Aktiendepot eröffnen 2020 Depoteröffnung leicht gemacht!

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Aktiendepot eröffnen – sö können Sie 2020 ein Depot eröffnen

Wer ein Aktiendepot eröffnen möchte, steht vor der großen Herausforderung, einen passenden Anbieter zu finden. Wir helfen Ihnen dabei, ein gutes Aktiendepot zu finden und erklären Ihnen, worauf Sie achten müssen, um einen Online Broker zu finden, der für Sie gut geeignet ist. Zudem erklären wir Ihnen, wie ein Aktiendepot funktioniert und welche Voraussetzungen Sie und der Broker erfüllen müssen, damit eine möglichst langfristige Geschäftsbeziehung entstehen kann.

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Wofür wird ein Aktiendepot benötigt?

Ein Aktiendepot wird benötigt, um Wertpapiere aufbewahren zu können. Kauf, Verkauf oder auch Übertragungen werden also hierüber abgewickelt. Es handelt sich also eigentlich um eine Art Konto. Den Namen hat das Depot noch aus Zeiten, in denen Aktionäre bei ihrer Bank tatsächlich ein Lager nutzen konnten, in dem die Wertpapiere dann gelagert wurden.

Inzwischen erhalten Aktionäre die Wertpapiere allerdings nur noch in Sonderfällen tatsächlich. Es gibt inzwischen unterschiedliche Verwahrungsarten, die im Alltag kaum eine Bedeutung haben, allerdings rechtlich verschiedene Konsequenzen haben können. Üblicherweise kommt heute die Girosammelverwahrung zum Einsatz. Die Wertpapiere werden nur als Depotguthaben auf den Depotkonten geführt und umgebucht, sodass die Wertpapiere nicht mehr tatsächlich bewegt werden und physisch vorliegen müssen. Die Bank hält stattdessen nur ein Deckungsbestand vor.

Ein Aktiendepot ermöglicht also den Aktienhandel für Kleinanleger. Sie haben üblicherweise keinen Zugang zur Börse, der zugelassenen Aktienhändlern vorbehalten ist. Nur durch Broker als Vermittler können auch Privatanleger mit Aktien handeln.

Ein Aktiendepot wird natürlich nicht nur für Aktien benötigt, sondern für sämtliche Wertpapiere. Darunter fallen beispielsweise:

Anleger, die in irgendeiner Form in Wertpapiere anlegen möchten, benötigen also ein Depot, um dies zu tun.

In einem Aktiendepot werden Wertpapiere durch den Broker gelagert. Inzwischen liegen Aktien und Co. jedoch nicht mehr tatsächlich vor, sondern als Girosammelverwahrung.

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Welche Voraussetzungen müssen Anleger für ein Aktiendepot erfüllen?

Ein Aktiendepot kann sehr unkompliziert eröffnet werden. Die Voraussetzungen dafür können sich je nach Anbieter leicht unterscheiden, üblicherweise sind jedoch nur wenige Bedingungen an ein Aktiendepot geknüpft. Der Eröffnende muss:

  • Mindestens 18 Jahre alt sein
  • Eine natürliche Person sein
  • Im eigenen wirtschaftlichen Interesse handeln
  • Über ein Girokonto verfügen

Darüber hinaus werden üblicherweise keine Voraussetzungen an den Anleger gestellt. Manche, sehr spezialisierte Broker erwarten auch einen Mindesteinzahlungsbetrag.

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Es gibt allerdings auch wenige Ausnahmen von der Regel. So können Minderjährigendepots eröffnet werden, wenn die Eltern die notwendige Erlaubnis hierfür geben. Es ist dann auch nicht zwangsläufig notwendig, auf eigene Rechnung zu handeln, da auch Eltern für ihre Kinder handeln können.

Darüber hinaus kann es allerdings weitere Voraussetzungen geben, die dann jeweils den Handel einzelner Produkte erlauben. Die Broker müssen die Risikostufe und die Erfahrung des Kunden ermitteln, um ihm nur Produkte anzubieten, deren Risiko er einschätzen und auch tragen kann. Dafür muss er beispielsweise seine Kenntnisse nachweisen oder sich aneignen.

Die meisten volljährigen Deutschen können ohne Probleme ein Aktiendepot eröffnen. Einige Wertpapiere können jedoch gesperrt sein, bis Kunden eine entsprechende Eignung nachweisen.

Aktiendepot mit Beratung oder ohne?

Viele Anleger, die gerade erst mit dem Aktienhandel beginnen, möchten zwar ein Aktiendepot eröffnen, trauen sich nicht zu, Anlageentscheidungen alleine zu treffen. Sie gehen üblicherweise zu ihrer Hausbank und besprechen die Geldanlage mit ihrem dort beschäftigten Finanzberatern. Wollen sie dann noch ein Aktiendepot eröffnen, tun sie dies üblicherweise auch bei ihrer Hausbank, was aufgrund der in Anspruch genommen Leistung auch fair ist. Allerdings müssen Anleger bei klassischen Banken häufig weit mehr Geld bezahlen als dies bei Online- oder Discount-Brokern der Fall ist. Zudem ist die Finanzberatung durch Bankmitarbeiter durchaus etwas in Verruf geraten. Es gibt viele Berater, die in unabhängigen Tests gut abschneiden und Kunden tatsächlich die Produkte vermitteln, die sie sinnvollerweise benötigen. Auf der anderen Seite zeigen die Tests allerdings auch in regelmäßigen Abständen, dass die Beratung vieler Bankberater nicht ausreichend auf die Bedürfnisse des Kunden abgestimmt ist.

Dementsprechend kann es auch sinnvoll sein, einen dritten Weg zu gehen: Bei einem Online- oder Discount-Broker ein Aktiendepot eröffnen und einen unabhängigen Honorarberater aufsuchen. Hier erhalten Anleger häufig spezialisierte Beratung, die auf Grundlage eines festen Stundenlohns vergütet wird und nicht durch (versteckte) Provisionen. Interessenten sollten allerdings in jedem Fall auf die Eignung des Beraters achten, sich Qualifikationen auch vorlegen und sich die Unabhängigkeit von Provisionen und anderen Vergütungen zusichern lassen. In diesem Bereich sind leider viele schwarze Schafe unterwegs, die nicht immer das Beste im Sinn haben.

Als Alternative zur Hausbank empfehlen sich ein günstiger Broker und eine Anlageberatung auf Honorarbasis von einem fähigen und unabhängigen Finanzberater.

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Welche Voraussetzungen muss ein gutes Aktiendepot erfüllen?

Welche Voraussetzungen ein Aktiendepot erfüllen muss, hängt auch vom Anleger ab. Es gibt unterschiedliche Anforderungen, die dazu führen, dass ein Interessent eher bei einem bestimmten Anbieter ein Aktiendepot eröffnen sollte und ein anderer eher bei einem anderen. Wichtige Faktoren sind:

  • Kosten
  • Auswahl an Finanzprodukten
  • Zugang zu unterschiedlichen Handelsplätzen
  • Angebot an Sparplänen und Fonds ohne Ausgabeaufschlag
  • Service

Anleger haben dabei ganz unterschiedliche Anforderungen an ihren Broker. Manche legen einen Fokus auf günstige Sparpläne, andere wollen möglichst günstig handeln und wieder andere an möglichst vielen ausländischen Börsen. Manche Kunden legen viel Wert auf eine Filiale vor Ort und anderen reicht der Support am Telefon völlig. Wieder andere verzichten sogar auf eine gute Erreichbarkeit des Services, wenn die Orderkosten gering sind, und manche andere sind daran interessiert, möglichst ihr komplettes Geldgeschäft bei nur einer Bank zu haben.

Dementsprechend ist es schwierig, allgemeingültige Regeln aufzustellen, bei welchem Broker Interessenten ein Depot eröffnen sollten und bei welchem nicht. Es ist deswegen häufig leichter, Ausschlusskriterien zu definieren, die für eine deutlich größere Zielgruppe Gültigkeit haben. Hierunter fallen beispielsweise zu hohe Kosten, eine geringe Auswahl, kaum Sparpläne oder schlecht erreichbar Support, der nicht hilfreich genug ist. Die meisten Anleger wollen keinen Anbieter nutzen, der einen dieser Nachteile aufweist.

Der beste Broker muss sich natürlich etwas mehr anstrengen. Die Konkurrenz ist hart und dementsprechend muss ein Anbieter, der diesen Titel tragen möchte, in allen Bereichen überzeugen. Es kann allerdings dennoch geschehen, dass ein anderer Broker für einen bestimmten Kundentyp noch besser geeignet ist. Deswegen sollten Kunden einen Broker Vergleich durchführen, der auch ihre persönlichen Kriterien abdeckt und erst dann ein Depot eröffnen.

Ein wichtiger Faktor bei Online Brokern kann zudem auch die Einlagensicherung sein. Deutsche Broker sichern das Geld ihrer Kunden üblicherweise in einer Höhe von 100.000 Euro ab. Dies ist die gesetzlich vorgeschriebene Sicherheitsgrenze, die auch in den meisten anderen EU-Staaten gilt. Im Insolvenzfall erhalten Kunden dann ihr Geld über den Fonds zurück. Je nach Anbieter können jedoch auch andere Regelungen gelten. Viele Broker sichern zudem auch Kapital darüber hinaus über freiwillige Einlagensicherungen ab. Kunden, die mehr als 100.000 Euro anlegen, sollten dementsprechend solche Anbieter vorziehen. Allerdings gilt dies vor allem für Bargeld. Aktien, Fonds, ETFs und Co. gehören zum Sondervermögen und werden vom Broker nur verwahrt, sodass der Anleger jederzeit Anrecht darauf hat.

Auch wenn Anleger unterschiedliche Anforderungen an ihren Online Broker stellen, muss ein guter Broker für die meisten sehr ähnliche Eigenschaften aufweisen.

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Wie eröffne ich ein Aktiendepot?

Ein Aktiendepot kann auf unterschiedliche Arten eröffnet werden. Klassisch ist immer noch der Gang in die Filiale der Hausbank. Dort füllen Anleger ihren Antrag auf Depoteröffnung aus und reichen diesen direkt ein. Anschließend müssen sie mit dem Personalausweis ihre Identität und Unterschrift bestätigen. Das Depot wird dann für sie eingerichtet und die Anleger können innerhalb weniger Bankarbeitstage ihre Zugangsdaten erhalten und sich einloggen.

Online funktioniert dies etwas anders. Der Interessent füllt das Depoteröffnungsformular am PC aus und kann es oft direkt übermitteln. Darüber hinaus ist es allerdings oft auch notwendig, das Dokument auszudrucken, zu unterschreiben und per Post an den Broker zu schicken. Üblicherweise besteht dabei direkt die Möglichkeit, das PostIdent-Verfahren durchzuführen. Hierbei gleicht ein Postbeamter die eingegebenen Daten mit dem Personalausweis des Kunden ab und bestätigt so dessen Identität. Immer häufiger kann dies jedoch auch online über das VideoIdent-Verfahren durchgeführt werden. Das Aktiendepot wird dann eröffnet und der Anleger erhält seine Zugangsdaten und Infomaterial, kann sich damit einloggen und die ersten Aktien ordern.

Neukunden, die ein Depot eröffnen möchten, müssen ein Eröffnungsformular ausfüllen und unterschreiben und ihre Identität bestätigen lassen. Dann erhalten sie ihre Zugangsdaten und können mit der Aktienanlage beginnen.

Aktiendepot eröffnen? Nicht ohne Kostenvergleich!

Anleger, die ein Depot eröffnen möchten, sollten im Vorfeld im jedem Fall einen aussagekräftigen Kostenvergleich durchführen. Auf diese Weise können sie sichergehen, dass sie nicht unnötig Geld ausgeben. Derzeit gibt es vor allem drei unterschiedliche Gebührenmodelle:

  • Abhängig vom Ordervolumen
  • Festpreis oder Flatfee
  • Gestaffelte Gebühren

Online Broker, die die Ordergebühren abhängig vom Odervolumen berechnen, erheben meist eine Grundgebühr und zusätzlich einen prozentualen Anteil des Odervolumens. Zudem werden die Transaktionskosten nach oben und unten üblicherweise begrenzt. Inzwischen freut sich der Festpreis allerdings auch wachsender Beliebtheit. Er ist oft für alle Anleger gleichermaßen vorteilhaft und ermöglicht eine leichte Kalkulation der Orderkosten. Manche Anbieter bieten inzwischen auch Staffelgebühren als eine Art Hybrid aus beiden Gebührenmodellen an. Hier zahlen Anleger bis zu einem bestimmten Ordervolumen eine günstigere Ordergebühr, bei Volumen darüber hinaus eine höhere und bei noch größeren Volumen wieder eine noch teurere Gebühr. Auf diese Weise sollen die Gebühren für alle Anleger fair und leicht kalkulierbar sein.

Wer den Preis der Broker vor der Depoteröffnung vergleichen möchte, sollte deswegen in etwa sein Ordervolumen und die Häufigkeit der Transaktionen kennen. Dann lassen sich die unterschiedlichen Gebührenmodelle jedoch recht unkompliziert miteinander vergleichen und der günstigste Broker für die eigenen Bedürfnisse recht leicht ermitteln.

Anleger müssen dabei jedoch auch beachten, dass darüber hinaus auch noch andere Kosten auf sie warten können. Hierunter fallen beispielsweise Gebühren für Orderänderungen oder –streichungen, das Erteilen von Stimmrechtskarten oder manchmal sogar noch Depotführungsentgelt. Manche Online Broker verlangen für keine dieser Dienstleistungen Gebühren, bei anderen verteuern diese Dienstleistungen das Aktiendepot deutlich.

Wer ein Depot eröffnen möchte, sollte vorher einen Kostenvergleich durchführen, dessen Grundlage das eigene Verhalten beim Aktienhandel widerspiegelt.

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Neues Depot eröffnen oder Depot wechseln?

Viele Anleger, die bereits ein Depot besitzen, ziehen einen Wechsel zu einem anderen Broker in Erwägung. Sie stehen oft vor der Frage, ob sie einfach ein neues Aktiendepot eröffnen sollen und ihr altes beibehalten oder ob sie vollständig zu dem neuen Anbieter wechseln möchten. In Einzelfällen kann es durchaus sinnvoll sein, zwei Aktiendepots zu führen. Dies ist vor allem dann der Fall, wenn die beiden Online Broker unterschiedliche Stärken haben, die vom Anleger auch beansprucht werden. So kann beispielsweise bei einem Online Broker das Angebot an kostenfreien Sparplänen sehr groß sein, während ein anderer Anbieter deutlich günstigere Ordergebühren aufweist. Grundsätzlich spricht auch nichts dagegen, bei zwei Online Brokern ein Depot zu eröffnen.

Auf der anderen Seite sollten sich Interessenten, die vor allem die Prämien nutzen möchten, darüber im Klaren sein, dass dies üblicherweise nur dann möglich ist, wenn ein altes Depot geschlossen wird. Depotwechslerprämien sind häufig daran geknüpft, dass das alte Aktiendepot nicht fortgeführt wird. Dementsprechend müssen Anleger in diesen Fällen ihr Depot wechseln und können nicht einfach nur ein neues Aktiendepot eröffnen. Im Zweifel lohnt es sich also, das Kleingedruckte zu lesen.

Für manche Anleger kann es sinnvoll sein, zwei unterschiedliche Depots zu führen. Um eine Wechselprämie zu erhalten, müssen Anleger allerdings üblicherweise ihr altes Depot kündigen.

Gemeinschaftsdepot eröffnen – eine Alternative für Ehepaare?

Viele Ehepaare denken zudem darüber nach, ihre Geldanlage gemeinsam zu gestalten und möchten zu diesem Zweck ein Gemeinschaftsdepot eröffnen. In vielen Fällen kann dies sinnvoll sein, allerdings warten auf Anleger durchaus auch einige Schwierigkeiten.

Bevor Ehepaare ein Gemeinschaftsdepot eröffnen, müssen sie sich für ein „Und“- oder „Oder“-Depot eröffnen. Deutlich praktikabler ist das Oder-Depot. Hier können Depotinhaber unabhängig von der konkreten Zustimmung Transaktionen tätigen, während es beim Und-Depot notwendig ist, dass beide bei jedem Kauf oder Verkauf zustimmen.

Wer zusammen mit seinem Partner ein Aktiendepot eröffnen möchte, tut dies häufig aufgrund der Einfachheit bei der steuerlichen Behandlung. Der Freistellungsauftrag eines Ehepaares kann so unkompliziert genutzt werden. Außerdem sorgt dies häufig dafür, dass sich beide gleichermaßen um die Geldanlage kümmern und fair versorgt werden. Das ist deswegen sinnvoll, weil Frauen bei der Geldanlage häufig nicht genug vorsorgen und sich auch weniger damit beschäftigen als Männer. Die Verwaltung ist zudem auch im Krankheitsfall deutlich leichter.

Ehepaare, die gemeinsam ein Depot eröffnen, müssen allerdings auch darauf achten, dass bei Erbe und Steuer eine geteilte Eigentumslage angenommen wird, die durch eine Schenkung erreicht wird, für die bei sehr guter Vermögenslage Steuern fällig werden. Dies gilt auch für den Fall, dass einer der Partner verstirbt. Er kann dann sogar in die Lage kommen, auf das ursprünglich von ihm eingezahlte Vermögen Erbschaftssteuer zahlen zu müssen.

Eine praktikable Alternative ist deswegen gerade bei vermögenden Anlegern, dass beide ein Aktiendepot eröffnen und eine gegenseitige Depotbevollmächtigung erteilen.

Ein Gemeinschaftsdepot kann für viele Anleger sinnvoll sein, kann die Geldanlage allerdings auch deutlich verkomplizieren.

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Depot eröffnen – Schritt für Schritt-Anleitung

Anleger, die ein Aktiendepot eröffnen möchten, sind häufig mit der Vielfalt der Broker überfordert. Deswegen hilft es, vor der Auswahl eines Brokers verschiedene Überlegungen anzustellen:

    1. Benötige ich Beratung und wie möchte ich beraten werden?

Wer Anlageberatung benötigt, kann entweder seine Hausbank aufsuchen oder einen unabhängigen Finanzberater auf Honorarbasis hinzuziehen.

    1. Welche Produkte möchte ich überhaupt wo handeln?

Nur wenn der Anleger weiß, welche Finanzprodukte er aus welchen Handelsplätzen beziehen möchte, kennt er die wesentlichen Anforderungen, die er an seinen Broker stellt. Für Kleinanleger sind Aktienhandel und Sparpläne oft besonders wichtig.

    1. Wie oft und in welchem Umfang handel ich? Welche Dienstleistungen werde ich beanspruchen?

Diese Überlegung ist notwendig, um einen möglichst günstigen Anbieter zu wählen.

    1. Wie wichtig sind mir Service, weitere Anlageprodukte oder sogar Filialen vor Ort?

Diese Fragen helfen dabei, unter den günstigen Brokern die herauszufiltern, die in keinem Fall infrage kommen.

Wer ein Aktiendepot eröffnen möchte, wird schnell feststellen, dass es den perfekten Broker nicht gibt. Wer sich unsicher ist, welchen Online Broker er wählen soll, kann unterschiedliche Anforderungen durch die Vergabe von Prioritäten gewichten und so seine Entscheidung erleichtern.

Im letzten Schritt muss der Anleger nur noch beim Broker der Wahl ein Depot eröffnen und mit dem Aktienhandel beginnen.

Ein Depot zu eröffnen kann auf den ersten Blick sehr herausfordernd wirken. Etwas Struktur hilft allerdings dabei, die richtige Entscheidung zu treffen.

Fazit: Depoteröffnung mit wenig Aufwand

Anleger und alle, die es werden wollen, können sehr leicht ein Aktiendepot eröffnen. Es hilft bei der Wahl des richtigen Brokers allerdings ungemein, sich im Vorfeld über die eigenen Bedürfnisse klar zu werden. Dann lässt sich aus der Vielfalt der Online Broker schnell ein geeigneter Anbieter herausfiltern, der den Bedürfnissen hinsichtlich der Finanzprodukte und Kosten gerecht wird.

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ERSTES DEPOT ERÖFFNEN 2020 – IN NUR 3 SCHRITTEN IHR ERSTES ONLINE DEPOT ANLEGEN

Im Zeitalter des Internets kann jeder innerhalb weniger Minuten ein Aktiendepot eröffnen, bzw. ein Depot anlegen und Geldanlage betreiben. Anleger müssen sich lediglich entscheiden, ob sie ihr Geld selbst anlegen oder in fremde Hände geben. Depotbanken und Online Broker gibt es in großer Auswahl am Markt. Wer günstig Aktien handeln möchte, sollte sich den Anbieter insgesamt und die Orderkosten im Detail genau anschauen. Hat man sich für eine Bank oder einen Broker entschieden, steht als nächster Schritt die Depoteröffnung an. Bei uns erfahren Sie, wie Sie innerhalb weniger Minuten ein Depot eröffnen und noch heute mit dem Aktienhandel beginnen können.
Erstes Depot anlegen – Das Wichtigste für Sie auf einen Blick:

  • Depot notwendig als Verwahrkonto für Wertpapiere
  • Depotvoraussetzungen – Volljährigkeit, EU-Wohnsitz, Mindesteinlage
  • Eröffnung eines Online-Depots kostenfrei
  • DEGIRO Depot für Anfänger ohne Mindesteinlage
  • Depoteröffnung in drei Schritten

Worauf es vor dem Depot eröffnen ankommt?

Wer selbst in Aktien investieren möchte, benötigt ein Depot bei einer Bank oder einem Online-Broker. Die Depoteröffnung ist immer kostenlos. Eine vorgeschriebene Summe für einen Einstieg gibt es nicht. Einige Broker verlangen von ihren Kunden eine Mindesteinlage von bis 4.000 Euro. Unter Anlagegesichtspunkten macht dieser Betrag Sinn. Experten empfehlen mindestens 5.000 Euro zu investieren. Wer sich nicht selbst um die Aktienanlage kümmern möchte, kann alternativ einen Fondssparplan bei einer Bank wählen. Hinweise zum Startkapital für Ihr Aktiendepot lesen Sie im Kapitel 2 Investment Kapitalbedarf & Renditechancen.

Alternative zum Sparschwein – Geld in Depot investieren (Quelle: pixabay)

Die Wahl der richtigen Depotbank ist der erste wichtige Schritt. Hierbei stehen besonders Depotgebühren und Ordergebühren im Fokus. Bei Direktbanken gibt es die Depotführung meist gratis. Dafür verzichten Händler auf eine Beratung wie bei der Hausbank.
Sie müssen vor der Entscheidung für einen Anbieter Ihre persönlichen Anforderungen an das Depot definieren. Welche Wertpapiere wollen Sie künftig handeln? Wie viele Orders sollen pro Monat erteilt werden? Nach Beantwortung dieser Fragen werden Sie in Lage sein, das für Sie richtige Depot zu finden.
Wer sich entscheidet Geld selbst anzulegen, muss sich für eine Anlageklasse entscheiden, ein Produkt auswählen und die Börse zum Handel finden. Auch beim Anfänger-Depot sollte jeder beim Kauf wissen, was Aktien, Fonds oder Sparpläne sind. Es bleibt Ihnen überlassen, ob Sie in Einzeltitel oder Indexfonds investieren. Überlassen Sie es den Profis, auf kurzfristige Kurssprünge zu wetten.
Vor dem Depot eröffnen müssen Sie zunächst einen Depotanbieter auswählen. Ihr Aktiendepot können Sie bei der Hausbank (Postbank), einer Direktbank (ING) oder bei einem Online Broker (DEGIRO zugleich Bestes Depot für Anfänger) führen. Denken Sie daran, dass Sie für ein ausgewogenes Aktiendepot mindestens 5.000 bis 10.000 Euro als Anlagekapital bereithalten sollten. Mit weniger Geld können Sie alternativ in Indexfonds bzw. ETFs investieren.
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Was ist ein Aktiendepot?

Aktiendepot eröffnen: Schritt für Schritt

Depot beim Online-Broker oder ein Bankdepot führen? Sie haben Konditionen unter die Lupe genommen sowie Neukunden-Angebote und aktuelle Bewertungen gecheckt? Wenn Sie sich festgelegt haben, steht der Depotkontoeröffnung nichts mehr im Wege. Unsere Depot eröffnen Anleitung umfasst drei Schritte: Registrierung, Legitimation und Login/Einzahlung.
Auch wenn Sie zum Depot eröffnen bei den meisten Depotanbietern kein Geld in die Hand nehmen müssen, macht das Ganze nur Sinn, wenn Sie Geld anlegen wollen bzw. können. Bei einem echt kostenlosen Depot spielt es zumindest aus Kostensicht keine Rolle, ob und wie viel Sie investieren. Allerdings bedeutet kostenloses Depot nicht unter allen Bedingungen kostenfrei. Einige Depotanbieter berechnen bei Inaktivität Depotgebühren. Wie das im Einzelfall gehandhabt wird, lesen Sie in den AGB und Preis- und Leistungsverzeichnis des jeweiligen Brokers.

Wie kann man ein Aktiendepot eröffnen?

Schritt 1: Registrierung

Das Depot anlegen beginnt im ersten Schritt immer mit einer Registrierung. Auf der Webseite lässt sich der entsprechende Eröffnungsantrag online ausfüllen. Zu den wesentlichen Angaben gehören persönliche Daten und Hinweise zu Erfahrungen mit dem Wertpapierhandel. Auf der Basis vorhandener oder nicht vorhandener Handelserfahrungen bestimmt der Anbieter ein Risikoprofil.
Bestimmte (besonders risikoreiche) Wertpapiergeschäfte darf der Kunde nur bei gewissen Erfahrungen im Wertpapierhandel abschließen. Der Broker möchte den Kunden, vor unnötigen Verlusten schützen und sich selbst ebenso absichern. Zum Depotkonto gehört immer ein Verrechnungskonto, über das Zahlungen und/oder Wertpapiertransaktionen abgewickelt werden. Das Verrechnungskonto wird oft direkt beim Broker eingerichtet und kann kostenlos geführt werden. Teilweise wird auch ein Girokonto einer Fremdbank akzeptiert. Belastungen bei Kauf und Gutschriften bei Verkauf laufen dann über dieses Konto. Im Antrag ist das zu verwendende Referenzkonto entsprechend aufzuführen. Nachdem der Eröffnungsantrag ausgefüllt worden ist, wird er ausgedruckt, eigenhändig unterschrieben und an die Anbieteradresse abgeschickt.
Hinweis: Mittlerweile verzichten einige Online-Broker auf die Unterschrift unter dem Antrag. An die Stelle des Postweges tritt zudem der Versand des Online-Formulars, was mit einem Klick erfolgt ist.

VideoIdent erlaubt schnelle Legitimation beim Broker (Quelle: pixabay)

Schritt 2: Legitimation

Die Legitimation des Neukunden folgt als zweiter Schritt. Dafür stehen mit PostIdent-Verfahren und VideoIdent-Verfahren zwei Methoden zur Verfügung. Banken und Broker sind per Gesetz (Geldwäschegesetz) zur Überprüfung der Kundendaten verpflichtet.

  • Bei vielen Anbietern geschieht die Legitimation per PostIdent-Verfahren beim Postbeamten in einer Postfiliale. Dem Postbeamten sind Antrag, PostIdent-Coupon und der Personalausweis oder Pass + Meldebescheinigung vorzulegen. Der Abschluss der Identitätsprüfung kümmert sich die Post um die Weiterleitung des Antrages und der Identitätsbestätigung an den Depotanbieter.
  • Seit 2020 ist das VideoIdent-Verfahren von der BaFin für die Legitimation zugelassen. Bei Direktbanken wie comdirect, ING (ehemals ING-DiBa) oder TARGOBANK lässt sich die Legitimation online per Video-Chat durchführen. Depotanbieter beauftragen zur Durchführung meist spezielle Dienstleister wie IDnow oder WebID. Im Zuge der Kontoeröffnung wird der Kunde direkt zum jeweiligen Dienstleister geführt. Das Video-Telefonat erfolgt entweder per Skype oder über den Browser (WebRTC – Web Real Time Communication). Das bequeme Verfahren zu Hause funktioniert am PC oder Tablet. Zur Identifikation der Personendaten wird der gültige Personalausweis oder Reisepass (zuzüglich Meldebescheinigung) sowie eine Webcam benötigt. Den Abschluss des VideoIdent-Verfahrens bildet das Eintragen einer per E-Mail oder SMs zugesandten Transaktionsnummer (TAN).

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Für nicht in Deutschland beheimatete EU-Broker ist die Legitimation der Kunden gleichfalls vorgeschrieben. Jedoch ist nicht immer PostIdent möglich, weil es die Post in der hierzulande bekannten Form nicht gibt.
Tipp: Beim niederländischen Broker DEGIRO (bestes Depotkonto 2020) wird zum einen die Registrierung vollständig online durchgeführt. Sie müssen keinerlei Antragsunterlagen per Post versenden. Zum anderen erfolgt die Identifizierung anhand eines Bankkontos, für das die Verifizierung in aller Regel bereits abgeschlossen ist. Eine Ausweiskopie wird außerdem verlangt.

Schritt 3: Einzahlung

Die eigentlichen Schritte für’s Depot anlegen sind damit erledigt. Nachdem die Depotbank oder der Online-Broker die Antragsunterlagen geprüft hat, wird das Depot aktiviert. Der Kunde erhält die Login-Daten übermittelt. Nach dem ersten Login kann er sein Aktiendepot einrichten, Geld einzahlen und mit einem ersten Trade bzw. Investment starten. Bei der ersten Einzahlung auf das Verrechnungskonto ist gegebenenfalls die Mindesteinlage zu beachten. Bei den meisten Brokern wird zwar keine Mindesteinlage verlangt, jedoch wird zum Wertpapierkauf entsprechendes Kapital benötigt.
Beim Online-Broker DEGIRO können Sie ein Depot kostenlos eröffnen und dauerhaft kostenfrei führen. Außerdem handeln Sie Aktien, Futures und ETFs zu Großhandelspreisen. Der Preisunterschied gegenüber der Konkurrenz beträgt im Durchschnitt 80 Prozent. Im XETRA-Handel kostet Sie eine Aktienorder nur etwas mehr als 2 Euro.

Was ist bei der Eröffnung eines Depots zu beachten?

Privatpersonen, die mit Wertpapieren, wie beispielsweise Aktien, Fondsanteilen, Anleihen oder Zertifikaten handeln möchten, benötigen hierfür ein Wertpapierdepot. Ein solches Depot ist ein Verwahrkonto für Wertpapiere und dient nicht dem allgemeinen Zahlungsverkehr.

Alle Wertpapiere, die ein Anleger kauft, werden in das Depot eingebucht und die Verkäufe der Wertpapiere entsprechend wieder ausgebucht. Die Eröffnung eines Online-Depots ist im Normalfall kostenfrei.

Bevor Sie ein Depot eröffnen

Vor der Auswahl eines Anbieters, empfiehlt es sich die persönlichen Anforderungen an das Depot zu definieren. Hierzu gehört vor allem die Überlegung welche Art von Wertpapieren von Ihnen künftig gehandelt werden sollen. Auch die Orderhäufigkeit bzw. die angedachte Anzahl der Orders pro Monat und das durchschnittliche Ordervolumen sind wichtige Kriterien. Diese Angaben sind sehr hilfreich dabei ein Depot zu finden, das den eigenen Bedürfnissen am besten entspricht und mit möglichst geringen Kosten verbunden ist.

Um ein Depot zu eröffnen, können Sie sich entweder an eine Filialbank oder einen der vielen (meist deutlich günstigeren) Online-Broker wenden. Zur Ersparnis künftiger Kosten, bietet sich ein Vergleich der Depot-Angebote an. Hierbei ist wichtig auf die Gebühren zu achten, die sowohl für die Führung des Depots als auch für die Ausführung von Wertpapierorders berechnet werden.

Als weitere Auswahlkriterein können unter anderem das Neukunden-Angebot und aktuelle Testsiege und Auszeichnungen dienen.

Ablauf der Depoteröffnung

Angaben zur Person

Nach der Auswahl des Anbieters, bei dem Sie ein Depot eröffnen möchten, kann der Eröffnungsantrag direkt online ausfüllt werden. Zunächst werden die Persönlichen Angaben wie Vorname, Name, Adresse, Geburtsdatum, Geburtsort und Kontaktinformationen eingegeben. Um ein Aktiendepot zu eröffnen, benötigt die Bank auch weiterführende Angaben wie den Familienstand, die Art der Beschäftigung und Branche.

Bisherige Trading-Erfahrungen

Anschließend werden die bisherigen Erfahrungen mit dem Wertpapierhandel abgefragt, damit das Finanzinstitut ein sogenanntes Risikoprofil erstellen kann. Anhand dieses Profils entscheidet die Bank, welche Art von Wertpapiergeschäften ein Anleger durchführen darf. So soll vermieden werden, dass Börsenneulinge mit sehr spekulativen Wertpapieren viel Kapital verlieren.

Giro- bzw. Verrechnungskonto

Des Weiteren muss ein Girokonto als Verrechnungskonto angegeben werden, über das alle Zahlungen im Zusammenhang mit den Wertpapiergeschäften erfolgen. Dieses Verrechnungskonto kann, muss aber nicht bei dem Broker geführt werden, bei dem das Wertpapierdepot eröffnet wird. Nachdem alle Angaben gemacht wurden, können Sie den Kontoeröffnungsantrag entweder selbst ausdrucken oder ihn sich vom Anbieter per Post zusenden lassen.

Postident in der Filiale der Deutschen Post

Zur Identitätsfeststellung bzw. -bestätigung muss bei der Deutschen Post ein Postident-Verfahren durchgeführt werden. Nehmen Sie hierfür den Postident-Coupon aus den Eröffnungsunterlagen (wird in der Regel vom Depot-Anbieter zur Verfügung gestellt), den ausgefüllten und unterschriebenen Antrag auf Depoteröffnung, Ihren Personalausweis und den (oft) zugesandten Briefumschlag für die Rückantwort mit zu einer Filiale der Post. Der Postangestellte prüft und bestätigt Ihre Unterschrift und versendet die Unterlagen anschließend mit dem Rückumschlag an die Bank.

Login und die erste Wertpapierorder

Schon einige Tage später erhalten Sie ein Schreiben der Bank mit Ihrer Depotkontonummer und einem vorläufigen Passwort für den ersten Login. Das Passwort sollte aus Sicherheitsgründen direkt nach dem ersten Einloggen geändert werden.

Das neue Depot ist nun vollständig eröffnet und kann für die erste Wertpapierorder genutzt werden. Bei Fragen steht Ihnen der Kundenservice des Online-Broker per E-Mail oder Telefon zur Verfügung.

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