Bank of America-Aktie kaufen + US-Marktanalyse

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Bank of America-Aktie kaufen? + US-Marktanalyse

In den vergangenen Wochen zeichnete sich immer mehr eine Frage ab, die alle Aktienanleger beschäftigt: Brechen bald die Aktienmärkte zusammen? Das Gute ist, sobald die Frage durch die Köpfe der Börsianer huscht, gibt es mit großer Wahrscheinlichkeit keinen Crash. Das bedeutet natürlich nicht, dass ein gemäßigter Kursrückgang möglich wäre. Im Gegenteil, besonders dem US-Aktienmarkt würde eine Verschnaufpause vermutlich sehr gut tun. Der S&P500 befindet sich seit Anfang 2020 in einer kontinuierlichen Aufwärtsbewegung. In so einer Situation kommt der eine oder andere Börsianer gerne auf die Idee seine Kursgewinne mitzunehmen.

Entscheidend für einen Kursrückgang sind die Rahmenbedingungen. Sobald die Notenbanken die Leitzinsen stärken anziehen, werden die Aktienmärkte in die Knie gehen. Aber können sich die Politiker und die Notenbanker höhere Zinsen überhaupt erlauben? Mir persönlich fehlt der Glaube.
Noch im Jahr 2008 lag der EZB-Leitzins bei circa 5%. Seit dem haben sich die Schulden noch einmal deutlich ausgeweitet. Hohe Schulden und ein steigender Zinssatz sind ein giftiger Cocktail. Theoretisch muss momentan jeder Deutsche für unzumutbare 24400 Euro Staatsschulden aufkommen. Daher liegt die Vermutung nahe, dass die Leitzinsen noch für einen langen Zeitraum sehr niedrig bleiben.

Der Blick auf den US-Aktienmarkt zeigt, dass er stabil im Aufwärtstrend ist. Folglich herrscht auch bei den US-Börsianern das Vertrauen auf einen zukünftigen niedrigen Leitzins.

Ein Blick in die Struktur des US-Aktienmarktes

Bei der Advance-Decline-Line (ADL) wird die Differenz der gestiegenen und gefallenden Aktien berechnet. Grundsätzlich gilt, dass jede Bewegung des Index vom Indikator bestätigt werden sollte. Fehlt die Bestätigung, bedeutet dies, dass die Mehrheit der Aktien ein anderes Verhalten zeigt.

Die Mehrheit der Aktien ist im Steigen

Der obere Chart zeigt den S&P500-Index als repräsentativen Index für den US-Aktienmarkt. Innerhalb der Abbildungen ist jeweils ein Gleitender Durchschnitt (GDL100) eingetragen. Die Durchschnittslinie soll als Vergleichsmaßstab dienen. Beachten Sie, wie nah der Kurs der GDL kommt, und vergleichen Sie das mit der ADL (siehe Pfeile). Im Idealfall müsste der Abstand stets gleich sein.

Die größere Differenz zwischen ADL und der GDL100 beweist, dass der Aktienmarkt eine hohe Stabilität besitzt. Sobald es beim S&P500 einen stärkerer Kursrückgang gab, wurde dieser nicht von der Mehrzahl der Aktien mitgetragen. Dieses Marktverhalten ist klar bullish. Mit anderen Worten, der Aufwärtstrend des US-Marktes zeigt weiterhin keine Erschöpfungszeichen.

Trendanalyse der größten Dow Jones-Unternehmen (Mighty Five)

Kurzfristig = Trendanalyse der vergangenen 40 Tage
Mittelfristig = Trendanalyse der vergangenen 40 Wochen
Langfristig = Trendanalyse der vergangenen 40 Monate

Trends
Name kurzfr. mittelfr. langfr.
Apple long long long
General Electric short short flat
IBM short flat flat
Johnson&Johnson long long long
Microsoft long long long
Exxon short flat flat

Tabelle: Dow Jones Mighty

In der oberen Tabelle werden die Trends aus drei verschiedenen Zeitrahmen betrachtet. Drei der Unternehmen zeigen einen ausgeprägten Aufwärtstrend, der sich auch in den kommenden Monaten fortsetzen sollte. Lediglich General Electric wäre für die nächsten Wochen oder Monate ein Short-Kandidat. Drei weitere Unternehmen (Apple, J&J und Microsoft) sind klare Long-Empfehlungen. Dieser kleine Test deutet darauf hin, dass trotz der Sommer-Herbst-Zeit weiterhin ein Übergewicht der Bullen existiert.

Bank of America Microsoft im Fokus – Aktie kaufen?

Was halten Sie von Warren Buffett? Er ist wahrscheinlich die berühmtestes Investor der Welt. Mit einer erstaunlichen Raffinesse schöpft Buffett seine Möglichkeiten aus, und macht aus einer schwierigen Situation eine Win-Win-Situation für Berkshire Hathaway und der Bank of America. Seine Firma, Berkshire Hathaway, ist in 2020 der größte Unternehmenseigentümer der Bank of America geworden.

Bemerkenswert ist dabei, mit welcher Abgebrühtheit er zum größten Aktionär wurde und dabei Milliarden US-Dollar verdiente. Sie erinnern sich bestimmt, an die Finanzkrise von 2007. Aufgrund der allgemeinen Bankenkrise ging es der Bank of America ziemlich schlecht, und sie kämpfte um ihr Überleben. Buffett machte dann mit der Bank im Jahr 2020 ein Deal. Er kaufte für fünf Milliarden US-Dollar Vorzugsaktien der Bank, und bekam im Gegenzug eine feste Verzinsung von 6%. Innerhalb des Deals ließ er sich zusätzlich das Recht einräumen, in einem Zeitraum von maximal 10 Jahren, die Vorzugsaktien in stimmberechtigte Stammaktien zu tauschen.

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Jetzt haben wir 2020 und der Bank of America geht es wirtschaftlich wieder besser. Das nahm Buffett zum Anlass im Juni den Aktientausch umzusetzen. Mit einem Schlag machte Buffett einen satten Profit. Aus seinem Einsatz von fünf Milliarden Dollar sind nun sprunghaft 11,5 Milliarden US-Dollar Buchgewinn geworden. Den Aktientausch hätte Buffett vermutlich nicht durchgeführt, wenn die Bank auf wackligen Beinen stehen würde. Im Gegenteil, die Entwicklungschancen sind so gut, dass die Aktien nun in seinem langfristigen Portfolio liegen. Damit ist er jetzt der größte Anteilseigner der Bank.

Die Cash-Cow lebt

Die Bank of America besitzt eine Eigenkapitalquote von circa 12%. Die Quote liegt damit deutlich höher, als das gesetzlich gefordert Minimum von 4,5%. Der Vorstand der Bank hat aus Sicherheitsgründen eine Menge „überschüssiges“ Geld aufgebaut. In Pressekonferenzen hat der CEO Moyhihan wiederholt angekündigt, dass das verfügbare Kapital in zweierlei Form verwendet werden soll. Angestrebt wird zum einen, die Erhöhung der jährlichen Dividendenzahlung, und zum anderen für Aktienrückkäufe. Von den Analysten wird eine Erhöhung der Dividende von derzeit 1,3% auf 1,8% erwartet. Das wäre auch der Branchendurchschnitt.

Eine zusätzliche Stütze für den Aktienkurs wird zukünftig das Aktienrückkaufprogramm in Milliardenhöhe sein. Weil die Bank of America in der Finanzkrise sich mit der Ausgabe neuer Anteilsscheine finanziert hat, haben die alten Anteilseigner rechnerisch weniger Besitz am Unternehmen. Diesen Nachteil will die Bank mit ihrem Aktienrückkaufprogramm mindern. Es könnte sogar sein, dass sowohl Warren Buffet als auch die anderen Großaktionäre darauf drängen werden, dass das Rückkaufprogramm größer als geplant ausfällt. Der Aktienkurs müsste also langfristig seine gute Performance ausbauen können.

Geschäftszahlen von Bank of America (BoA)

BoA 2020 2020 2020 2020 2020 2020
Umsatzerlöse 97773 97753 92085 83700 89328 92626
Ergebnis vor St. 16172 6855 22154 25965 30950 34414
KGV 17 50 13 15 13 11

Angaben in Mio US-Dollar

Angaben für 2020 und 2020 sind Schätzungen

Für die Profitabilität einer Bank ist die Höhe des Leitzinses sehr wichtig. Für eine Bank lohnt sich die Kreditvergabe nur, wenn das Risiko durch einen entsprechend hohen Zins abgedeckt wird. Die Notenbank Fed hat das Tief der US-Leitzinsen bereits überwunden. Einige Mitglieder im Gremium der Fed haben Angst, dass sich die US-Wirtschaft überhitzen könnte.
Die Erwartung der Börsianer ist deshalb klar. Verteilt über viele Jahre sollte der Leitzins kontinuierlich leicht ansteigen. Das bringt gute wirtschaftliche Rahmenbedingungen für alle US-Banken und damit ebenfalls für die Bank of America.

Die technische Situation der Bank of America-Aktie

Die Aktie befindet sich in einem stabilen Aufwärtstrend. Die mittlere Linie der Trendgabel (Median Line) zeigt uns, dass die Kurse im März etwas zu stark angestiegen sind. In einem starken Aufwärtstrend ist das sogar die Regel. Es ist ein Resultat der großen Power der Bullen. Hierbei muss erwähnt werden, dass die Kurse typischerweise um die Mittellinie der Median Line pendeln. Das bedeutet: Wenn ein Kurs zu weit voraus läuft, dann wird sich die Bewegung später korrigieren.

Der Kursverlauf nach dem März-Top ist als leichte Konsolidierung anzusehen. Ein Verkaufsdruck ist nicht erkennbar. Saisonal erzeugt die Aktie gerne Mitte Oktober ein Jahrestief. Wobei sie anschließend in einem steigenden Zyklus übergeht. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, für den ist der Oktober ein guter Kaufzeitpunkt. Weil jedoch die Konsolidierung bereits fortgeschritten ist, könnten schwächere Kurse in diesem Jahr sogar ausfallen.
Im unteren Bereich des Charts ist der RSI-Indikator abgebildet. Der Indikator pendelt leicht um seine Mittellinie beim Wert von 50. Das ist in der Regel ein sicheres Zeichen für Kursentspannung. Damit zukünftig steigende Kurse entstehen können, besteht also keine Konsolidierungs-Notwendigkeit mehr. Die Aktie ist ausgeruht und besitzt Potenzial.

Für den Anstieg eines Aktienkurses ist allerdings nicht nur die Aktie selbst verantwortlich. Dem Gesamtmarkt kommt eine wichtige Bedeutung zu. Das ist besonders bei Bankaktien der Fall, denn der Wert aller Bankaktien wächst oder schrumpft mit den Wirtschaftszyklen. Sollten unerwartet negative Einflüsse auf die Börsen einwirken, dann könnten alle Banken noch einmal nachgeben. Ich möchte jedoch betonen, dass ich nicht davon ausgehe. Die vergangenen Monate haben nämlich gezeigt, dass die Börsen außergewöhnlich stabil sind. Negative Nachrichten gab es in Hülle und Fülle, und kein Kursrückgang war von Dauer.

Handelsangaben

Bank of America-Aktie: WKN: 858388 oder US-Symbol BAC

Kursziel: 30 US-Dollar

Zwischenziel: 26,60 US-Dollar

Stop-Loss: 14,80 US-Dollar

Handelsumsetzung:

Wenn Sie von der kurzfristigen Aktienempfehlung profitieren möchten, können Sie die Aktie direkt kaufen oder mit Derivaten arbeiten. Beachten Sie, dass Derivate einen Hebel enthalten und Sie somit das Gewinn- und Verlustpotenzial steigern. Im Extremfall ist sogar ein Totalverlust möglich.

Handelshinweise:

Stop-Loss:
Der Stop-Loss wird zunächst als Initial-Stop gesetzt, und hat die Funktion einer maximalen Verlustbegrenzung.

Kursziel:
Das Kursziel ist der Ausstiegspunkt für die prognostizierte Marktbewegung.

Zwischenziel: Bei Erreichen des Zwischenziels befindet sich die Position im Gewinn. An dieser Stelle nehmen wir einen Teilgewinn mit, und wir verkaufen 50% unserer Position. Gleichzeitig wird der Stop-Loss auf den persönlichen Einstiegskurs nachgezogen. So können wir unsere Position verlustfrei schließen, auch wenn sich der Markt später gegen uns stellt.

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Tesla Aktie kaufen? + US-Marktanalyse

Der Zinstrend könnte die Wirtschaft abwürgen

Irgendwann muss man sich der Realität stellen. Die Börse ist keine Einbahnstraße, und jeder Trend hat ein Ende. Momentan haben Aktien und Anleihen die historisch höchste Bewertung seit dem 18. Jahrhundert. Gleichzeitig ist das Zinsniveau extrem niedrig. Sobald die Leitzinsen weiter angehoben werden, und das plant die US-Notenbank Fed, wird es den Zeitpunkt geben, wo die Liquiditätsreduktion spürbar wird. Dann könnten die Aktien abstürzen.

Eine Weltwirtschaft bewegt sich in wiederkehrenden Zyklen. Der aktuelle Konjunkturzyklus könnte vollständig ausgereizt sein. Umso undurchsichtiger werden die Auswirkungen der Leitzinserhöhungen sein. Die Fed hält daran entschlossen fest. Trotzdem geht der US-Finanzminister weiter von einem zukünftigen Wachstum aus. In den kommenden fünf Jahren soll es kein Jahr ohne Wachstum geben.

In China zeichnet sich eine Überhitzung ab

Der chinesische Aktienmarkt ist in den vergangenen Monaten um mehr als 20% gefallen. Die Ursache liegt in der extrem hohen Verschuldung Chinas. Darauf reagierten die Marktteilnehmer und zogen zumindest Teilpositionen aus dem Markt ab. Damit verminderte sich das Risiko. Außerdem ist die Verschuldung in China nicht so offensichtlich, wie in westlichen Staaten. Angeblich soll die chinesische Regierung ziemlich kreativ beim Verstecken ihrer Schulden sein.

Vielleicht erreicht Trump mehr als allgemein vermutet wird

Es gibt immer noch zu viel Anlagekapital, das eine Verzinsung sucht. Somit kommt wieder die USA in den Fokus der Anleger. Manchmal scheint der US-Präsident ein Hindernis für die US-Wirtschaft zu sein. Man muss jedoch abwarten, und sehen was unter dem Strich stehen wird. Sein „Firlefanz“ um die Handelszölle mit Europa scheint Wirkung zu zeigen. Nachdem es jede Menge Drohungen gab, könnte die EU nun einlenken. Im optimalen Fall werden die Zölle sowohl auf der EU- als auch auf der US-Seite beseitigt. Freier Handel ist der beste Antrieb für Wirtschaftswachstum. In diesem Fall wären sogar die USA und die EU Gewinner.

Gleichzeitig gibt es für Aktionäre einen großen Anreiz Geld in die USA zu investieren, weil die US-Steuersätze vermindert sind. Das schafft eine höhere Wettbewerbsstärke gegenüber den EU-Unternehmen. Schon jetzt haben EU-Unternehmen an Wettbewerbsfähigkeit verloren. Der Druck auf die EU-Politiker ist hoch. Sie müssten normalerweise die Steuern ebenso senken. Höhere Unternehmensgewinne werden auch den Aktienkursen in den USA zu Gute kommen.

Ein Blick in die Struktur des US-Aktienmarktes

Bei der Advance-Decline-Line (ADL) wird die Differenz der gestiegenen und gefallenden Aktien berechnet. Grundsätzlich gilt, dass jede Bewegung des Index vom Indikator bestätigt werden sollte. Fehlt die Bestätigung, bedeutet dies, dass die Mehrheit der Aktien ein anderes Verhalten zeigt.

Bild: Tages-Chart des Nasdaq100-Index mit der Advance-Decline-Line (100 Aktien)

Der Aufwärtstrend ist in Amerika stark

Im Nasdaq100-Chart lässt sich eine einfache Wellenzählung vornehmen. Insgesamt können wir von fünf Wellen ausgehen. Davon sind drei aufwärtsgerichtet. Das bedeutet der Nasdaq100-Index bewegt sich zurzeit in der fünften Welle. Unterstützt wird die Annahme von der ADL. Der Gesamtmarktindikator zeigt nach oben.

Sowohl im ADL-Indikator als auch im Kursverlauf ist jeweils ein gleitender Durchschnitt von 100 Perioden eingefügt. Es ist nützlich die Steigung der GDLs zu betrachten. Die Steilheit sagt etwas über die Dynamik des Marktes aus. Im Vergleich ist der GDL der ADL etwas steiler als der im Kurschart. Es ist ein Zeichen für den mehrheitlichen Anstieg der Aktien.

Solange die Mehrheit der Aktien ansteigt, wäre ein Aktiencrash undenkbar. Konkret: Es gab noch nie einen Aktien-Crash mit einer ansteigenden ADL!

Tesla-Aktie kaufen?

In der Szene der Vermögensverwalter wird immer heftiger diskutiert, ob Tesla jemals profitabel werden würde. Kürzlich bezeichnete der Fondsmanager Lee Munson den Autohersteller als ein „geldfressendes Monster“. Über viele Jahre hat die Wall Street die Ideen von Elon Musk (Tesla-Gründer) gefeiert. Dabei wurde übersehen, dass Profitabilität keine Selbstverständlichkeit ist.
In der Autoindustrie herrscht ein harter Wettbewerb. Sich dort durchzusetzen erfordert mehr als eine Idee. Tesla verspricht Wachstum und Gewinn und hat bisher keines seiner Ziele erreicht. Die Tesla-Autos sind gut, aber am Ende zählt nur, ob das Unternehmen Gewinn erzielen kann.

Tesla liefert zu wenige Fahrzeuge aus

Das Problem ist technischer Natur. Die Produktionszahlen können nicht gesteigert werden, ohne die Produktqualität zu vernachlässigen. Die Finanzdaten des ersten Quartals zeigten starkes Umsatzwachstum begleitet mit einem Rekordverlust. Die Analysten vermuten etwas Ähnliches für das zweite Quartal. Seit der Gründung in 2003 hat Tesla noch nie einen Jahresgewinn erzielen können.

Wie groß ist die Geldnot?

Es existiert das Gerücht, dass Tesla dringend mit frischem Kapital versorgen werden muss. Wenn das stimmt, dann liegt eine Kapitalerhöhung nahe. Noch weist Tesla Kapitalerhöhungen von sich.

Vor ein paar Tagen wurde bekannt, dass Tesla seine Zulieferer um Unterstützung bittet. Die Zulieferbetriebe sollen einen Teil der geleisteten Tesla-Zahlungen zurückerstatten. Tesla verkauft die Bitte, als eine Investition in die Zukunft…

Tesla ein Objekt für Shortseller

Die Meinungen zu Tesla gehen weit auseinander. Im Vergleich zu den etablierten Autobauern fehlt Tesla noch viel Herstellererfahrung. Gleichzeitig ist die Unternehmensbewertung von Tesla extrem hoch.

Zum Vergleich:

Tesla: 50 Mrd. Euro
Daimler: 63 Mrd. Euro
BMW: 52 Mrd. Euro
General Motors: 47 Mrd. Euro

Wegen der hohen Bewertung kommen Shortseller immer wieder auf die Idee, Tesla-Aktien leer zu verkaufen, und auf fallende Kurse zu spekulieren.

Überblick der Tesla-Finanzdaten

Jahre 2020 2020 2020 2020 2020 2020
Umsatzerlöse 3198 4046 7000 11758 20200 28090
Ergebnis vor St. -318 -934 -746 -2209 -1083 230
KGV 0 0 0 0 0 130

Angaben: in Mio US-Dollar
Die Jahre 2020 und 2020 sind geschätzt.
Quelle: finanzen.net

Die neuesten Quartalsergebnisse von Tesla waren niederschmetternd. So dachte man zumindest… Weil der Aktienkurs nach der Finanz-Veröffentlichung in die Höhe schoss, zeigte sich, dass die schlechten Nachrichten weitgehend in den Aktienkurs eingearbeitet waren. Nach der Veröffentlichung begab sich der Tesla-Boss Elon Musk zur Telefonkonferenz mit Analysten. Dabei zeigte er wieder sein exzellentes Verkäufertalent. Mit begeisterter Überzeugungsarbeit zog er die Analysten erneut auf seiner Seite. Elon Musk geht nun davon aus, das es zukünftig in jedem Quartal positive Zahlen geben wird. Lediglich eine schwere Rezession könnte das Unternehmen davon abbringen.

Das Ergebnis der Konferenz ließ nicht lange auf sich warten. Am nächsten Tag konnte die Aktie 16 % zulegen. Für Shortseller war es ein Desaster.

Technische Ausgangssituation für die Tesla-Aktie

Bild: Wochen-Chart der Tesla-Aktie

Der massive Widerstand stoppt den Kursschwung

Die letzte Candlestick auf Wochenbasis erscheint sehr bullish. Was man dabei nicht sieht ist, dass es nach der Veröffentlichung der jüngsten Finanzdaten eine Kurslücke auf Tagesbasis gab.

Im unteren Chart-Bereich ist der OBV-Indikator dargestellt. Er offenbart die kurstechnische Schieflage zugunsten der Bären. Die letzte Bewegung des OBV (grau markiert) zeigt steil nach unten und deutet auf höhere Verkaufspositionen hin.

In Anbetracht der hohen Bewertung von Tesla, enthält die Aktie kaum Phantasie für höhere Kurse. Somit scheint der Bruch des Widerstandes bei 360 US-Dollar ziemlich unwahrscheinlich.

Der Aktie fehlt eine Ruhephase. Das wäre eine Phase, wo die Käufer kraftschöpfen könnten. Der Widerstand bei 360 US-Dollar ist stark. Deshalb reicht die Energie nicht aus, wenn der Kurs hektisch unterhalb des Widerstandes pendelt.

Notwendig ist eine Ruhe mit niedriger Volatilität und niedrigen Handelsvolumen. Erst wenn diese beiden Kriterien erfüllt sind, können wir davon ausgehen, dass das aktuell hohe Kursniveau von den Marktteilnehmern akzeptiert wird, und ein Angriff auf den Widerstand erfolgversprechend wird.

Tesla-Aktie: WKN A1CX3T oder US-Symbol TSLA

Short-Signal:

Kursziel: 250 US-Dollar

Stop-Loss: 390 US-Dollar

Handelsumsetzung:

Wenn Sie von der kurzfristigen Aktienempfehlung profitieren möchten, können Sie die Aktie direkt kaufen oder mit Derivaten arbeiten. Beachten Sie, dass Derivate einen Hebel enthalten und Sie somit das Gewinn- und Verlustpotenzial steigern. Im Extremfall ist sogar ein Totalverlust möglich.

Handelshinweise:

Stop-Loss:
Der Stop-Loss wird zunächst als Initial-Stop gesetzt, und hat die Funktion einer maximalen Verlustbegrenzung.

Kursziel:
Das Kursziel ist der Ausstiegspunkt für die prognostizierte Marktbewegung.

Zwischenziel: Bei Erreichen des Zwischenziels befindet sich die Position im Gewinn. An dieser Stelle nehmen wir einen Teilgewinn mit, und wir verkaufen 50% unserer Position. Gleichzeitig wird der Stop-Loss auf den persönlichen Einstiegskurs nachgezogen. So können wir unsere Position verlustfrei schließen, auch wenn sich der Markt später gegen uns stellt.

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