Rückblick Trading News 19. Januar bis 2. Februar 2020

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Rückblick: Die wichtigsten News vom 19. Januar bis 2. Februar 2020

US-Präsident Donald Trump ist seit dem 20. Januar im Amt. Schon an seinen ersten Arbeitstagen im Weißen Haus löste er einige seiner Wahlkampfversprechen ein. Als einer seiner ersten Amtshandlungen ordnete er den Ausstieg der USA aus dem transpazifischen Freihandelsabkommen TTP an. Zudem will er Unternehmen, die in den USA produzieren, Vorteile gewähren. Hier sind unter anderem hohe Einfuhrzölle auf im Ausland gefertigte Waren im Gespräch. Zudem erließ er in den ersten Tagen ein Dekret zum Bau einer Mauer an der Grenze zu Mexiko. Große Proteste löste ein Erlass aus, mit dem er für 90 Tage die Einreise von Personen aus sieben überwiegend muslimischen Ländern untersagte.

Donald Trump war natürlich auch auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos das Gesprächsthema Nr. 1. Und in Deutschland gibt es mit Brigitte Zypries überraschend eine neue Wirtschaftsministerin. Sigmar Gabriel gab seine Ämter auf, um den Weg für den ehemaligen EU-Parlamentspräsidenten Martin Schulz als Kanzlerkandidat der SPD freizumachen.

GELD- UND WÄHRUNGPOLITIK

EU

Technologiebranche wichtig für britische Wirtschaft

Die britische Wirtschaft steht aufgrund des EU-Ausstiegs vor einem einschneidenden Umbau. Premierministerin Theresa May setzt dabei vor allem auf die Technologiebranche, da sie hier großes Wachstumspotenzial sieht. Zudem stellte sie einen Entwurf vor, der die Grundlagen der britischen Wirtschaft nach dem Brexit vorstellt. Die britische Wirtschaft ist derzeit sehr stark vom Dienstleistungssektor abhängig. May möchte die Wirtschaft des Landes aber breiter aufstellen. Ihr Plan sieht die Schaffung einer „modernen Industriestrategie“ vor, die die Folgen des Brexits abmildern soll. Beispielsweise in der Batterietechnik habe Großbritannien einen ausbaufähigen Vorteil.

Britische Autoproduktion steigt

In Großbritannien wurden 2020 so viele Autos hergestellt wie seit 17 Jahren nicht mehr. Wie der Branchenverband SMMT mitteilte, stieg die Produktion um 8,5 Prozent auf 1,72 Millionen Fahrzeuge. Die Investitionen in der Autobranche brachen jedoch um ein Drittel auf 1,66 Milliarden Pfund ein. Dennoch befürchten Autohersteller durch den Brexit eine Schwächung der heimischen Standorte.

Britische Industrie mit guter Auftragslage

Die britische Industrie geht mit der besten Auftragslage seit April 2020 ins neue Jahr. Die Unternehmen blicken durchaus zuversichtlich auf das Neugeschäft und ihre Produktion. Die Inlandsnachfrage ist derzeit so stark wie seit zwei Jahren nicht mehr. Aufgrund des schwachen Pfunds sind die Exporterwartungen derzeit besser, dies sorgt aber auch für höhere Kosten für Unternehmen. Dies könnte zur Folge haben, dass die Preise so stark steigen werden wie seit Juni 2020 nicht mehr.

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Bargeld in Deutschland weiter beliebt

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Die Bundesbürgen zahlen weiterhin gerne in bar. Laut Carl-Ludwig Thiele, Vorstandsmitglied der Bundesbank, ist der Wert des Bargelds, dass von der Bundesbank in Umlauf gebracht wurde, im vergangenen Jahr um mehr als sieben Prozent gestiegen. In Deutschland werden noch immer 80 Prozent aller Einkäufe in bar bezahlt. Darüber hinaus werden bei der Bundesbank deutlich mehr 500-Euro-Scheine eingezahlt als ausgegeben. Dennoch hatte die EZB im Mai 2020 beschlossen, diese Banknote nicht mehr auszugeben. Der 500-Euro-Schein gehört zu den wertvollsten Banknoten der Welt. Die EZB möchte mit seiner Abschaffung Terrorfinanzierung und Geldwäsche in Zukunft besser bekämpfen.

Rückschläge für Weltwirtschaft befürchtet

IWF-Chefin Christine Lagarde und Finanzminister Wolfgang Schäuble befürchten, dass die Weltwirtschaft aufgrund politischer Risiken Schaden nehmen könnte. Lagarde sagte auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos, dass erhebliche Störeffekte entstehen könnten, wenn es zum Abbau von Regulierungen und zu neuen Handelsbarrieren komme. Schäuble ist sich unsicher, was in diesem Jahr passieren wird. Wenn Großbritannien und die EU keine Einigung über die Einzelheiten des Brexits finden, sei dies desaströs. Zudem hofft er, dass Donald Trump den Freihandel nicht zerstört.

Eine Million Elektroautos bis 2020 nicht mehr erreichbar

Sigmar Gabriel, bis vor wenigen Tagen noch Bundeswirtschaftsminister, hält das Ziel, dass bis zum Jahr 2020 eine Million Elektroautos auf den Straßen unterwegs sind, für nicht mehr realistisch. In dieser Zahl werden allerdings auch Hybrid-Fahrzeuge mitgezählt. Die Autobranche hält die 1-Million-Marke schon seit längerem für nicht erreichbar. Im letzten Jahr wurde eine Kaufprämie für Elektroautos beschlossen, um das anvisierte Ziel doch noch zu erreichen. Diese Prämie wird jedoch nur schwach angenommen. Derzeit fahren einige Zehntausend Elektrofahrzeuge durch Deutschland. Wesentlich beliebter sind allerdings Elektrofahrräder. Die Zweiradbranche freut sich über deutliche Zuwächse und spricht davon, dass über drei Millionen E-Bikes in Deutschland über die Fahrradwege fahren.

Trumps Handelspolitik bietet neue Chancen

Ex-Wirtschaftminister Gabriel hat die europäische Wirtschaft dazu ermutigt, die Chancen, die sich durch die abschottende Handelspolitik des neuen US-Präsidenten ergeben, zu nutzen. Für Europa ergeben sich neue Möglichkeiten, wenn sich Trump gegen China und andere asiatische Länder abschottet. Er empfahl Europa, an einer neuen Asienstrategie zu arbeiten und den Blick nach China und Indien zu richten. Wenn sich durch Trump neue Räume eröffnen, sollte Europa diese nutzen.

Sparkasse sieht deutsche Wirtschaft im Aufwind

Trotz weltpolitischer Unsicherheiten rechnet der Deutsche Sparkassen- und Giroverband (DSGV) mit einem überdurchschnittlichen Wachstum der deutschen Wirtschaft in diesem Jahr. Ein Anstieg des Bruttoinlandsproduktes von 1,3 Prozent sei zu erwarten. Diese Zahl sei zwar deutlich geringer als die Steigerung von 1,9 Prozent im vergangenen Jahr, doch aufgrund der geringen Zahl an Arbeitstagen erwartet man ein Plus von 1,6 Prozent. Zudem sieht man den Arbeitsmarkt in einer guten Lage und auch die Binnenwirtschaft stellt den Sparkassenverband zufrieden.

Die Bundesregierung rechnet für 2020 mit einem Wachstum von 1,4 Prozent. Ein eingeschränkter Freihandel seitens der USA und die möglicherweise schwierigen Verhandlungen zwischen der EU und Großbritannien bergen für Deutschland als Exportland einige Risiken. Und auch die Wahlen in Deutschland und anderen EU-Ländern sowie die Unsicherheit über die Zukunft Europas machen den Bankern durchaus Sorgen. All diese Faktoren könnten sich negativ auf die Konjunktur auswirken.

Versicherer erwarten 2020 mehr Beitragseinnahmen

Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) rechnet für 2020 mit einem Wachstum von mindestens einem Prozent. Im vergangenen Jahr schwächelte das Geschäft im Bereich der Lebensversicherung. Daher stiegen die Einnahmen nur um 0,2 Prozent auf 194 Milliarden Euro. Dies waren die geringsten Einnahmen seit 2020. Das Ergebnis wird auf die niedrigen Zinsen sowie den Wandel in der Branche zurückgeführt. Vielen Lebensversicherern fiele der Aufbau der vorgeschriebenen Kapitalpuffer, die die derzeit sehr niedrigen Zinsen abfedern sollen, schwer. Die Bafin schreibt den Lebensversicherern Rückstellungen in Millionenhöhe vor, die sogenannte Zinszusatzreserve. Die Lebensversicherer nahmen 2020 2,2 Prozent weniger ein als im Jahr zuvor. Und auch im diesem Jahr erwartet man ein Minus von 0,5 Prozent. Klassische Produkte der Branche werden immer weniger attraktiv für Kunden. Zudem tun sich die Versicher schwer, die entsprechenden Renditen zu erwirtschaften, die sie ihren Kunden versprochen haben. Langfristige Zinsversprechen vermeiden daher viele Versicherer. Stattdessen biete sie vermehrt Produkte mit befristeten Garantiezusagen an. Diese Policen machten im vergangenen Jahr 46 Prozent der neuen Abschlüsse aus.

Freihandelszone mit China als Option

Nach dem Rückzug der USA aus dem transpazifischen Freihandelsabkommen TTP kann sich die deutsche Wirtschaft eine Freihandelszone mit China vorstellen. Schon jetzt ist China der wichtigste Handelspartner im asiatischen Raum. Am TTP-Abkommen waren neben den USA bislang Australien, Japan, Mexiko und acht weitere Länder beteiligt. China gehörte jedoch nicht dazu. Nun kann man sich aber durchaus China als Ersatz für die USA vorstellen. Zudem können sich Vertreter der deutschen Wirtschaft auch neue Freihandelsabkommen zwischen der EU und asiatischen Staaten vorstellen.

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USA

Wachsender Optimismus bei kleinen Unternehmen in den USA

Larry Fink, der Chef vom BlackRock, dem größten Vermögensverwalter der Welt, sieht bei kleinen Unternehmen in den USA derzeit viel Optimismus. Zudem hofft auch er, dass es nicht zu Handelsbarrieren unter Trump kommt. Im Hinblick auf das Verhältnis zwischen Präsident Trump und der Notenbank Fed rechnet er mit einem schärferen Konflikt. Ein stärker werdender Dollar können ebenfalls negative Folgen haben.

US-Leitzins bleibt unverändert

Die Fed hat das Niveau des US-Leitzinses bestätigt, nannte aber keinen Zeitpunkt für den nächsten Zinsschritt. Auf der Sitzung der Fed einigte man sich einstimmig, den Leitzins in einer Spanne von 0,50 bis 0,75 Prozent zu halten. Zudem machten die Währungshüter deutlich, dass das Zinsniveau nur in einzelnen Schritten angehoben werden dürfe. Die nächste Sitzung der Fed ist für den 14. und 15. März geplant. Dann werden neue Projektionen zu Inflation, Zinsen und Wachstum erwartet. Bereits am 14. und 15. Februar findet allerdings die regelmäßige Anhörung der Fed-Chefin Janet Yellen vor dem US-Kongress statt. Hier könnte sie weitere Informationen zu den Zinsplänen der Notenbank geben.

Zinserhöhungen in den kommenden Jahren

Im Januar ließ Fed-Chefin verlauten, dass sie den Leitzins bis zum Ende des Jahrzehnts in mehreren Schritten auf drei Prozent anheben möchte. Zudem sei die Notenbank schon sehr nahe an ihre Ziele Vollbeschäftigung und stabile Preise herangekommen. Nach den bisher anvisiert drei Zinserhöhungen 2020 könnten bis 2020 weitere Zinsschritte hinzukommen.

GELDPOLITIK

Trotz Kritik keine Änderungen bei der EZB

Die EZB hält trotz Kritik – vor allem aus Deutschland – weiter an ihrer ultra-lockeren Geldpolitik fest. Laut Mario Draghi sein gerade jetzt niedrige Raten notwendig, um in Zukunft höhere zu erreichen. Die konjunkturelle Erholung der Eurozone sei im Interesse aller Länder der Staatengemeinschaft. Wenn diese stabiler werde, würden auch die Zinsen wieder steigen. Daher beließ die EZB auch auf ihrer Januar-Sitzung die Leitzinsen bei 0,0 Prozent. Am Anleihen-Kaufprogramm gibt es ebenfalls keine Änderungen. Draghi sagte, dass es zwar weltweit Anzeichen für eine Erholung der Wirtschaft geben, aber für die Eurozone sei noch immer viel geldpolitische Unterstützung notwendig. Die Kritik aus Deutschland wurde in der letzten Zeit wieder lauter, da die Inflation im Dezember in der Eurozone auf 1,1 Prozent gestiegen ist. Dies war der höchste Anstieg seit über drei Jahren.

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Rückblick: News vom 2. Februar bis 16. Februar 2020

In diesen Tagen wandert der Blick immer wieder in die USA. Nicht nur die Entwicklungen im Weißen Haus werden aufmerksam verfolgt, sondern auch die Notenbank Fed steht im Fokus. Deren Chefin Janet Yellen sprach nun erstmals seit dem Amtsantritt Trumps vor dem Senat und dem Repräsentantenhaus. Die US-Wirtschaft sei gut gerüstet für weitere Zinsanhebungen. Dennoch fiel nach ihren Ausführungen der US-Dollar.

GELD- UND WÄHRUNGSPOLITIK

EU

2020 so viele Flüge wie noch nie

Weltweit sind laut dem Branchenverband Iata im letzten Jahr so viele Menschen geflogen wie noch nie. Begünstigt wurde diese positive Entwicklung durch neue Kapazitäten am Markt sowie um rund 44 Dollar günstigere Flug-Tickets. 2020 sind insgesamt 3,7 Milliarden Passagiere geflogen. Dies war ein Anstieg um 6,3 Prozent im Vergleich zum Jahr davor. Allerdings wuchs auch die Anzahl an Sitzen ähnlich stark. Von 100 Platzen waren rund 80 besetzt. Und die Nachfrage nach Flugreisen steigt weiter. Regierungen, Airlines und Flughäfen müssen dafür allerdings die Infrastruktur verbessern, damit diesem Boom stand gehalten werden kann.

Weniger Aufträge für Maschinenbauer

Laut dem Branchenverband VDMA gab es im letzten Jahr für die Maschinenbauer aus Deutschland zwei Prozent weniger Aufträge als 2020. Zum Ende des Jahres gab es im Gegensatz zu 2020 keinen Endspurt. Daher brauchen die Aufträge im Dezember um 15 Prozent ein. Allerdings gab es einen Anstieg der Aufträge im Inland um sieben Prozent, die den Rückgang von 22 Prozent im Ausland allerdings nicht auffangen konnten.

Windkraft an Land boomt

2020 wurden mehr als 1.600 Windräder mit einer Leistung von rund 4.600 Megawatt gebaut. Dies entspricht der Leistung von zehn größeren Kohlekraftwerken. Damit war 2020 für Hermann Albers, dem Präsidenten des Bundesverbands Windenergie, ein gutes Jahr. Man konnte ein größeres Plus erzielen als zuvor gedacht und so den zweitstärksten Zuwachs in der Geschichte der Windenergie-Branche verzeichnen. Dies übersteigt auch das 2.500-Megawatt-Ziel der Bundesregierung. 2020 wird das Wachstum wohl ähnlich weitergehen. Für 2020 wird allerdings ein Rückgang prognostiziert.

Der Hintergrund ist, dass die Förderung neuer Projekt umgestellt wurde. Zuvor wurden garantierte Abnahmepreise für den Strom über 20 Jahre ausgeschrieben. Nun werden Windparks ausgeschrieben. Wer die geringsten Strom-Abnahmepreise verlangt, erhält den Zuschlag. Dies ist jedoch weniger attraktiv. Daher hat man alles daran gesetzt, noch die alten Förderbedingungen nutzen zu können.

EU gegen Schweizer Unternehmenssteuer

In der Schweiz fand kürzlich eine Volksabstimmung über die verhältnismäßig niedrigen Unternehmenssteuern im Land statt. Das Land hatte damit eine große Anzahl Großkonzerne ins Land gelockt. Die EU-Kommission ist vom Ergebnis des Referendums wenig begeistert. Durch das Referendum wurde eine Reform abgelehnt, die umstrittene Steuererleichterungen für internationale Konzerne abgeschafft hätte. Die EU-Kommission will nun prüfen, ob sich die Unternehmenssteuer in der Schweiz konform zu internationalen Richtlinien und den Vorgaben der OECD entwickelt. Die EU und die OECD hatten von der Schweiz gefordert, diese Steuervorteile abzuschaffen. Die Schweizer Regierung hatte einer Abschaffung bis 2020 zugestimmt und wollte international akzeptierte Steuervorteile einführen. Den Zeitplan kann man aber wohl nicht mehr einhalten. Man muss einen neuen Weg finden, um nicht auf der Schwarzen Liste für Steueroasen zu landen.

Immer auf Weiterbildung achten!

EU-Kommission sieht Eurozone weiter auf Wachstumskurs

Trotz politischer Unsicherheiten sieht die EU-Kommission die Eurozone auch in diesem Jahr auf Wachstumskurs. Besonders die Wahlen in den Niederlanden, Frankreich und Deutschland setzten aber ein Fragezeichen hinter diese Aussage. Kürzlich verlor der Euro bereits deutlich, da die Angst vor einem möglichen Wahlsieg Marine Le Pens in Frankreich zunimmt. Der bisherige Favorit Francois Fillon von den Republikanern steht derzeit wegen einer Korruptionsaffäre unter Druck. Er soll seiner Frau zu Unrecht Gehälter gezahlt haben. Die EU-Kommission gab vor einigen Tagen eine Studie mit dem Titel „Durch raue See navigieren“ heraus. Darin prognostiziert die Kommission ein Wachstum von 1,6 Prozent für das Jahr 2020. Für 2020 geht man derzeit von 1,8 Prozent aus. Bezüglich der Handelshemmnisse, die die Trump-Adminsistration möglicherweise anstrebt, warnt die EU-Kommission besonders Deutschland vor großen Risiken. Erfreut zeigt man sich in Brüssel über das Mini-Wachstum der griechischen Wirtschaft.

Mittelstand hinkt bei Online-Geschäft hinterher

Laut einer Studie der KfW haben viele Mittelständler in Deutschland noch Nachholbedarf beim Online-Versand. Kleinere und mittlere Unternehmen erwirtschaften online nur 153 Milliarden Euro. Dies entspricht lediglich 14 Prozent des Gesamtumsatzes. Zudem nutzen nur 16 Prozent der Mittelständler überhaupt die Möglichkeiten des Onlinehandels. Nicht jede Branche eignet sich für den E-Commerce, dennoch sind den Kunden mittlerweile schnelle Lieferzeiten und eine direkte Erreichbarkeit wichtig. Der Mittelstand erzielt den Großteil seiner Onlineumsätze im Geschäftskundenbereich. Bei Geschäften mit Endverbrauchern liegt der Gewinn aller deutschen Mittelständler nur bei neun Milliarden Euro. Sehr gut stehen allerdings Handelsunternehmen da. Jeder dritte Einzel- oder Großhändler ist im Online-Geschäft aktiv. Allerdings wird die Konkurrenz im Online-Geschäft immer stärker. Dies senkt den Spielraum bei der Preisgestaltung.

EU-Parlament stimmt CETA zu

Das EU-Parlament in Straßburg hat das Freihandelsabkommen mit Kanada genehmigt. 408 Abgeordnete stimmten für den Vertrag, 254 dagegen. Einige Teile des Abkommens wie der Abbau von Zöllen werden damit bereits im Frühjahr in Kraft treten. Bis allerdings alle Bestandteile des Abkommens endgültig in Kraft treten, wird es aber wohl noch einige Jahre dauern, da noch alle nationalen Parlamente zustimmen müssen. Hier wird mit Verzögerungen gerechnet. CETA-Befürworter gehen davon aus, dass der Handel zwischen Kanada und der EU um etwa 20 Prozent pro Jahr zunimmt. Dies könnte sich positiv auf die Wirtschaftsleistung der beiden Partner auswirken. In der EU könnte diese pro Jahr um zwölf Milliarden Euro steigen, in Kanada um 8,7 Milliarden Euro. Die kanadische Regierung hofft, auf diesem Weg die Abhängigkeit des Landes von den USA zu verringern.

Schäuble: London bleibt wichtiger Finanzplatz

Für Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble wird London auch nach dem EU-Austritt der Briten ein wichtiger Finanzplatz bleiben. Dieser diene der gesamten europäischen Wirtschaft. Zudem würden dort Finanzdienstleistungen angeboten, die es in dieser Form an keinem anderen Ort in Europa gebe. Dies wird sich wohl nach dem Brexit ändern, aber Schäuble wünscht sich, dass man hier entsprechende Regelungen findet. Derzeit denken vielen Banken in London darüber nach, zumindest ein Teil ihres Geschäfts in andere Finanzmetropolen wie Paris oder Frankfurt zu verlegen.

USA

Weniger Flugreisen in die USA

Das von Donald Trump verhängte Einreiseverbot für Menschen aus sieben überwiegend muslimischen Ländern hat vielen Europäern die Lust auf eine Reise in die USA verdorben. In der Woche nach dieser Anordnung sank die Zahl der Flugbuchungen aus Westeuropa in die USA um 14 Prozent. Aus den vom Einreiseverbot betroffenen Ländern brachen die Flugbuchungen sogar um 80 Prozent ein. Bei den deutschen Airlines sind die Flugreservierungen in die USA allerdings weiterhin stabil. Mittlerweile wurde das umstrittene Einreiseverbot wieder aufgehoben. Die endgültige Entscheidung muss aber wohl der Oberste Gerichtshof treffen.

Ein starker Partner an der Seite: Aston Martin.

Fed-Führungsmitglied Daniel Tarullo erklärt seinen Rückzug

Daniel Tarullo, ein bekanntes Mitglied der Fed-Führung, erklärte überraschend seinen Rückzug für Anfang April. Dies bedeutet für Donald Trump mehr Spielraum beim Umbau der Notenbank. Tarullo gilt als der Architekt des Dodd-Frank-Gesetzes zur Verschärfung der Bankenregeln, die eine neue Finanzkrise verhindern sollen. Trump möchte diese Regelungen allerdings wieder lockern. Aufgrund des Rückzugs von Tarullo kann der US-Präsident nun drei der sieben Sitze im Fed-Gouverneursrat neu besetzen. Dieser wichtige Rat lenkt das US-Finanzsystem. Es wird vermutet, dass Fed-Chefin Yellen, die von Trump bereits mehrfach deutlich kritisiert wurde, Anfang 2020 ihren Hut nehmen muss. Hinsichtlich einer möglicheren Lockerung der Bankenregeln kommt auch Kritik aus Europa: Unter anderem sprachen sich Finanzminister Schäuble und Mitglieder der EZB dagegen aus.

Ausführungen zur Geldpolitik von Janet Yellen

Fed-Chefin Janet Yellen war in dieser Woche im Bankenausschuss des US-Senats sowie im Finanzdienstleistungsausschuss des Repräsentantenhauses zu Gast, um eine Rede zur Geldpolitik zu halten und sich den Fragen der Ausschussmitglieder zu stellen. Die Anhörung der Fed-Chefin findet alle sechs Monate statt.

In ihrer Rede vor dem Bankenausschuss setzte Yellen klare Signale für steigende Zinsen. Unter gewissen Bedingungen sei ein solcher Schritt auf einer der nächsten Sitzungen der Fed wohl angebracht. Voraussetzung sei, dass sich der Arbeitsmarkt und die Inflation positiv entwickeln. Allerdings gehen Experten davon aus, dass die Notenbank die Zinsen noch nicht im März, sondern erst im Juni erhöht, da sich dann die Auswirkungen der Haushaltspolitik Trumps auf die Wirtschaft besser abschätzen lassen.

Zudem will die Fed in absehbarer Zeit das „heiße Eisen“ Bilanzabbau angehen. Vor dem Ausbruch der Finanzkrise betrug die Bilanz der Fed 800 Milliarden Dollar. Doch in den Folgejahren kauften man massiv Staatsanleihen und Hypothekenpapiere an, um die Konjunktur wieder anzukurbeln. Dadurch stieg die Bilanzsumme auf 4,5 Billionen Dollar. Einnahmen aus auslaufenden Anleihen werden wieder in neue Papiere investiert. In Zukunft sollen Investitionen in neue Papiere schrittweise zurückgehen und am Ende ganz eingestellt werden. Dies werde auch die Bilanzsumme senken.

GELDPOLITIK

Ausweitung des Anleihekaufprogramms möglich

Mario Draghi sagte kürzlich, dass das Anleihekaufprogramm der EZB möglicherweise ausgeweitet werden könnte, falls dieses notwendig sein sollte, da die Inflation im Euroraum weiterhin schwach sei. Das kurzfristige Anziehen der Inflation im Dezember und Januar sei vor allem auf einen Anstieg der Energiepreise zurückzuführen. Zudem gibt es laut Draghi beträchtliche Reserven auf dem Arbeitsmarkt und die schwache Entwicklung der Produktivität belaste das Wachstum der Löhne.

Weiter Kritik an der EZB

Die Kritik an den Anleihekäufen der EZB reißt nicht ab. Derzeit mehren sich die Rufe nach einem Ausstieg aus der Bankenbranche. Georg Fahrenschon, der Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes, sagt, die Niedrigzinspolitik beschädige stabile Finanzstrukturen. Er forderte erste Schritte zum Ausstieg aus der expansiven Geldpolitik.

Mersch: EZB sollte Zinsausblick ändern

Yves Mersch, Mitglied im Führungsteam der EZB, sagte, dass notwendig, graduelle Anpassungen in der Kommunikation nicht verschleppt werden dürfen. Die Geldpolitik müsse gerade in unsicheren Zeiten Stabilität und Verlässlichkeit ausstrahlen. Dennoch müsse man sich die Frage stellen, wie lange niedrige Zinsen noch eine geldpolitische Option darstellen.

Markttechnische Betrachtung der Märkte:

Tageschart des DAX

Der deutsche Leitindex bewegt sich seit Anfang des Jahres 2020 in einer Seitwärtsrange, aus der er nicht nach oben ausbrechen konnte. Obwohl die us-amerikanischen Indizes von einem Hoch zum nächsten eilen, bleibt der DAX zurück. Aktuell sehen wir sogar eine sehr gefährliche Formation. Das Doppeltop zeigt eine mögliche Trendumkehr an. Aktuell handelt es sich nur um eine normale Korrektur, welche am 37er Fibonacci-Retracement Halt gefunden hat. Ich persönlich traue diesem Frieden jedoch nicht. Die nächsten Tage werden entscheidend sein. Wird das Tief bei knapp 11.500 Punkten nach unten gerissen, dann droht auf alle Fälle eine größere Korrektur. Erst ein wirklich schwungvoller und vor allem nachhaltiger Ausbruch über das aktuelle Hoch würde die Stimmung aufhellen. Da aber der Trend schon weit gelaufen ist, gehe ich eher von erstem Szenario aus. Sollte der Kurs also in den nächsten Tagen weiter korrigieren, dann könnten hier möglicherweise Short Positionen in Form von Binären Optionen der Handelsart Tief eröffnet werden. Dabei wäre jedoch auf eine ausreichend lange Laufzeit zu achten.

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