Rückblick Trading News 30. März bis 13. April 2020

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Rückblick: die wichtigsten News vom 30. März bis 13. April 2020

In den vergangenen beiden Wochen waren leider vor allem negative Meldungen an der Tagesordnung. Nach dem Anschlag in London Ende März mussten wir in der vergangenen beiden Wochen auch Terroranschläge in St. Petersburg und Stockholm erleben. Darüber hinaus nimmt der Syrien-Konflikt kein Ende. Ein Giftgas-Angriff kostete dort vielen Menschen, darunter zahlreichen Kindern, das Leben. US-Präsident Donald Trump antwortete darauf mit einem Angriff auf einen syrischen Luftwaffenstützpunkt. Auf politischer Bühne ist weiterhin der Brexit ein wichtiges Thema, während man sich in der Finanzwelt mit den sehr niedrigen Zinsen beschäftigt.

Wirtschaft

EU

Vorsorge für Scheiten des Brexits

Was passiert eigentlich, wenn die Verhandlungen zwischen Großbritannien und der EU scheitern? Ein britischer Parlamentsausschuss verlangt nun von Premierministerin Theresa May, die Kosten für diesen Fall offenzulegen. Die Abgeordneten möchten wissen, welche Folgen bei einem EU-Austritt ohne Abkommen auf die britische Wirtschaft zukommen könnten. Außerdem fordern die Abgeordneten einen Notfallplan, falls keine Einigung mit der EU erzielt wird.

Kaufkraft der Briten sinkt

Die britischen Bürger spüren die Folgen des Brexit-Votums nun auch im Geldbeutel. Die Real-Löhne stiegen in Großbritannien zuletzt inflationsbereinigt um nur 0,2 Prozent. Dieser Wert ist so niedrig wie seit Mitte des Jahres 2020 nicht mehr. Die Inflation nimmt in Großbritannien seit Monaten zu. Wenn die Inflation weiter nach oben geht, werden wohl die Real-Löhne weiter sinken und damit die Kaufkraft der Briten nachlassen. Der britische Arbeitsmarkt steht bislang noch gut da. Doch obwohl die Erwerbslosenquote so niedrig ist wie seit zwölf Jahren nicht mehr, stiegen im März die Anzahl der eingegangenen Anträge auf Arbeitslosenhilfe. Dies könnte ein Alarmsignal für den Arbeitsmarkt sein. Darüber hinaus reduzierten britische Unternehmen im Januar und Februar ihre Produktion.

Stresstest bei kleinen Banken

In den nächsten Monaten müssen sich über 1.500 Sparkassen, Volksbanken und andere Geldhäuser in einem Stresstest beweisen. Es geht dabei vor allem um die Frage, wie gut die Banken in der derzeitigen Niedrigzinsphase aufgestellt sind. Diese Niedrigzinsumfeld-Umfrage unter kleinen Banken, die nicht direkt der EZB unterstellt sind, wird schon zum dritten Mal seit 2020 durchgeführt. Zuständig dafür sind die Bundesbank und die Finanzaufsichtsbehörde BaFin. Viele Banken bekommen die niedrigen Zinsen im Euroraum immer mehr zu spüren. Ihnen fällt es zunehmend schwer, Gewinne zu erzielen.

In der Umfrage bekommen die Banken von der BaFin fünf Zinsszenarien für die nächsten vier Jahre vorgegebenen. Zudem müssen sie in einem Stresstest zeigen, wie gut sie beispielsweise mit Kreditausfällen zurechtkommen. Die Ergebnisse können dazu führen, dass die Banken ihre Eigenkapitalpolster erhöhen müssen. Die BaFin möchte auch wissen, wie sich die Niedrigzinsen auf die Vergabe von Krediten auswirken.

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Aufschwung in Spanien

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Die spanische Notenbank erhöhte ihre Prognose für das Wachstum des BIP für dieses Jahr von 2,5 auf 2,8 Prozent. Damit ist der Aufschwung in Spanien stärker, als bislang gedacht. Auch für die beiden kommenden Jahre konnte die Notenbank ihre Prognosen nach oben korrigieren. Neben der Binnennachfrage, die zulegen konnte, nahm auch das Exportwachstum zu. Zudem ist nach Ansicht der Notenbank auch die Inflationsrate von drei Prozent im Januar und Februar wohl nicht dauerhaft. Für das gesamte Jahr geht die Banco de Espana von einer durchschnittlichen Inflationsrate von 2,2 Prozent aus.

Deutsche Hotels zuversichtlich

Die Hotelbranche erwartet in diesem Jahr einen Anstieg der Übernachtungen von rund zwei Prozent. Nach Ansicht von Otto Lindner, dem Chef des Branchenverbands IHA, profitiere die Hotellerie von der guten Konjunktur und der Konsumfreude in Deutschland. Zudem boomt der Tourismus in Deutschland weiterhin. Die Umsätze sollen in diesem Jahr um vier Prozent steigen und werden damit ähnlich stark bleiben wie im vergangenen Jahr. 2020 lag die durchschnittliche Zimmerauslastung bei 71 Prozent. Die Hotels konnten dabei sogar die Preise um 3,5 Prozent erhöhen. Dennoch spürt die Hotelbranche durchaus die Konkurrenz von Anbietern wie Airbnb und die Einführung von „Bettensteuern“ in manchen Städten.

Italienische Krisenbanken brauchen Kapital

Den beiden italienischen Banken Banca Popolare di Vicenza und Veneto Banco fehlen insgesamt 6,4 Milliarden Euro. Laut den beiden Banken sei dies die Einschätzung der EZB. Der Banca Popolare di Vicenza fehlen 3,1 Milliarden Euro, der Veneto Bank 3,3 Milliarden. Dennoch kämen beide Banken für eine vorsorgliche Rekapitalisierung infrage. Schon Mitte März beantragten beide Banken finanzielle Hilfen beim italienischen Staat. Um diese Hilfen zu bekommen, ist es notwendig, dass die EZB die Banken als solvent einstuft. Dies ist wohl geschehen.

Importzölle auf Stahl aus China erhöht

Die EU-Kommission hat die Einfuhrzölle auf einige Stahlprodukte aus China erhöht. So wurden beispielsweise auf warmgewaltzen Flachstahl Abgaben zwischen 18,1 und 35,9 Prozent erhoben. Auf die gleichen Produkte aus Ländern wie Brasilien oder dem Iran werden dagegen keine Importzölle erhoben. Die EU will mit dieser Maßnahme die europäischen Hersteller vor Dumpingpreisen chinesischer Produzenten schützen.

Deutschland Nummer 2 bei Steuern und Abgaben

Unter den Industrienationen hat Deutschland die zweithöchste Steuer- und Abgabelast. Dies sind die Ergebnisse einer Studie der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD). Ein alleinstehender Durchschnittsverdiener musste im vergangenen Jahr 49,4 Prozent seines Einkommens abgeben. Neben Steuern entfallen zwei Drittel der Belastung auf die Sozialversicherungsbeiträge. Nur Belgien mit 54 Prozent hat eine noch höhere Abgabelast. Der OECD-Schnitt liegt dagegen bei nur 36 Prozent. Ingo Kramer, der Präsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), ist der Meinung, dass ein weiterer Anstieg negative Folgen für Beschäftigung und Wachstum haben wird.

Zudem steigen die Arbeitskosten doppelt so schnell wie in der restlichen Eurozone. Eine Arbeitsstunde im produzierenden Gewerbe und bei Dienstleistern kostet im Durchschnitt 33,40 Euro. Dies ist ein Anstieg von 2,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. In anderen Ländern der Eurozone wurden die Arbeitskosten pro Stunde nur um 1,3 Prozent teurer.

Baubranche mit Umsatzplus

Die Baubranche freut sich über Umsatzsteigerungen zu Jahresbeginn. Im Januar konnte die Branche mehr als sieben Prozent mehr einnehmen, als im Jahr zuvor. Besonders der Tiefbau freut sich über kräftige Umsatzanstiege. Allein im Straßen- und Schienenbau wurden 23 Prozent mehr Umsätze erzielt. Und auch im März konnte die Baubranche erfolgreich arbeiten. Die Stimmung im Wohnungs- und Wirtschaftsbau ist derzeit ebenso gut wie im Straßen- und Tiefbau. Dies liegt auch an stärkeren Investitionen aus der öffentlichen Hand. Besonders die Baubranche profitiert von den derzeit sehr niedrigen Zinsen. So entscheiden sich beispielsweise Investoren vermehrt für Anlagen in Immobilien, da andere Anlagealternativen zur Zeit weniger attraktiv sind.

Europäische Bankenaufsicht soll nach Deutschland kommen

Die Bundesregierung würde die Europäische Bankenaufsicht EBA und die Europäische Arzneimittelagentur EMA beim Eintritt des Brexit gerne von London nach Deutschland holen. Frankfurt könnte für die EBA ein optimaler Standort sein. Man geht davon aus, dass europäische Institutionen wie die EBA und die EMA nach dem Brexit nicht länger in London bleiben können, sondern in den EU-Raum umziehen müssen.

Nach aktuellen Zahlen des Marktforschungsunternehmens Gartner ging der weltweite PC-Markt im ersten Quartal 2020 um 2,4 Prozent zurück. Zum ersten Mal seit zehn Jahren wurden weniger als 63 Millionen Computer verkauft. Allein in Europa sankt der Absatz um fast sieben Prozent. Vor allem private Verbraucher kaufen weniger Computer und ersetzen ihre alten PCs immer seltener. Daher müssen sich viele Anbieter nun verstärkt auf Geschäftskunden konzentrieren.

USA

US-Handelsdekrete beunruhigen Deutschland und China

Kürzlich war der chinesische Präsident, der zwischenzeitlich auch zu Gast bei Donald Trump in den USA war, in Deutschland zu Gast. Deutschland und China warnten die USA vor protektionistischen Schritten. Die Bundesregierung wünscht sich zudem mehr Klarheit über die Außenhandelspolitik Donald Trumps. Donald Trump ordnete kurz davor mit zwei Dekreten an, zu untersuchen, wie die Überschüsse von China, Deutschland oder Japan in der Handelsbilanz der USA zustande kommen. Zudem möchte er wissen, wie sich Einfuhrzölle effektiv erheben lassen. Für Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries ist dies ein Warnsignal. Und auch das chinesische Handelsministerium forderte die USA auf, sich an internationale Regeln zu halten.

Weniger Autos in den USA verkauft

Im März wurden in den USA weniger Autos verkauft als erwartet. Zudem gab es hohe Rabattaktionen. Daher befürchten Experten und Unternehmen, dass der US-Automarkt an Schwung verliert. Nissan konnte beispielsweise zwar 3,2 Prozent mehr Absatz erreichen, gewährte aber pro Auto mehr als 400 Dollar mehr Rabatt als vor einem Jahr. Auch Verkäufer von Kleinlastern und SUVs mussten die Preise reduzieren. Bei Ford, Toyota und Fiat sanken die Absatzzahlen ebenfalls. Falls die Händler noch mehr Rabatte gewähren müssen, konnte dies zulasten der Gewinne der Autokonzerne gehen. Nach dem schwachen März blickt die US-Autobranche eher pessimistisch auf den weiteren Jahresverlauf.

US-Präsident Donald Trump sorgt sich aufgrund des starken Dollars. Einen Grund für die Stärke der Währung sieht er auch im Vertrauen der Menschen in seine Person. Trump appellierte an die Fed, bei weiteren Zinserhöhungen Vorsicht walten zu lassen, um den Dollar nicht noch stärker zu machen. Ein starker Dollar belastet vor allem die Exporte der US und verbilligt Importe aus anderen Ländern. Zudem rückte Trump in einem Interviews mit dem „Wall Street Journal“ von seiner teils massiven Kritik an FED-Chefin Janet Yellen ab und kann sich nun sogar eine zweite Amtszeit Yellens an der Spitze der Fed vorstellen.

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Geld- und Währungspolitik

EZB soll an Kurs festhalten

Notenbanker mehrerer europäischer Notenbanken haben sich für die Beibehaltung des Kurses der EZB ausgesprochen. So gibt es beispielsweise für Ewald Nowotny, dem Gouverneur der österreichischen Notenbank, zur Zeit keinen Anlass, von der Strategie abzuweichen. Auch die Kritik an der EZB sollte nach den aktuellsten Daten zur Preisentwicklung in Deutschland nachlassen, denn im März sank die Inflation in Deutschland erstmals seit einem Jahr wieder.

Der Fahrplan der EZB für das laufende Jahr sei im Wesentlichen festgelegt. Auf ihrer Zinssitzung im März bekräftigte die EZB, dass die Schlüsselzinsen auch nach dem Ende des Anleihenkaufprogramms sehr niedrig bleiben werden oder sogar weiter sinken könnten. Das sogenannte Tapering, also die Reduzierung der Wertpapier-Käufe bis auf Null, könnten nach Ansicht des niederländischen Notenbank-Chefs Klaas Knot nur dann vorgezogen werden, wenn sich die Wirtschaft besser entwickelt, als bislang gedacht. Derzeit entwickelt sich die Inflationsdynamik in der Eurozone noch nicht so, wie sich dies die EZB vorstellt.

EZB will flexibel bleiben

Trotz dem Festhalten an Niedrigzinsen und Anleihenkäufen will EZB-Direktor Benoit Coeure, dass die Europäische Zentralbank flexibel bleibt. Er sagte, dass Entscheidungen zur Änderung der geldpolitischen Erwartungen nicht auch automatisch bereits weitere Schritte festlegen. Veränderungen müssten sich erst bewähren. Welche Werkzeuge die EZB einsetzt und in welcher Reihenfolge hänge auch von den mittelfristigen Inflationsaussichten ab.

Regierungen sollten sich auf Zinswende vorbereiten

Der EZB-Direktor Benoit Coeure hat die europäischen Regierungen dazu aufgefordert, sich auf ein Ende der sehr niedrigen Zinsen einzustellen. Die Niedrigzinsphase darf seiner Ansicht nach nicht zu lange anhalten, sonst würden die Banken im Euroraum dadurch geschwächt. Noch immer liegt der Einlagensatz bei minus 0,4 Prozent. Damit wird ein Strafzins fällig, wenn Banken Gelder für eine Nacht an die EZB übergeben. Diese Niedrigzins-Politik bereitet Banken zunehmend Schwierigkeiten.

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Rückblick: Trading News vom 13. bis 27. April 2020

In Großbritannien sorgte Premierministerin Theresa May mit ihrer Ankündigung, für Juni vorgezogene Neuwahlen zu planen, für eine Überraschung. Sie möchte mit diesem Schritt wohl ihre Position im Hinblick auf die Anstehenden Brexit-Verhandlungen stärken. In Frankreich wurde bereits gewählt: Aus der ersten Runde der Präsidentschaftswahlen ging der sozial-liberale Kandidat der Mitte Emmanuel Macron als Sieger hervor. Die Rechtspopulistin Marine Le Pen zog als Zweite ebenfalls in die Stichwahl ein.

Wirtschaft

EU

Neuwahlen in Großbritannien

Theresa Mays Neuwahl-Ankündigung wird von Ökonomen unterschiedlich bewertet. So hält Ifo-Präsident Clemenst Fuest ihre Ankündigung für einen cleveren Schachzug. Sie könnte mit einem klaren Wahlsieg in der Tat gestärkt in die Verhandlungen mit der EU eintreten. Andere Ökonomen wie DIW-Chef Marcel Fratzscher sehen in den Neuwahlen ein Risiko für May und befürchten Verzögerungen bei den Brexit-Verhandlungen. An den Finanzmärkten sorgte die Ankündigung allerdings zunächst für Verunsicherung. Investoren setzten kurzfristig auf sichere Anlagen und auch der britische Aktienindex FTSE 100 sank zunächst. Das britische Pfund konnte allerdings von Mays Ankündigung profitieren und legte deutlich zu. Dennoch ist die Währung noch immer mehr als 15 Prozent billiger als vor dem Brexit-Votum im vergangenen Sommer.

Minus im britischen Einzelhandel

Verunsicherung spürt auch der britische Einzelhandel. Im ersten Quartal des Jahres mussten die britischen Einzelhändler den größten Umsatzeinbruch seit sieben Jahren verkraften. Dies geht aus Zahlen des britischen Statistikamtes ONS hervor. Zwischen Januar und März sanken die Einnahmen um 1,4 Prozent im Vergleich zum letzten Quartal 2020. Als Grund werden die steigenden Preise in Großbritannien genannt. Infolge der Inflation im Land müssen besonders Familien einen starken Anstieg der Lebenshaltungskosten verkraften und senken daher ihre Ausgaben.

Wahlen in Frankreich

Nach der ersten Runde der Präsidentschaftswahlen in Frankreich zeigte sich die deutsche Wirtschaft erfreut über den Erfolg Emanuel Macrons. Auch in der Stichwahl ist er der Wunschkandidat. Macron steht für internationale Zusammenarbeit und offenen Welthandel. Die deutsche Wirtschaft hofft, dass unter Macron die Zusammenarbeit beider Länder weiterhin gut und stabil bleibt. Im vergangenen Jahr war Frankreich der zweitwichtigste Außenhandelspartner Deutschlands. Für Frankreich ist Deutschland das wichtigste Exportland. Zudem sind rund 2.500 deutsche Unternehmen mit über 330.000 Mitarbeiter in Frankreich tätig.

Sorgen vor Frankreich-Wahl

Vor der Wahl blickte die Welt mit Sorge auf den Ausgang der ersten Runde der französischen Präsidentschaftswahlen. So zeigte sich beispielsweise die Chefin des Internationalen Währungsfonds Christine Lagarde, selbst Französin, besorgt. Für die zweite Runde am 7. Mai liegt in Umfragen bislang Emmanuel Macron deutlich vorn.

Schweden will Bondmarkt ankurbeln

In Schweden gibt es Pläne für einen Staatsfonds nach norwegischem Vorbild. Das Ziel ist es, den schwächelnden Anleihenmarkt anzukurbeln. Derzeit ist die Staatsverschuldung so gering, dass es zu Problemen mit der Liquidität von Staatsanleihen kommen könnte. Daher sieht Finanzministerin Magdalena Andersson in einem Staatsfonds eine Möglichkeit, dies in den Griff zu bekommen. Das Ziel ist es, mehr Schuldpapiere der Regierung aufzulegen, um so das Angebot am Markt zu erhöhen. Gelder, die nicht für staatliche Ausgaben benötigt werden, würden so in den Fonds fließen. Schweden müsste aufgrund der geringen Verschuldung sogar einen Aufschlag an Anleger zahlen, wenn diese schwedische Anleihen halten. Daher wächst die Sorgen, dass Anleger ausblieben und die Kreditaufnahme, beispielsweise im Falle einer Bankenkrise, schwieriger wird.

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In Norwegen verwaltet der Staatsfonds etwa 860 Milliarden Euro und ist damit der größte dieser Art. Die norwegische Regierung sieht den Staatsfonds als „Versicherung“ wenn Öl- und Gasreserven auslaufen. Die schwedische Regierung plant bis 2020 mit einer Staatsverschuldung von 31 Prozent der Wirtschaftskraft. Damit ist Schweden deutlich geringer verschuldet als andere Euro-Länder, bei denen die Schuldenquote durchschnittlich bei 90 Prozent liegt.

Deutscher Aufschwung in Gefahr

Ökonomen warnen trotz der guten Konjunktur vor Risiken für die deutsche Wirtschaft. Die führenden Forschungsinstitute erhöhten zwar ihre Wachstumsprognose für das laufende Jahr auf 1,5 Prozent, warnten jedoch zugleich vor Gefahren. Weltwirtschaftliche Risiken wie der Ausgang der Präsidentschaftswahl in Frankreich könnten zu Risikoaufschlägen an den Finanzmärkten sorgen und letztendlich die Konjunktur belasten. Damit kreisen die Gedanken der Ökonomen derzeit mehr um politische Ereignisse als um die Konjunktur.

Portugal ab 2020 ohne neue Schulden

Portugal will bis zum Jahr 2020 schrittweise sein Defizit abbauen und ab 2020 ganz ohne neue Schulden auskommen. In diesem Jahr wird ein Minus des BIP von 1,5 Prozent erwartet, im kommenden Jahr von 1,0 Prozent. Im Rahmen eines Stabilitätsprogramms will die portugiesische Regierung zudem den Schuldenstand bis 2021 auf 109 Prozent des Bruttoinlandsproduktes reduzieren. In diesem Jahr liegt der Schuldenstand wohl noch bei 128 Prozent des Bruttoinlandsproduktes. Mit der portugiesischen Wirtschaft geht des derweil weiter nach oben. Die Wirtschaft wuchs nach der schweren Krise 2020 zuletzt drei Jahre in Folge.

Windstrom ohne Förderung

Erstmals muss die Windenergie-Branche in Deutschland ohne Subventionen auskommen. Dies könnte für sinkende Strompreise sorgen. Derzeit entstehen die ersten Windparks ohne die bisher übliche staatliche Förderung. Dennoch kann die Politik womöglich die Ökostrom-Ausbauziele anheben und damit den Netzausbau vorantreiben. Die Windenergie-Branche, gerade wenn es um Offshore-Windparks geht, zeigt sich sehr wettbewerbsfähig und überrascht damit sogar Experten. In Zukunft könnten einzelne Windparks ganz ohne Subventionen auskommen.

Europäischer Automarkt legt zu

Im März stiegen die Verkäufe auf dem europäischen Markt um 11,2 Prozent auf 1,89 Millionen Autos. Dies gab der Herstellerverband ACEA bekannt. Noch nie wurden in einem März so viele Fahrzeuge verkauft. Der Grund dafür sei aber die späten Osterfeiertage; im vergangenen Jahr wurde Ostern bereits im März gefeiert, dieses Jahr erst einen Monat später. Insgesamt konnten die Autoverkäufe zu Jahresbeginn im Vergleich zum Vorjahr um 8,4 Prozent zulegen.

Bessere Stimmung in italienischer Industrie

Das Barometer zur Messung der Stimmung der Industrie in Italien legte im April um 0,7 Punkte zu. Auch das gesamte Geschäftsklima verbesserte sich leicht. Die Verbraucherstimmung trübte sich dagegen etwas ein. Die italienische Regierung erwartet in diesem Jahr einen Anstieg des Bruttoinlandsprodukts um 1,1 Prozent. Damit bleibt das Wirtschaftswachstum allerdings so schwach wie in kaum einem anderen Land in der Eurozone.

USA

Erneut große Übernahme in der US-Gesundheitsbranche

Der Medizintechnik-Hersteller Becton Dickinson (BD) gab bekannt, dass er für 24 Milliarden Dollar seinen Konkurrenten C R Bard übernimmt. Die Übernahme soll im Herbst abgeschlossen sein. Schon in den letzten Jahren machte die US-Medizintechnikbranche mit großen Übernahmen auf sich aufmerksam. So kaufte unter anderem im Januar der Pharmakonzern Abbott Laboratories den Hersteller St. Jude Medical für 25 Milliarden Dollar.

Im April ging das Vertrauen der US-Verbraucher deutlich zurück. Überraschend fiel das Barometer für Verbrauchervertrauen von 124,9 Punkte auf 120,3 Punkte, wie das Institut Conference Board bekannt gab. Experten hatten mit einem Stand von 122,5 Punkten gerechnet. Die Verbraucher in den USA schätzen ihre Lage damit schlechter ein als im Vormonat. Auch hinsichtlich ihrer Zukunftsaussichten sind sie skeptischer. Dennoch sind die Konsumperspektiven weiter positiv. In den USA ist der private Konsum für 70 Prozent der Wirtschaftsleistung verantwortlich.

Immobilienmarkt zieht an

Dagegen legt der US-Immobilienmarkt deutlich zu. Besonders die Zahl der Neubauverkäufe zeigt ein Plus. Im März wurden 5,8 Prozent mehr Neubauten verkauft, als im Februar. Mit 621.000 Einheiten ist diese die höchste Zahl seit acht Monaten. Experten hatten mit einem Rückgang der Neubauverkäufe gerechnet. Die gute Arbeitsmarktlage führt wohl dazu, dass mehr Amerikaner eine neue Wohnung kaufen.

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Geld- und Währungspolitik

Änderung des geldpolitischen Ausblicks der EZB im Juni möglich

Derzeit gibt es Gerüchte, dass die EZB im Juni ihre geldpolitische Haltung ändern könnte. Aktuelle Wirtschaftsdaten und die erste Runde der französischen Präsidentschaftswahl geben Anlass zu der Annahme, dass die EZB eine Verringerung ihrer Konjunkturhilfen anstreben könnte. Auch noch niedrigerer Zinsen oder eine Aufstockung der Anleihenkäufe könnten dann vom Tisch sein.

Wenn Emmanuel Macron auch aus der zweiten Wahlrunde als Sieger hervorgeht, könnte sich die EZB wieder mehr auf Themen wie Konjunktur und Inflation konzentrieren, da die politischen Gefahren geringer werden könnten. Auch die Entwicklung der Inflation im Euroraum könnte die weitere Arbeit der EZB beeinflussen.

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Rückblick: Die wichtigsten News vom 19. Januar bis 2. Februar 2020

US-Präsident Donald Trump ist seit dem 20. Januar im Amt. Schon an seinen ersten Arbeitstagen im Weißen Haus löste er einige seiner Wahlkampfversprechen ein. Als einer seiner ersten Amtshandlungen ordnete er den Ausstieg der USA aus dem transpazifischen Freihandelsabkommen TTP an. Zudem will er Unternehmen, die in den USA produzieren, Vorteile gewähren. Hier sind unter anderem hohe Einfuhrzölle auf im Ausland gefertigte Waren im Gespräch. Zudem erließ er in den ersten Tagen ein Dekret zum Bau einer Mauer an der Grenze zu Mexiko. Große Proteste löste ein Erlass aus, mit dem er für 90 Tage die Einreise von Personen aus sieben überwiegend muslimischen Ländern untersagte.

Donald Trump war natürlich auch auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos das Gesprächsthema Nr. 1. Und in Deutschland gibt es mit Brigitte Zypries überraschend eine neue Wirtschaftsministerin. Sigmar Gabriel gab seine Ämter auf, um den Weg für den ehemaligen EU-Parlamentspräsidenten Martin Schulz als Kanzlerkandidat der SPD freizumachen.

GELD- UND WÄHRUNGPOLITIK

EU

Technologiebranche wichtig für britische Wirtschaft

Die britische Wirtschaft steht aufgrund des EU-Ausstiegs vor einem einschneidenden Umbau. Premierministerin Theresa May setzt dabei vor allem auf die Technologiebranche, da sie hier großes Wachstumspotenzial sieht. Zudem stellte sie einen Entwurf vor, der die Grundlagen der britischen Wirtschaft nach dem Brexit vorstellt. Die britische Wirtschaft ist derzeit sehr stark vom Dienstleistungssektor abhängig. May möchte die Wirtschaft des Landes aber breiter aufstellen. Ihr Plan sieht die Schaffung einer „modernen Industriestrategie“ vor, die die Folgen des Brexits abmildern soll. Beispielsweise in der Batterietechnik habe Großbritannien einen ausbaufähigen Vorteil.

Britische Autoproduktion steigt

In Großbritannien wurden 2020 so viele Autos hergestellt wie seit 17 Jahren nicht mehr. Wie der Branchenverband SMMT mitteilte, stieg die Produktion um 8,5 Prozent auf 1,72 Millionen Fahrzeuge. Die Investitionen in der Autobranche brachen jedoch um ein Drittel auf 1,66 Milliarden Pfund ein. Dennoch befürchten Autohersteller durch den Brexit eine Schwächung der heimischen Standorte.

Britische Industrie mit guter Auftragslage

Die britische Industrie geht mit der besten Auftragslage seit April 2020 ins neue Jahr. Die Unternehmen blicken durchaus zuversichtlich auf das Neugeschäft und ihre Produktion. Die Inlandsnachfrage ist derzeit so stark wie seit zwei Jahren nicht mehr. Aufgrund des schwachen Pfunds sind die Exporterwartungen derzeit besser, dies sorgt aber auch für höhere Kosten für Unternehmen. Dies könnte zur Folge haben, dass die Preise so stark steigen werden wie seit Juni 2020 nicht mehr.

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Bargeld in Deutschland weiter beliebt

Die Bundesbürgen zahlen weiterhin gerne in bar. Laut Carl-Ludwig Thiele, Vorstandsmitglied der Bundesbank, ist der Wert des Bargelds, dass von der Bundesbank in Umlauf gebracht wurde, im vergangenen Jahr um mehr als sieben Prozent gestiegen. In Deutschland werden noch immer 80 Prozent aller Einkäufe in bar bezahlt. Darüber hinaus werden bei der Bundesbank deutlich mehr 500-Euro-Scheine eingezahlt als ausgegeben. Dennoch hatte die EZB im Mai 2020 beschlossen, diese Banknote nicht mehr auszugeben. Der 500-Euro-Schein gehört zu den wertvollsten Banknoten der Welt. Die EZB möchte mit seiner Abschaffung Terrorfinanzierung und Geldwäsche in Zukunft besser bekämpfen.

Rückschläge für Weltwirtschaft befürchtet

IWF-Chefin Christine Lagarde und Finanzminister Wolfgang Schäuble befürchten, dass die Weltwirtschaft aufgrund politischer Risiken Schaden nehmen könnte. Lagarde sagte auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos, dass erhebliche Störeffekte entstehen könnten, wenn es zum Abbau von Regulierungen und zu neuen Handelsbarrieren komme. Schäuble ist sich unsicher, was in diesem Jahr passieren wird. Wenn Großbritannien und die EU keine Einigung über die Einzelheiten des Brexits finden, sei dies desaströs. Zudem hofft er, dass Donald Trump den Freihandel nicht zerstört.

Eine Million Elektroautos bis 2020 nicht mehr erreichbar

Sigmar Gabriel, bis vor wenigen Tagen noch Bundeswirtschaftsminister, hält das Ziel, dass bis zum Jahr 2020 eine Million Elektroautos auf den Straßen unterwegs sind, für nicht mehr realistisch. In dieser Zahl werden allerdings auch Hybrid-Fahrzeuge mitgezählt. Die Autobranche hält die 1-Million-Marke schon seit längerem für nicht erreichbar. Im letzten Jahr wurde eine Kaufprämie für Elektroautos beschlossen, um das anvisierte Ziel doch noch zu erreichen. Diese Prämie wird jedoch nur schwach angenommen. Derzeit fahren einige Zehntausend Elektrofahrzeuge durch Deutschland. Wesentlich beliebter sind allerdings Elektrofahrräder. Die Zweiradbranche freut sich über deutliche Zuwächse und spricht davon, dass über drei Millionen E-Bikes in Deutschland über die Fahrradwege fahren.

Trumps Handelspolitik bietet neue Chancen

Ex-Wirtschaftminister Gabriel hat die europäische Wirtschaft dazu ermutigt, die Chancen, die sich durch die abschottende Handelspolitik des neuen US-Präsidenten ergeben, zu nutzen. Für Europa ergeben sich neue Möglichkeiten, wenn sich Trump gegen China und andere asiatische Länder abschottet. Er empfahl Europa, an einer neuen Asienstrategie zu arbeiten und den Blick nach China und Indien zu richten. Wenn sich durch Trump neue Räume eröffnen, sollte Europa diese nutzen.

Sparkasse sieht deutsche Wirtschaft im Aufwind

Trotz weltpolitischer Unsicherheiten rechnet der Deutsche Sparkassen- und Giroverband (DSGV) mit einem überdurchschnittlichen Wachstum der deutschen Wirtschaft in diesem Jahr. Ein Anstieg des Bruttoinlandsproduktes von 1,3 Prozent sei zu erwarten. Diese Zahl sei zwar deutlich geringer als die Steigerung von 1,9 Prozent im vergangenen Jahr, doch aufgrund der geringen Zahl an Arbeitstagen erwartet man ein Plus von 1,6 Prozent. Zudem sieht man den Arbeitsmarkt in einer guten Lage und auch die Binnenwirtschaft stellt den Sparkassenverband zufrieden.

Die Bundesregierung rechnet für 2020 mit einem Wachstum von 1,4 Prozent. Ein eingeschränkter Freihandel seitens der USA und die möglicherweise schwierigen Verhandlungen zwischen der EU und Großbritannien bergen für Deutschland als Exportland einige Risiken. Und auch die Wahlen in Deutschland und anderen EU-Ländern sowie die Unsicherheit über die Zukunft Europas machen den Bankern durchaus Sorgen. All diese Faktoren könnten sich negativ auf die Konjunktur auswirken.

Versicherer erwarten 2020 mehr Beitragseinnahmen

Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) rechnet für 2020 mit einem Wachstum von mindestens einem Prozent. Im vergangenen Jahr schwächelte das Geschäft im Bereich der Lebensversicherung. Daher stiegen die Einnahmen nur um 0,2 Prozent auf 194 Milliarden Euro. Dies waren die geringsten Einnahmen seit 2020. Das Ergebnis wird auf die niedrigen Zinsen sowie den Wandel in der Branche zurückgeführt. Vielen Lebensversicherern fiele der Aufbau der vorgeschriebenen Kapitalpuffer, die die derzeit sehr niedrigen Zinsen abfedern sollen, schwer. Die Bafin schreibt den Lebensversicherern Rückstellungen in Millionenhöhe vor, die sogenannte Zinszusatzreserve. Die Lebensversicherer nahmen 2020 2,2 Prozent weniger ein als im Jahr zuvor. Und auch im diesem Jahr erwartet man ein Minus von 0,5 Prozent. Klassische Produkte der Branche werden immer weniger attraktiv für Kunden. Zudem tun sich die Versicher schwer, die entsprechenden Renditen zu erwirtschaften, die sie ihren Kunden versprochen haben. Langfristige Zinsversprechen vermeiden daher viele Versicherer. Stattdessen biete sie vermehrt Produkte mit befristeten Garantiezusagen an. Diese Policen machten im vergangenen Jahr 46 Prozent der neuen Abschlüsse aus.

Freihandelszone mit China als Option

Nach dem Rückzug der USA aus dem transpazifischen Freihandelsabkommen TTP kann sich die deutsche Wirtschaft eine Freihandelszone mit China vorstellen. Schon jetzt ist China der wichtigste Handelspartner im asiatischen Raum. Am TTP-Abkommen waren neben den USA bislang Australien, Japan, Mexiko und acht weitere Länder beteiligt. China gehörte jedoch nicht dazu. Nun kann man sich aber durchaus China als Ersatz für die USA vorstellen. Zudem können sich Vertreter der deutschen Wirtschaft auch neue Freihandelsabkommen zwischen der EU und asiatischen Staaten vorstellen.

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USA

Wachsender Optimismus bei kleinen Unternehmen in den USA

Larry Fink, der Chef vom BlackRock, dem größten Vermögensverwalter der Welt, sieht bei kleinen Unternehmen in den USA derzeit viel Optimismus. Zudem hofft auch er, dass es nicht zu Handelsbarrieren unter Trump kommt. Im Hinblick auf das Verhältnis zwischen Präsident Trump und der Notenbank Fed rechnet er mit einem schärferen Konflikt. Ein stärker werdender Dollar können ebenfalls negative Folgen haben.

US-Leitzins bleibt unverändert

Die Fed hat das Niveau des US-Leitzinses bestätigt, nannte aber keinen Zeitpunkt für den nächsten Zinsschritt. Auf der Sitzung der Fed einigte man sich einstimmig, den Leitzins in einer Spanne von 0,50 bis 0,75 Prozent zu halten. Zudem machten die Währungshüter deutlich, dass das Zinsniveau nur in einzelnen Schritten angehoben werden dürfe. Die nächste Sitzung der Fed ist für den 14. und 15. März geplant. Dann werden neue Projektionen zu Inflation, Zinsen und Wachstum erwartet. Bereits am 14. und 15. Februar findet allerdings die regelmäßige Anhörung der Fed-Chefin Janet Yellen vor dem US-Kongress statt. Hier könnte sie weitere Informationen zu den Zinsplänen der Notenbank geben.

Zinserhöhungen in den kommenden Jahren

Im Januar ließ Fed-Chefin verlauten, dass sie den Leitzins bis zum Ende des Jahrzehnts in mehreren Schritten auf drei Prozent anheben möchte. Zudem sei die Notenbank schon sehr nahe an ihre Ziele Vollbeschäftigung und stabile Preise herangekommen. Nach den bisher anvisiert drei Zinserhöhungen 2020 könnten bis 2020 weitere Zinsschritte hinzukommen.

GELDPOLITIK

Trotz Kritik keine Änderungen bei der EZB

Die EZB hält trotz Kritik – vor allem aus Deutschland – weiter an ihrer ultra-lockeren Geldpolitik fest. Laut Mario Draghi sein gerade jetzt niedrige Raten notwendig, um in Zukunft höhere zu erreichen. Die konjunkturelle Erholung der Eurozone sei im Interesse aller Länder der Staatengemeinschaft. Wenn diese stabiler werde, würden auch die Zinsen wieder steigen. Daher beließ die EZB auch auf ihrer Januar-Sitzung die Leitzinsen bei 0,0 Prozent. Am Anleihen-Kaufprogramm gibt es ebenfalls keine Änderungen. Draghi sagte, dass es zwar weltweit Anzeichen für eine Erholung der Wirtschaft geben, aber für die Eurozone sei noch immer viel geldpolitische Unterstützung notwendig. Die Kritik aus Deutschland wurde in der letzten Zeit wieder lauter, da die Inflation im Dezember in der Eurozone auf 1,1 Prozent gestiegen ist. Dies war der höchste Anstieg seit über drei Jahren.

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