Kursformationen

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Teil 9: Technische Analyse – Kursformationen

Heute werden wir über Kursformationen sprechen, die ganz einfach gehandelt werden können. Es gibt eine ganze Reihe davon und obwohl sie nicht so häufig wie Unterstützungen und Widerstände sind, ist es gut, etwas über sie zu wissen, so dass Sie nicht davon verwirrt werden. Diese Formationen erscheinen bei allen Asset-Typen, wie Rohstoffen oder Devisen.

Formationen, über die wir sprechen, sind: Kurssturz, Kursexplosion, Köpfe und Schultern. Also lassen Sie uns direkt damit beginnen.

Kurssturz/Kursexplosion

Dies sind möglicherweise die bekanntesten Formationen, die mehrmals täglich gehandelt werden können (unter Verwendung eines M5-Zeitraums). Die Formation Kursexplosion bedeutet, dass der Preis einfach zweimal (oder häufiger) von einem einzigen Widerstandsniveau aus springt. Es gilt die allgemeine Regel, dass je mehr Sprünge ein Preis macht, desto stärker ist das Signal bezüglich des Handels und einer Trendumkehr.

Eine PUT-Handel kann gemacht werden, wenn ein Sprung auftritt. Aber das ist ein anderer Ansatz als das, über was wir jetzt reden werden. Die Sache ist die, dass, wenn der Preis die Spitze erreicht und vom Widerstand abprallt, er den früheren Tiefpunkt durchbricht und dann seine Richtung fortsetzt.

Das gleiche gilt für den Kurssturz, nur umgekehrt. (Siehe Abbildung 1)

  • Die Unterstützungslinie wird an Punkt A entwickelt.
  • Die Widerstandslinie wird in Punkt C entwickelt.
  • Ein zweites Maximum wird an Punkt B erreicht.
  • Punkt D zeigt uns den Durchbruch des Widerstands. Nach der Bestätigung dieses Durchbruchs investieren wir in die Anstieg des Kurses mit einer Binären Call-Option.
  • Der Kurs erhöhte sich weiter und unsere Investition schloss profitabel ab.

Nachdem diese Formation aufgetreten ist, ist es wahrscheinlich, dass sich dieser Trend umkehren wird. Der Kurssturz ändert den fallenden (bärischen) Trend in einen steigenden (bullischen) Trend, während die Kursexplosion den steigenden Trend in einen fallenden Trend wandelt.

Kopf- und Schulter-Formationen

Eine weitere Formation heißt Kopf und Schulter, aber sie ist nicht so weit verbreitet. Sie sieht genauso aus, wie sie genannt wird. Siehe Abbildung 2.

Die schwarze Linie zeigt den Kurs. Wir suchen nach einem Maximum dann nach einem etwas höheren Maximum und wenn das nächste Maximum nicht das Niveau des vorherigen erreicht, und der Preis durch das letzte Minimum dringt, dann investieren wir in den Rückgang des Kurses. Vorschau in Abbildung 3.

  • Erstes Maximum (unsere erste Schulter) entwickelte sich an Punkt A.
  • Erstes Minimum, höher als das vorherige entwickelte sich in Punkt B.
  • Das höchste Maximum (unser Kopf) entwickelte sich in Punkt C
  • Zweites Minimum an Punkt D.
  • Punkt E zeigt ein weiteres Minimum, das ein wenig höher als das vorherige liegt (unsere zweite Schulter).
  • Wenn der Preis an Punkt F unter das Niveau des vorherigen Minimums (D) fällt, dann investieren wir in den Rückgang des Kurses mit einer Binären Put-Option.

Diese Formation änderte ebenfalls den Trend, obwohl das keine Regel ist. Sie können sie auch andersherum finden – quasi „auf dem Kopf“.

Ich hoffe, dass ich Ihnen heute etwas Neues gelehrt habe und dass alle Ihre Trades anhand von Kursformationen nach Plan verlaufen. Wenn Sie Fragen haben, dann zögern Sie nicht, diese im Kommentarbereich unten zu stellen. Ich lese sie täglich!

Autor

Mehr J. Pro

Im Gegensatz zu Stefan (dem anderen Autor), denke ich erst seit kurzem über das Online-Business nach. Ich war wenig erfolgreich mit dem Dropshipping auf Amazon und anderen Varianten, um online Geld zu verdienen; So habe ich nur ein paar Hundert Dollar in einigen Jahren verdient. Aber dann erregten Binäre Optionen durch ihr einfaches Prinzip meine Aufmerksamkeit. Jetzt bin ich froh, dass ich den Schritt gewagt habe, denn es hat sich gelohnt. Weiterlesen

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Formationen Chartanalyse – Trend und Trendwende bis ins Detail analysiert!

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 01.09.2020

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Die Nutzung von zahlreichen Formationen können bei der Chartanalyse durchaus Vorteile mit sich bringen. Es werden sehr häufig unterschiedliche Formationen zu erkennen sein, die für Anfänger nicht ganz leicht definiert werden können. Bei dem Handel mit Forex und Binären Optionen werden in der Regel unterschiedliche Indikatoren genutzt, um einen Trend festlegen zu können. Mit den umfangreichen Indikatoren ist es durchaus möglich, einen sicheren Handel durchzuführen. Auf der anderen Seite ist es jedoch auch notwendig, dass man sich zuerst mit den unterschiedlichen Eigenschaften der Chartanalyse beschäftigt. Hier können zahlreiche Indikatoren für einen Handel aufgefunden werden, die nicht nur interessant gehalten sind, sondern ebenso sehr besondere Formationen aufweisen.
Bei der Chartanalyse, gleichgültig, ob diese mit den Kerzencharts oder den einfachen Kurvendiagrammen durchgeführt werden, können Formationen erkannt werden, die auf einen Trend aufmerksam machen. Diese Formationen bringen sehr umfangreiche Informationen mit sich, damit der Handel schnell und erfolgreich ausfällt. Hier sollten nicht nur Trendbestätigungen näher zu betrachten sein, sondern zur gleichen Zeit Trendwendeformationen auswendig gelernt werden, um den Trend einfacher zu erkennen.

Formationen bei der Chartanalyse bringen Trends und Trendwenden mit sich. Oft ist es nicht einfach, einen Trend zu erkennen. Aus diesem Grund wird dazu geraten, dass man sich mit den besonderen Formationen beschäftigt, die ein Chart aufbringen kann. Die Trends, die in den Charts erkannt werden können, verlaufen in der Regel nie regelmäßig. Es müssen nämlich immer wieder Korrekturen herhalten, die sicherstellen können, dass ein Trend sich weiterhin aufbaut. Anfänger, die nicht viel Ahnung vom Handel haben und die Formationen der Charts nicht kennen, nehmen bei den Erholungs- und Korrekturphasen an, dass der Trend vorbei ist. Jedoch ist diese Annahme falsch. Die Trends müssen sich erholen, um wieder neue Kraft für eine weitere Trendfortsetzung zu erhalten. Die Korrekturen bieten zur gleichen Zeit eine sehr gute Basis an, um einen Trend zu verfolgen und diesen entsprechend mit einem hohen Einsatz zu handeln.
Im Laufe der Jahre haben sich bei der Chartanalyse unterschiedliche Trends herausbilden können. Diese wurden sogar empirisch festgelegt und es wollte damit gesichert werden, dass ein Trend in seiner Form festgelegt und definiert wird. Es kann somit durchaus definiert werden, ob ein Trend vorbei ist oder ob er weiter fortgesetzt wird. Die Formationsanalyse stützt sich auf Chartmuster, die in die Kategorien der Trendbestätigungsformationen und Trendwendeformationen unterteilt werden. Bei den Trendbestätigungsformationen werden Aufwärtstrends und auch Abwärtstrends betrachtet. Hier geht es um Vorhersagen, ob ein Trend weiter fortgesetzt wird oder nicht. Trendwendeformationen sagen einen Trendwechsel voraus, der näher untersucht werden muss.

Die Trendwendeformationen

Bei den Trendwendeformationen können unterschiedliche Formen festgelegt werden, die für den Handel sehr sinnvoll sind. Hier muss eine Unterteilung anfallen, die einen hochwertigen Überblick über die Details eines Kurses feststellen können. Bei den Aufwärtstrends sind folgende Formationen zu beachten:

  • SKS ( Kopf-Schulter-Formation)
  • Fallendes Dreieck
  • Rounding Top
  • Double/Triple-Top
  • Inverse V-Formation

Zu den Formationen eines Abwärtstrends zählen:

  • V-Formation
  • Steigendes Dreieck
  • Inverse SKS
  • Rounding Bottom
  • Untertasse
  • Double/Triple Bottom

Zusätzlich sind die Trendbestätigungsformationen zu erwähnen, die meistens nur aus einem steigenden, fallenden oder symmetrischen Dreieck bestehen. Außerdem kann ein Wimpel sowie eine aufsteigende oder fallende Flagge zu erkennen sein.

Die Dreiecke

In der Regel werden Dreiecke sehr häufig in einem Chart zu erkennen sein. Es bieten sich symmetrische, steigende und fallende Dreiecke an. Bei dem symmetrischen Dreieck wird eine Unsicherheit des Marktes zu erkennen sein. Die Kraft der Bären wird langsam nachlassen und die Tiefs können immer höher liegen. Auf der anderen Seite sind die Bullen nicht sonderlich stark , sodass die Hochs immer ein Stück tiefer liegen. Es scheint somit, dass der Trend nicht deutlich zu erkennen ist. Die Händler warten bei einem derartigen Dreieck auf einen deutlichen Hinweis, ob sich der Kurs in Kürze nach oben oder unten entwickelt. Dieses Dreieck kann keine genauen Hinweise anbieten, verrät jedoch, dass ausreichend abgewartet werden muss, bevor eine Handlung vollzogen wird.
Bei dem steigenden Dreieck nehmen die bullischen Werte alle Kraft zusammen und möchten zeigen, was sie draufhaben. Jedoch sammeln die Werte noch immer all ihre Kraft, um einen bestimmten Widerstand durchzubrechen, was jedoch nicht leicht fällt. Nach unten lassen sich die Werte auch nicht ziehen, sodass die Tiefs immer ein wenig höher liegen und ein leichter Aufwärtstrend zu erkennen ist. Das fallende Dreieck übermittelt eine Abwärtsbewegung, die jedoch immer wieder mit zwischenzeitigen Hochs als Zwischenerholungen gesichtet wird. Die Hochpunkte der Aufwärtsbewegungen sind kurz gehalten und liegen immer ein wenig niedriger als das vorherige Hoch. Der Abwärtsdruck ist jedoch nicht allzu stark gehalten, sodass eine fast gerade untere Linie des Dreiecks zu erkennen ist. Es sind eher die Hochs, die sinken und somit fallend ausfallen. Eine horizontale Unterstützung ist bei dem Dreieck zu erkennen.

Keil und Rechteck

Der bullishe Keil ist wahrscheinlich eine der besten Formationen, die aufzufinden ist. Grundsätzlich ist mit dem Keil zu erkennen, dass eine Bodenbildungsformation für den Handel genutzt wird. Am Ende eines Abwärtstrends ist dieser Keil zu sichten. Der Aufwärtsdruck lässt bei dem Trend nach und die untere Trendlinie wird immer flacher und weist eine immer intensivere Absenkung auf. Auf der anderen Seite können sich die Bullen nicht richtig durchsetzen, sodass eine weitere Steigung nicht zu erwarten ist. Die Keilformation hat grundsätzlich einen positiven Ausbruchs-Charakter und kann einen Ausbruch als Hoch aufweisen, was jedoch nicht immer der Fall sein muss.
Bei einem Rechteck, das aus zwei parallelen Linien besteht, kann eine Phase der Konsolidierung genutzt werden, um einen Trend zu handeln. Diese Phase wird auch als Trading-Range bezeichnet. Die Kurse sehen nach einer starken seitlichen Bewegung aus und der Trend, der vorher ein Hoch oder ein Tief aufgeführt hat, kann sich nur die seitlichen Bewegungen lediglich erholen. Es wird somit eine Zeit angeschnitten, in der sich die Kurse zwischen dem festen Widerstand und der Unterstützungslinie belaufen. In der Phase wird mehr Kraft gesammelt, um sich anschließend wieder den neuen Trendbewegungen mit einem Ausbruch widmen zu können.
Eine weitere Keilformation ist der aufsteigende Keil, der dem symmetrischen Dreieck ähnelt. Es sind zwei Trendlinien vorhanden, die aufeinander zulaufen. Diese treffen sich früher oder später an der Spitze der Formation, die ein wenig in der Zukunft liegen kann. Der einzige Unterschied zwischen dem aufsteigenden Keil und dem symmetrischen Dreieck liegt in der Neigung nach oben oder nach unten. Der Keil neigt meistens gegen den vorherrschenden Trend. Aus diesem Grund wird der fallende Keil als bullish und der steigende Keil als bearish bezeichnet. Die Kiele sind dann zu erkennen, wenn eine Trendumkehr anfällt.

Doppeltop und Doppelboden

Eine sehr beliebte Formation, die auch bei kurzzeitigen Charts auftreten kann, ist die Doppeltop Formation,. Hierbei ist es eine sehr häufig auftretende Umkehrformation, die am Ende ein Aufwärtstrend mit sich bringt. Der Trend weist zu Beginn eine leichte Steigung auf, die anschließend durch die kräftige bullishe Kraft zu zwei Spitzen führt. Nach den zwei Gipfeln ist die Kraft der Bullen nicht mehr stark genug, um erneut die gleiche Höhe zu erreichen. Nach den beiden Höhen kann der Kurs einen Rutsch nach unten erhalten und somit ist gesichert, dass hier ein guter Einstieg für einen Handel gefunden ist. Bei dem Doppelboden ist eine Umkehrformation am Abwärtstrend zu erkennen. Fällt ein Kurs, so kann man zwei Tiefen feststellen, die zwei Tiefpunkte aufweisen. Der Trend wendet sich jedoch wieder und es ist eine erneute Kurssteigerung zu erkennen. Die Aussagekraft dieser Formation ist für den Handel sehr gut und kann auch bei kurzzeitigen Handelssessions positiv eingesetzt werden.

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Fast alle Trader treffen Entscheidungen auch auf Basis charttechnischer Überlegungen. Vor allem Ausbruchstrategien basieren maßgeblich auf Trends, Unterstützungen, Fortsetzungs- und Umkehrformationen. Grund genug, das Basiswissen über diese Formationen und Charts im Allgemeinen etwas aufzufrischen.

Die Technische Analyse (TA) geht davon aus, dass sich Kurse in Trends bewegen. Trends treten auf allen zeitlichen Ebenen auf: Intraday Trends sind ebenso existent wie Supertrends mit Zeithorizonten von mehreren Jahrzehnten oder sogar darüber hinaus. Es gibt Aufwärts-, Seitwärts- und Abwärtstrends.

Auf verschiedenen Zeitebenen kann sich ein Markt in gegenläufigen Trends befinden: So können sich die Kurse in einem übergeordneten Aufwärtstrend in einem sekundären Abwärtstrend bewegen, ohne dass dadurch der primäre Trend ungültig wird. Ebenso kann z. B. ein Aufwärtstrend zeitweilig durch einen steileren Aufwärtstrend abgelöst werden.

Der wesentliche Nutzen von Trends für Trader besteht in der empirischen Erkenntnis, dass sich einmal etablierte Trends mit einer größeren Wahrscheinlichkeit fortsetzen, als dass es zu einem Abbruch des Trends kommt. Aus dieser Erkenntnis resultiert die Börsenweisheit „The trend is your friend“.

Die Definition eines Trends ist recht einfach. Ein Aufwärtstrend ist eine Abfolge sukzessive steigender Hochs UND Tiefs. Ein Abwärtstrend ist definiert als Abfolge fallender Hochs und Tiefs. In Seitwärtstrends wechseln sich Hochs und Tiefs ebenfalls ab; die übergeordnete Marktbewegung verläuft jedoch weitgehend horizontal.

Trendlinien- und Kanäle

Trendlinien sind sehr einfache und zugleich ausgesprochen mächtige Zeichenwerkzeuge. Gelingt es Tradern, eine signifikante Trendlinie zu entdecken, ist der Weg zu statistisch aussagekräftigen Handelssignalen nicht mehr weit.

Die Abbildung unten zeigt eine Trendlinie. Trendlinien sind Geraden. Wie jede Gerade benötigen deshalb auch Trendlinien mindestens zwei Punkte, die miteinander verbunden werden. Bei Aufwärtstrends handelt es sich bei diesen Punkten um Tiefs. In Abwärtstrends werden dagegen die Hochs miteinander verbunden.

Screenshot: Eine intakte Aufwärtstrendlinie

Eine Trendlinie ist umso signifikanter, je häufiger sie durch den Markt in der Vergangenheit bereits getestet wurde.

Ein solcher Test liegt vor, wenn der Markt auf die Trendlinie zuläuft, sie berührt und ggf. sogar minimal und kurzzeitig unterschreitet und dann die Bewegung in Trendrichtung fortsetzt.

Streng genommen wäre der oben angeführte kurzzeitige Bruch einer Trendlinie bereits ein Trendbruch. Eine derart strenge Auslegung bietet sich in der Praxis aber nicht an, weil der Markt selten exakt auf dem Niveau der Trendlinie umkehrt. Viele Chartisten sehen einen Trendbruch im Tageschart deshalb erst als gültig an, wenn der Bruch der Trendlinie im Wochenchart bestätigt wird.

Die Abbildung unten zeigt zweierlei. Erstens liegt ein „unscharfer“ Trend vor: Die Kurse haben die Aufwärtstrendlinie wiederholt unterschritten, ohne dass es im Nachgang dieser Brüche tatsächlich zu einer Trendwende gekommen wäre: Der übergeordnete Markttrend hat sich fortgesetzt.

Die Abbildung zeigt zusätzlich zur entlang der Tiefs verlaufenden Trendlinie eine zweite Linie. Die Parallele zur Trendlinie markiert mit dieser zusammen den Trendkanal. Trendkanäle ermöglichen eine bessere Visualisierung von Trends. Außerdem können sie die Basis für Positionen gegen die Trendrichtung darstellen: Notiert der Markt im oberen Bereich eines häufig getesteten Trendkanals, kann eine Spekulation auf eine Korrektur aussichtsreich sein.

Screenshot: „Unscharfer“ Aufwärtstrendkanal im EUR/CHF

In der Abbildung oben wurde zunächst eine Aufwärtstrendlinie manuell eingezeichnet und dann durch eine Parallele zum Trendkanal erweitert. Die Abbildung unten zeigt das Resultat einer anderen Vorgehensweise: Hier wurde eine Regressionsgerade durch den Chart gezeichnet. Dabei handelt es sich um die in der Mitte des Kanals verlaufende, rote Linie. Zu dieser wurden zwei Parallelen im gleichen Abstand eingezeichnet, die zusammen den Regressionskanal markieren.

Screenshot: Regressionsgerade mit Trendkanal

Sinn und Zweck eines Regressionskanals ist es, empirisch große Abweichungen vom Mittelwert zu identifizieren. Solche Abweichungen liegen vor, wenn der Markt sich in der Nähe des unteren oder oberen Rands des Trendkanals befindet. Wie die Abbildung zeigt, kam es nach Kursen im oberen Bereich mehrfach zu deutlichen Kursbewegungen in Trendrichtung.

Wurde eine Trendlinie durchbrochen, ist das ein Hinweis auf einen Trendwechsel oder eine Konsolidierung.

Je signifikanter eine durchbrochene Trendlinie war, desto signifikanter ist auch der Bruch einzustufen.

Nach dem Bruch einer Aufwärtstrendlinie fungiert diese als Widerstand auf dem Weg nach oben.

Unterstützung und Widerstand

Unterstützung und Widerstand sind wesentliche und mit Trends eng verwandte Konzepte der TA.

Eine Unterstützung markiert ein Kursniveau unter dem aktuellen Kurs, das auf dem Weg nach unten stützen könnte, weil auf diesem Kursniveau die Nachfrage in der Vergangenheit zu einer Stabilisierung der Kurse ausgereicht hat.

Ein Widerstand markiert ein Kursniveau über dem aktuellen Kurs, das auf dem Weg nach oben ein Hindernis darstellen könnte, weil das Angebot an Aktien die Nachfrage hier in der Vergangenheit bereits einmal überstiegen hat.

Damit ist jedes vorangegangene Hoch über dem aktuellen Kursniveau ein Widerstand und jedes vorangegangene Tief unter dem aktuellen Kurs eine Unterstützung.

Wird ein Widerstand von unten nach oben durchbrochen, liegt ein Kaufsignal vor. Ein Verkaufssignal liegt vor, wenn eine Unterstützung von oben nach unten durchbrochen wird. Im Hinblick auf die Signifikanz gilt, was auch für Trendlinien gilt:

Je häufiger ein Widerstands- und Unterstützungsniveau in der Vergangenheit bereits durch den Markt getestet wurde, desto größer ist die Aussagekraft eines Ausbruchs.

In der Praxis erweisen sich einfache frühere Hochs und Tiefs selten als hinreichend signifikant.

Wurde ein Widerstand durchbrochen, interpretiert die TA ihn fortan als Unterstützung. Wurde eine Unterstützung durchbrochen, fungiert diese fortan als Widerstand.

Die Abbildung unten zeigt eine als äußerst signifikant einzustufende Unterstützung. Es handelt sich um ein Triple Bottom: Der Markt ist zum dritten Mal auf dem Kursniveau angekommen und sollte von dort aus wieder in Richtung des oberen Bereichs des Trendkanals steigen. Statistisch gesehen ist die Wahrscheinlichkeit dafür jedenfalls höher als für einen Bruch der Unterstützungslinie. Tritt letzterer ein, ist das Potenzial nach unten dagegen erheblich.

Wird die Trading Range nach oben oder unten verlassen, fungiert sie als Ganzes als Widerstand bzw. Unterstützung. Trading Ranges als Widerstände können ausgesprochen langlebig, d.h. hartnäckig sein.

Screenshot: Die untere Linie des Seitwärtskanals fungiert als Unterstützung

Erwähnenswert sind die recht selten anzutreffenden Kreuzwiderstände. Dabei treffen eine als Widerstand fungierende Trendlinie und ein weiterer Widerstand auf demselben Kursniveau aufeinander. Die Wahrscheinlichkeit eines Scheiterns an dem Widerstand ist groß. Kommt es jedoch zum Ausbruch, besteht erhebliches Potenzial.

Die Umsätze nicht vergessen

Die Umsätze sollten die Kurse bestätigen, lautet eine Prämisse der Dow Theorie. Trader sollten deshalb nicht nur die Kursentwicklung betrachten, sondern auch die Entwicklung der Handelsumsätze bzw. des Open Interest bei ihren Überlegungen berücksichtigen.

Läuft der Markt auf einen Widerstand zu, sollte das Volumen abnehmen. Kommt es zum Ausbruch, sollte das Volumen schnell zunehmen – sonst handelt es sich womöglich um einen Fehlausbruch bzw. eine Bullenfalle. In einem Aufwärtstrendkanal sollten die Umsätze steigen, wenn der Markt sich in Trendrichtung bewegt und fallen, wenn der Markt eine Korrektur vollzieht.

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