Kurs des DAX – Binäre Optionen 2020

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Binäre Optionen DAX-Opening – Trading Tipps für 2020

In den letzten Beiträgen haben wir Ihnen einige Trading-Strategien und Analyse-Methoden vorgestellt. Die meisten der vorgestellten Systeme basierten auf der Markttechnik, weil der Handel von binären Optionen bevorzugt auf kurzfristiger Basis getätigt wird. In diesem Beitrag stellen wir Ihnen zwei besondere Strategien vor, die ebenfalls auf Basis der Markttechnik basieren. Das besondere dabei ist jedoch die Anwendbarkeit auf mehreren Zeitebenen.

Nie während der Eröffnung handeln, aber danach

Unter Daytradern ist allgemein bekannt, dass die Kursvolatilität bei Eröffnung der Märkte, in Deutschland beispielsweise um 9:00 Uhr, extrem hoch ist. Das liegt daran, dass viele Order, die zum Handelsschluss des vorherigen Tages beziehungsweise innerhalb der geschlossenen Zeit eingegeben wurden, nun ausgeführt werden.

In der Regel wird die Meinung vertreten, nie zur Eröffnung zu spekulieren. Besonders Daytradern die nur geringe Kursveränderungen ausnutzen, kann hohe Volatilität das Genick brechen, denn diese sind meistens sehr eng abgesichert. Das heißt, dass deren Stop-Loss-Order nicht weit vom Einstandspreis entfernt liegen. Bei hoher Volatilität ist das „ausgestoppt“ werden sicher, wodurch ein Verlust entsteht.

Was aber Daytrader vermehrt nutzen können ist die Tatsache, dass sich diese Volatilität innerhalb von etwa 30-45 Minuten wieder verringert (sofern es keine Wirtschaftsnachrichten gibt) und in den meisten Fällen eine Gegenbewegung eingeleitet wird. Der Kurs bewegt sich dann sehr oft zum Eröffnungspreis hin. Er korrigiert sozusagen die Übertreibung, die durch die aufgelaufenen Orders bei Eröffnung entstanden ist.

Schauen wir uns den DAX-Future im 5 Minuten-Chart an (Screen 1), so stellen wir fest, dass genau um 9:00 Uhr der Preis sehr stark angestiegen ist. Da wir als erfahrene Trader aber davon ausgehen, dass eine hohe Wahrscheinlichkeit auf eine Korrektur zum Eröffnungspreis besteht, ergibt sich hieraus eine gute Chance auf einen erfolgreichen Trade.

Screen 1 : DAX-Future im 5-Minutenchart

Wir müssen nun nichts weiter tun, als uns eine binäre Option auf den DAX zu suchen. Wir wählen zu diesem Zweck den Anbieter 24Option und wählen über die Handelsplattform eine Binäre Option auf den DAX. (Screen 2)

Bei 24Option sind Binäre Optionen auf zahlreiche Indices möglich

Wenn wir unserem Beispiel folgen wissen wir, dass sich der Kurs spätestens eine Stunde nach Eröffnung wieder zurück bewegt haben wird. Das ist die erste Vorgabe an unsere binäre Option und betrifft das Zeitfensters beziehungsweise die Laufzeit der binären Option. Eine Put-Option mit der Laufzeit von 30 Minuten wäre hier ebenfalls durchaus denkbar.

Wir haben daher eine gute Chance einen Treffer zu landen. Diese Strategie ist übrigens sehr populär und wird von vielen erfolgreichen Daytradern wie zum Beispiel Birger Schäfermeier praktiziert.

Kurskorrektur voraus

Wie eben geschildert, setzt nach einer Übertreibung in der Regel eine Korrektur ein. Dieser Umstand ist unter Tradern bekannt und fließt oft in den Handel mit ein. Dieses Wissen kann man sich deshalb auch für weitere Strategien zu Nutze machen.

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Unsere zweite Strategie, die wir Ihnen vorstellen ist der ersten daher sehr ähnlich. Mehr noch könnte man sagen, dass es hierbei um dieselbe Technik handelt. Jedoch eben nur auf höherer Zeitbasis, also mit längerer Laufzeit für die Option.

Die Rede ist vom sogenannten Gap-Trading. Bei einem Gap handelt es sich um Kurslücken. Im Grunde genommen entstehen Gaps nach Eröffnung eines Marktes (z.B. auch oft bei Einzelwerten). Die extreme Nachfrage wird durch platzierte Order während geschlossener Märkte herbeigeführt. Laut einer Studie werden 70% solcher Gaps wieder geschlossen. Und das machen sich viele Trader zu Nutze.

Wenn Gaps entstehen, dann sind diese unterschiedlich groß. Daher ist der Handel oft nur auf einer höheren Zeitbasis möglich, da sich das Schließen des Gaps über den ganzen Tag hinziehen kann. Bei Währungen entstehen Gaps des Öfteren nach einem Wochenende, z.B. wenn relevante Nachrichten innerhalb der geschlossenen Märkte gebracht werden.

In unserem zweiten Beispiel sehen wir ein Gap im Währungspaar Eur/Usd, das nach einem Wochenende entstanden ist. Der 1-Stunden Chart zeigt zwar auch eine anschließende Seitwärtsbewegung, dennoch mit einer Aufwärtstendenz. Das Gap wurde innerhalb von sechs Stunden geschlossen (Screen 3).

Screen 3 : Stundenchart des Eur/Usd

Wir hätten durch diese Erkenntnis sogar zwei Möglichkeiten gehabt zu handeln. Nämlich mit einer Call-Option auf das Schließen des Gaps, sowie mit einer Put-Option auf das Fortsetzen des Trends nachdem das Gap geschlossen worden ist. Welche der beiden Möglichkeiten man hier wählt ist einem selbst überlassen. Jedoch empfiehlt sich die zweite Variante, da erfahrungsgemäß die Wahrscheinlichkeit größer ist, dass der Trend nach Schließen des Gaps fortgesetzt wird. Denn es handelt sich ja bekanntlich um eine Korrektur.

Wie managen Sie das Risiko?

Im Trading von Futures und anderen Instrumenten ist das Risiko-Management das A und O. Daytrader suchen daher nach Setups (Mustern), bei denen sie sich sehr eng absichern können. Das wäre zum Beispiel der Fall kurz ober- oder unterhalb eines Widerstandes beziehungsweise einer Unterstützung. Beim Trading mit binären Optionen haben wir jedoch keine Möglichkeit zusätzliche Stop-Loss-Order einzustellen. Das ist aber auch nicht notwendig, denn binäre Optionen sind in ihrer Struktur bereits abgesichert. Sie können nur einen gewissen Betrag verlieren und dieser steht schon vorher fest.

Nichtsdestotrotz kann man sich Einiges von Daytradern abschauen, denn deren Strategien zielen neben dem Risiko-Management oft auf ein hohes Chancen-Risiko-Verhältnis ab. Konkret heißt es, dass sie Ausschau nach Mustern halten bei denen die Gewinnmöglichkeit höher ist als der mögliche Verlust. Und das lässt sich auch mit binären Optionen wunderbar nachtraden.

Was Anleger über binäre Optionen wissen sollten

Seit Jahren erfreuen sich Finanzderivate wie binäre Optionen auch bei Kleinanlegern großer Beliebtheit. Hohe Renditeaussichten und die Transparenz des Wertpapiers sind zwei der wesentlichen Vorteile von binären Optionen. Das Finanzprodukt birgt aber auch ein hohes Risiko: prognostizieren Anleger die Entwicklung eines Kurses nicht korrekt, so ist das eingesetzte Kapital meist komplett verloren. Experten bezeichnen den Handel mit binären Optionen daher auch als Finanzwette. Ob und wie Anleger mit binären Optionen handeln sollten, zeigt der folgende Ratgeber.

Was sind binäre Optionen?

Binäre Optionen sind also Finanzderivate. Das bedeutet, dass sie keinen eigenen Wert besitzen, sondern sich an einem sogenannten Basiswert orientieren. Als Basiswert können dabei eine ganze Reihe anderer Finanzprodukte fungieren. Dazu zählen vor allem:

Anleger können dabei sowohl von fallenden als auch von steigenden Kursen des Basiswerts profitieren. So ist es beispielsweise möglich, eine Call-Option zu erstellen, bei der auf steigende Kurse gesetzt wird. Put-Optionen landen hingegen im Geld, wenn der Kurs des Basiswerts fällt. Die Rendite, die mit einer binären Option erzielt werden kann, ist bereits im Vorhinein festgelegt. Sie liegt zwischen 80 und 90 Prozent – je nach gewähltem Broker. Es ist daher irrelevant, ob sich der Kurs des Basiswerts bis zum fixen Fälligkeitszeitpunkt der binären Option um 0,01 oder 100 Prozent in die gewünschte Richtung entwickelt. Der Gewinn für den Trader bleibt gleich.

Binäre Optionen besitzen eine fixe Laufzeit. Bei herkömmlichen Optionen wird genau zum Fälligkeitszeitpunkt evaluiert, ob sich der Kurs des Basiswerts in die vom Trader prognostizierte Richtung entwickelt hat.

Der Handel mit binären Optionen – ein Beispiel

Um zu veranschauliche, wie binäre Optionen funktionieren, sei ein kurzes Beispiel erläutert. Ein Trader entschließt sich dafür, eine binäre Option auf den deutschen Leitindex Dax abzuschließen. Der Trader geht davon aus, dass sich die Kurse innerhalb der nächsten zwei Stunden positiv entwickeln werden. Entsprechend kauf er eine Call-Option. Anders als beispielsweise bei ETFs bedarf es beim Handel mit binären Optionen nur geringer Mindesthandelssummen. Je nach Broker beginnen diese bereits ab 1 Euro. Der betrachtete Anleger entscheidet sich dazu, 200 Euro in seine Position zu investieren. Es bestehen jetzt zwei Möglichkeiten:

  1. Positive Entwicklung des Dax
    Die kommenden zwei Stunden verlaufen genau so, wie der Trader es vorhergesagt hat. Aufgrund positiver Meldungen aus der Automobilbranche steigt der Dax um zwei Prozent an. Folglich landet die binäre Option im Geld. Weil der Trader einen guten Broker gewählt hat, erhält er eine Rendite von 89 Prozent, also 178 Euro. Hätte er einen ETF gekauft, der den Dax nachbildet, wären es lediglich 4 Euro gewesen.
  2. Negative Entwicklung des Dax
    Natürlich kann es ebenso gut vorkommen, dass sich der Dax anders entwickelt als erwartet. Fällt der Dax in den kommenden Stunden um zwei Prozent, verliert der Trader sein komplettes Kapital, das er investiert hat. Ein Totalverlust von 100 Prozent steht somit zu Buche. Hätte der Anleger einen ETF gekauft, wären es lediglich 2 Prozent gewesen.

Aus dem obigen Beispiel werden Chancen und Risiken des Handels mit binären Optionen deutlich. Bei korrekter Prognose sind binnen kürzester Zeit hohe Rendite möglich, gleichzeitig kann aber auch das komplette Kapital verloren sein, das eingesetzt wurde.

5 Tipps für den Handel mit binären Optionen

Der Handel mit binären Optionen bedarf einiger Übung, bevor Anleger viel Rendite erzielen. Die folgenden Tipps helfen dabei, den Einstieg in das Trading zu schaffen.

  1. Risiko absichern
    Bei einigen Brokern ist es möglich, eine Verlustbegrenzung einzuführen. Dann erhalten Trader zwischen 10 und 60 Prozent des eingesetzten Kapitals zurück, wenn ihre Prognose falsch ist. Gleichzeitig wird die maximal zu erzielende Rendite begrenzt. Besonders Anfängern ermöglicht das, zu Beginn mit deutlich geringerem Risiko zu traden.
  2. Geringe Investitionen pro Position
    Es ist wichtig, beim Handel mit binären Optionen auf ein klares Risikomanagement zu setzen. Dazu zählt es auch, nicht das komplette Kapital in eine Position zu investieren – erscheine sie auch noch so sicher. Zwischen 1 und 3 Prozent des Handelsvolumens sollten maximal pro Order gesetzt werden. So lassen sich auch kleinere Negativläufe leicht überstehen.
  3. Fokussierung auf fünf Basiswerte
    Trader können nicht zu jedem Handelswert alle Informationen analysieren und auswerten. Zu groß ist die Flut an Daten, die täglich auf Anleger zuströmt. Daher ist es äußerst sinnvoll, sich Expertenwissen für maximal fünf Basiswerte anzueignen – zumindest zu Beginn der Handelstätigkeit. Insbesondere empfehlen sich dabei bekannte Assets wie etwa der Dax oder der Dow Jones. Auch über viel gehandelte Rohstoffe wie Öl lassen sich im Internet zahlreiche Ratgeber und Anleitungen für den Handel finden.
  4. Rendite maximieren
    Die Rendite, die Anleger beim Handel mit binären Optionen erzielen, hängt maßgeblich vom gewählten Broker ab. Dieser entscheidet darüber, wie viel Kapital bei korrekter Kursvorhersage an Trader ausgeschüttet wird. Zwischen 80 und 90 Prozent sind auf dem Markt üblich. Anleger sollten dabei selbstverständlich möglichst einen Broker wählen, der hohe Renditen ermöglicht.
  5. Demokonto nutzen
    Fast alle Broker bieten ihren Kunden mittlerweile kostenlose Testkonten an. Diese stehen über einen unbegrenzten Zeitraum zur Verfügung und sind mit virtueller Währung ausgestattet. Anfänger können so ohne Risiko mit dem Trading beginnen. Professionelle Trader nutzen die Konten, um neue Strategien zu testen und ihr Fachwissen zu erhöhen.
  6. Vom Social Trading profitieren
    Der Trend des Social Trading oder auch Copytrading ist noch vergleichsweise neu. Trader folgen dabei anderen Tradern und können deren Handelspositionen automatisch kopieren. Dadurch sollen vor allem Anfänger vom Know-how erfahrener Anleger profitieren können. Neben finanziellen Profiten ergeben sich für unerfahrene Trader auch Lerneffekte. Sie können genau nachvollziehen, warum der erfahrene Profi welche Positionen eröffnet hat. Zudem ermöglichen es viele Anbieter, innerhalb der Community über aktuelle News oder Handelsstrategien zu diskutieren.
  7. Fundierte Strategien nutzen
    Damit der Handel mit binären Optionen nicht zur Finanzwette verkommt, sollten Anleger ausgereifte Strategien entwickeln. Diese sollten auf wichtigen Handelssignalen und Indikatoren beruhen. Anleitungen sowie Tipps und Tricks hierzu finden Anleger entweder im Internet oder bei ihrem Broker.

Erweiterungen des klassischen Handels

Aufgrund ihrer großen Beliebtheit sind mittlerweile nicht mehr nur klassische Put- und Call-Optionen verfügbar. Das Portfolio im Bereich der binären Optionen wurde um einige Handelsarten erweitert, die Anleger kennen sollten:

  • One-Touch-Handel
    Fast alle Anbieter für binäre Optionen haben den sogenannten One-Touch-Handel im Programm. Das Prinzip beim Ein-Treffer-Handel, wie die Handelsart auf Deutsch heißt, ist simpel: während der Laufzeit der Option muss ein bestimmter Zielkurs zumindest kurzfristig erreicht werden. Das senkt für Trader das Risiko, mit ihrer Position nicht im Geld zu landen. Schließlich ist nicht mehr der Fälligkeitszeitpunkt von Bedeutung, sondern die komplette Laufzeit. Der One-Touch-Handel ist ebenfalls sowohl für fallende als auch für steigende Kurs verfügbar. Die maximal zu erzielenden Renditen liegen zwischen 65 und 85 Prozent.
  • High-Yield-Optionen
    Bei klassischen binären Optionen sind Renditen von maximal 90 Prozent zu erzielen. Einige Anbieter ermöglichen im One-Touch-Modus deutlich höhere Gewinne von bis zu 400 Prozent. Allerdings gilt auch hier wieder die klassische Börsenweisheit: „Mehr Rendite bedeutet mehr Risiko!“ Bei High-Yield-Optionen liegt der zu erreichende Kurs deutlich stärker über bzw. über dem aktuellen Kurs als bei klassischen One-Touch-Optionen. Die Wahrscheinlichkeit, dass die binäre Option im Geld landet ist damit vergleichsweise gering. High-Yield-Optionen eignen sich aber besonders in volatilen Marktphasen, um hohe Renditen mitzunehmen. Das Verlustrisiko des Anlegers wird ausdrücklich nicht höher. Er kann immer noch maximal so viel Kapital verlieren, wie er ursprünglich eingesetzt hat.
  • Range-Handel
    Über viele Handelsplattformen ist es außerdem möglich, den sogenannten Range-Handel zu betreiben. Der Trader bestimmt dabei einen Korridor für den Kurs des Basiswerts. Anschließend entscheidet der Anleger, ob sich der Kurs zum Fälligkeitszeitpunkt der Option außerhalb oder innerhalb dieses Korridors befindet. Bei korrekter Prognose können Renditen zwischen 65 und 85 Prozent erwirtschaftet werden. Es ist zudem möglich, den Range-Handel als High-Yield-Option abzuschließen. Dann sind wiederum Gewinne von mehreren hundert Prozent möglich.
  • Turbooptionen
    Eigentlich funktionieren Turbooptionen genau wie herkömmliche binäre Optionen. Der einzige Unterschied besteht in der Laufzeit: Turbooptionen werden bereits nach einer Laufzeit von 60 Sekunden bis 5 Minuten wieder geschlossen. Das soll Tradern besonders in volatilen Marktphasen ermöglichen, hohe Gewinne mitzunehmen.
  • Frühzeitige Beendigung
    Der Orderzusatz der frühzeitigen Beendigung einer binären Option dient dazu, erzielte Gewinne mitzunehmen. Angenommen, eine Position befindet sich aktuell im Geld. Der Trader geht allerdings stark davon aus, dass das zum Fälligkeitszeitpunkt nicht mehr der Fall sein wird. Durch die Early-Closure-Funktion kann er dann zum jetzigen Zeitpunkt für einen Verkauf der binären Option sorgen. Dadurch erhält der Anleger zwar nicht die maximale Rendite aber immerhin einen Teil.
  • Verlängerung
    Auf der anderen Seite ist es auch möglich, die Laufzeit von binären Optionen zu verlängern. Das ergibt immer dann Sinn, wenn die Positionen aktuell nicht im Geld ist und der Trader davon ausgeht, dass das kurz nach Ende der Laufzeit der Fall wäre. Die Verlängerung senkt allerdings ebenfalls die maximal zu erzielende Rendite. Dafür bewahrt die Funktion Trader in vielen Fällen vor dem Verlust ihres Kapitals.

Fazit: Transparentes Finanzprodukt mit Chance und Risiko zugleich

Binäre Optionen sind Finanzderivate, die auf steigende oder fallende Kurse eines Basiswerts setzen. Anleger profitieren dabei von hohen Renditen und dem leicht zu verstehenden Finanzprodukt. Gleichzeitig ist das Risiko beim Handel mit binären Optionen sehr hoch: bei fehlerhafter Vorhersage der Kursentwicklung droht fast immer der Totalverlust. Anleger sollten daher zunächst mit kleineren Beträgen handeln, sich auf einzelne Basiswerte fokussieren und zum Einstieg am besten virtuelle Demokonten nutzen.

Binäre Optionen Strategie: 2020 Pivot Punkte handeln

Das Konzept der Pivot Punkte wurde ursprünglich im Futures-Parketthandel an der Terminbörse in Chicago entwickelt, wird aber mittlerweile auf fast allen Finanzmärkten, etwa auch im Forex Markt angewendet. Das Prinzip dabei ist relativ einfach: die wichtigsten Kursmarken des vorangegangenen Handelstages dienen als Referenzkurse für den aktuellen Handelstag und werden als Einstiegspunkte für Trades genutzt.

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Pivot Punkte mit binären Optionen traden

Pivot Punkte eignen sich auch hervorragend, um klar definierte Binäre Optionen Signale zu liefern. Mittlerweile ist das Angebot an handelbaren Basiswerten bei Binäre Optionen Brokern sehr groß, sodass man keine Probleme haben wird, eine Pivot Trading Strategie mit binären Optionen umzusetzen. Daher zeigen wir mit unserer Binäre Optionen Strategie im folgenden kurz, wie Pivot-Punkte errechnet werden und wie das Pivot Konzept für profitable Binäre Optionen Trades genutzt werden kann.

Ein hervorragendes Demokonto finden Trader bei IQ Option.

So werden Pivot Punkte berechnet

Zur Berechnung der Pivot Punkte für den aktuellen Handelstag benötigt man nur die 4 wichtigsten Kurse des vorangegangen Handelstages: Eröffnungskurs (O), Höchstkurs (H), Tiefstkurs (L) und Schlusskurs (C). Der Pivot Punkt (PP) errechnet sich wie folgt:

PP = (H)+(L)+(C)/3

Dieser Punkt ist ein äußerst markanter Kurs für den aktuellen Handelstag und kann als Durchschnittskurs des Vortages bzw. bedeutender Wendepunkt für den aktuellen Handelstag gesehen werden. Neben dem Pivot Punkt selbst, gibt es einige wichtige Unterstützungs- und Widerstandsniveaus, die sich ebenfalls aus den relevanten Kursen des Vortages (O, H, L, und C) errechnen. Diese werden üblicherweise mit R1, R2, R3 (Resistance bzw. Widerstandsniveaus) und S1, S2, S3 (Support bzw. Unterstützungslevels) bezeichnet.

Glücklicherweise gibt es mittlerweile unzählige Online-Tools, die Tradern die Rechenarbeit abnehmen – mit einem guten Pivot Point Calculator lassen sich die Pivot Punkte für praktisch alle wichtigen Assets direkt online berechnen.

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Beispiel Pivot Punkte im DAX

Um die Pivot Punkte für den aktuellen Handelstag zu ermitteln, nutzen wir wie erläutert die wichtigsten Referenzkurse des Vortages. Für den DAX sind das folgende Kurse:

Eröffnungskurs (O): 7.636,26
Höchstkurs (H): 7.649,50
Tiefstkurs (K): 7.588,57
Schlusskurs (C): 7.593,51

Daraus errechnen sich folgende Pivot Punkte:

R3: 7.693,41
R2: 7.671,46
R1: 7.632,48
PP: 7.610,53
S1: 7.571,55
S2: 7.549,60
S3: 7.510,62

Die wichtigsten Referenzmarken für den aktuellen Handelstag sind zunächst PP, S1 und R1. Je nachdem wie stark die Schwankungsbreite am aktuellen Handelstag ist, sind aber auch häufig die weiteren Support- und Resistance-Levels (S2, R2, S3, R3) von großer Bedeutung. Der Pivot Punkt (PP) ist als Durchschnittskurs bzw. Ausgangspunkt für den Handelstag zu sehen. Dieser Kurs sollte nicht direkt zur Eröffnung von Trading-Positionen genutzt werden, er dient mehr zur Orientierung.

Call- oder Put-Optionen werden an den Unterstützungs- und Widerstandslevels (zunächst S1 und R1) gekauft. S1 bietet sich für Call- und R1 für Put-Optionen an. In jedem Fall sollte man aber auch den übergeordneten Trend im Blick haben. Besteht etwa ein starker Abwärtstrend, so kann es sinnvoll sein, nicht an S1 sondern erst an S2 oder S3 eine Call-Option zu kaufen.

Sehr benutzerfreundlich: Die IQ Option Handelsplattform.

Im oben stehenden Chart zeigt sich deutlich, dass der DAX nach schwacher Eröffnung an der Unterstützung S1 dreht. Hier wäre eine Call-Option auf steigende Kurse die richtige Wahl gewesen und hätte je nach Broker zu einem Profit zwischen etwa 75% und 90% geführt. Eine ausführliche Renditeübersicht finden Sie in unserem Binäre Optionen Broker Vergleich.

Da Binäre Optionen Broker häufig keine optimale Chart-Software im Angebot haben, können die Pivot-Levels in der Regel auch nicht direkt im Chart eingezeichnet werden. Deshalb empfiehlt sich beim professionellen Handel mit binären Optionen auch die Nutzung von zusätzlichen, kostenlosen Charts, wie etwa beim führenden Forex Broker eToro verfügbar.

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Warum mit binären Optionen Pivot Punkte traden?

Binäre Optionen bieten den Vorteil des kalkulierbaren Risikos bei hohen Renditechancen. Der maximale Verlust ist immer auf den Einsatz beschränkt. Es gibt also keine höheren Verluste als geplant, so wie dies etwa beim Forex- oder CFD-Handel bei schlechter Ausführung (Slippage) vorkommen kann. Viele Binäre Optionen Broker bieten außerdem eine Verlustabsicherung, in diesem Fall werden bis zu 15 Prozent des Einsatzes rückerstattet, sofern die Option aus dem Geld verfällt.

Außerdem beinhalten binäre Optionen eine gewisse natürliche Fehlertoleranz, da erst am Ende der Laufzeit abgerechnet wird. Die Kursbewegungen innerhalb der Laufzeit sind grundsätzlich irrelevant. So ist auch kein Ausstoppen aus dem Trade möglich und das Timing ist weniger kritisch als im Forex- oder CFD-Handel. Entscheidet sich etwa ein Binäre Optionen Trader eine Call-Option an der Unterstützung S1 mit einer Laufzeit von einigen Stunden zu kaufen, so kann der Kurs zwischenzeitlich auch noch bis zur Unterstützung S2 fallen, ohne das direkt ein Verlust realisiert wird. Dreht der Kurs des Basiswertes am Pivot Punkt S2 und notiert er am Ende der Laufzeit nur einen Tick höher als zum Einstiegszeitpunkt, so erzielt der Trader den vorab definierten Gewinn (in der Regel zwischen 75% und 90%).

5 Schritte zum ersten Trade mit Pivot-Punkten

Für den Handel mit binären Optionen stehen zahlreiche Möglichkeiten zur Verfügung. Dennoch ist keine Strategie eine Erfolgsgarantie. Besonders wichtig ist, dass Trader sich ausreichend Wissen zum Handel aneignen, um die Entwicklungen möglichst gut einschätzen zu können. Worauf kommt es also beim Handel mit binären Optionen an? Anhand der folgenden Slideshow erfahren Trader, auf was es zu achten gilt und wie sie in nur 5 Schritten den ersten Trade abschließen.

Fazit: Pivot Punkte als profitable Binäre Optionen Strategie

Das Konzept der Pivot Punkte lässt sich ausgezeichnet als Binäre Optionen Strategie anwenden, da es eine strukturierte Herangehensweise an das Trading mit binären Optionen fördert. Binäre Optionen beinhalten das Potenzial, mit kalkulierbarem Risiko hohe Renditen zu erzielen. Pivot Punkte liefern klar definierte Einstiegspunkte im Markt mit guter Erfolgswahrscheinlichkeit. Daher bilden Binäre Optionen und Pivot Punkte eine ideale, profitable Symbiose für spekulativ, aber strategisch orientierte Trader. Gerade im Bereich der binären Optionen können Trader schon mit sehr kleinen Handelskonten starten, so dass es oft neben Handelskapital auch an strategischem Know-How fehlt. Das Pivot Konzept ist auch für Einsteiger eine einfache Möglichkeit, das eigene Trading zu systematisieren und so die langfristige Erfolgswahrscheinlichkeit zu erhöhen.

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