Binäre Optioen News Hessen will Währungsspekulationen verbieten

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Binäre Optionen News: Währungsspekulationen sollen verboten werden

Die Gemeinden haben jede Menge zu tun, um die Haushaltskassen zu füllen und das finanzielle Lot zu sichern. Die Steuereinnahmen der Gewerbetreibenden sind nicht die einzige Möglichkeit für Einnahmequellen der Gemeinden. Spekulative Geschäfte mit stabilen Währungen und zinsgünstige Kredite aus der Schweiz, waren beliebte Varianten um schnell Liquidität zu schaffen und die Haushaltslöcher zu stopfen. Diesem Fakt wird nun ein Ende gesetzt. Das Bundesland Hessen will seinen Kommunen Spekulationen mit Fremdwährungen verbieten.

Die Vorgeschichte

Heftige Kursverluste nach Entkopplung des CHF

In diesem speziellen Fall, geht es um den Handel mit Franken, welche in der Schweiz die Währung darstellen. Lange Zeit galten spekulative Geschäfte mit Franken als äußerst lukrativ und profitabel. Viele Kredite mit Schweizer Banken wurden abgeschlossen und die Währung galt als stabil und sehr zuverlässig. Ein Kredit mit Fremdwährungen war eine oft genutzte Methode der Kommunen in Hessen, um ein finanzielles Polster zu schaffen und den Haushalt auszugleichen. Aufgrund der starken Aufwertung des Franken in letzter Zeit, verloren die Gemeinden in Hessen Beträge in Millionenhöhe. Der Grund liegt in der Entkoppelung des Franken mit dem Euro. Eine angepasste Zinsführung beider Währungen besteht in dem Sinne nicht mehr. Die ehemals niedrigen Zinsen für Kredite aus der Schweiz in dessen Währung, steigen in die Höhe und kalkulierte Zinskosten explodieren in ungeahnte Höhen. Auch spekulative Geschäfte mit der Franken-Währung, bergen nun unkalkulierbare Risiken für das Geschäftsgebaren hessischer Kommunen. Das Bundesland Hessen schaltet sich nun von höchster Ebene ein und hat einen Gesetzesentwurf in Planung, welcher den spekulativen Handel mit Schweizer Franken verbieten soll.

Günstige Kredite aus der Schweiz – ein Beispiel

Um den Sinn zu verdeutlichen, warum gerade mit Schweizer Franken gern gehandelt wird/wurde und warum die Währung für Kommunen so populär ist, stellt das folgende Beispiel dar. Das Auslandsdarlehen aus der Schweiz, war für den Bürgermeister der Stadt Mechernich an der Nordeifel ein lukratives Geschäft. Der Zinssatz lag bedeutend unter dem Zinssatz der ortsansässigen Sparkasse. Demzufolge überlegten die zuständigen Staatsdiener der Kommune nicht lang und nahmen einen „sicheren“ und günstigen Kredit über 20 Millionen Schweizer Franken auf. Das Geld wurde im Jahr 2009 in den Bau des neuen Rathauses gesteckt. Eine jährliche Einsparung an Zinsen von etwa 100.000 Euro, gab dem Kämmerer recht und der Kredit war von den Konditionen der Konkurrenz aus Deutschland haushoch überlegen. Dann begann der Wert des Euros zu sinken und die Schweiz entkoppelte die Verbindung mit dem Euro. Die Stadt hatte Glück im Unglück, über eine Klausel im Kreditvertrag konnte das Darlehen in einen Kredit mit Euro-Währung umgewandelt werden. Ansonsten wäre aus dem Schnäppchen ein finanzielles Fiasko geworden. Mittlerweile werden für die selbe Summe wesentlich höhere Raten erfordert und viele andere Kommunen in Hessen sitzen in der finanziellen Klemme. Nicht wenigen Gemeinden wurden regelrechte Löcher in die Haushaltskassen gerissen. Die Entkoppelung des Zinsbindung zwischen Schweizer Franken und dem Euro bei Krediten aus der Schweiz, sorgt für Aufregung und Hessen will diese Finanzgeschäfte verbieten.

Wie sieht es zukünftig aus?

In dem geplanten Entwurf der hessischen Gesetzgeber, sollen Kredite in Schweizer Franken zukünftig untersagt werden. Ein Darlehen darf nur noch in der eigenen Währung, dem Euro, aufgenommen werden. Sämtliche anderen spekulativen Geschäfte in Fremdwährungen sind „unzulässig“. Noch tritt das Gesetz nicht in Kraft, die schlechte Lage des Euros und die Entkopplung gegenüber dem Schweizer Franken machen diese finanziellen Aktivitäten aber sowieso uninteressant. Inwiefern das Gesetz abgesegnet wird bleibt offen. Schließlich ist die Talfahrt des Euros noch nicht abzusehen und die generelle Entwicklung ist ungeklärt. Vielleicht sollten dem Finanz-Poker in diversen Gemeinden Einhalt geboten werden, die Steuerzahler büßen für riskante Geschäfte im Finanzdschungel. Allerdings bieten sich einige interessante Optionen im Finanzhandel mit ausländischen Währungen auf. Dabei geht es nicht nur um den Schweizer Franken. Eine gute Grundlage für ein entsprechendes Gesetz, wäre zum Beispiel eine Pflichtklausel im Kreditvertrag. Genauer eine Klausel, wo jederzeit das Darlehen in einer Fremdwährung in einen Kredit in Euro umgewandelt werden kann. Leider haben viele Kommunen diesen Aspekt nicht beachtet und müssen nun gewaltige Verluste hinnehmen.

Negative Beispiele gibt es viele

Der Forex-Broker Alpari (UK) ging insolvent

Ein extremes Negativbeispiel für riskante Spekulationen mit Fremdwährungen, liefert der schlagzeilenträchtige Verlust von sagenhaften vier Millionen Euro des Umweltschützers Greenpeace vor fast einem Jahr. In diesem konkreten Fall, verzockte ein Mitarbeiter diese Summe mit riskanten Spekulationen. Als „Fehler im System“ dargestellt, wurde der Ruf der Organisation ramponiert und der Mitarbeiter verlor seine Anstellung. Aufgrund der Polarität von Greenpeace und zahlungskräftigen Unterstützern, konnte der Verlust ausgeglichen werden. Das Beispiel zeigt auf, was Fehlentscheidungen und riskante Manöver im Finanzwesen für einen Schaden anrichten können. Spekulationen mit der Währung des Euros, führten zu dem Skandal. Der Mitarbeiter hatte den Wertverlust des Euros falsch eingeschätzt und sich bei riskanten Termingeschäften gehörig verzettelt. Schade, der Mitarbeiter ist seinen Job los und 4 Millionen Spendergelder wurden vernichtet.

Ein weiteres Beispiel, welche Auswirkungen überhebelte Währungsspekulationen haben können, ist die jüngste Pleite des Forex-Brokers Alpari (UK). Hier spekulierten viele Kunden auf einen steigenden beziehungsweise stabilen Schweizer Franken Kurs. Durch die extremen Kursverluste des CHF von teilweise bis zu 30% gerieten die mit einem Hebel von bis zu 400 getätigten Positionen ins Minus. Und zwar so stark, dass nicht nur die Handelskonten der Kunden verloren wurde, sondern der Broker für die ungedeckten Postionen geradestehen musste.

Anders hätte es sich beim Handel mit binären Optionen verhalten. Hier existiert zwar auch eine gewisse Hebelwirkung, aber der mögliche Verlust ist auf den Einsatz des Traders begrenzt. Ein Anbieter, bei dem Sie unter anderem Währungen auch als Long-Term-Optionen handeln können, ist der Broker OptionFair.

Screen 4:OptionFair bietet auch Long-Term-Optionen

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Schweizer Franken: Ungeahnter Höhenflug

Martin Ruetschi/ picture alliance / dpa

Die hessische Landesregierung will den Kommunen des Landes spekulative Finanzgeschäfte untersagen. Ein entsprechendes Gesetz sei derzeit „im Beratungsverfahren“, sagte ein Sprecher des hessischen Innenministeriums am Mittwoch. Er bestätigte damit einen Bericht der „Frankfurter Rundschau“.

Die Zeitung berichtet, dass Städte, Gemeinden und Landkreise Kredite in Fremdwährungen wie dem Schweizer Franken nur noch aufnehmen dürften, wenn sie das Risiko über einen Versicherungsvertrag absichern. Anlass sind demnach Millionen-Verluste, die der Rheingau-Taunus-Kreis durch Franken-Kredite erlitten hat.

Die Schweizer Nationalbank hatte im Januar die Kopplung des Franken an den Euro aufgehoben – und damit Löcher in die Haushalte vieler deutscher Kommunen gerissen. Die Kommunen hatten Kredite in der Schweizer Währung aufgenommen, die nach der Abkopplung vom Euro deutlich teurer wurde. Damit wurde auch die Rückzahlung der Kredite – in Euro gerechnet – teurer.

In Hessen sollen Franken-Kredite laut „Frankfurter Rundschau“ künftig verboten werden. Geplant ist demnach, die Hessische Gemeindeordnung zu ergänzen. Darin solle es heißen: „Spekulative Finanzgeschäfte sind unzulässig.“ Außerdem solle wörtlich ergänzt werden: „Die Kreditaufnahme erfolgt grundsätzlich in Euro. In anderen Währungen ist die Kreditaufnahme nur in Verbindung mit einem Währungssicherungsgeschäft zulässig.“

Der Deutsche Städte- und Gemeindebund begrüßte das Gesetzesvorhaben. „Das wäre für uns keine Katastrophe. Schließlich haben schon viele Kommunen reichlich Lehrgeld gezahlt“, sagte Gerd Landsberg, Hauptgeschäftsführer des kommunalen Spitzenverbandes, der „Leipziger Volkszeitung“. Es könne nicht sein, dass Gemeinden oder Landkreise „Zinsgeschäfte tätigen, die in keinem Verhältnis“ zu ihrer wirklichen Finanzkraft stünden. „Insgesamt würde ich jedem Kämmerer davon abraten, solche Geschäfte überhaupt zu machen“, sagte Landsberg.

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Schweizer Franken: Ungeahnter Höhenflug

Martin Ruetschi/ picture alliance / dpa

Die hessische Landesregierung will den Kommunen des Landes spekulative Finanzgeschäfte untersagen. Ein entsprechendes Gesetz sei derzeit „im Beratungsverfahren“, sagte ein Sprecher des hessischen Innenministeriums am Mittwoch. Er bestätigte damit einen Bericht der „Frankfurter Rundschau“.

Die Zeitung berichtet, dass Städte, Gemeinden und Landkreise Kredite in Fremdwährungen wie dem Schweizer Franken nur noch aufnehmen dürften, wenn sie das Risiko über einen Versicherungsvertrag absichern. Anlass sind demnach Millionen-Verluste, die der Rheingau-Taunus-Kreis durch Franken-Kredite erlitten hat.

Die Schweizer Nationalbank hatte im Januar die Kopplung des Franken an den Euro aufgehoben – und damit Löcher in die Haushalte vieler deutscher Kommunen gerissen. Die Kommunen hatten Kredite in der Schweizer Währung aufgenommen, die nach der Abkopplung vom Euro deutlich teurer wurde. Damit wurde auch die Rückzahlung der Kredite – in Euro gerechnet – teurer.

In Hessen sollen Franken-Kredite laut „Frankfurter Rundschau“ künftig verboten werden. Geplant ist demnach, die Hessische Gemeindeordnung zu ergänzen. Darin solle es heißen: „Spekulative Finanzgeschäfte sind unzulässig.“ Außerdem solle wörtlich ergänzt werden: „Die Kreditaufnahme erfolgt grundsätzlich in Euro. In anderen Währungen ist die Kreditaufnahme nur in Verbindung mit einem Währungssicherungsgeschäft zulässig.“

Der Deutsche Städte- und Gemeindebund begrüßte das Gesetzesvorhaben. „Das wäre für uns keine Katastrophe. Schließlich haben schon viele Kommunen reichlich Lehrgeld gezahlt“, sagte Gerd Landsberg, Hauptgeschäftsführer des kommunalen Spitzenverbandes, der „Leipziger Volkszeitung“. Es könne nicht sein, dass Gemeinden oder Landkreise „Zinsgeschäfte tätigen, die in keinem Verhältnis“ zu ihrer wirklichen Finanzkraft stünden. „Insgesamt würde ich jedem Kämmerer davon abraten, solche Geschäfte überhaupt zu machen“, sagte Landsberg.

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