CFD Nachschusspflicht 2020 Funktionsweise am Beispiel erklärt

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CFD Nachschusspflicht am Beispiel erklärt: Was sollten Trader 2020 beachten?

Der Handel mit Differenzkontrakten bietet beträchtliche Chancen, birgt aber auch große Risiken, die über den Totalverlust des eingesetzten Kapitals weit hinausgehen können. Zu den Horrorszenarien für Trader gehören im Handel mit CFD Nachschusspflicht und Margin Call. Nachfolgend soll an einem Fallbeispiel erklärt werden, um was es sich bei der CFD Nachschusspflicht handelt. Außerdem soll es darum gehen, wie sich etwaige Risiken im CFD-Handel eingrenzen lassen.

Hinweis: Die BaFin hat eine Verfügung erlassen, wonach es Brokern verboten ist, deutschen Tradern eine CFD Konto mit Nachschusspflicht anzubieten. Das heißt, dass Händler mit Wohnsitz in Deutschland keine CFD Nachschusspflicht mehr leisten müssen. Das heißt aber auch, dass der Broker im Zweifelsfalls auf das Konto direkten Einfluss nimmt, in dem er offene Positionen zwangsweise schließt. Im Folgenden erklären wir jedoch was ein Margin Call bzw. eine Nachschusspflicht ist und gehen auch auf die Funktionsweise von CFDs ein. Institutionelle Anleger dürfen weiterhin CFDs mit Nachschusspflicht handeln.

  • Bei dem Handel mit CFDs muss den Marginanforderungen des Brokers entsprechend eine Sicherheitsleistung (Margin) hinterlegt werden.
  • Durch die Hebelwirkung können hohe Renditen, aber auch hohe Verluste erzielt werden.
  • Verluste können auch über den Einsatz hinausgehen und hohe Forderungen des Brokers generieren.
  • Mit dem konsequenten Setzen von Stops können sich Verluste begrenzen lassen.
  • Mit Demokonten lassen sich Handelsstrategien und Risikomanagement-Tools testen.

Ein Beispiel: Ein Investor eröffnet eine Longposition in der XY-Aktie, die zu diesem Zeitpunkt bei 100,00 Euro notiert. Er erwirbt 100 Kontrakte, so dass der Gesamtwert der Position 10.000 Euro beträgt. Die Initial Margin des Brokers beträgt 10%, so dass der Investor 1.000 Euro als Sicherheitsleistung vorhalten muss, die als in offenen Geschäften gebundene Margin auf dem Handelskonto gesperrt wird (Spreads, Kommissionen und Finanzierungskosten werden an dieser Stelle aus Gründen der Übersichtlichkeit nicht berücksichtigt). Welche Höhe an Sicherheitsleistung bei comdirect bei einer Positionsgröße von 10.000 Euro zu zahlen ist, zeigt nachfolgende Abbildung:

Longposition und eingesetzte Margin.(Quelle: https://www.comdirect.de/cms/cfd/grundlagen/kapitel-1.6.html)

Diese Inhalte werden im Folgenden näher betrachtet:

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Margin Call: Beispiel für CFD Nachschusspflicht

Der Kurs der XY-Aktie sinkt nach der Einbuchung der Position deutlich: Wenige Stunden nach der Eröffnung steht der Kurs bei 9,75 Euro und damit 2,5% niedriger. Gemäß den Bestimmungen des beispielhaften Brokers ist an diesem Punkt die Maintenance Margin erreicht: Das ist die Mindesthöhe der Sicherheitsleistung, die zur Aufrechterhaltung der Position auf dem Handelskonto vorgehalten werden muss. Sinkt der Kurs unter diese Schwelle und befindet sich kein zusätzliches freies Guthaben auf dem Handelskonto, kommt es zum „Margin Call“.

Der Broker fordert einen umgehend zu leistenden Nachschuss ein. Die Forderung ist exakt so hoch, dass das Niveau der Initial Margin zum aktuellen Kurs (97,5 Euro) wieder erreicht wird. Der Broker fordert in obigem Beispiel deshalb 250,00 Euro. Die Geschäftsbedingungen räumen dem Broker das Recht ein, die Position zu schließen oder in angemessenem Umfang zu reduzieren, wenn der Aufforderung zum Nachschuss nicht umgehend gefolgt wird.

Bei einem Margin Call handelt es sich um eine Nachschusspflicht des Händlers, die dieser leisten muss, sollte bei einem Kursverlust die hinterlegte Sicherheitsleistung nicht ausreichen. Erreicht der Kurs einen Punkt, an dem die entsprechende Position nicht mehr aufrechterhalten werden kann, da das vorhandene Kapital zur Deckung nicht mehr ausreicht, fordert der Broker den Händler durch den Margin Call auf, unmittelbar Kapital nachzuschießen. Geschieht dies nicht, wird die Position automatisch geschlossen.

Beispiel für CFD Nachschusspflicht mit negativem Kontosaldo – Opening Gaps beachten

Viele Broker definieren einen „Close-Out“-Level. Dabei handelt es sich um einen Prozentsatz der Initial Margin, bei dessen Erreichen offene Positionen automatisch geschlossen werden. Für diesen Vorgang wird ein Regelwerk festgelegt. Dieses kann etwa vorsehen, die offenen Positionen mit dem größten Margin-Anteil priorisiert zu schließen. Die CFD Nachschusspflicht wird von einigen Brokern rechtsverbindlich auf das im Haus verfügbare Guthaben begrenzt. Verluste über den Einsatz hinaus sind jedoch ebenfalls möglich.

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In der Praxis kommt es dazu vor allem in Verbindung mit Kurslücken (zum Beispiel Opening Gaps nach einem Wochenende). Verliert die XY-Aktie im obigen Beispiel zwischen Freitagabend und Montagmorgen 20% an Wert, beläuft sich der Verlust (der vor einer Mitteilung an den Trader automatisch realisiert werden kann) auf 2.000 Euro. Abzüglich der hinterlegten Nachschusspflicht in Höhe von 1.000 Euro sieht sich der Investor mit einer Forderung seines Brokers in Höhe von 1.000 Euro konfrontiert.

Erreicht ein Kurs das sogenannte Close-Out-Level, werden Positionen automatisch geschlossen. Hierfür existiert je nach Anbieter ein entsprechendes Regelwerk. Auch begrenzen einige Broker die CFD Nachschusspflicht auf ein bestimmtes auf dem Konto befindliches Guthaben oder schließen eine Nachschusspflicht von vornherein aus. Allerdings können Verluste und damit Forderungen des Brokers auch über den Einsatz des Händlers hinausgehen.

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Wie man Risiken im CFD-Handel eingrenzen kann

Bei CFDs handelt es sich um Differenzkontrakte, die auf die Kursentwicklung eines zugrundeliegenden Basiswertes, wie Aktien, Rohstoffe, Devisen u.v.m. setzen. Außerbörslich gehandelt, zählen sie zu den Over-The-Counter-Finanzprodukten. Ferner können CFDs nur zu einem Bruchteil des entsprechenden Basiswertes erworben werden. Mit der Hinterlegung der Sicherheitsleistung – Margin, die nur wenige Prozent des Kaufpreises des Basiswertes beträgt, können höhere Handelsvolumen bewegt werden. Der Hebelwirkung macht diese Vorgehensweise möglich. Zwischen 0,5 und zehn Prozent liegen in der Regel die entsprechenden Marginanforderungen. Wie der CFD-Trading und der CFD-Hebel funktioniert, ist auf in unserem Ratgeber nachzulesen.
Spekulieren können Händler auf steigende oder fallende Kurse. Somit ist allein der Kurs entscheidend, ob ein Verlust oder ein Gewinn erzielt wird.

Trader müssen die Kurse also kontinuierlich im Blick haben und können z. B. ein Echtzeit-Finanzdiagramm nutzen.

Tritt das vorhergesagte Ereignis nicht ein, so wird die Position glatt gestellt und der Händler muss die Differenz zwischen Eröffnungs- und Schließungskurs an den Broker zahlen. Sofern die hinterlegte Margin und das Einlagekapital diese Differenz ausgleichen können, besteht auch nicht die Gefahr eines Margin Calls. Allerdings kann ein Verlust auch die gesamte hinterlegte Marginleistung sowie den Kapitalbestand auf dem Handelskonto betreffen. Auch Verluste, die darüber hinausgehen, sind möglich. Wie aber lassen sich derartige Risiken begrenzen?

Eine quasi überlebenswichtige Strategie im CFD-Handel ist es, konsequent das eigene Risiko zu managen. Bevor man in den risikoreichen CFD-Handel einsteigt, sollten sich Trader zuvor ein umfassendes Bild des Brokers machen und auch die Handelsplattform ausgiebig mit einem Demokonto testen.

Trainieren Sie den CFD-Handel in einem Demokonto (Quelle: https://trade.plus500.com/Trade)

Auch sollten in der Regel mit einem Demokonto die entsprechenden Risikomanagement-Tools, wie Stops ausprobierbar sein. Unerlässlich ist es, um Verlustrisiken zu minimieren, stetig Stop-Loss-Marken zu setzen. Mit einer solchen risikominimierenden Vorgehensweise legt der Trader eine Marke fest, bis zu dieser die entsprechende Position gehalten werden soll. Eine Verkaufsorder wird ausgelöst, sobald diese Marke erreicht wird. Dabei ist zu beachten, dass CFDs hier nicht zum definierten Stop verkauft werden, sondern zum billigsten Kurs.
Setzen Trader ein Stop-Loss-Limit wird eine Verkaufsorder aktiviert, wenn die Stop-Loss-Marke erreicht wird. Sobald der Kurs unter das gesetzte Limit fällt, findet ein Verkauf nicht statt, sondern nur dann, wenn das Limit erreicht wird.
Beim Setzen eines Trailing Stops erhöht sich stetig das Verkaufslimit, sofern ein Kursanstieg notiert. Sollte ein Kurs allerdings die definierte Marke unterschreiten, wird ein Verkauf ausgelöst. Das bedeutet, dass Kursgewinne gehalten und Verluste begrenzt werden.

Konfiguration von Verkaufslimits in einem Demokonto (Quelle)

Wichtig für einen Trader ist, sich immer über seine Chancen, aber auch über die entsprechenden Risiken bewusst zu sein. Beim CFD-Handel können mit einem geringen Kapitaleinsatz hohe Handelsvolumina bewegt werden, die mitunter sehr hohe Renditen versprechen. Entwickeln sich die Kurse aber entgegen der Annahme des Traders sind auch Verluste, die nicht mehr mit dem Kapitaleinsatz oder sogar dem verfügbaren Kapital auf dem Handelskonto zu decken sind, ebenfalls wahrscheinlich. Durch die konsequente Nutzung von Stop-Loss-Marken und durchdachten Handelsstrategien lassen sich Verlustrisiken selbst bestimmen. Unsere CFD-Tipps sind in unserem Ratgeber nachzulesen.

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Fazit: Keine CFD Nachschusspflicht in Deutschland mehr vorhanden, dennoch ist Risikomanagement unerlässlich

Zwar dürfen Broker hierzulande Privatanlegern keine CFDs mit Nachschusspflicht mehr anbieten. Das heißt jedoch nicht, dass der Handel bzw. das Trading dadurch an sich einfacher geworden ist. Bereits vor der Verfügung der BaFin haben viele Broker eine Nachschusspflicht praktisch so gut wie ausgeschlossen. Trader müssen dennoch nach wie vor darauf achten, ein sinnvolles Risiko- und Moneymanagement im Online Trading zu nutzen. Denn auch wenn Anleger bei CFDs keinen Margin Call mehr befürchten müssen, so ist doch ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals möglich, aber mit Sicherheit nicht erstrebenswert.

Eine sinnvolle CFD Trading Strategie ist auch weiterhin wichtig. Wer an dieser Stelle seine Hausaufgaben macht, kommt sehr wahrscheinlich gar nicht erst dahin, dass der Broker Positionen zwangsweise liquidieren muss.

Das Handelsangebot bei XTB

Die Abschaffung der Nachschusspflicht führt dazu, dass Broker Positionen zwangsweise schließen können, wenn diese zu weit im Minus sind. Das war aber schon vorher der Fall. Das heißt aber auch, dass das Gap Risiko allein der Broker trägt. Das wiederum führt dazu, dass Spreads in hektischen Marktsituationen jetzt noch weiter ausgedehnt werden und der Handel zum Teil sogar eingestellt wird. Prominentes Beispiel in der Vergangenheit war die Abstimmung zum Brexit. Am Tag vor der Abstimmung ließen Broker gar keine offenen Positionen mehr zu. Das Risiko war unkalkulierbar. Auf der anderen Seite ist es auch eine gewisse Sicherheit für den Trader. Denn muss man denn gerade solche Märkte in Zeiten der Unsicherheit handeln?

Was sind CFDs?

CFD steht als Abkürzung für Contracts for Difference, auf Deutsch Differenzkontrakte. Es handelt sich dabei um ein so genanntes Derivat. Als Derivat oder derivatives Wertpapier bezeichnet man ein Papier, dessen Wert bzw. dessen Wertentwicklung von der Entwicklung eines oder mehrerer Basiswerte abhängig ist. Die Wertentwicklung eines CFDs auf den DAX wird immer von der Entwicklung des Kursstandes des DAX abhängen.

CFD Handel einfach erklärt!

Die eigentlich recht simple Idee der Contracts for Difference stammt ursprünglich aus England: für eine Aktie wird nur ein Bruchteil des tatsächlichen Preises bezahlt, trotzdem kann der Kursgewinn vom Anleger vollständig eingestrichen werden.

Der Handel mit CFDs hat in den vergangenen 10-15 Jahren stark an Bedeutung gewonnen. CFDs ermöglichen große Spekulationen mit kleinem Geld und sind durch ihr einfaches Konstruktionsprinzip leicht verständlich.

Die Zugangshürden zum CFD Handel sind für Privatanleger niedriger als in nahezu jedem anderen Segment der Finanzmärkte. CFD Broker – unter denen sich auch immer mehr etablierte deutsche Onlinebroker befinden – eröffnen Konten bereits ab wenigen hundert Euro Mindesteinzahlung und stellen dafür eine Komplettlösung für den Handel inklusive Kursversorgung, Charting- und Analysetools und automatisierten Handelssystemen zur Verfügung.

Große Spekulation mit kleinem Geld

Der größte Reiz des CFD Handels für Privatanleger besteht in der Kombination aus einem sehr einfach strukturierten Finanzprodukt und der Hebelwirkung. Mit nur 1000 € Einsatz können 100.000 € im Markt bewegt werden: Schon kleine Kursbewegungen ermöglichen hohe Gewinne. Hebelwirkungen in dieser Größenordnung lassen sich sonst nur mit Finanzinstrumenten erreichen, die entweder sehr viel komplizierter sind oder eine sehr viel größere Kapitalausstattung erfordern.

Mit einem CFD können Anleger 1:1 an der Kursentwicklung von Indices, Rohstoffen, Währungen, Aktien, Anleihen, börsengehandelten Indexfonds und anderen Märkten partizipieren, ohne dass ein aufwändiger Zugang zur Terminbörse erforderlich ist oder dass der Verlauf der Investitionen sich so schwer abschätzen ist wie es bei Optionsscheinen der Fall ist.

Der Anleger kann im Idealfall eine höhere Rendite erzielen als bei einer klassischen Anlage in Aktien. Dies zeigt die Rechnung im Folgenden:

Bei dem Erwerb eines CFD auf eine Aktie hinterlegt man im Grunde genommen lediglich eine Sicherheitsleistung. Diese wird als Margin bezeichnet. Mit geringem Kapitaleinsatz, z.B. 10 % des aktuellen Aktienkurses kann der Anleger bereits vollständig an der Wertentwicklung der Aktie teilhaben.

Liegt der Aktienkurs beispielsweise bei 50 Euro sind lediglich 5 Euro Sicherheitsleistung zu hinterlegen, der restliche Teil wird vom jeweiligen Anbieter des CFD finanziert.

Gewinne und Verluste werden gehebelt

Wie das vorangegangene Beispiel bereits gezeigt hat, kann man mit CFDs über den Hebel seine Gewinne hebeln – aber natürlich auch seine Verluste. Gerade bei letzten ist es wichtig, die Funktionsweise eines CFDs zu verstehen, um nicht mehr Geld zu verlieren, als man eingesetzt hat. Ein weiteres Beispiel soll die Hebelwirkung von CFDs verdeutlichen. Wir betrachten dazu den Kauf einer Aktie zu 100 Euro und parallel den eines CFDs auf dieselbe Aktie mit einem Hebel von 10, also einem Einsatz von 10 Euro. Wie sich Gewinne und Verluste in Abhängigkeit des Kurses der Aktie sowohl bei der Aktie selbst als auch beim CFD entwickeln, können Sie der nachfolgenden Tabelle und Infografik entnehmen:

Aktienkurs CFD-Kurs Gewinn/Verlust mit Aktie Gewinn/Verlust mit CFD
120 EUR 30 EUR 20 EUR 20,00% 20 EUR 200%
115 EUR 25 EUR 15 EUR 15,00% 15 EUR 150%
110 EUR 20 EUR 10 EUR 10,00% 10 EUR 100%
105 EUR 15 EUR 5 EUR 5,00% 5 EUR 50%
100 EUR 10 EUR 0 EUR 0,00% 0 EUR 0%
95 EUR 5 EUR -5 EUR -5,00% -5 EUR -50%
90 EUR 0 EUR -10 EUR -10,00% -10 EUR -100%
85 EUR -5 EUR -15 EUR -15,00% -15 EUR -150%
80 EUR -10 EUR -20 EUR -20,00% -20 EUR -200%
Quelle: Eigene Berechnungen

Verluste begrenzen

Die Verluste beim CFD-Handel, die in unserer Musterrechnung entstehen können, lassen sich durch Funktionen wie garantierte Stop-Loss Kurse oder Ausschuss der Nachschusspflicht seitens des CFD-Brokers begrenzen. Welche CFD-Broker dabei dank Maßnahmen wie Ausschluss einer Nachschusspflicht oder garantierten Stop-Loss Orders besonders sicher sind, zeigt Ihnen unser Vergleich:

Niedrige Kosten im Handel

CFDs wurden von Anfang an auf die Belange von Privatanlegern zugeschnitten. Das schlägt sich auch in den Gebührenmodellen der zahlreichen Broker am Markt nieder. Viele CFDs können kommissionsfrei gehandelt werden, so dass die Kosten sich auf die Geld/Brief Spanne beschränken, die zum Beispiel bei Index-CFDs häufig nur 1,0 Punkte beträgt.

Auch wenn der Handel außerbörslich erfolgt entziehen sich CFDs keinesfalls einer amtlichen Regulierung. Die Broker werden durch Finanzaufsichtsbehörden wie zum Beispiel Bafin oder FCA beaufsichtigt. Der Fiskus behandelt Erträge aus CFD-Geschäften wie Erträge aus Termingeschäften. Dadurch ergibt sich eine vorteilhafte Stellung im Vergleich zu Gewinnen aus Aktien, bei denen die Verlustverrechnung eingeschränkt ist.

Spekulieren und absichern

Die meisten Privatanleger setzen CFDs zu Spekulationszwecken ein und erzielen im besten Fall binnen kurzer Zeit hohe Gewinne. Die Kontrakte können jedoch genauso zu Absicherungszwecken genutzt werden. CFDs ermöglichen es, zu geringen Kosten und mit sehr kurzer Reaktionszeit ein bestehendes Wertpapierportfolio gegen Kursverluste zu versichern.

Aufgrund der beträchtlichen Gewinnchancen kann es nicht verwundern, dass CFD Trading mit hohen Verlustrisiken verbunden ist. Immer mehr Broker reagieren jedoch auf die Ansprüche von Privatanlegern und stellen Instrumente zur optimierten Verlustbegrenzung zur Verfügung oder schließen bestimmte Nachschusspflichten zugunsten ihrer Kunden aus.

CFD-Broker ohne Nachschusspflicht vergleichen

Eine Übersicht empfehlenswerter CFD-Broker finden Sie hier in unserem Vergleich, in welchem wir ausschließlich CFD-Broker ohne Nachschusspflicht aufführen. Beachten Sie bitte unseren Risikohinweis zum Handel mit CFDs sowie unsere Ausführungen zu den Kriterien, nach denen unsere Redaktion entscheidet, welche Anbieter überhaupt den Weg in unseren Vergleich finden:

Broker Mindest-
einzahlung
Max.
Hebel
Spreads z.B. Transaktions-
kosten
Finanzierungs-
kosten
Sicherungs-
systeme
Mobile
Trading
Alle im Vergleich aufgeführten Broker führen die Kundengelder auf segregierten Konten.
Alle Angaben im CFD-Vergleich ohne Gewähr.
Unsere Empfehlungen
zum Test » 200 EUR 30 variabel, DAX: 0,8 Punkte Haupt-
handels-
zeit
Forex & Index-CFDs: nur Spread Swap-Kosten, siehe Anbieter Webseite Stop-Loss, Stop-Out, Trailing Stop, Volatility Protection Service, keine Nachschuss-pflicht ja Zum Broker »
Aktien, Indizes, Rohstoffe, Währungen, Anleihen, Futures (insg. ca. 100 Basiswerte) Einlagensicherung: 50.000 GBP Demokonto: ja
zum Test » 1.000 EUR 30 Aktien CFDs variabel, DAX: 2 Punkte Aktien-CFDs 0,05 % (min. 5 EUR), Index-Futures 0,02%, DAX-Future 0,01% 2,25 % p.a. + EONIA Stop-Loss, Stop-Out, keine Nachschuss- pflicht ja Zum Broker »
Aktien, Indizes, Rohstoffe, Zinsen, Währungen, ETFs, Anleihen, Futures (insg. ca. 1200 Basiswerte) Einlagensicherung: 100.000 EUR Demokonto: ja
zum Test » 0 EUR 30 variabel und fix, DAX ab 0,8 Punkte Nach Land: Aktien-CFDs ab 0,10 % (min. 3,99 EUR) ab 0 EUR Stop-Loss, Stop-Out, keine Nachschuss- pflicht ja Zum Broker »
Aktien, Indizes, Rohstoffe, Währungen, ETFs, Optionen (insg. ca. 3.000 Basiswerte) Einlagensicherung: 3.000 EUR (100%), 22.000 EUR (90%) Demokonto: ja
zum Test » 100 EUR 30 variabel, DAX ab 1,0 Aktien-CFDs 0,1 %, alles andere gebührenfrei k.A. Stop-Loss, keine Nachschuss- pflicht ja Zum Broker »
Anleihen, Indizes, Rohstoffe, Kryptowährungen (insg. 50 Basiswerte) Einlagensicherung: 20.000 EUR Demokonto: ja
zum Test » 200 EUR 30 Aktien CFDs variabel, DAX: 0,9 Punkt Aktien-CFDs 0,09 %, alles andere gebührenfrei produktabhängig Stop-Loss, Stop-Out, keine Nachschuss-pflicht ja Zum Broker »
Aktien, Indizes, Rohstoffe, Zinsen, Währungen, ETFs, Anleihen (insg. über 8.500 Basiswerte) Einlagensicherung: 20.000 EUR oder 50.000 GBP Demokonto: ja
Weitere Broker
zum Test » 4.000 EUR 30 Aktien CFDs variabel, DAX: 0,5 Punkt Aktien-CFDs 0,10 % (min 5,80 EUR), Index-CFDs ab 0,01 % (min 3 EUR) 2,50 % p.a. +/- EONIA Stop-Loss, Stop-Out, keine Nachschuss-pflicht ja Zum Broker »
Aktien, Indizes, Währungen, Futures (insg. über 7.000 Basiswerte) Einlagensicherung: 50.000 GBP Demokonto: ja
zum Test » 0 EUR 30 Aktien CFDs variabel, DAX: 1,5 Punkte Aktien- CFDs 0,1 %, DAX- und Index-Futures 0,01 bzw. 0,02 % (je min. 8,99 EUR) 3,5 % p.a. +/- Währungszins Stop-Loss, Stop-Out, keine Nachschuss-pflicht nein Zum Broker »
Aktien, Indizes, Rohstoffe, Futures, Währungen (insg. über 1.200 Basiswerte) Einlagensicherung: 100.000 EUR Demokonto: ja
zum Test » 0 EUR 30 Handelskommission Aktien-CFDs 0,08%, min. 4,75 EUR,
Index-CFDs 0,01%, min. 1,50 EUR
Basiszinssatz zzgl. max. 2,00% keine Nachschuss-pflicht ja Zum Broker »
Aktien, Indizes, Währungen (insg. über 200 Basiswerte) Einlagensicherung: 29,5 Millionen US-Dollar Demokonto: ja
zum Test » 1.000 EUR 30 variabel und fix, Ger 30 ab 0,0 + Kommission gebührenfrei (außer bei GBE Raw) Swap-Punkte keine Nachschuss-pflicht ja Zum Broker »
Aktien, Anleihen, Indizes, Rohstoffe, Devisen, Kryptowährungen (insg. über 200 Basiswerte) Einlagensicherung: 20.000 EUR Demokonto: ja
zum Test » 0 EUR 30 Aktien CFDs variabel, DAX: 1 Punkt gebührenfrei 2,50 % p.a. +/- LIBOR Stop-Loss, Stop-Out, keine Nachschuss-pflicht ja Zum Broker »
Aktien, Indizes, Rohstoffe, Währungen, ETFs, Anleihen (insg. über 4.000 Basiswerte) Einlagensicherung: 50.000 GBP Demokonto: ja
zum Test » 500 EUR 30 Aktien CFDs variabel, DAX: 1 Punkt Aktien, ETF-CFDs 7 EUR + 0,007 %, Index-, Rohstoff-CFDs 3 EUR oder 0,007% 3,50 % p.a. +/- LIBOR Stop-Loss, Stop-Out, garantierter Stop, keine Nachschuss-pflicht ja Zum Broker »
Aktien, Indizes, Rohstoffe, Währungen, ETFs (insg. über 5.000 Basiswerte) Einlagensicherung: 50.000 GBP Demokonto: ja
zum Test » 0 EUR 30 fix, Aktien CFDs: 1:1, DAX Spot 2,0 Punkte Aktien CFDs 0,10% min. 9,95 EUR,
Futures: ab 0,01% min. 9,95 EUR
3,5 % p.a. +/- Währungszins keine Nachschuss-pflicht ja Zum Broker »
Aktien, Indizes, Rohstoffe, Futures, Währungen (insg. über 1.250 Basiswerte) Einlagensicherung: 100.000 EUR Demokonto: ja
zum Test » 200 EUR 30 variabel gebührenfrei variabel keine Nachschuss-pflicht ja Zum Broker »
Aktien, Indizes, Rohstoffe, Devisen, Kryptowährungen (insg. über 1.500 Basiswerte) Einlagensicherung: 20.000 EUR Demokonto: ja
zum Test » 0 EUR 30 Aktien CFDs variabel, DAX: ab 1 Punkt Aktien-CFDs Deutschland 5 EUR, USA 10 USD; andere ca. 0,1% Referenzzins (z.B. EURIBOR) +/- 2,5% keine Nachschuss-pflicht, Stop-Loss garantiert ja Zum Broker »
Aktien, Indizes, Rohstoffe, Währungen, Anleihen, Kryptowährungen, Futures (insg. über 10.000 Basiswerte) Einlagensicherung: 85.000 GBP Demokonto: ja
zum Test » 0 EUR 30 variabel und fix, DAX: 1,0 Punkte Aktien-CFDs ab 0,05 % (min. 5 EUR) 2,50 % p.a. +/- LIBOR Stop-Loss garantiert, keine Nachschuss-pflicht ja Zum Broker »
Aktien, Indizes, Rohstoffe, Zinssätze, Währungen, ETFs, ETCs, Anleihen, Sektoren (insg. über 15.000 Basiswerte) Einlagensicherung: 50.000 GBP Demokonto: ja
zum Test » 500 EUR 30 variabel, , DAX: 1 Punkt abhängig vom Markt, Aktien-CFDs 0,05 % (min. 5 EUR pro Ticket) 3,00 % +/- LIBOR Stop-Loss, Stop-Out, keine Nachschuss-pflicht ja Zum Broker »
Aktien, Indizes, Rohstoffe, ETFs, Kryptowährungen (insg. über 1.500 Basiswerte) Einlagensicherung: 20.000 EUR Demokonto: ja
zum Test » 0 EUR 30 variabel, DAX ab 1,0 Punkte gebührenfrei (außer Robo.ECN) Swap-Punkte Stop-Loss, Stop-Out, keine Nachschuss-pflicht ja Zum Broker »
Aktien, Indizes, Edelmetalle, Energien (insg. ca. 8.400 Basiswerte) Einlagensicherung: 20.000 EUR Demokonto: ja
zum Test » 0 EUR 30 Aktien CFDs variabel, DAX: 0,8 Punkte Aktien-CFDs ab 0,1 % (min. 10 EUR), alles andere gebührenfrei 2,50 % p.a. +/- LIBOR Stop-Loss garantiert, Stop-Out, keine Nachschuss-pflicht ja Zum Broker »
Aktien, Indizes, Rohstoffe, Anleihen, Währungen (insg. über 12.000 Basiswerte) Einlagensicherung: 50.000 GBP Demokonto: ja
zum Test » 250 EUR 30 Aktien CFDs variabel, DAX: 0,7 Punkte gebührenfrei Stop-Loss, Stop-Out, keine Nachschuss-pflicht ja Zum Broker »
Aktien, Forex, Indizes, ETFs, Anleihen, Metalle, Rohstoffe, Mischungen, IPOS (insg. über 2.200 Basiswerte) Einlagensicherung: 20.000 EUR Demokonto: ja
zum Test » 100 EUR 30 Aktien CFDs variabel, DAX: 1,5 Punkt gebührenfrei 0,50 % – 1,0 % Stop-Loss, Stop-Out, keine Nachschuss-pflicht ja Zum Broker »
Aktien, Indizes, Rohstoffe, ETFs, Anleihen (insg. über 200 Basiswerte) Einlagensicherung: 20.000 EUR Demokonto: ja
zum Test » 0 EUR 30 Aktien CFDs variabel, DAX: 1 Punkt gebührenfrei 2,00 % p.a. Stop-Loss garantiert, Stop-Out, keine Nachschuss-pflicht ja Zum Broker »
Aktien, Indizes, Rohstoffe, Zinsen, Währungen, ETFs, Anleihen (insg. ca. 100 Basiswerte) Einlagensicherung: 50.000 GBP Demokonto: ja

Risikohinweis CFD-Handel

Der Handel mit CFDs ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum vollständigen Verlust Ihrer gesamten Kapitaleinlage führen. Möglicherweise gibt es Kontoarten, bei denen Verluste das eingesetzte Kapital übersteigen können. Der gehebelte Handel mit CFDs ist eventuell nicht für Sie geeignet! Informieren Sie sich darum ausführlich, wie der CFD-Handel funktioniert. Sie sollten keine Gelder einsetzen, deren Verlust Sie im schlimmsten Fall nicht verkraften könnten. Stellen Sie sicher, dass Sie alle mit dem CFD-Handel verbundenen Risiken verstanden haben. Der Inhalt dieser Webseite darf NICHT als Anlageberatung missverstanden werden! Wir empfehlen, sofern notwendig, sich von unabhängiger Stelle beraten zu lassen.

CFD Margin – Die Funktionsweise an Beispielen einfach erklärt!

Ein Grund für die Attraktivität des CFD Handels ist die große Hebelwirkung, die im Gegensatz zu Optionen nicht mit einer komplizierten Preisbildung einhergeht. Die CFD Margin wird von jedem Broker individuell festgelegt und variiert zwischen verschiedenen Assetklassen beträchtlich. Der Zusammenhang zwischen Initial Margin, Maintenance Margin, Finanzhebel und Margin Call ist für das Verständnis von Differenzkontrakten essentiell.

Themenübersicht:

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Handel Beispiel für CFD Margin

Die Initial Margin ist die Sicherheitsleistung, die für die Eröffnung einer Position hinterlegt werden muss und wird als Prozentsatz des Positionswertes angegeben. Im Devisenhandel reichen bei manchen Brokern bereits 0,25% des Positionswertes, im Handel mit Aktien-CFDs werden bis zu 20 Prozent eingefordert.

Die Maintenance Margin ist die Sicherheitsleistung, die mindestens auf dem Handelskonto verfügbar sein muss, damit die Position aufrecht erhalten werden kann. Die Unterscheidung ist aus Sicht des Brokers zwingend notwendig: Wenn 100 Kunden eine Longposition und ebenso viele Kunden eine Shortposition in einem Basiswert eröffnen würde die kleinste Bewegung des Marktes zu einem Margin Call für die Hälfte der Kunden führen, wenn Initial Margin=Maintenance Margin (s.u.).

Der Finanzhebel entspricht dem Reziprok (Kehrwert) der Initial Margin. Fordert der Broker zur Eröffnung einer Position 1% von deren Wert, reicht eine Einlage von 1000 EUR aus um 100.000 Euro im Markt zu bewegen: Der Leverage-Faktor beträgt dann 100:1.

Unser CFD Testsieger – XTB

Closeout-Level CFD Margin Call

Die Maintenance Margin wird durch die Handelsplattform des Brokers überwacht. Für den Fall des Unterschreitens räumen die Geschäftsbedingungen der meisten Broker diesen ein Recht zur Schließung offener Positionen ein (Closeout-Level). Mit einem „Margin Call“ fordert der Broker seinen Kunden auf, zusätzliches Kapital einzubringen und die Marginanforderungen – sehr kurzfristig – zu erfüllen.

Solange das Handelskonto ein Guthaben aufweist können Trader letztlich selbst entscheiden, ob sie zusätzliches Geld investieren oder die Positionen schließen lassen möchten. Nimmt das Konto einen negativen Saldo an (etwa weil Stops aufgrund von Kurslücken nicht rechtzeitig gegriffen haben) und schließt der Broker dies nicht ausdrücklich aus kommt es zu einer verbindlichen Nachschusspflicht: Der Broker ist dann im Besitz einer Forderung gegen den Trader.

Margin Beispiel aus der Praxis

Die Wirkung der Margin lässt sich am besten anhand eines realen CFD-Beispiels darstellen. Ausgegangen wird hier von einem Trader, der eine Call-Position auf den Kurs EUR/USD eingehen möchten. Damit setzt der Trader darauf, dass der Euro gegenüber dem Dow Jones an Stärke gewinnen wird. Die Margin hierfür liege bei 0,25 Prozent, umgekehrt beträgt der Hebel hierdurch 400:1.

Insgesamt investiert der Trader lediglich 500 Euro – hat gleichzeitig aber auch nur 750 Euro auf dem Handelskonto. Der Broker vervielfacht das Kapital auf insgesamt 500 Euro * 400 =200.000 Euro. So viel Geld wird effektiv an den Finanzmärkten bewegt.

Angenommen, der Kurs entwickelt sich so, wie sich der Trader das erhofft. Auf den Finanzmärkten sind die Schwankungen relativ gering, der Euro gewinnt nur 0,5 Prozent an Stärke. Für den Trader ergibt sich jetzt ein Gewinn von 200.000 Euro * 0,5 Prozent = 1.000 Euro. Das ist deutlich mehr, als er ursprünglich investiert hat.

Es kann natürlich auch anders kommen und der Euro verliert langsam an Wert. Zu einem Margin Call kommt es – je nach Broker – schon, wenn der Trader Stand jetzt mit der Schließung der Position einen Verlust von 600 bis 700 Euro machen würde. Das ist der Fall, wenn der Euro um rund 0,3 Prozent an Wert verliert.

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Verlangen alle Broker diese Nachschusspflicht?

Das ist ausdrücklich nicht der Fall. Seit der Krise um den Schweizer Franken Anfang des Jahres 2020 haben viele Broker ihre AGB diesbezüglich geändert. Hier hatten Trader teils tausende Euro nachschießen müssen, weil der Schweizer Franken um über 10 bis 20 Prozent an Stärke gegenüber dem Euro gewonnen hatte. Mit diesen Marktentwicklungen war keineswegs zu rechnen, weshalb Trader nicht mehr manuell reagieren konnten und selbst automatische Stops nicht mehr funktionierten.

Die Nachschusspflicht ging damals so weit, dass einige Trader Insolvenz anmelden mussten. Um dies zu vermeiden ist nicht nur ein Broker wichtig, der keine Nachschusspflicht erhebt. Viel wichtiger ist es, das Risiko im eigenen Portfolio effizient zu managen.

Money-Management-Modell „1 Prozent vom Konto“

Mittel Nummer 1 beim Risikomanagement ist noch immer die Wahl der passenden Positionsgröße. Hier hat sich die sogenannte 1 Prozent vom Konto Regel etabliert. Für jede Position wird dabei ein Risiko von maximal 1 Prozent des gesamten, auf dem Handelskonto verfügbaren Kapitals riskiert – nicht eingesetzt. Riskiert bedeutet hier, dass der maximale Verlust über Stops begrenzt wird. Der unterste Stop greift, wenn die Position bei einer Schließung ein Prozent des Kapitals vernichten würde. Beispiel: Der Trader hat 10.000 Euro auf dem Konto. Jede Position darf also laut der 1-Prozent-Regel nur maximal 100 Euro einer Verlustgefahr aussetzen.

Fazit: Margin als wichtige Risikobegrenzung

Die Margin gibt an, wie viel Kapital Trader für die Eröffnung einer Position als Sicherheit hinterlegen müssen. Zu einem Margin Call kommt es immer dann, wenn der virtuelle Verlust die Margin und letztlich den aktuellen Kontostand übersteigt. Dann kann es unter Umständen sogar zur Nachschusspflicht kommen, wenn Stops nicht mehr rechtzeitig greifen. Hier empfiehlt sich ein geeignetes Risikomanagement, etwa über das „1 Prozent vom Konto“ Modell.

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Wie man in Binäre Optionen investiert
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