trendwende beschleunigt sich und die Nulllinie wird durchbrochen.
  3. Nach Durchbruch der Nulllinie bleibt der Indikator weiterhin stark.

Die optimierten Regeln können uns definitiv mehr bei der Interpretation bieten. Dennoch muss man sagen, dass auch diese keine Garantie für hundertprozentig zuverlässige Signale liefern können. Das erkennt man beispielsweise an dem zweiten Reversal nach oben, der zwar mithilfe des Indikators und den Regeln angezeigt wurde, aber ein Zusammenfallen des Kurses dennoch nicht verhindert werden konnte.

Wir müssen uns daher weiterhin etwas überlegen, um solche unbeständigen Reversals zu umgehen. Darum werden wir uns im nächsten Beitrag kümmern, in dem wir gleichzeitig eine Handelsstrategie auf Basis des RVI-Indikators entwickeln werden.

Screen 3: Webseite des Brokers Banc de Binary

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Trading mit dem Ichimoku Kinko Hyo (2)

Im letzten Beitrag zum Ichimoku Kinko Hyo haben wir den umfassenden Indikator vorgestellt. Dabei handelt es sich gleichermaßen um einen Analyseindikator und um ein Handelssystem, denn aufgrund der vielen Indikatoren, die er vereint, können auch Handelssignale generiert werden.

Weiterhin haben wir festgestellt, dass der Indikator ein Trendfolgeindikator ist. Aufgrund der vielen Bestätigungen, die erfolgen müssen, damit ein Handelssignal entsteht, ist seine vordergründige Schwäche die späte Signalgebung. Diese Schwäche haben allerdings viele Trendfolgeindikatoren, denn schließlich muss sich der Trend erst bestätigen lassen, bevor der Indikator ein Signal generiert.

Wir haben festgestellt, dass Trends auf langfristiger Basis durchaus mit dem Ichimoku Kinko Hyo handelbar sind. Doch möglicherweise ist der Indikator auch auf kurzfristiger Basis anwendbar.

Kurzfristiger Handel mit dem Ichimoku

Zu Erinnerung: Ein Kaufhandelssignal wird im Ichimoku generiert, wenn …

  1. die Tenkan-Sen-Linie, die Kijun-Sen-Linie nach oben hin kreuzt.
  2. ein Ausbruch aus der Kumo-Wolke erfolgt.
  3. die Chikou-Span-Linie den Ausbruch bestätigt.

Das folgende 4-Stunden-Chart für den S&P 500 auf 4-Stunden-Basis macht deutlich, dass Signale durchaus profitabel sein können. Alle drei Kriterien hätten früh genug einen kurzfristigen Trend angezeigt und ein Signal generiert.

Screen 1: 4-Stundenchart des S&P500

Die Frage, die man sich dennoch stellen sollte, lautet: Wenn die drei Kriterien erfüllt sind, wo ist dann der optimal Einstiegskurs? Denn nimmt man nur die drei Regeln, so ist es dennoch und besonders im kurzfristigen Bereich nicht sinnvoll, in den Anstieg rein zu kaufen, sondern sich zusätzlich einen guten Einstiegspunkt zu suchen.

Unter diesem Aspekt sollte man daher die drei oberen Regeln als den ersten Schritt betrachten, der das „Go“ für das Eingehen einer Position darstellt. Der Kauf basiert wiederum auf weiteren zusätzlichen Regeln. Warum ist das so wichtig?

Aus denselben Gründen, warum man normalerweise ein gutes Chancen-Risiko-Verhältnis erzielen möchte. Das ist dann gegeben, wenn das Verlustpotenzial geringer ist als die Gewinnchance. Das Einstiegs-Set-up hinsichtlich des oberen Beispiels müsste daher folglich so gewählt werden, dass man sich nach unten hin sehr eng absichern kann, während die Wahrscheinlichkeit auf das Fortsetzen eines Trends sehr hoch ist.

Screen 2: 4-Stundenchart des S&P500

Wir können zwei solcher Set-ups in dem vorliegenden Chart identifizieren. Das erste ergibt sich kurze Zeit später, nach dem Ausbruch aus der Kumo-Wolke. Ein Retest der Unterstützung könnte in diesem Fall als Einstieg genutzt werden. Wer allerdings ganz sicher gehen will, wartet den Retest der Kumo-Wolke ab. Dieser erfolgt im Rahmen des zweiten Einstiegs-Set-ups. Die Kumo-Wolke dient hier als klare Unterstützungszone und entspricht damit auch den Interpretationsregeln des Ichimoku Kinko Hyo.

Nachdem man ein gutes Einstiegs-Set-up gefunden hat, fragt man sich, wo man den Ausstieg wählen sollte. Je nach gehandeltem Produkt ist diese Frage natürlich jeweils anders zu beantworten. Im Falle von binären Optionen stellt sich die Frage nach der Laufzeit. Bei anderen Produkten muss der Ausstieg entweder durch eine Stop-Order oder bei der Trendumkehr definiert werden.

Das obere Beispiel kann Letzteres deutlich darstellen. Der Ausstieg sollte dann erfolgen, wenn die Kumo-Wolke nach unten hin gebrochen wird und die anderen zwei Signalregeln in die andere Richtung zeigen, also quasi ein Gegensignal entsteht. Bei binären Optionen ist die Wahl der richtigen Laufzeit höchstens statistisch oder erfahrungsgemäß zu erfassen. Die Frage dabei ist: Wie lange dauern Trends auf 4-Stunden-Basis normalerweise an? Auch betrifft diese Frage nicht jeden Wert pauschal, sondern ist auf den jeweiligen gehandelten Wert bezogen, wie in diesem Fall auf den S&P 500.

Die statistische Auswertung wird natürlich nicht jeder durchführen können. Was also bleibt, ist der Erfahrungswert. In der Regel behilft man sich mit einem festen Wert, den man immer wählt. Bei 4-Stunden-Charts beispielsweise eine Laufzeit zwischen zwei und fünf Tagen, da Trends, wenn sie früh genug erwischt werden, in der Regel mehrere Tage andauern.

Fazit – Ichimoku Kinko Hyo ist stark im kurzfristigen Handel

Das Handelssystem des Ichimoku Kinko Hyo eignet sich durchaus auch für den Handel auf kurzfristiger Basis. Mehr noch: Trends können damit sogar früher erkannt werden als beispielsweise auf Wochenbasis. Zu beachten ist dabei dennoch, dass Signale zwar die Richtung bestätigen, jedoch keinen optimalen Einstiegspunkt anzeigen. Diesen sollte man sich durch zusätzliche Einstiegs-Set-ups definieren. Dabei sollte die Regel gelten: Günstig kaufen und teuer verkaufen und vice versa.

Für die Ausstiege gilt, dass bei binären Optionen je nach gewähltem Zeitraum die Laufzeit gewählt werden sollte. Bei anderen Produkten gelten Gegensignale als Ausstiegssignale. Mit dem Broker Binary.com kann der US-Index über einige Tage hinweg mit binären Optionen gehandelt werden.

Screen 3: Webseite des Brokers Binary.com

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