Call und Put bei binäre Optionen – Binäre Optionen 2020

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Call und Put Optionen – 2020 mit Binären Optionen handeln

Bei Binären Optionen gibt es verschiedene Handelsarten. Die Call und Put Optionen stellen dabei die wohl bekannteste Handelsart dar. Trader können auf steigende oder fallende Kurse eines bestimmten Basiswerts setzen. Einer Binären Option liegt immer ein Basiswert zugrunde. Die Optionslaufzeit wird ebenso wie der Einsatz zu Beginn festgelegt. Liegt der Trader mit seiner Prognose richtig, dann kann dieser eine attraktive Rendite erzielen. Endet die Binäre Option hingegen nicht wie prognostiziert, dann verliert der Trader den gesamten Einsatz. Damit Trader eine Position absichern können, bieten einige Broker Verlustabsicherungen an. Was Sie sonst noch über die Handelsart wissen sollten, führen wir im folgenden Artikel auf.

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Call und Put Optionen einfach erklärt

Der Handel mit Binären Optionen ist über einen Online-Broker möglich, der das Finanzinstrument in der Produktpalette führt. Die Funktionsweise von Call und Put Optionen kann auch von Anfängern schnell verstanden werden. Wie bereits einleitend erwähnt, kann auf steigende oder fallende Kurse eines bestimmten Basiswerts gesetzt werden. Tritt das prognostizierte Ereignis ein, erzielt der Trader eine Rendite. Wenn das prognostizierte Ereignis nicht eintritt, dann verfällt die Option ohne Wert, was bedeutet, dass der Trader den kompletten Einsatz verliert.

Binäre Optionen sind mit einer festgelegten Laufzeit ausgestattet. Dabei kann sich die Auswahl der Laufzeiten nach dem jeweiligen Broker und auch nach dem gewählten Basiswert richten. Zumeist bieten Broker eine umfangreiche Auswahl an, die nicht nur kurze Laufzeiten beinhaltet, sondern auch mittel- bis längerfristige Laufzeiten. Nicht jeder Broker führt den Handel mit sogenannten Turbo-Optionen im Angebot. Die verschiedenen Angebote der Broker können sich nicht nur in den verfügbaren Laufzeiten unterscheiden, sondern auch in der Anzahl der handelbaren Basiswerte. Beim Handel mit Call und Put Optionen stehen Basiswerte aus den folgenden Anlageklassen zur Verfügung

Call und Put Optionen einfach erklärt, aber dennoch sollten Trader nicht ohne eine sinnvolle Strategie in den Handel einsteigen. Trotz der einfachen Funktionsweise dieser Handelsart sollte nicht außer Acht gelassen werden, dass es sich bei Binären Optionen um ein Finanzderivat handelt. Der Kurs eines Basiswerts kann nicht sicher vorhergesagt werden, sodass auch ein Verlustrisiko besteht, das nicht außer Acht zu lassen ist. Um das Risiko zu reduzieren, ist die Wahl der richtigen Handelsstrategie besonders relevant. Wer beispielsweise darauf setzt, dass sich ein Kurstrend fortsetzt, kann zur Erarbeitung der persönlichen Strategie die Trendfolgestrategie für Binäre Optionen mit einbeziehen.

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Auch für Einsteiger ist der Handel mit Call und Put Optionen gut realisierbar. Jedoch sollte der Handel nicht ohne die richtige Strategie angegangen werden. Dazu kann zum Beispiel die Trendfolgestrategie die Basis der Handelsstrategie bilden. Trader sollten sich über die eigenen Anlageziele Gedanken machen, bevor der Einstieg erfolgt. Wer das zur Verfügung stehende Kapital auf mehrere Positionen verteilt, kann dadurch das Risiko streuen.

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Rendite und Kosten

Call und Put Optionen können sich als gewinnbringend erweisen, wenn Trader die Kursentwicklung richtig vorhersehen. Die regulären Renditen können zwischen 60 % bis 85 % liegen, wobei es hier auf die Konditionen des jeweiligen Brokers ankommt. Im Gewinnfall erhält der Trader den eingesetzten Anlagebetrag zuzüglich Rendite zurück. Im Verlustfall verliert der Trader den eingesetzten Anlagebetrag vollständig. Hieraus kann abgeleitet werden, dass der Trader bereits bei der Eröffnung der Position um den möglichen Gewinn oder Verlust weiß. Für sehr erfahrene Trader, die über eine höhere Risikobereitschaft verfügen, kann sich auch der High-Yield-Handel als Alternative erweisen. Hier können Renditen von bis zu 500 % erzielt werden. Jedoch ist auch das Risiko entsprechend hoch.

Mithilfe einer Verlustabsicherung können Trader eine Position im Handel mit klassischen Call und Put Optionen absichern. Trader sollten sich zunächst darüber informieren, ob der Broker überhaupt eine Verlustabsicherung anbietet. Zudem kann die Absicherung zwischen 5 % bis 15 % betragen. Wodurch zumindest ein Teil des Einsatzes abgesichert werden kann. Was die Kosten beim Handel mit Binären Optionen betrifft, so erheben verschiedene Broker für die folgenden Leistungen Gebühren:

Auszahlungen: Auszahlungen vom Handelskonto können mit Kosten einhergehen. Bei einigen Brokern ist eine Auszahlung pro Monat kostenlos. Wieder andere erheben für jede Auszahlung eine Gebühr. Darüber hinaus ist nicht nur die Auszahlungsgebühr zu beachten, sondern auch der minimale Auszahlungsbetrag.

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Zahlungsmethode: Welche Zahlungsmethoden Trader für Ein- und Auszahlungen nutzen können, hängt natürlich vom jeweiligen Broker ab. Neben Kreditkarte und Banküberweisung finden sich häufig auch verschiedene eWallets unter den akzeptierten Zahlungsmethoden. Es ist festzustellen, dass einige Broker für die Nutzung bestimmter Zahlungsmethoden eine zusätzliche Gebühr erheben. Etwaige Gebühren seitens des Brokers sollten vor der Wahl der Zahlungsmethode abgeklärt werden.

Inaktivität: Wer beim Handel für längere Zeit pausieren möchte, muss mitunter mit Inaktivitätsgebühren rechnen. Je nach Fall kann es sich als günstiger erweisen das Konto zu kündigen.

Die Rendite beim regulären Handel mit Call und Put Optionen ist sehr verlockend. Trader sollten sich jedoch nicht von den Renditechancen zu unbedachten Einsätzen verleiten lassen. Welche Leistungen eines Brokers mit Gebühren einhergehen, ist den Allgemeinen Geschäftsbedingungen oder auch dem Preis- und Leistungsverzeichnis zu entnehmen. Bei seriösen Brokern werden alle Gebühren transparent aufgeführt.

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Laufzeit beim Handel mit Binären Optionen

Beim Handel mit Binären Optionen ist die Laufzeit ein wichtiger Aspekt. Die Laufzeit einer Binären Option ist festgelegt, sodass Trader genau wissen, wann diese endet. Das prognostizierte Ereignis muss zum Ende der Optionslaufzeit eingetreten sein, damit ein Gewinn erzielt werden kann. Bei Binären Optionen kommen eher kurze Laufzeiten zur Anwendung. Wobei es auch Broker gibt, die Laufzeiten von Tagen, mehreren Wochen und bis zu einem Jahr anbieten. Darüber hinaus gibt es noch die sogenannten Turbo-Optionen die eine extrem kurze Verfallszeit aufweisen.

Die Laufzeit von Turbo-Optionen kann 30- oder 60-Sekunden betragen. Wer mit Binären Optionen schnell Geld machen möchte, kann sich für eine extrem kurze Laufzeit entscheiden. Jedoch ist an dieser Stelle anzumerken, dass solche Turbo-Optionen kaum für Einsteiger geeignet sind. Profis hingegen, die einen guten Marktüberblick haben und zudem auch in der Lage sind Handelssignale zu deuten, können mit den 30- und 60-Sekunden-Optionen eine ansprechende Handelsmöglichkeit finden. Für Einsteiger können sich Laufzeiten von mehreren Stunden eher eignen, da sich die Kursentwicklung hier besser einschätzen lässt.

Trader, die den 30- oder 60-Sekunden-Handel in Betracht ziehen, sollten einen guten Überblick über den Markt haben. Wer hier schnelle Gewinne erzielen möchte, muss über entsprechende Erfahrungen verfügen, denn ebenso können schnelle Verluste eintreten, wenn die Kursrichtung falsch vorhergesagt wurde. Für Einsteiger können sich Laufzeiten von einigen Stunden als sinnvoller erweisen.

Binäre Optionen Broker – Sitz und Regulierung

Wer sich auf dem Markt für Binäre Optionen Broker umsieht, wird schnell bemerken, dass verschiedene Broker den Handel mit Binären Optionen auch für Trader aus Deutschland anbieten. Der Hauptsitz der Broker befindet sich jedoch nicht in Deutschland, sondern maximal eine Zweigniederlassung. Bei der Online-Geldanlage ist sicherlich auch das Vertrauen wichtig, das ein Trader dem Broker entgegenbringt. Daher ist es ratsam, sich darüber zu informieren, ob der Broker reguliert werden. In Deutschland ist die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) für die Regulierung zuständig.

IQ Option ist offizieller Partner von Aston Martin

Da sich viele Binäre Optionen Broker Zypern für den Unternehmenssitz ausgesucht haben, ist darauf zu achten, dass dort ansässige Broker von der Cyprus Securities and Exchange Commission (Cysec) reguliert werden. In Großbritannien ist die FCA für die Regulierung der Broker zuständig. Wer sich Klarheit darüber verschaffen möchte, ob der ausgewählte Broker tatsächlich reguliert wird, findet über die Webseite des Brokers häufig Angaben dazu, wie beispielsweise die Lizenznummer. Die Regulierung eines Brokers kann als Hinweis auf ein seriöses Angebot dienen.

Bei der Brokerwahl sollte auch die Regulierung als Kriterium mit in die Entscheidungsfindung einbezogen werden. So mancher Binäre Optionen Broker hat seinen Sitz auf Zypern, sodass die dortige Finanzaufsichtsbehörde (Cysec) mit der Regulierung befasst ist.

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Broker auswählen und Trader-Konto eröffnen

Welche Binäre Optionen Broker am besten abschneiden, kann sich mithilfe eines Vergleichs feststellen lassen. Die Ansprüche an den Handel können sich von Trader zu Trader unterscheiden. Nicht jeder Trader möchte mit höhen Einsätzen handeln, sodass die Mindesthandelssumme einen relevanten Aspekt darstellt. Bei einigen Brokern beläuft sich die Mindesthandelssumme auf 5 Euro. Somit kann auch mit niedrigen Einsätzen gehandelt werden. Zudem kann der Anlagebetrag auch auf mehrere Positionen verteilt werden. Bei der Eröffnung eines Trading-Kontos kann eine Mindesteinlage gefordert werden. Es finden sich Mindesteinlagen zwischen 10 Euro bis 250 Euro.

Über die Webseite des Brokers gelangen Trader zum Online-Formular zur Registrierung. Neben einigen persönlichen Angaben ist auch die Basiswährung auszuwählen, in der das Handelskonto geführt werden soll. Dabei sind die Währungen EUR, USD und GBP häufig in der Auswahl enthalten. Um mit dem Handel beginnen zu können, muss das Handelskonto mit Guthaben beziehungsweise der Mindesteinlage bestückt werden. Neben Kreditkarten wie VISA und MasterCard finden sich unter den akzeptierten Zahlungsmethode oft auch eWallets wie Neteller und Skrill. Wenn sich Fragen zum Angebot ergeben, zeigt sich ein deutschsprachiger Kundensupport von Vorteil. Hierauf sollte geachtet werden.

Die Eröffnung eines Handelskontos verläuft zumeist unkompliziert. Bei der Brokerwahl sind für verschiedene Tradertypen auch die Höhe der Mindesteinlage und die Mindesthandelssumme ausschlaggebend. Gerade bei Anfängern, die zunächst Verhalten in den Handel einsteigen möchte, ist eine niedrige Mindesthandelssumme gefragt.

Demokonto für Einsteiger und erfahrene Trader nützlich

Auch wenn Call und Put Optionen einfach erklärt werden können, ist auch der richtige Umgang mit der Handelsplattform wichtig. Ein kostenloses Demokonto präsentiert sich als nützliches Hilfsmittel, von dem gerade Einsteiger profitieren können. Damit Trader den Handel mit Binären Optionen über das Demokonto risikolos ausprobieren können, wird dieses vom Broker mit virtuellem Guthaben bestückt. Wer über das Demokonto handelt, führt den Handel nicht mit echtem Geld aus. Woraus resultiert, dass auch keine echten Gewinne erzielt werden können. Das Demokonto kann dazu genutzt werden, um sich mit den Abläufen vertraut zu machen. Das Setzen von Positionen kann zudem geübt werden.

Händler, die sich zunächst mit dem Trading vertraut machen möchten, nutzen ein Demokonto

Nicht alle Demokonten können ohne Registrierung genutzt werden. Einige Broker bieten zwar ein kostenloses Demokonto an, jedoch müssen sich Trader zunächst registrieren. Wer sich nicht sicher ist, ob das ausgewählte Demokonto kostenfrei ist, sollte dies beim Kundensupport erfragen. Einige Demokonten zeigen sich nur befristet nutzbar und das teilweise nur über einige Tage. Hingegen andere zeigen keine zeitliche Befristung für die Nutzung auf. Auch die Höhe des virtuellen Guthabens kann bei den verschiedenen Demokonten variieren. Dass das Demokonto alle Funktionen der Handelsplattformen bereitstellt, sollte bei der Wahl beachtet werden.

Anfänger müssen nicht ohne erste Erfahrungen gesammelt zu haben, in den Handel mit Binären Optionen einsteigen. Es kann im Vorfeld über ein Demokonto gehandelt werden, das den Funktionsumfang der eigentlichen Handelsplattform bereitstellt. Der Handel über das Demokonto wird mit virtuellen Beträgen durchgeführt, sodass sich für Trader kein Risiko ergibt.

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Weitere Rendite durch Boni erwirtschaften

Bei einigen Brokern findet sich ein Willkommens-Bonus, der sich an Trader richtet, die ein Handelskonto als Neukunde eröffnen und eine Einzahlung in bestimmter Höhe leisten. Bevor der Bonus in Anspruch genommen wird, sollten sich Trader noch die zugehörigen Bonusbedingungen durchlesen. Damit es zur Auszahlung eines Bonus kommt, müssen in der Regel bestimmte Voraussetzungen erfüllt werden. Häufig muss das Vielfache des Bonus beim Handel umgesetzt werden, sodass insbesondere Vieltrader von Bonusaktionen profitieren können.

Die Bonusbedingungen müssen zumeist innerhalb einer vorgegebenen Zeit erfüllt werden, ansonsten verfällt der Bonus. Ein Bonus von bis zu 100 % mag zwar verlockend klingen. Allerdings können nicht alle Trader die Bedingungen erfüllen, was zu Enttäuschungen führen kann. Es zeigt sich, dass verschiedene Broker sogar den 40-fachen Umsatz hinsichtlich des Bonusbetrags fordern. Wer den Handel mit Binären Optionen nicht so aktiv angehen möchte, sollte darüber nachdenken, den Bonus nicht in Anspruch zu nehmen, da die Bedingungen ohnehin nicht erfüllt werden können.

Erfahrung sammeln bei Trading Wettbewerben

Durch vielversprechende Bonusaktionen können Broker Neukunden auf sich aufmerksam machen. Eine zusätzliche Rendite kann durch einen Bonus erwirtschaftet werden, aber eben nur, wenn dieser zur Auszahlung gebracht werden kann. Wenn die Bonusbedingungen nicht erfüllt werden können, verfällt der Bonus. Aktive Trader können durchaus von Bonusaktionen profitieren.

Fazit

Es ist festzustellen, dass die Funktionsweise von Call und Put Optionen einfach erklärt werden kann. Dies sollte Trader jedoch nicht dazu verleiten, ohne effektive Strategie in den Handel einzusteigen. Es kann nicht sicher vorhergesagt werden, wie sich ein Kurs entwickelt, sodass der Handel mit Binären Optionen immer auch ein Verlustrisiko mit sich bringt. Die Renditechancen präsentieren sich bereits im regulären Handel attraktiv. Beim High-Yield-Handel können Renditen von bis zu 500 % erzielt werden. Trader müssen sich darüber im Klaren sein, dass eine hohe Rendite mit einem hohen Risiko einhergeht.

Um eine sinnvolle Handelsstrategie zu erarbeiten, kann zum Beispiel die Kursentwicklung mit einbezogen werden. Durch eine Verlustabsicherung kann ein Teil des Anlagebetrags geschützt werden. Erste Schritte können über ein kostenloses Demokonto gemacht werden, um vorbereitet in den Handel mit echtem Geld einsteigen zu können.

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Binäre Optionen 2020 – 20 Regeln für den Handel

Um unseren Lesern eine Übersicht zu verschaffen, haben wir 20 Regeln und Trading Tipps für den Handel von binären Optionen zusammengetragen. Alles, was ein Tradinganfänger wissen sollte, wenn er mit dem Handel beginnen möchte, findet sich in der folgenden Liste mit der Kurzbeschreibung.

5 Risikomanagement Regeln

5-Prozent-Regel Setze immer nur einen geringen Prozentsatz des gesamten Kapitals, das dir zur Verfügung steht, ein. Z. B. nur 5 Prozent davon als Investition pro einzelnem Trade.
Die Zwei-Optionen-Regel Kaufe nie mehr als zwei Optionen gleichzeitig, da du sonst mitunter den Überblick über dein Risiko verlierst.
Langfristig-Regel Anfänger sollten zunächst nur langfristige Optionen handeln, z. B. Optionen mit einer Laufzeit von mindestens einem Tag. Die Analyse von kurzfristigen Bewegungen und damit zuverlässigen Setups ist viel schwieriger, da Schwankungen im Kurs langsamer vonstattengehen und geringer sind.
Entry-Regeln Der Zielpreis sollte immer so gewählt sein, dass die Option schnell in den „in the money“-Bereich kommt. Z. B. könnte eine Call-Option an einem relevanten technischen Tief und eine Put-Option an einem relevanten technischen Hoch gekauft werden.
Overtrading-Regel Overtrading solltest du vermeiden, z. B., indem du täglich maximal zwei Optionen handelst – unabhängig davon, ob diese im Gewinn oder Verlust gelandet sind.

Die oben genannten Regeln sorgen nicht nur dafür, dass das Risiko insgesamt etwas heruntergefahren wird, sondern fördern auch die Disziplin beim Trading, gehen also auch auf den psychologischen Aspekt beim Trading ein.

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Die 10 Tradingregeln

Die folgenden Regeln beziehen sich auf das Trading selbst und weniger auf das Risikomanagement, wobei sich beides nicht immer voneinander trennen lässt. So kann die Entry-Regel (kaufe Calls an Tiefs und Puts an Hochs) beispielsweise auch nicht nur aus risikotechnischen Gründen von Vorteil sein.

Technische Analyse Anfänger sollten nach Möglichkeit nach der technischen Analyse handeln. Das bildet eine gute Grundlage und es gibt viele Strategien, die ausprobiert und nach eigenem Ermessen optimiert werden können.
Entry gut wählen Kaufe Call-Optionen an Tiefs und Put-Optionen an Hochs. Diese Regel sollte nicht nur risikotechnisch beachtet werden, sondern auch, weil tiefe Preise eben vorteilhafter sind als hohe, wenn man von steigenden Kursen ausgeht und andersherum.
Langfristige Charts analysieren Auch für den kurzfristigen Handel solltest du langfristige Charts analysieren, um relevante technische Kurszonen zu erkennen.
Laufzeiten entsprechend dem Trendverlauf wählen Die Laufzeit einer Option sollte an den Trendverlauf angepasst gewählt werden. Dauert ein Trend beispielsweise mehrere Tage an (viele Tagesbalken), so sollte die Laufzeit mindestens einen Tag betragen, um Schwankungen innerhalb des Tages zu vermeiden.
High Yield Optionen meiden Der Handel von High Yield Optionen wie etwa Ladder-Optionen klingt lukrativ, sollte jedoch gemieden werden, da einerseits die Randbedingungen sehr ungünstig sind und zum anderen der Überblick verloren geht, was gegen die verstoßen würde.
Kenne den Markt oder die Strategie Ein Trader sollte sich lediglich auf einige wenige Märkte oder Strategien konzentrieren, z. B. entweder nur Währungen handeln oder Trendstrategien verfolgen. Dies dient ebenfalls der Übersicht und Konzentration auf das Wesentliche.
60-Sekunden-Optionen Kaufe 60-Sekunden-Optionen immer konträr in die Gegenrichtung, nachdem du einen relevanten Widerstand oder eine Unterstützung identifiziert hast. Diese Zonen müssen dabei sehr zuverlässig sein. Daher ist der Handel mit 60-Sekunden-Trades eher etwas für erfahrene Händler.
Zuverlässiger Broker Du solltest einen zuverlässigen Broker haben, damit du nicht auf schwarze Schafe wie beim Binäre Optionen Betrug in Israel hereinfällst. Das erkennst du daran, dass der Broker einer Regulierung durch eine EU-Behörde untersteht und einen immer erreichbaren Support vorweisen kann. Wichtig: Es nützt dir nichts, wenn viele Kontaktmöglichkeiten vorhanden sind, über die jedoch kaum jemand erreichbar ist.
Handel nach Börseneröffnung Anfänger sollten den Handel für mindestens 45 Minuten nach Börseneröffnung einstellen. Der Markt sollte erst eine bestimmte Richtung aufweisen, da sonst keine zuverlässigen Trends identifizierbar sind.
Kein Handel während News Den Handel während der Veröffentlichung von Wirtschaftsnachrichten solltest du vermeiden, wenn du nicht weißt, welche Auswirkungen auf den Kurs damit verbunden sind. Es sei denn, du handelst langfristige Optionen – dann lässt sich das kaum umgehen. In jedem Fall solltest du imer gut informiert sein. Verantwortungsvolle Broker und entsprechende Trading-Portale teilen ihr Wissen gern mit ihren potentiellen Anlegern. Auch BINAEREOPTIONEN.COM informiert ausführlich über alles Wissenswerte hinsichtlich binärer Optionen. Einige Beispielesiehst du in diesen wichtigen Meldungen für den Handel: KW25, KW27, KW29 und KW30.

Binäre Optionen handeln in 5 Schritten

Der Handel von binären Optionen ist stets mit dem Risiko verbunden, das eingesetzte Kapital zu verlieren. Insbesondere wenn man noch neu und unerfahren ist und sich dennoch besonders komplizierten Strategien wie dem News Trading widmen möchte. Daher ist es wichtig, sich im Vorfeld mit dem Finanzinstrument auseinanderzusetzen. Hierfür haben wir in der folgenden Slideshow die relevantesten Punkte anschaulich zusammengefasst und sprechen zudem in einem Beitrag eine Binäre Optionen Warnung aus. Der Leitfaden dient insbesondere Tradinganfängern als Orientierungshilfe – mit den fünf vorgestellten Schritten gelangen Händler ohne Umwege zu ihrem ersten Trade.

5 weitere Tipps für den Handel

Einige zusätzliche Dinge, z. B. für wen sich der mobile Handel von binären Optionen eignet oder wie es sich mit Gewinnen und Verlusten hinsichtlich der Steuer verhält, sollten Trader ebenfalls im Blick haben.

Mobiles Trading Der mobile Handel ist für denjenigen geeignet, der sich bereits gut mit dem Kursverlauf auskennt, denn die ausgiebige technische Analyse ist auf mobilen Geräten nur bedingt als zuverlässig einzustufen. Daher eignen sich Apps meist nur als Handelsplattform und weniger als Analyseplattform.

Trading-Apps eignen sich gut für kurzfristige Entscheidungen und den Handel von unterwegs.

Steuern Gewinne aus dem Handel von binären Optionen unterliegen der Kapitalertragsteuer, die 2020 bei 25 Prozent zzgl. Soli- oder Kirchensteuer liegt.

Deutsche Broker führen Steuern automatisch ab. Bei ausländischen Brokern muss der Trader selbst an das Finanzamt herantreten.

Gewinn-und-Verlust-Rechnung ist nach detaillierter Angabe möglich.

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Der grosse Binäre Optionen Broker Vergleich und Test

In unseren Binäre Optionen Broker Vergleich werden nur Broker aufgenommen, die bestimmte Kriterien erfüllen. Jeder Broker wurde von uns ausführlich getestet und geprüft. Die hier aufgeführten TOP Broker sind zu 100% seriös, sind alle lizenziert, Auszahlungen verlaufen reibungslos, der Support ist schnell und zuverlässig. Zudem handelt es sich ausschliesslich um Broker, die deutschsprachige Websites haben.

Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Kriterien eines binäre Optionen Brokers in einer Tabelle übersichtlich dargestellt.
Fahren Sie mit der Maus über das Logo eines Brokers, erfahren Sie kurz zusammengefasst die Besonderheiten des jeweiligen Anbieters.

Spectre – die Revolution im binäre Optionen Handel

Spectre revolutioniert das Trading. Hier werden binäre Optionen und CFDs in der Ethereum-Blockchain gehandelt. Es gibt keinen Broker. Dies führt zu absoluter Transparenz, die Plattform ist immer liquide, das Konto ist die eigene Wallet. Keine ESMA Einschränkungen oder Verbote. Zudem gibt es keine Mindesteinzahlung, sekundenschnelle Auszahlungen, ein dauerhaftes Demokonto, über 50 verfügbare Assets und vieles mehr.

Broker Kontoeröffnung Regulierung/
Lizenz
Deutscher
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Demokonto Konto
ab
Min.
Handelssumme
Max.
Bonus
Max.
Rendite
Verlustabsicherung Laufzeiten
Zum Broker
Spectre.ai Testbericht
Costa Media
Interactive SRL
Nein Ja 0€ 1€ 83% Nein 10 Sek bis
Ende des Tages

Binäre Optionen Broker für Deutschland, Österreich und die ganze EU

Seit 2. Juli 2020 ist es europäischen Brokern verboten, binäre Optionen anzubieten. (Siehe unser Artikel: Binäre Optionen Verbot der ESMA in Europa). Der Broker Finmax ist uns schon länger bekannt. Er wird in Russland reguliert und lizenziert, fällt daher nicht unter die ESMA-Regulierung, die entsprechende Regulierungsbehörde CROFR bietet auch entsprechenden Anlegerschutz, daher kann Finmax guten Gewissens empfohlen werden:

Broker Kontoeröffnung Regulierung/
Lizenz
Deutscher
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Max.
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Finmax Testbericht
CROFR Ja Ja 250€ 5€ 100% 90% Nein 30 Sek bis
24 Std.
Zum Broker
Pocket Option Testbericht
FMRRC Nein Ja 50€ 1€ 50% 92% Nein 30 Sek bis
4 Std.

Binäre Optionen Broker für die Schweiz und sonstige non-EU Länder

Deutschsprachige Händler aus der Schweiz sind natürlich von dem EU-Verbot nicht betroffen, sie können als non-EU Händler wie gewohnt weiterhin binäre Optionen handeln. Unser Favorit ist hier eindeutig IQ Option:

Broker Kontoeröffnung Regulierung/
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Max.
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Zum Broker ¹
IQ Option Testbericht
CySec Ja Ja 10€ 1€ 91%* Nein 60 Sek bis
1 Monat
Zum Broker
Binary.com Testbericht
FSA Nein Ja 5€ 5€ 100% Nein 3 Min bis
Ende Jahr

FX Optionen – Die binäre Optionen Alternative für Europa

IQ Option hat mit den FX Optionen ein neues Instrument für europäische Händler entwickelt, welches die perfekte Alternative zu binären Optionen darstellt. Den binären Optionen sehr ähnlich wurde das Produkt so angepasst, dass es den ESMA-Richtlinien voll und ganz entspricht.

Broker Kontoeröffnung Regulierung/
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Deutscher
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Demokonto Konto
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Handelssumme
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Bonus
Max.
Rendite
Verlustabsicherung Laufzeiten
Zum Broker
FX Optionen Testbericht
CySec Ja Ja 10€ 25€ Unbegrenzt Ja Bis 60 Min

Des weiteren möchten wir hier ehemalige Binäre Optionen Broker empfehlen, die heute sehr erfolgreich Forex/CFDs anbieten

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Handelssumme
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Max.
Rendite
Verlustabsicherung Laufzeiten
Zum Broker ¹
BDSwiss Testbericht
CySec Ja Nein 100€ 10€ 89% 10% max. 60 Sek bis
24 Std.
Zum Broker
24option Testbericht
CySec Ja Ja
(nach Einzahlung)
250€ 24€ 88% Nein 60 Sek bis
1 Monat

An dieser Stelle möchten wir auch unseren Forex-Brokervergleich, CFD-Brokervergleich und Kryptowährungen-Brokervergleich mit weiteren getesten Brokern empfehlen!

Inaktive Broker, die nicht mehr tätig sind

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Demokonto Konto ab Min. Handelssumme Max. Bonus Max. Rendite Verlust-absicherung Laufzeiten
Zum Broker
TR Binary Options (TradeRush) Testbericht
Ja Nein 500€ 5€ 75% 81% 10% max. 60 Sek bis
1 Monat
Zum Broker
anyoption Testbericht
CySec Ja Ja
(nach Einzahlung)
200€ 25€ 71% 15% 30 Min bis
1 Monat

* Der Betrag wird dem Konto im Falle eines erfolgreichen Handels gutgeschrieben

¹ Ihr Kapital unterliegt einem Risiko

Erläuterung zu den Filter- und Sortierfunktionen der Broker-Vergleichs-Tabelle:

Die obere Tabelle lässt sich mit einem Klick auf den jeweiligen Kopf einer Spalte sortieren. Klicken Sie, während Sie gleichzeitig die SHIFT-Taste gedrückt halten, können Sie sogar mehrere Spalten sortieren, um den für Sie am besten geeigneten Broker zu finden. Zusätzlich können Sie über das Filterfeld nach bestimmten Kriterien suchen und so andere Broker ausschliessen. Die Tabellensortierung lässt sich mit der Filterfunktion in Kombination anwenden.

Den geeigneten Broker für binäre Option finden

Die von uns gewählte Platzierung der jeweiligen Brokern ergibt sich ganz objektiv aus vielerlei Kriterien, die wir für unsere Testberichte überprüft haben. Jedoch mag für einen Einsteiger ein Broker mit einer geringen Einzahlung, einer geringen Mindesthandelssumme und eventuell sogar einem Demokonto geeigneter sein als für einen erfahrenen Trader. Der Profi wird eher auf einen hohen Bonus, kurze Options-Laufzeiten oder die Anzahl der handelbaren Assets achten.

So soll es Ihnen möglich sein, mit der Sortierfunktion der Tabelle einen schnellen Überblick über einen für Sie persönlich am besten geeigneten Broker zu finden.
Über die Links „Testbericht“ im Brokervergleich kommen Sie zu unseren detaillierten Testberichten über den jeweiligen binären Broker. Sie können sich auch direkt über den angegeben Anmeldelink bei dem gewünschten Broker registrieren.

Kriterien für den Binäre Optionen Broker Vergleich

Welche Kriterien sollten Anleger und Trader für ihren Binäre Optionen Broker Vergleich heranziehen? Wir haben hier für Sie noch die wichtigsten Punkte zusammengetragen.

Konditionen und Angebote

Die Konditionen bei Binäre Optionen Brokern betreffen die Kapitalisierung des Kontos, den Mindesteinsatz pro Option, die möglichen Zahlverfahren und auch die Möglichkeiten, ein bestimmtes Konto einzurichten. Letzteres wäre auch unter “Angebote” zu subsumieren. Binäre Optionen Broker unterscheiden sich in dieser Hinsicht relativ stark voneinander. Bezüglich der Konten gibt es Broker, die nur ein einziges Konto anbieten, was für manch ein Trader durchaus bequem sein kann. Andere Broker bieten höchst verschiedene Konten mit unterschiedlicher Kapitalisierung, sich steigernden Renditen, Boni oder Cashback-Programmen und einem sich steigernden Service an. Da kann ein VIP-Konto durchaus beinhalten, dass es einen Bonus bis 100 % auf Einzahlungen bis 5.000 Euro gibt und dass ein ganz persönlicher Account-Manager gesonderte Einzeltrainings und -beratungen mit dem Kontoinhaber durchführt. Einige Broker schenken ihren VIP-Kunden ein Smartphone, auf dem praktischerweise die Zugangs-App zum Broker vorinstalliert ist. Solche Konten müssen aber hoch kapitalisiert werden, vielfach sind Einzahlungen von mindestens 2.000 Euro, oft auch 10.000 Euro und mehr nötig. Zu den Angeboten gehören aber auch die Optionsmöglichkeiten und Zusatzfeatures. Hier müssen Trader auch bei kleinem Kapital immer hinschauen. Es gibt die folgenden Optionsarten und Features, die längst nicht jeder Broker im Programm hat:

  • Call und Put: Trader spekulieren auf einen steigenden oder fallenden Kurs.
  • 60 Seconds: Das sind Call- und Put-Optionen, die schon nach einer Minute enden. Es gibt sie auch schon in kürzeren (ab 15 Sekunden) und etwas längeren (z.B. 120 Sekunden) Varianten, manchmal auch über einen Fünf-Minuten-Zeitraum.
  • Touch und No Touch: Bei diesen schwierigen Optionen soll der Kurs eine bestimmte Preisgrenze berühren oder nicht berühren. Wenn der Trader richtig liegt, sollte er dafür mit einem High Yield Profit von mehreren Hundert Prozent belohnt werden.
  • Range: Der Kurs muss in einer Range enden, die er auch zwischenzeitlich verlassen darf. Es gibt auch Out-of-Range Optionen, aber nur sehr selten.
  • Pairs: Die interessante Option betrachtet ein Asset-Paar, zum Beispiel zwei Technologie-, Rohstoff- oder Automobilwerte. Der Trader spekuliert darauf, welcher Wert sich besser entwickelt. Die fundamentale Betrachtung lohnt sich eher über längere Zeiträume. Ein Broker hat sich ganz auf das Pairs-Trading spezialisiert: StockPair
  • Ladder: Noch nicht lange gibt es bei einigen Brokern die Möglichkeit, wie bei einer “Leiter” prozyklisch dieselbe Option zuzubuchen. Das Feature gilt unter erfahrenen Tradern als sehr wertvoll.
  • Early Closure: Auch das ist ein wertvolles Feature, denn der Trader kann vor Ablauf der Option entscheiden, ob er sie im Gewinn liegend schließt, auch wenn er dabei auf einen Teil des Gewinns verzichtet. Das Prinzip “Spatz in der Hand”, der immer der Taube auf dem Dach vorzuziehen ist, gilt im Trading als Usus.
  • Rollover: Hiermit können Trader die Laufzeit einer Option verlängern, wenn sie glauben, dass diese vielleicht später gewinnen wird.
  • Double Up: Damit lässt sich der Einsatz auf eine im Gewinn liegende Option verdoppeln. Bei bestimmten, “sicheren” Szenarien ist das ein Top-Feature.
  • Option Builder: Mit diesem Tool können sich Trader eine Option selbst konstruieren.

Zu diesen Optionsmöglichkeiten und Features kommen noch die möglichen Laufzeiten. Trader sollten nun vor der Brokerwahl überlegen, welches der Features sie gern einsetzen würden. Call und Put bietet jeder Broker an, doch dort enden auch schon die Gemeinsamkeiten. Grundsätzlich können viele Optionsmöglichkeiten und Features niemals schaden. Der Trader muss sie ja anfangs nicht alle nutzen.

Kosten und Gebühren

Das Traden bieten alle Binäre Optionen Broker kostenlos an, doch Gebühren entstehen oft bei Ein- und Auszahlungen (vor allem bei Auszahlungen per Überweisung auf ein Bankkonto). Diese Gebühren sind teilweise unverschämt hoch. Als Standard gilt im Sommer 2020 bei rund 60 bis 70 Prozent aller Broker, dass es kostenlose Rücküberweisungen auf eine Kreditkarte gibt, aber nur in der Höhe, in welcher von der Kreditkarte eingezahlt wurde (was es praktisch unmöglich machen würde, Gewinne auf diese Karte zu transferieren), zweitens bieten viele Broker diverse eWallets inklusive PayPal und giropay für den kostenlosen Zahlungsverkehr an. Bekannte Möglichkeiten sind beispielsweise noch Skrill und Neteller. Diese müssen die Trader im Grunde nutzen, denn die Überweisung auf ein deutsches Girokonto kostet so gut wie bei jedem Broker Geld, manchmal 30 Euro pro Überweisung. Oft bieten die Broker eine Überweisung monatlich kostenlos an, danach entstehen die happigen Gebühren. Diese Unsitte wird sich legen. Auch klassische Online-Broker wie der Discounter flatex verlangten noch bis 2009 oder 2020 pro Rücküberweisung 17 Euro, heute geschieht das kostenlos. Bis sich die Raubritter unter den Binäre Optionen Brokern aber an zivilisierte Spielregeln gewöhnt haben, dürfte noch etwas Zeit vergehen. Bis dahin heißt es: eWallets nutzen!

Lizenz und Seriosität

Binäre Optionen Broker benötigen bislang keine Lizenz, sie beantragen sie aber in den meisten Fällen, um ihre Seriosität zu unterstreichen. Was bedeutet nun diese Lizenz? Sie bedeutet, dass sich der Broker der Kontrolle seiner einheimischen Finanzaufsichtsbehörde unterwirft. In Deutschland wäre das die BaFin, in Zypern ist es die CySec, in Großbritannien die FCA (bis 2020: FSA). Viele Broker beantragen die Lizenz für jeden Staat, in welchem sie eine Dependance errichten, was grundsätzlich zu begrüßen, aber eigentlich überflüssig ist – zumindest für EU-Broker. In Europa gilt die MiFID-Richtlinie (seit 2020: MiFID 2), welche die Spielregeln auf den Finanzmärkten festlegt. Diese Richtlinie verpflichtet den Broker keinesfalls dazu, besonders verbraucherfreundlich zu handeln, sie verpflichtet ihn nicht zur insolvenzsicheren, getrennten Anlage der Kundengelder, sie legt nicht einmal exakte Kriterien etwa für die Kursfeststellung fest. Sie bestimmt ausschließlich, dass Broker nur Anlageempfehlungen aussprechen dürfen, die dem Risikoprofil eines Traders entsprechen, dass sie transparent arbeiten und das auch dokumentieren müssen sowie dass sie für beste Ausführungen zum Wohle ihrer Kunden zu sorgen haben. Kurz und gut: Die Richtlinie ist schwammig und wäre als Rechtsgrundlage in einem ernsthaften Streit mit einem Broker etwa um Kursmanipulationen nur schwer anzuwenden. Daher müssen Trader die Seriosität eines Brokers anhand anderer Kriterien feststellen:

  • freiwillige getrennte Verwahrung der Kundengelder
  • möglichst geringe Überweisungsgebühren
  • niedrige Mindesteinlagen und Einsätze pro Trade (beim klassischen Broker gibt es das gar nicht!)
  • keine überzogene Werbung mit Boni
  • transparente Geschäftsbedingungen
  • realistische Kursfeststellung (zu überprüfen mithilfe anderer Plattformen)

Grundsätzlich müssen Trader misstrauisch werden, wenn der Verdacht besteht, dass ein Broker von seinen Kunden schnell viel Geld kassieren und auf seinen Konten parken will, es aber nur zögerlich und teuer wieder herausrückt. Seriöse Broker haben das nicht nötig.

Rendite beim Binäre Optionen Broker

Die Frage der Renditen wird stets stark beachtet, Trader sollten sie aber nüchtern betrachten. Die Broker bieten auf die klassischen Call- und Put-Optionen einheitlich eine Rendite zwischen rund 75 bis 90 Prozent an, in einigen Fällen gewähren sie zusätzlich eine Verlustrückerstattung zwischen 10 bis 15 Prozent. Damit ergäbe sich eine durchschnittliche Rendite von etwa 80 bis 95 Prozent – auf die Gesamtzahl aller Broker und Trades bezogen und nur dann, denn das Gewinn-Verlust-Verhältnis in etwa 1:1 betragen würde. Aber so ist es in der Praxis nicht. Es können längere Gewinn- und Verlustserien entstehen, sodass ein paar Prozente mehr Gewinn eine wesentlich geringere Rolle spielen als die Treffsicherheit der Trades. Diese wiederum hängt vom Geschick des Traders ab. Es bleibt noch die Betrachtung der High Yields, also der Superprofite auf die riskanten Touch-Optionen. Hier locken manche Broker mit 500 oder 700 Prozent auf eine einzige Option, was den Trader kopflos machen kann. In Wahrheit gelingen diese Optionen nur äußerst selten. Trader dürfen nicht vergessen: Der Broker legt die Grenze für den Touch fest. Wenn diese sehr weit vom Ausgangskurs entfernt liegt, hat die Option nur eine sehr geringe Gewinnchance. Beobachten Sie die Spanne zwischen Ausgangskurs und Touch-Grenze, ob sich eine Investition lohnt.

Assets

Wie viele Anlagewerte (Assets) hat der Broker im Programm? Es gibt beeindruckende Möglichkeiten von 200 oder 300 Werten bei manchen Brokern, denen bei anderen Brokern nur 30 bis 40 Werte gegenüberstehen. Wie wichtig diese Zahl für einen Trader ist, hängt von seinem Tradingverhalten ab. Die Unterschiede sind und waren schon immer enorm. Es gibt auch im klassischen Trading Scalper, die pro Tag in einem einzigen Wert 200 Trades durchführen. Dann gibt es Trader, die rund 20 Werte beobachten und in acht bis zwölf Werten aktiv handeln. Andere Trader lassen Langzeittrades in zwei bis drei Werten laufen. Auch Methoden mit einem Trade pro Tag oder pro zwei Tagen können sehr profitabel sein. Nun kommt die spezielle Betrachtung der Binären Optionen hinzu. Hier fehlt das Stopplossmanagement, der Trader braucht daher viele Werte, wenn er pro Trade nur einen geringen Bruchteil seines Kapitals riskieren und gleichzeitig voll investiert sein will. Da eine Empfehlung darauf hinausläuft, pro Trade nur zwei Prozent zu riskieren, würde der Trader 50 Werte benötigen, um zu 100 Prozent investiert zu sein. Doch 50 Werte wollen erst einmal überblickt werden. Auch bewegen sich manche Werte über lange Zeiträume nur sehr wenig. Die Zwei-Prozent-Regel beziehungsweise die Intention, zu 100 Prozent investiert zu sein, sollten Binäre Optionen Trader daher kritisch hinterfragen. Dennoch lässt sich konstatieren: Viele Assets können keinesfalls schaden. Wenn der Trader die Wahl zwischen zwei Brokern mit ansonsten ähnlichem Leistungsspektrum hat, sollte er immer den Broker mit den meisten Assets wählen. Auch die Art der Assets spielt eine sehr große Rolle. Die meiste Bewegung gibt es in den Währungspaaren, gefolgt von den Indizes, dem Gold und dem Öl. Aktien sind sehr oft etwas für Langzeittrades.

Deutschsprachige Website und deutschsprachiger Support

Die Webseiten der meisten Broker übersetzt heute der Browser automatisch ins Deutsche, aber nicht unbedingt jeden Teil der Webseite. Gerade die Allgemeinen Geschäftsbedingungen und auch FAQs, die wichtig sein können, packen manche Webdesigner in ein Frame, das der Browserübersetzung nicht zugänglich ist. Hinzu kommt die unzulängliche automatische Übersetzung, die bei Fachtexten eines Brokers nicht genügen kann. Daher sind Broker mit einer extra auf Deutsch designten Seite vorzuziehen. Hinzu kommt der deutschsprachige Support. Viele junge Trader glauben, diesen nicht unbedingt zu benötigen. Sie sind technikaffin, Binäre Optionen sind außerdem auf ein leichtes Verständnis hin konstruiert. Jedoch wird es am Anfang so gut wie immer Fragen geben, über die es sich in der Muttersprache am besten austauschen lässt. Nicht vergessen: Hier kommen Fachbegriffe zur Anwendung, ein kleines sprachliches Missverständnis könnte große Irrtümer nach sich ziehen. Wenn nun der Support auf Deutsch erfolgt, fragt es sich noch, wie schnell er erreichbar ist. Das lässt sich praktisch bei jedem Broker auch ohne Anmeldung testen. Wenn ein Chat und eine deutsche Telefonnummer angeboten werden (Letztere sollte ein Festnetzanschluss sein), können interessierte Anleger einfach mal eine Frage an den Support stellen. Wie schnell erreichen sie ihn? Wie schnell wird per Chat oder Mail geantwortet? Im schnellen Tradinggeschäft zählen am Ende Minuten und Sekunden.

Technische Plattform

Die Binäre Optionen Broker verwenden vielfach Standardplattformen, einige von ihnen haben eine eigene Technik entwickelt. Die Standardplattformen sind

Spotoption ist sehr einfach und übersichtlich gehalten, für Einsteiger ist es die ideale Plattform. Allerdings sind die Optionsmöglichkeiten eingeschränkt. TechFinancials bietet sehr viele Optionsarten an, ist aber auch, wie es der Name vermuten lässt, sehr technisch aufgebaut. Es könnte Anleger geben, denen das gar nicht gefällt. Tradologic liegt in der Mitte, ist ebenfalls sehr benutzerfreundlich gestaltet und stellt einen Newsfeed in den Vordergrund, richtet sich also an fundamental orientierte Trader. Alle diese Möglichkeiten stehen heutzutage bei den meisten Tradern auch mobil per App zur Verfügung, aber noch nicht durchweg (Stand: Sommer 2020). Trader sollten auf die mobile Möglichkeit achten, denn Binäre Optionen wurden ja geradezu für das mobile Trading mit dem Smartphone erschaffen. Im Übrigen müssen die Trader nicht unbedingt das Backend einer technischen Plattform verstehen, um sich für sie zu entscheiden. Sie müssen sich anschauen, wie schnell sie damit klarkommen und welche Handelsmöglichkeiten sie bietet. Auch die schnelle und genaue Übertragung des Kursdatenfeeds ist sehr entscheidend.

Ausbildungsangebot eines Brokers plus Demokonto

Beim Angebot zur Traderausbildung gibt es gravierende Unterschiede zwischen den einzelnen Brokern. Nun ist es so, dass manche Trader – vor allem Neulinge – darauf gesteigerten Wert legen (müssen), andere Trader benötigen die Kurse wirklich nicht mehr. Wer aber lernen möchte, sollte sich das Educationprogramm eines Brokers genau anschauen. Da gibt es auf der einen Seite Broker, die lediglich einige Allgemeinplätze zur Binären Optionen von sich geben, die wir heute alle in diesem Beitrag untergebracht haben (und mehr als das), während andere Broker umfangreiche Einzeleinführungen, Erklärungen zur Plattform, zum charttechnischen Trading und zu fundamentalen Betrachtungen anbieten, Börsennews präsentieren und kostenlose eBooks, Webinare und manchmal sogar Seminare parat haben. Wer noch etwas lernen will, benötigt diese Möglichkeiten und dazu ein kostenloses Demokonto, das es ebenfalls nicht bei jedem Broker und schon gar nicht für längere Zeiträume gibt. Alternativ zu einem Demokonto gibt es auch einige Broker, bei denen man mit sehr geringen Handelssummen das Traden beginnen kann, so dass man mögliche Verluste leicht verschmerzen kann.

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Wie man in Binäre Optionen investiert
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