Spread Betting in Deutschland – Anbieter Übersicht

Beste Broker fur Binare Optionen 2020:
  • BINARIUM
    BINARIUM

    Der beste Broker fur binare Optionen fur 2020!
    Ideal fur Anfanger!
    Kostenloser Unterricht!

  • FINMAX
    FINMAX

    Zuverlassiger Broker!

Back & Lay Wetten Erklärung & Anbieter

Wettlexikon: Die Back-Wette und Lay-Wette an einer Wettbörse

In einem der ersten Kapitel des Wettlexikons unserer Seite habe ich euch bereits die Anforderungen und Aufgaben sowie das Geschäftsmodell eines Buchmachers vorgestellt.

Zusammengefasst lässt sich sagen: Ein Bookie bietet Quoten für den Ausgang einer Veranstaltung an, mit denen er die Wahrscheinlichkeit beziffert, dass dieser Ausgang am Ende auch eintreten wird.

Ihr tretet dann in einen Wettstreit mit dem Buchmacher und versucht, zu einer möglichst hohen Quote die richtigen Ausgänge zu tippen und den Bookie mit eurer Prognose zu besiegen. Es gibt allerdings auch noch eine Variante bei Sportwetten, die einen etwas anderen Ansatz verfolgt. Die Rede ist von einer Wettbörse.

Die besten Anbieter von Wettbörsen

  • Führender Sportwetten- und Wettbörsenanbieter
  • Bestes Angebot & Lukrative Quoten
  • Riesiges Wettportfolio
  • Führende Finanzinstitution für Aktienwetten
  • Diverse Optionen auf Aktienwetten verfügbar
  • Kryptowährungen können ebenfalls gehandelt werden

Duell zwischen zwei realen Sportwettern

Bei einer Wettbörse gibt es auch Wettquoten, allerdings keinen klassischen Buchmacher. Auf den Nenner gebracht lässt sich sagen, dass einer von zwei realen Spielern die Rolle des Bookies übernimmt. Also tretet ihr unter Umständen wie ein Wettanbieter auf und spielt gegen einen anderen Sportwetter. Oder umgekehrt: Die Rolle des Buchmachers übernimmt euer „Gegner“, den ihr mit dem genau umgekehrten Tipp auf einen Ausgang herausfordert. Es kommt zu einem Duell zwischen zwei realen Spielern. Hier fallen dann auch die Begriffe Back-Wette und Lay-Wette.

Video-Erklärung vom Wettanbieter Betfair: Lay-Wetten auf Favoriten

Mit der Back-Wette auf einen bestimmten Spielausgang setzen

Was konkret ist also eine Back-Wette? Wenn sich in der Bundesliga beispielsweise die beiden Erzrivalen aus den beiden Hansestädten, Werder Bremen und der Hamburger SV, im Nordderby duellieren, und ihr für die Grün-Weißen tippt, dann platziert ihr eine Back-Wette auf einen Sieg von Werder Bremen. Falls ihr an einen Erfolg des Hamburger SV glaubt, setzt ihr eine Back-Wette auf den Sieg des HSV. Eine Back-Wette drückt also aus, dass ein Spieler für eine Mannschaft und deren Erfolg tippt. Auch ein Remistipp ist als Back-Wette möglich. Noch konkreter also: Bei einer Back-Wette entscheidet ihr euch für einen von drei Ausgängen.

Mit der Lay-Wette gegen eine Back-Wette setzen

Eine Lay-Wette hingegen meint genau das Gegenteil. Um beim Beispiel des Nordderbys zu bleiben, bei dem Werder Bremen auf den Hamburger SV trifft. Auch dann sind wieder drei Varianten möglich. Entweder glaubt ihr an Werders Erfolg: Ihr platziert also eine Lay-Wette gegen einen Sieg des Hamburger SV. Oder ihr denkt, der „Dinosaurier der Bundesliga“ gewinnt das Derby. Dann setzt ihr eine Lay-Wette gegen einen Sieg von Werder Bremen. Dritte Möglichkeit: Ihr denkt, dass alles passieren wird, nur ganz gewiss kein Unentschieden (mehr zu Wetten auf Unentschieden hier). Dann setzt ihr eine Lay-Wette gegen ein Remis im Nordderby.

Der Hintergrund einer Lay-Wette

Aufmerksame Leser haben vermutlich bereits festgestellt, dass die Lay-Wette immer zwei Ausgänge möglich macht. Denn wenn ihr eine Lay-Wette gegen den Sieg des HSV setzt, bedeutet das: Das Nordderby kann sowohl zugunsten von Werder Bremen enden, oder eben auch unentschieden ausgehen. Eine Lay-Wette gegen Werder meint, ihr glaubt, dass entweder die Hamburger siegen, und ein Remis ist ebenfalls möglich. Die Lay-Wette übernimmt also alle anderen Möglichkeiten, die die Back-Wette nicht abdeckt.

So funktioniert eine Wettbörse

Was eine Back-Wette und Lay-Wette, die gegenseitig konkurrieren, sind, sollte damit also geklärt sein. Wie jedoch funktionieren diese nun bei einer Wettbörse? Eigentlich ganz simpel: Ihr bietet eine Back-Wette oder eine Lay-Wette selbst an, bestimmt sogar die Wettquote selbst – und hofft, dass sich ein „Gegner“ findet, der für die Gegenwette bereit ist, zu setzen. Die zweite Möglichkeit ist: Ihr steigt in eine bereits existierende Back- oder Lay-Wette ein und setzt auf die gegenteilige Wette.

Der Spieler mit der Lay-Wette in der Rolle des Bookies

Dabei nimmt der Spieler, der die Lay-Wette übernimmt, vereinfacht ausgedrückt, die Rolle des klassischen Buchmachers. Er übernimmt ja auch die beiden Ausgänge (beispielsweise Unentschieden und Niederlage), auf die der Spieler mit der Back-Wette nicht setzt. Sollte die Back-Wette verlieren, kassiert der Spieler mit der Lay-Wette den Einsatz des Back-Wetters. Gewinnt die Back-Wette hingegen, muss der Spieler mit der Lay-Wette den entsprechenden Gewinn auszahlen, also wie bei einer klassischen Wette berechnet aus Einsatz multipliziert mit Wettquote.

Beste Broker fur Binare Optionen 2020:
  • BINARIUM
    BINARIUM

    Der beste Broker fur binare Optionen fur 2020!
    Ideal fur Anfanger!
    Kostenloser Unterricht!

  • FINMAX
    FINMAX

    Zuverlassiger Broker!

Videoanleitung:

Deutlich attraktivere Wettquoten

Der Online-Anbieter, der die Wettbörse verwaltet, tritt also eigentlich nur als Dienstleister im Hintergrund in Erscheinung. Für die bereitgestellte Wettbörse nimmt er eine kleinere Gebühr, die er prozentual vom Wettgewinn einstreicht. Meist liegt diese Gebühr bei bis zu fünf Prozent – das ist normalerweise weniger, als klassische Buchmacher für sich als Gewinnspanne einkalkulieren (mehr zum Thema hier). Bei sowohl Buchmachern als auch Wettbörsen wird ansonsten normalerweise auch noch die Wettsteuer berechnet (hier zum Ratgeber über das Thema Wettsteuer).

Betfair ist der bekannteste Anbieter

Eine Wettbörse bezeichnet man auch mit dem Fachbegriff Betting Exchange. Der in Deutschland wohl bekannteste Anbieter ist hier Betfair, der mittlerweile auch ein klassisches Buchmacher-Segment anbietet (hier zur Betfair Wettanbieterbewertung). Die Sache: Wegen der in Deutschland eingeführten Wettsteuer, die mit dem Prinzip einer Wettbörse konkurriert, steht der Service für Kunden mit Wohnsitz in Deutschland aktuell nicht zur Verfügung. Betfair schreibt dazu: „Es bleibt uns daher nur die vorläufige Schließung der Börse, bis wir eine rechtliche Klarstellung des Sachverhalts erwirkt haben.“

Spreadbetting (Definition)

Bei Spreadbetting bzw. einer Spread Bet handelt es sich um ein gehebeltes Finanzderivat. Spreadbetting ist ein ‚Wetten‘ auf die Richtung, in die sich ein Markt Ihrer Meinung nach bewegen wird. Die Genauigkeit Ihrer Wette entscheidet über den Gewinn oder Verlust, sobald Ihre Position geschlossen ist.

Wenn Sie eine Spreadbetting Position eröffnen, entscheiden Sie, wie viel Sie auf die Kursveränderung eines Finanztitels setzen wollen. Kaufpositionen werfen Gewinne ab, wenn der Marktpreis steigt, Verkaufpositionen wiederum wenn der Marktpreis fällt. Der Gewinn bzw. Verlust Ihrer Position wird wie folgt berechnet:

Gewinn oder Verlust = (£ bet per point x points moved) – charges to open and maintain position

Da es sich bei Spread-Wetten um ein Hebelprodukt handelt, hinterlegen Sie bei Eröffnung nur einen Bruchteil des gesamten Positionswertes. Die erforderliche Margin hängt vom zugrunde liegenden Markt und der Größe der Wette ab.

Der Spread

Alle Spread-Wetten beinhalten einen Spread, der sich um den Kurs des zugrunde liegenden Marktes legt. Kaufpreise sind dabei immer etwas höher als der Marktpreis, Verkaufpreise etwas niedriger. Die Kosten zur Eröffnung eines Trades spiegeln sich im Spread wieder.

Wir sind der beliebteste Spreadbetting-Anbieter im Vereinigten Königreich.*

* Für Forex basierend auf der Anzahl der primären Beziehungen zu FX-Händlern (Investment Trends UK Leveraged Trading Report vom Juli 2020).

Wie Sie uns erreichen

Unsere deutschsprachigen Mitarbeiter stehen Ihnen Montag bis Freitag zwischen 08:15 und 22:15 Uhr MEZ zur Verfügung.

Kostenfreie Hotline für Interessenten (09:00-19:00 Uhr):

Kostenfreie Hotline für Kunden:

Märkte

Handelsarten

Handelsplattformen

Research

Kontakt

Marketing-Partnerschafts-
programm: Kontaktieren Sie uns

Folgen Sie uns online:

CFDs sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 76 % der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

Optionen und Turbozertifikate sind komplexe Finanzinstrumente und gehen mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. Verluste können extrem schnell eintreten.

Bei professionellen Kunden können Verluste die Einlagen übersteigen.

Der Wert von Aktien, ETFs und ETCs, die über ein Aktienhandelskonto gekauft wurden, kann sowohl steigen als auch fallen, was bedeuten könnte, dass Sie weniger zurückbekommen, als Sie ursprünglich investiert haben. Jeder Handel ist mit Risiken verbunden.

CFD- und Aktienhandelskonten werden von der IG Markets Ltd. bereitgestellt; CFD-, Options- und Derivatekonten werden von der IG Europe GmbH bereitgestellt. IG ist je nach Kontext eine Referenz auf IG Markets Ltd. (ein Unternehmen mit Sitz in England und Wales unter der Financial Conduct Authority Registernummer 195355 mit eingetragener Adresse im Cannon Bridge House, 25 Dowgate Hill, London EC4R 2YA) und IG Europe GmbH (ein Unternehmen mit Sitz in der Bundesrepublik Deutschland und eingetragen im Handelsregister Frankfurt unter der Nummer HRB 115624 mit Sitz am Westhafenplatz 1, 60327 Frankfurt, Deutschland). IG Markets Ltd. ist von der Financial Conduct Authority (FCA-Registernummer 195355) autorisiert und reguliert. Die IG Europe GmbH wird von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin Registernummer 148759) sowie der Deutschen Bundesbank beaufsichtigt. IG ist ein Markenname von IG Markets Ltd.

Die Informationen auf dieser Webseite richten sich nicht an Einwohner der Vereinigten Staaten, Belgiens oder eines bestimmten Landes außerhalb von Deutschland und sind nicht für die Weitergabe an oder die Nutzung durch eine Person in einem Land oder einer Gerichtsbarkeit bestimmt, in dem eine solche Weitergabe oder Nutzung gegen die lokalen Gesetze oder Vorschriften verstoßen würde.

Vor- und Nachteile verschiedener Börsenplätze (2020)

Top 5 Onlinebroker

Testberichtzu onvista * 12 Order p.a. je Order 1000 €

Xetra oder Tradegate: An welcher Börse sollten Privatanleger handeln?

2009 wurde zum ersten Mal seit 1861 eine neue Börse in Deutschland gegründet, die Tradegate Exchange. Sie ist zu einer echten Konkurrenz für Xetra geworden, das elektronische Handelssystem der Frankfurter Börse. Aber welcher Börsenplatz ist der bessere? Und wann sind die klassischen Präsenzbörsen noch gefragt? Eine genaue Beschreibung der Börsen findet sich weiter unten.

Der Vergleich zwischen Xetra und Tradegate Exchange ist nicht einfach. Denn beim Vergleich spielen nicht nur die Gebühren eine Rolle, sondern auch die Kurse.

Vorteile der Tradegate Exchange

Für die Tradegate Exchange bieten die meisten Broker besonders niedrige Kurse. Beispielsweise entfällt bei Smartbroker die Börsenplatzgebühr (Xetra: 0,00657 % vom Kaufwert, Minimum 0,82 €, Maximum 98,53 € pro Order, Stand: 03/2020). Die onvista bank verlangt bei Käufen über die Tradegate Exchange zwar eine pauschalierte Handelsplatzgebühr von 2,- Euro zusätzlich zur Ordergebühr von 5,- Euro, verzichtet aber, anders als beim Handel über Xetra, auf weitere Zuschläge (Stand: 03/2020). Außerdem hat die Börse länger geöffnet als Xetra oder die Präsenzbörsen, nämlich von 8.00 Uhr bis 22.00 Uhr statt von 9.00 Uhr bis 17.30 Uhr wie Xetra.

Das spricht für Xetra

Für Xetra sprechen dagegen die hohen Umsätze. Außerdem ist Xetra eine reine Börse, Tradegate betreibt dagegen auch ein Maklerbüro. Schätzungen der Wirtschaftswoche zufolge werden 80 Prozent der Aktien von Tradegate selbst gehandelt. Vor allem nach Börsenschluss des Xetra-Handels, so wird Tradegate teilweise vorgeworfen, kaufen und verkaufen Anleger dort oft zu ungünstigen Kursen. Das kann schnell teurer werden als die Gebührenersparnis.

Xetra vs. Tradegate

Natürlich kennen nicht alle Anbieter diesen Unterschied, bei flatex oder DEGIRO gibt es ohnehin keinen Preisunterschied. Dann ist Xetra im Regelfall die bessere Wahl. Wer über Tradegate handelt, sollte das im Idealfall während der Öffnungszeiten von Xetra tun. Außerdem empfiehlt es sich generell – auch beim Handel über Xetra – ein Limit zu setzen. Bei seltener gehandelten Aktien kann noch ein dritter Weg attraktiv sein – der Kauf oder Verkauf über eine Regionalbörse.

Außerbörslicher Handel: Vor- und Nachteilen abwägen

Daneben bieten viele Broker noch den außerbörslichen Handel an, beispielsweise über börsenähnliche Handelsplattformen wie die der Baader Bank oder die Lang & Schwarz Exchange in Hamburg. Letzte kommt einer „echten“ Börse schon sehr nahe. Sie kooperiert eng mit der Börse in Hamburg und bietet damit zumindest teilweise eine Regulierung. Allerdings ist Lang & Schwarz dort einziger Marktmacher („Marketmaker“).

Immer wieder wird Kritik geäußert, dass die Preise bei solchen Plattformen für Anleger ungünstiger ausfallen könnten als am Xetra, zumal dort deutlich weniger Wertpapiere gehandelt werden. Das kann nicht nur bedeuten, dass exotische Aktien unter Umständen nicht gekauft werden können, sondern auch, dass ein besonders kostengünstiger ETF nicht angeboten wird und Kunden auf teurere Produkte ausweichen müssen. Außerdem ist die Regulierung deutlich geringer.

Dem stehen weit geringerer Gebühren entgegen. Der Discountbroker Trade Republic bietet sogar ausschließlich den Handel über die Lang & Schwarz Exchange.

Direkthandel als Alternative

Zum außerbörslichen Handel gehört auch der Direkthandel. Allerdings wird dabei nicht über eine außerbörsliche Plattform wie die Lang & Schwarz Exchange gehandelt, sondern direkt mit dem Emittenten eines Wertpapiers, meist eines Zertifikats oder Fonds. Bei börsengehandelten Fonds (ETFs) haben Kunden oft die Wahl zwischen einem Kauf über die Börse oder über den Emittenten. Klassische Fonds werden dagegen fast immer über den Emittenten gekauft.

Direkthandel oft günstig

Die Kurse orientieren sich hier oft an denen des Xetra, teilweise werden sie aber auch vom Emittenten festgelegt oder berechnet. Viele Broker haben Partnerschaften mit einzelnen Emittenten geschlossen und bieten deren Zertifikate ohne Ordergebühren an. Die ING beispielsweise bietet nicht nur ihre eigenen Zertifikate ohne Kaufgebühren an, sondern auch die der genossenschaftlichen DZ Bank, von BNP Paribas und von Vontobel. Auch für ETFs gibt es ähnliche Regelungen.

Außerdem entfällt beim Direkthandel oft der Börsenzuschlag. Der finanzen.net Broker verzichtet beim Direkthandel beispielsweise auf die Börsenplatzpauschale von 2,- Euro, auch Fremdkosten entfallen. Damit kostet der Handel nur 2,- Euro (Stand: 03/2020).

Sonderfall aktive Fonds

Während auch börsengehandelte Fonds oft günstig im Direkthandel gekauft werden können, sind klassische Fonds oft besonders teuer. Denn hier fällt ein Ausgabeaufschlag an, der nicht selten 5,0 Prozent beträgt.

Auch hier ist aber Bewegung in den Markt gekommen. Der neue Anbieter Smartbroker verlangt auch beim Kauf und Verkauf von klassischen (also nicht börsengehandelten) Fonds nur die Ordergebühr ohne weitere Börsenentgelte.

Die deutschen Börsenplätze

Die Vor- und Nachteile der wichtigsten Börsen haben wir bereits erklärt. Für alle, die sich genauer über die Börsenplätze informieren wolle, haben wir die unten stehende Übersicht erstellt. Dabei unterscheiden wir klassische Parkettbörsen, elektronische Börsenplätze und außerbörsliche Handelsplattformen.

Dabei orientieren wir uns am Angebot der wichtigsten Broker. Das führt dazu, dass wir Parkettbörsen und elektronische Handelsplätze auch dann getrennt aufführen, wenn beide zusammen gehören, wie beispielsweise die Börse Frankfurt und Xetra. Denn wer handeln will, muss sich zwischen dem Parketthandel und Xetra entscheiden, deswegen unterscheiden auch wir beide Plätze.

Die wichtigsten Börsenplätze in Deutschland

Der Aktienhandel findet heute weitgehend im Computer statt. Den klassischen Präsenzhandel, bei dem sich die Börsenhändler über Zurufe verständigen, gibt es heute praktisch kaum noch. Die Bremer Börse wurde 2007 ganz aufgelöst.

Xetra System der Börse Frankfurt

Xetra ist der mit Abstand größte Börsenplatz in Deutschland, rund 90 Prozent der Umsätze entfallen auf diese Plattform. Das System wurde 1997 als Nachfolger des Integrierten Börsenhandels- und Informations-Systems (IBIS) der Frankfurter Wertpapierbörse ins Leben gerufen.

Größter Vorteil des Xetra sind die hohen Umsätze. Durch sind praktisch alle Papiere handelbar und die Preise sind auch bei selten gehandelten Aktien weniger anfällig für Ausschläge durch einzelne Order.

Vor allem institutionellen Anleger handeln überwiegend über Xetra.

Quotrix und gettex

Quotrix ist die elektronische Handelsplattform der Börse Düsseldorf und damit das Gegenstück zum Xetra. Allerdings hat Quotrix nicht annähernd die gleiche Bedeutung, wie der große Bruder aus Frankfurt.

Etwas kleiner ist gettex, das elektronische Handelssystem der Börse in München. Beide Systeme wenden sich vor allem an Privatanleger. Gehandelt wird dort überwiegend mit sogenannten Market Makern oder Marktmachern beziehungsweise Marktpflegern. Das sind Banken oder Wertpapierhändler, die für eine ausreichende Liquidität am Markt sorgen. Dafür kaufen und verkaufen sie auch selbst Aktien, Anleihen, Zertifikate und Fonds. Sie vermitteln also nicht nur als Makler, sondern kaufen und verkaufen auf eigene Rechnung.

Tradegate Exchange

Tradegate wird oft als außerbörsliche Handelsplatzform bezeichnet, ist aber schon seit 2009 eine offizielle Börse. Sie wickelt Aufträge ausschließlich elektronisch ab. Da Tradegate auf die Maklergebühren verzichtet, gilt das elektronische Handelssystem als eine der günstigsten Alternativen für Privatanleger. Allerdings ist Tradegate nicht ohne Tücken. Das Handelssystem fungiert teilweise als Market Maker und bietet teilweise im Vergleich zu Referenzmärkten nachteilhafte Kurse. Ein Setzen von Limits bei Käufen und Verkäufen ist deswegen unverzichtbar, um von den günstigeren Gebühren profitieren zu können.

Broker für elektronischen Handel: DEGIRO besonders günstig, DKB mit gutem Service

Besonders günstigen Handel über Xetra bietet der niederländische Discount-Broker DEGIRO. Der Handel über die Tradegate Exchange, gettex oder Quotrix ist bei DEGIRO nicht vorgesehen, doch die Gebühren sind so günstig, dass der Handel über Xetra preiswerter ist als eine Order über Tradegate bei fast allen anderen Anbietern.

Wer allerdings mehr Wert auf Service legt oder alle Bankdienstleistungen – vom Girokonto bis zum Brokerage – aus einer Hand möchte, findet mit der DKB einen guten Anbieter. Hier müssen Kunden keinen Zuschlag für den Handel über Xetra zahlen. Nur bei geringen Beträgen ist der Broker nicht empfehlenswert, bis 10.000,- Euro Umsatz kostet eine Order nämlich pauschal 10,- Euro (Stand: 03/2020).

Die klassischen Börsenplätze in Deutschland

Bis in die 190er-Jahre wurden Aktien meistens von Börsenhändlern auf dem Parkett im direkten Austausch gehandelt. Der Siegeszug der Computer hat den Präsenzhandel auf dem Parkett überwiegend verdrängt.

In Frankfurt werden seit 2020 alle Aufträge über Xetra abgewickelt. Trotzdem können Kunden bei den meisten Brokern nach wie vor die Frankfurter Wertpapierbörse oder anderen Börsenplätze auswählen. Was ist der Unterschied?

Frankfurter Wertpapierbörse

Obwohl Xetra ein Handelssystem der Frankfurter Wertpapierbörse ist, führen viele Broker die Frankfurter Wertpapierbörse als getrennten Handelsplatz. Bis 2020 verbarg sich dahinter der Präsenzhandel am Parkett. Allerdings ist das Parkett deshalb nicht leer geworden, dort findet seit 2020 der Spezialistenhandel statt. Diese handeln Aktien nicht mehr über Zuruf, wie bis in die 1990er-Jahre üblich, sondern auch über Xetra, doch sie überwachen noch die Preisbildung.

Beste Broker fur Binare Optionen 2020:
  • BINARIUM
    BINARIUM

    Der beste Broker fur binare Optionen fur 2020!
    Ideal fur Anfanger!
    Kostenloser Unterricht!

  • FINMAX
    FINMAX

    Zuverlassiger Broker!

Like this post? Please share to your friends:
Wie man in Binäre Optionen investiert
Schreibe einen Kommentar

;-) :| :x :twisted: :smile: :shock: :sad: :roll: :razz: :oops: :o :mrgreen: :lol: :idea: :grin: :evil: :cry: :cool: :arrow: :???: :?: :!: