Bull and Bear Balance Histogram 2020 Handelsstrategie testen

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Bull and Bear Balance Histogram – BBB-Indikator 2020 beim Trading nutzen

Ein recht selten genutzter Indikator in der Markttechnik ist der BBB-Indikator, der auch in Form von zwei Histogrammen angezeigt wird, nämlich den Bull- und Bear-Power-Histogrammen. Wie die Bezeichnung nahelegt, sollen beide Histogramme die Kraft der Kursbewegung messen und anzeigen, welche der beiden Lager bei der Bestimmung der Kräfte überwiegt.

Obwohl die Aussage eine einfache ist, ist die Anwendung des Doppelindikators nicht ganz so simpel. Auf der anderen Seite können selten genutzte Indikatoren auch dazu beitragen, sich einen Vorteil zu erarbeiten, frei nach dem Motto: Etwas, das nicht so weit verbreitet ist, unterliegt auch einem geringen Wettbewerb.

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Berechnung der Bull- and Bear-Histogramme

Die Indikatoren teilen den Markt in zwei Phasen auf, nämlich zum einen in die Phase, bei der der heutige Schlusskurs unter dem gestrigen liegt, und zum anderen in die, bei der der Schlusskurs über dem gestrigen liegt. Besteht eine Phase überwiegend aus steigenden Schlusskursen, so wird die Kraft der Bewegungen den Bullen zugewiesen und andersherum.

Darüber hinaus werden die Kerzenschatten betrachtet, sodass der größere Wert der beiden Schatten der Kerzen jeweils ein größeres Gewicht bekommt. Somit werden die Kursspannen innerhalb eines Tages ebenfalls mit einbezogen.

Am Ende werden die beiden Kräfte in Form von Histogrammen dargestellt. Es ist jedoch in vielen Fällen und auf Analyseplattformen auch möglich, eine Differenz aus den Histogrammen zu bilden und diese in Form einer Linie darzustellen. Eine weitere Optimierung ist mit einer Glättung der Differenz möglich. Wir werden hier zwecks Veranschaulichung jedoch nur die einfache Variante betrachten.

Interpretation der Histogramme

Wie bereits leicht angedeutet, macht die Differenz der beiden Histogramme den ausschlaggebenden Punkt aus. Die Differenz ist jedoch auch so leicht erkennbar, weil die Histogramme verschieden hohe oder tiefe Werte aufweisen. In der Regel werden folgende Interpretationen genutzt:

  1. Befindet sich das Bulls-Power-Histogramm oberhalb der Nulllinie, so gewinnen die Bullen aktuell an Kraft.
  2. Befindet sich das Bears-Power-Histogramm unterhalb der Nulllinie, so gewinnen die Bären an Kraft.

Screen 1: 4-Stundenchart des Bund-Future

Schauen wir auf das obere Chart, so wird deutlich, dass das Bulls-Power-Histogramm in bullishen Phasen höhere Werte verzeichnet. In bearishen Phasen ist es umgekehrt; das Bears-Power-Histogramm zeigt die tieferen Werte an. Aus dem Chart geht also auch hervor, dass das Bears-Power-Histogramm für eine Signalgebung bei einer bearishen Phase unter der Nulllinie liegen sollte, bei einer bullishen Phase hingegen oberhalb der Nulllinie.

Die Interpretationsregeln zeigen uns allerdings nur Phasen an, wir können bisher jedoch noch keinen Vorteil erkennen. Dieser muss sich in einer detaillierteren Betrachtung der Histogramme ergeben. Schauen wir uns die Trends, auf die wir aus sind, etwas genauer an.

Screen 2: 4-Stundenchart des Bund-Future

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Es fällt auf, dass mithilfe der Histogramme durchaus eine gute Indikation für die Ausbildung von Trends stattfinden konnte. In beiden Fällen konnte ein Überschwang von bullish zu bearish oder andersherum recht früh erkennbar gemacht werden. Im ersten Fall verringerte sich die bullishe Power recht zügig (fallende Linie), während die bearishe Power noch vor der bullishen unter die Nulllinie fiel (erster Kreis). Das Signal ging zusätzlich mit dem Bruch der horizontalen Unterstützungslinie einher.

Auch der Übergang zum Aufwärtstrend war mithilfe der Histogramme früh erkennbar. In diesem Fall stieg das Bears-Power-Histogramm sehr schnell an (steigende Linie), was für die Abschwächung der bearishen Kräfte spricht. Anschließend stieg die Bulls-Power über die Nulllinie. Auch hier konnte die horizontale Widerstandslinie kurz darauf überwunden und möglicherweise als Einstiegslevel genutzt werden. Beide Histogramme können also sehr wohl – auch ohne die Differenz zu bilden – gute Signale liefern; man muss sie nur erkennen und in Verbindung mit technischen Setups nutzen.

Fazit – Bears- und Bulls-Power sind simpel

Die Bull- und Bear-Balance-Histogramme sind ein gutes Beispiel dafür, dass man Indikatoren auch gern mal überoptimieren kann. In der Regel werden die Histogramme nicht einzeln, sondern als Differenz genutzt und zusätzlich durch gleitende Durchschnitte geglättet. Dass das nicht immer notwendig ist, zeigt das obere Beispiel sehr gut.

Mit den Histogrammen lassen sich gute Signale für entstehende Trends erzielen, indem man etwas mehr ins Detail geht. Sich schnell abbauende Werte in einem Histogramm deuten meist auf das Ende des vorherrschenden Trends hin. Überschreitet das andere Histogramm kurz darauf die Nulllinie, so kann ein Reversal und die Ausbildung eines neuen Trends angenommen werden.

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Mit dem Broker 24option lassen sich solche einfachen Strategien auch mithilfe von binären Optionen umsetzen, wobei der Handel natürlich dennoch stets mit einem Risiko verbunden ist. Der Broker bietet aktuell einen Bonus an. Vor Inanspruchnahme des Bonus sollten sich Trader auf der Broker Website über die aktuell geltenden Bonusbedingungen informieren.

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Die beste Chartanalyse Software 2020: Welche Funktionen sind erforderlich?

Trader, die nicht ausschließlich auf die Marktanalyse und auf Newstrading setzen wollen, benötigen eine Software, mit welcher sie die Kursverläufe analysieren können. Auf der Basis dieser Ergebnisse werden dann die entsprechenden Handelsentscheidungen getroffen.

Im Internet finden sich sowohl kostenlose Tools, als auch Software, die gegen eine Gebühr erworben werden kann. Wir zeigen, welche Funktionen für erfolgsorientierte Trader wichtig sind und wie Händler die für sie am besten geeignet Software finden können.

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Chartanalyse: Die Möglichkeiten und Grenzen

Trader, die sich nicht ausschließlich auf die Marktanalyse verlassen oder Newstrading betreiben wollen, müssen sich mit der technischen Analyse der Handelskurse auseinandersetzen. Hierfür bieten zahlreiche Hersteller Software an, welche kostenlos verfügbar ist, gekauft werden kann oder gegen eine Gebühr für einen festgelegten Zeitraum genutzt werden kann.

Bei der großen Auswahl an Angeboten ist es schwer, den Überblick zu behalten. Welche Funktionen sind sinnvoll, und welche werden möglicherweise gar nicht benötigt.

Zunächst ist es wichtig für die Trader, sich bewusst zu machen, was sie mit der Chartanalyse bezwecken möchten. Die Nutzer der technischen Analyse sind der Meinung, dass alle relevanten Informationen zu den zukünftigen Handelskursen bereits im Chart enthalten sind. Mit Hilfe verschiedener Zeichenwerkzeuge und Indikatoren lassen sich Prognosen über den zukünftigen Verlauf der Handelskurse anstellen. Hierbei handelt es sich allerdings niemals um eine exakte Vorhersage des Kursverlaufs, denn eine solche ist auf Grund der zahlreichen Faktoren, durch welche die Charts beeinflusst werde auch den besten Analysten nicht möglich. Die Chartanalyse bietet somit nur einen Ausblick auf den wahrscheinlichsten weiteren Verlauf des Handelskurses. Daher sollten sich die Nutzer auch bei ausgiebiger Analyse niemals darauf verlassen, dass das vorhergesagte Ereignis auch mit Sicherheit eintritt. Auch professionelle Trader müssen Verluste einkalkulieren. Das Ziel der Chartanalyse ist es somit nicht, jeden Trade mit einem Gewinn abzuschließen. Die Analyse dient vielmehr dazu, Entscheidungen mit positivem Erwartungswert zu treffen und mit einem angemessenen Risikomanagement dafür zu sorgen, dass bei einer ausreichend hohen Anzahl an durchgeführten Trades die Gesamtsumme der Gewinne höher ist, als die der Verluste.

Handelsplattformen mit integrierter Software

Bei vielen Brokern handeln die Kunden über eine eigene Handelsplattform, welche mit mehr oder weniger zahlreichen Analysefunktionen ausgestattet ist. Andere Broker ermöglichen ihren Tradern den Handel über die Plattform eines externen Anbieters. Ein bekanntes Beispiel hierfür ist der MetaTrader 4, welcher als weltweit am häufigsten verwendete Handelssoftware gilt und zahlreiche Analysefunktionen und Tools zu bieten hat. Hier können umfangreiche Kursanalysen durchgeführt werden. Zusätzlich lassen sich auch Tools anderer Anbieter in die Software integrieren, so dass die Nutzer zusätzliche Funktionen nutzen können. Welche Tools hier im Einzelfall sinnvoll sind, hängt vom Wissensstand des jeweiligen Traders und dessen Handelsstrategie ab.

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Kostenlose Chartanalyse Software: Wie nützlich ist sie?

Im Internet kursieren verschiedene kostenlose Tools, welche den Usern zusätzliche Analysefunktionen und weitere Vorzüge bieten. So können die Nutzer beispielsweise durch Handelsalarme über vielversprechende Trading-Möglichkeiten informiert werden.

Oftmals bieten bereits die kostenlos verfügbaren Programme eine so große Auswahl an Funktionen, dass diese gar nicht alle genutzt werden können. Welche Software hier im Einzelfall sinnvoll ist, ist stark abhängig von den Vorlieben, den Fähigkeiten und den geplanten Trades des Nutzers.

Chartanalyse Software kaufen: Wann ist es sinnvoll?

Nicht jede Chartanalyse Software ist kostenlos verfügbar. Bei vielen Tools und Programmen müssen die Trader eine Gebühr entrichten, um diese dauerhaft oder für einen festgelegten Zeitraum nutzen zu können.

Auch viele Broker bieten Erweiterungen für ihre Plattformen oder Zugang zu exklusiven Plattformen gegen eine Gebühr oder eine meist relativ hohe Einzahlung an. Oft sind hier tatsächlich hilfreiche Zusatzfunktionen enthalten, dennoch sollten die Trader sich nicht dazu verleiten lassen, mehr Geld einzuzahlen als ursprünglich geplant, das sie andernfalls beim Trading ihre individuelle Komfortzone verlassen müssen, was häufig zu schlechteren Entscheidungen führt. Kann die Software dagegen auf Grund einer ohnehin geplanten Einzahlung zusätzlich zum regulären Angebote genutzt werden, so lohnt es sich oft, sich diese näher anzuschauen und zu verwenden.

Weniger ist manchmal mehr

Viele Hersteller werben damit, die beste Chartanalyse Software anzubieten, da diese über besonders viele Funktionen verfügt. Hier sollten die Trader sich zunächst Gedanken machen, welche dieser Funktionen sie tatsächlich benötigen, ehe vorschnell eine Software erworben wird, welche der Trader gar nicht benötigt. Unter Umständen kann sich der Erwartungswert eines Traders durch zu komplexe Software sogar reduzieren.

Vor allem Trader, die noch nicht über besonders viel Handelserfahrung verfügen, sind gut damit beraten, sich zunächst ausgiebig mit den Basisfunktionen auseinanderzusetzen, welche in die Handelsplattformen der meisten Broker bereits integriert sind. Letztendlich ist es wichtig zu wissen, was die Ergebnisse der Analyse überhaupt aussagen und wie sie mit einem positiven Erwartungswert umgesetzt werden können. Die Analyse der Charts wird zwar von der Software übernommen, die Interpretation der Ergebnisse obliegt aber dem Nutzer. Daher ist es nicht sinnvoll, zu viele Funktionen zu nutzen, welche dann nicht angemessen interpretiert werden können. Gutes Trading ist schon mit den Basisfunktionen möglich, vorausgesetzt die Analyseergebnisse können in einen entsprechenden Kontext gesetzt und angewendet werden.

Die beste Chartanalyse Software bringt nur wenig Nutzen, wenn es bei anderen Faktoren Schwachstellen gibt. So sollten sich alle Trader zum Beispiel auch mit Handelspsychologie auseinandersetzen, um emotionale Entscheidungen als solche erkennen und vermeiden zu können. Auch das Risikomanagement ist ein wichtiges Thema beim Handel mit spekulativen Finanzprodukten. Da es auch bei ausführlicher Analyse zu Verlusten beim Trading kommen kann, sollte ein ausreichend hohes Handelsguthaben im Vergleich zum pro Trade gehandelten Volumen vorhanden sein, mit welchem die Varianz abgefedert werden kann.

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Die beste Chartanalyse Software für automatisiertes Trading

Automatisiertes Trading wird längst nicht mehr nur von professionellen Händlern angewendet, sondern auch von vielen privaten Kleinanlegern. Es ist technisch kein Problem mehr, hunderte Handelskurse auf vorher festgelegte Muster im Kursverlauf scannen zu lassen und bei entsprechenden Voraussetzungen automatisch Trades platzieren zu lassen. Auch beim automatisierten Trading geht es allerdings nicht ohne gute Kenntnisse der Grundlagen. Wenn man einfach nur einen sogenannten Bot handeln lassen könnte und dieser würde kontinuierlich Gewinn machen, würden mehr Trader dementsprechend handeln. Beim automatisierten Trading ist es wichtig zu erkennen, auf welche Handelskurse das System mit positivem Erwartungswert angewendet kann und wann es nicht sinnvoll ist. Werbeangebote in welchen versprochen wird, dass die Kunden den jeweiligen Bot nur gegen eine Gebühr erwerben müssen und dieser dann täglich Gewinne für sie macht, können daher getrost ignoriert werde.

Chartanalyse Software mit dem Demokonto testen

Bei vielen Brokern können die Kunden nicht nur ein Handelskonto eröffnen, sondern bekommen auch kostenlos ein Demokonto zur Verfügung gestellt, über welches sie ohne finanzielles Risiko mit virtuellem Guthaben handeln können. So können die User sich ausführlich mit den Funktionen der Software vertraut machen, ohne dass dabei eigenes Kapital eingesetzt werden muss.

Auch bei kostenpflichtiger Software besteht oftmals die Möglichkeit, diese für einen begrenzten Zeitraum unverbindlich zu testen. Hiervon sollten die Kunden Gebrauch machen, da so der unnötige Kauf einer für den Trader nicht geeigneten Software vermieden werden kann.

Fazit: DIE beste Chartanalyse Software gibt es nichts

Aus der großen Auswahl verfügbarer Chartanalyse Software lässt sich kein eindeutiger Gewinner ausmachen. Während einige zusätzliche Informationen für professionelle Trader mit komplexen Handelsstrategien nützlich sein können, können sie einen Neueinsteiger unter Umständen verwirren und diesen sogar am Vorankommen hindern. Auch viele erfahrene Trader verzichten bewusst auf bestimmte Funktionen, um sich stattdessen vor jedem Trade intensiver mit den Basisfunktionen auseinandersetzen zu können.

Auf der Suche nach der besten Chartanalyse Software sollten die Kunden daher stets überlegen, welche Funktionen ihnen beim Trading helfen und welche die Aufmerksamkeit vom Wesentlichen ablenken und ihnen dadurch schaden könnten.

Wer zusätzlich zu den über die Plattform des Brokers angebotenen Funktionen weitere Tools nutzen möchte, sollte mit Hilfe eines Demokontos mehrere zusätzliche kostenlose Programme ausprobieren. So können sie beim realistischen Trading mit virtuellem Guthaben selber feststellen, welche Funktionen sie benötigen und gegebenenfalls eine entsprechende Zusatzsoftware kaufen.

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Alligator Indikator 2020 – Gleitende Durchschnitte mit Grips

Gleitende Durchschnitte sind nicht nur im Trading ein gängiges Hilfsmittel, um Analysen durchzuführen, sondern finden sich auch in vielen Bereichen der Ökonomie. Sie sind sehr einfach zu berechnen und stellen aufgrund der breiten Anwendung sehr zuverlässige Signalgeber im Trading dar. So sind viele Indikatoren auf der Basis gleitender Durchschnitte entstanden. Darunter fällt auch der Alligator Indikator.

Der Alligator Indikator gehört daher – wie auch die Moving Average – zu den Trendfolgeindikatoren und hat seine Schwächen in Seitwärtsmärkten. Auch hier ist eine Filterung mithilfe anderer Indikatoren möglich, doch schauen wir zunächst einmal, was der Indikator aussagt und was er wirklich kann.

Alligator Indikator: Berechnung und Interpretation

Der Alligator Indikator wurde von Bill Williams, einem berühmten aus den USA stammenden Trader und technischen Analysten erfunden. Die Kalkulation der Moving Averages kommt folgendermaßen zustande:

  • Durchschnittspreis= (Hoch+Tief)/2
  • Blaue MA (Kiefer)= berechnet für 13 vergangene Perioden und 8 Perioden in die Zukunft
  • Rote MA (Zähne)= berechnet für 8 vergangene Perioden und 5 Perioden in die Zukunft
  • Grüne MA (Lippen)= berechnet für 5 vergangene Perioden und 3 Perioden in die Zukunft

Dabei stellt die blaue MA den langsamsten Durchschnitt dar. Die Interpretation kann nach folgenden Regeln erfolgen:

  • Wenn die Lippen-Linie die anderen Linien von oben nach unten kreuzt, sollten Trader zu Short-Positionen tendieren oder andersherum.
  • Wenn die Linien sich parallel zueinander bewegen, sollte die eingegangene Position gehalten werden.
  • Wenn die Linien beginnen, gegeneinander zu laufen, so ist das Ende des Trends nahe. An dieser Stelle sollten Trader ihre Positionen schließen.
  • Wenn die Linien sich sehr eng umeinander drehen, liegt eine Seitwärtsphase vor und der Trader sollte sich zunächst aus dem Markt heraushalten.

Alligator Indikator in der Praxis

Es ist immer empfehlenswert, die oben aufgestellten Interpretationsregeln zu überprüfen. Denn oft handelt es sich dabei um Regeln, die allgemein definiert sind. Sie sind zwar nicht falsch, doch in der Praxis häufig optimierbar. Schauen wir uns das am Dow Jones Index und dem Futures Kurs an.

Screen 1: 4-Stundenchart des Dow Jones

Gemäß der oberen Definition müsste eine Position eingegangen werden, wenn die grüne Linie beginnt, die anderen Linien von oben oder unten zu kreuzen. Im Chart haben wir diese Zeitpunkte markiert (Pfeile von links nach rechts).

Was uns direkt auffällt, ist, dass dieses Signal mal zu früh und mal zu spät kommt. Zwar hätte es im Falle des ersten und zweiten Trends gut funktioniert, doch im dritten, vierten und fünften Fall hätte das Signal keinen Erfolg gebracht. Eine Optimierung ist daher von Vorteil. Schauen wir uns das Chart noch einmal an und versuchen, den Beginn eines Trends – und was der Indikator in dieser Zeit im Detail gemacht hat – zu identifizieren.

Screen 2: 4-Stundenchart des Dow Jones

Der erste Abwärtstrend wird eindeutig durch das Kreuzen der grünen Linie von oben nach unten angezeigt, wie es auch die Definition hergibt. Auch der zweite Trend wird der Definition nach korrekt angezeigt. Doch wie wir bereits wissen, kommen in Folge auch Fehlsignale.

Darüber hinaus sehen wir auch, dass Abwärtstrends mithilfe des Indikators viel eindeutiger angezeigt werden, denn es fällt auf, dass die blaue – und nicht die grüne – Linie beim Abwärtstrend jedes Mal ein super Signal gegeben hätte: und zwar, wenn sie die anderen beiden von links nach rechts kreuzt, bevor sie in den Abwärtstrend übergeht. Wir können daher schon hier eine neue, optimierte Definition aufstellen.

Diese würde allerdings nur Short-Bewegungen betreffen, denn schaut man sich die Aufwärtstrends an, so würde ein Einstieg mit dieser Definition in den meisten Fällen zu spät erfolgen. Daher müssen wir für die andere Richtung eine abweichende optimierte Definition aufstellen.

Und hier sieht es tatsächlich so aus, als würde sich die grüne Linie besser eignen. Jedoch sollte man nicht drauf warten, dass sie die anderen Linien kreuzt, da das wieder einmal zu spät wäre; möglicherweise würde ein Kreuzen der roten Linie bereits ausreichen.

Fazit – Alligator optimiert

Die allgemeingültigen Interpretationen bei Indikatoren sollen meist nur einen Rahmen vorgeben. Daher ist eine Optimierung bei fast allen Indikatoren zu empfehlen, um eine bessere Signalgebung zu bewerkstelligen.

Im Falle des Alligator Indikators sollte daher erfahrungsgemäß zwischen Auf- und Abwärtstrends unterschieden werden. Da Abwärtstrends dynamischer ablaufen, kann der Alligator Indikator bessere Signale in diese Richtung liefern als umgekehrt. Bei der Festlegung einer Strategie könnte es daher eine Überlegung wert sein, nur Abwärtsbewegungen bei der Signalgebung zu berücksichtigen. Schon allein hierdurch ließen sich Fehlsignale deutlich reduzieren.

Im nächsten Beitrag werden wir eine solche Strategie mithilfe des Alligator Indikators vorstellen. Der Broker Binary.com ist ein etablierter Broker für den Handel mit binären Optionen und ein guter Partner, um derartige Strategien zu testen.

Screen 3: Webseite des Brokers Binary.com

Hier finden Sie Informationen zum DeMarker Indikator.

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