Finanzinstrument

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Finanzinstrumente

Finanzinstrumente – Definition

Bezeichnung für Verträge, die sowohl die klassischen, die originären finanzwirtschaftlichen Instrumente, d. h. die Einlagen-, Kredit- und Wertpapiergeschäfte, als auch die modernen, die derivativen Finanzinstrumente (= sog. Finanzinnovationen oder Derivate) umfassen. Diese derivativen Finanzinstrumente können zum einen isoliert zur Gewinnerzielung (= sog. Trading) oder zum anderen zur Absicherung anderweitiger Risiken, z. B. Währungsrisiken bei Lieferung in Fremdwährung (sog. Hedging), eingesetzt werden. Zu den derivativen Finanzinstrumenten gehören insb. Devisentermingeschäfte, Optionsgeschäfte, Swap-Geschäfte, Futures, Forward- Rate-Agreements sowie weitere Sonderformen, wie caps oder floors.

Derivative Finanzinstrumente sind schwebende Geschäfte und als solche grundsätzlich nicht bilanzierungsfähig. Aufgrund von Marktentwicklungen können jedoch aus diesen Geschäften unrealisierte Gewinne und unrealisierte Verluste entstehen. Während nach HGB unrealisierte Gewinne aus solchen Geschäften nur im Rahmen der Bildung von Bewertungseinheiten berücksichtigt werden dürfen, sind diese nach IFRS (IAS 39) und US-GAAP grundsätzlich zu erfassen. Nach § 254 HGB können sog. Bewertungseinheiten gebildet werden, wenn zum Ausgleich von Wertänderungen aus Grundgeschäften (z. B. einer Warenlieferung in US-Dollar) gegenläufige derivative Finanzinstrumente (z. B. Devisentermingeschäfte) mit vergleichbaren Risiken als Sicherungsinstrumente eingesetzt werden. Bei diesem sog. Hedge-Accounting kann es zu einer Verrechnung unrealisierter Gewinne aus derivaten Finanzinstrumenten mit erwarteten Verlusten aus Grundgeschäften kommen. Zur Offenlegung des Inhalts und Umfangs der Finanzderivate bestehen sowohl nach HGB als auch nach IFRS umfangreiche Vorschriften, insbesondere sind die Nominalwerte sowie die Marktwerte und Buchwerte der Finanzinstrumente offen zu legen.

Finanzinstrument

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Übersicht

zuletzt besuchte Definitionen.

1. nach KWG und WpHG: i.w. Wertpapiere, Geldmarktinstrumente, Devisen oder Rechnungseinheiten sowie Derivate.

2. In der Internationalen Rechnungslegung IAS (International Accounting Standards) bzw. IFRS (International Financial Reporting Standards): Finanzielle Vermögenswerte und Verbindlichkeiten, die unmittelbar oder mittelbar mit dem Austausch von Zahlungsmitteln verbunden sind. Diese Definition ist sehr viel weiter gefasst als in Deutschland üblich.

Finanzinstrumente

Ein Finanzinstrument („financial instrument“) ist ein Vertrag, der gleichzeitig bei der einen Unternehmenseinheit zu einem finanziellen Vermögenswert und bei einer anderen zu einer finanziellen Verbindlichkeit oder zu einem Eigenkapitalinstrument führt. Finanzielle Vermögenswerte sind entweder Bargeld, Eigenkapitalinstrumente anderer Unternehmen, vertragliche Ansprüche auf einen vorteilhaften Tausch von Finanzinstrumenten oder Ansprüche, Finanzinstrumente von einem anderen Unternehmen zu erhalten. Finanzielle Verbindlichkeiten umfassen vertragliche Verpflichtungen zur Übertragung von Finanzinstrumenten an andere Unternehmen sowie vertragliche Verpflichtungen zum nachteiligen Tausch von Finanzinstrumenten. Die Bewertung der Finanzinstrumente erfolgt bei erstmaliger Erfassung zu Anschaffungskosten. Im Rahmen der Folgebewertung sind im Regelfall sämtliche finanzielle Vermögenswerte mit dem beizulegendem Zeitwert („fair value“) zu bewerten. Finanzielle Verbindlichkeiten sind im Rahmen der Folgebewertung mit ihren fortgeführten Anschaffungskosten zu bewerten. Die zu Handelszwecken gehaltenen Verbindlichkeiten, die derivativen Finanzinstrumente und die Verbindlichkeiten im Rahmen des Hedge Accounting werden mit dem Fair Value bewertet.

die im § 1 KWG in Zusammenhang mit Kreditinstituten, Finanzdienstleistungsinstituten und Finanzunternehmen häufig genannten Geschäfte wie
1. Wertpapiere (auch ohne Urkunde), nämlich Aktien;
Zertifikaten, die Aktien vertreten;
Schuldverschreibungen;
Genussscheine;
Optionsscheine;
andere Wertpapiere, die mit Aktien oder Schuldverschreibungen vergleichbar sind;
Wertrechte, wenn sie an einem geregelten Markt (Börse) gehandelt werden können.
II. Geldmarktinstrumente Forderungen, die keine Wertpapiere im Sinne von I sind und Гјblicherweise auf dem Geldmarkt gehandelt werden (z.B. Schatzwechsel, Schatzanweisungen, kurzlaufende Schuldverschreibungen.
Devisen oder Rechnungseinheiten
Derivate
Als Festgeschäfte oder Optionsgeschäfte ausgestaltete Termingeschäfte, deren Preis unmittelbar oder mittelbar abhängt von
1. dem Börsen- oder Marktpreis von Wertpapieren oder Geldmarktinstrumenten oder Waren oder Edelmetallen oder
2. dem Kurs von Devisen oder Rechnungseinheiten oder
3. Zinssätzen oder
b) anderen Erträgen.
Hierzu gehören beispielsweise Aktienindex-Fivfures, Aktienindex-Optionen, Aktienoptionen, Swapgeschäfte, Zinsoptionen.

1. Auch: Finanztitel. Im Rahmen der Rechnungslegung alle Kontrakte, aus denen einerseits eine finanzielle Forderung und andererseits eine finanzielle Verbindlichkeit oder ein Eigenkapitalinstrument entstehen.
2. Nach KWG: Begr. für die Def. der in § 1 Abs. la KWG aufgezählten Finanzdienstleistungen sowie des Finanzkommissions- und Emissionsgeschäfts. Fasst 4 Gruppen von Finanzprodukten zusammen: handelbare Wertpapiere, Geldmarktinstrumente, Devisen oder Rechnungseinheiten sowie Derivate. Nicht darunter fallen u. a.: Bausparverträge, Immobilien, Kredite, Versicherungen, Termin- und Spargelder (hier kann jedoch ggf. Drittstaaten-einlagenvermittlung vorliegen), gesellschaftsrechtliche Beteiligungen (mit Ausnahme von Aktien), die nicht fungibel und nicht an einem Markt handelbar sind (z.B. GmbH-, KG- oder GbR-Anteile). Wertpapiere sind, auch wenn keine Urkunden über sie ausgestellt sind, nach KWG in diesem Sinne 1. Aktien, Zertifikate, die Aktien vertreten, Schuldverschreibungen, Genuss-, Optionsscheine und 2. andere Wertpapiere, die mit Aktien oder Schuldverschreibungen vergleichbar sind, wenn sie an einem Markt gehandelt werden können. Wertpapiere sind auch Anteilscheine, die von einer Kapitalanlageoder ausländischen Investmentgesellschaft ausgegeben werden. Geldmarktinstrumente sind nach KWG Forderungen, die nicht unter Vorstehendes fallen und üblicherweise am Geldmarkt gehandelt werden. Geldmarktinstrumente sind im KWG als Auffangtatbestand definiert; eigenständige Bedeutung kommt diesem Tatbestand in Bezug auf nicht wertpapiermässig verbriefte oder als Wertrechte ausgestaltete Forderungsrechte zu, die am Geldmarkt gehandelt werden, bspw. kürzerfristige Schuldscheindarlehen, bestimmte Unternehmensgeldmarktpapiere, Einlagenzertifikate, Finanzierungsfazilitä-ten, Finanzswaps. Derivate sind nach KWG in diesem Sinne als Fest- oder Optionsgeschäfte ausgestaltete Termingeschäfte, deren Preis unmittelbar oder mittelbar abhängt von 1. dem Börsen- oder Marktpreis von Wertpapieren, 2. dem Börsen- oder Marktpreis von Geldmarktinstrumenten, 3. dem Kurs von Devisen oder Rechnungseinheiten, 4. Zinssätzen o.a. Erträgen oder 5. dem Börsenoder Marktpreis von Waren oder Edelmetallen.

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